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April 10, 2026
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"âSo schnell schieĂen die PreuĂen nicht.â â Redensart. Hintergrund: Die zwangsweise Enthebung auf dem Lande brachte es mit sich, dass Rekruten desertierten, was im Allgemeinen zu jener Zeit mit dem standrechtlichen ErschieĂen bedroht war. Da aber Soldaten im relativ armen PreuĂen fĂźr die Aufstellung eines Heeres derart viel âwertâ waren, geht auf Friedrich den GroĂen zurĂźck, dass ErschieĂungen aus diesem Grunde zu unterbleiben haben."
"âMan wird sagen kĂśnnen, daĂ 20 000 PreuĂen 50 000 Franzosen und Deutsche geschlagen haben. Nunmehr, da der Ruhm und die Ehre meines Volkes gerettet sind, kann ich zufrieden ins Grab gehen. Wohl kĂśnnen wir noch Unheil erdulden, aber nicht mehr ehrlos sein âŚâ â Friedrich II. in einem Brief an seine Schwester Wilhelmine, Bei WeiĂenfels, 5. November 1757, nach der Schlacht von RoĂbach â zitiert in Albert Ritter (Hg.): âFriedrich der GroĂe. Werke und Schriftenâ, BechtermĂźnz, Augsburg 1998, S. 1092 ISBN 3-8289-0324-x"
"âEs gibt drei Gemeinsamkeiten zwischen einem Storch und einem PreuĂen: groĂer Schnabel, kleines Hirn und der Drang nach SĂźden.â â GĂźnther Beckstein, DIE ZEIT Nr. 31, 25. Juli 1997"
"âWäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie grĂśĂer als PreuĂen.â â Johann Wolfgang von Goethe, Tag- und Jahreshefte, 1803"
"âAndere Staaten besitzen eine Armee, PreuĂen ist eine Armee, die einen Staat besitzt.â â HonorĂŠ Gabriel de Mirabeau#Fälschlich zugeschrieben"
"Europa ohne Griechenland wäre wie ein Kind ohne Geburtsurkunde gewesen."
"Und am Ufer steh' ich lange Tage, das Land der Griechen mit der Seele suchend."
"Entweder wird Griechenland die Schulden verschwinden lassen oder die Schulden werden Griechenland verschwinden lassen."
"Das eroberte Griechenland erobert den wilden Sieger und bringt die Kßnste und Wissenschaft in das bäuerliche Latium."
""Nichts spricht dagegen, nach Sylt zu reisen statt auf die Seychellen oder sparsamere Autos zu fahren - allein schon wegen der knapper werdenden Ressourcen. Aber den Klimawandel werden wir dadurch nicht wirklich aufhalten. Solange China, Indien und Amerika weitermachen wie bisher, ist es ziemlich unwichtig, was wir Deutschen tun." - Hans von Storch, Der Spiegel, Nr. 11/2007, S. 156"
"Heute wird zu Recht beklagt, dass die tibetische Kultur von den Chinesen unterdrĂźckt wird. DarĂźber sollte man aber nicht vergessen, dass die tibetische Kultur aus einer Religion hervorgeht, die noch sehr viel brutaler war, und die Menschen in Tibet wie in der schlimmsten Diktatur unterdrĂźckte. Deshalb verbietet sich jede unkritische GefĂźhlsduselei fĂźr den Dalai Lama und die tibetischen MĂśnche."
"China muss lernen, mit dem geistigen Eigentum so umzugehen, wie wir das gewĂśhnt sind, denn das ist Raub, wenn man da einfach kopiert."
"Wir waren ein sozialistischer Rechtsstaat. Weil der kein bĂźrgerlicher Rechtsstaat ist und bĂźrgerliche Juristen offenkundig sich nichts anderes vorstellen kĂśnnen als diesen, nannten und nennen sie den nicht-bĂźrgerlichen Rechtsstaat DDR einen 'Unrechtsstaat'."
"Wie grau ich schon war, habe ich erst in der Wendezeit begriffen."
"Warum denken deutsche Linke nicht national? Die sozialistische Opposition in der DDR und in der Bundesrepublik mĂźssen zusammenarbeiten. Die DDR ist zwar nicht das bessere Deutschland. Aber sie ist ein Teil Deutschlands."
"Sozialismus muss so attraktiv sein, dass man die Leute nicht einmauern muss."
"Sie war jedenfalls nicht undemokratischer."
"Ostalgie ist nicht mein Ding. Manchem erscheint die DDR in rĂźckblickender Verklärung als ein Hort sozialer Sicherheit. Tatsächlich ist die DDR nicht zuletzt daran zugrunde gegangen, dass sie infolge wirtschaftlicher Ineffizienz ihre sozialen VerheiĂungen nicht finanzieren konnte."
"Mindestlohn ist DDR pur ohne Mauer."
"Kommende Generationen werden sich vermutlich dafßr interessieren, warum ein sozialistischer Staat auf deutschem Boden, auch wenn er noch unvollkommen war und letztlich gescheitert ist, nachträglich der totalen Verdammung anheimfiel, und jene, die sich fßr ihn einsetzen, ausgegrenzt wurden."
"In der DDR scheiterte ein Sozialismusversuch, der denkbar schlechteste historische Voraussetzungen hatte. Er wurde mit seiner wechselvollen Geschichte oft geschwächt und durch ungleiche Kriegslasten und Ükonomische Blockaden zum Ausbluten freigegeben."
"Ich wusste immer: Irgendwann spielen wir drĂźben, und die ScheiĂmauer bleibt auch nicht ewig stehen. Die ist so was von krank, vĂśllig absurd, geht nicht."
"âIch verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wĂźnschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? -äääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafĂźr voll ausgenutzt wird -voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.â"
""Ich finde den Begriff Diktatur so nicht anwendbar, weil der fßr mich mit dem deutschen Faschismus festgelegt ist. Und ich finde, dass man das nicht gleichsetzen kann. Das sind vÜllig andere Dimensionen der Einschränkung."."
"[...] ich fand es total schwachsinnig, dass wir in der DDR keine Konzerte spielen durften, dass man sich nicht kennenlernen durfte, um gemeinsam unsere Literatur und unsere Sprache zu pflegen."
"Ich bin kein Besser-Ossi, aber ich weiĂ, wie die DDR schmeckte und wie es sich dort gelebt hat."
"Ich achte andere Meinungen, niemand jedoch wird von mir eine Distanzierung von der DDR hÜren. Prinzipielle Kritik an unseren Mängeln und Defiziten? Ja! Schmerzhafte Selbstkritik? Ich fßhle mich dazu verpflichtet. Denunzieren aber werde ich nichts und niemanden."
"Die Mauer wird so lange bleiben, wie die Bedingungen nicht geändert werden, die zu ihrer Errichtung gefßhrt haben. Sie wird auch noch in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben, wenn die dazu vorhandenen Grßnde nicht beseitigt sind."
"Die Leute drĂźben waren alle Panikexperten und hĂśrten in ihren Partykellern schwer verbotene Panikmusik. Manche gingen dafĂźr sogar in den Knast. [...] Wenn DJs meine Platten auflegten, bekamen sie einen ernormen Stress."
""Auferstanden aus Ruinen // Und der Zukunft zugewandt, // Lass uns dir zum Guten dienen, // Deutschland einig Vaterland."
"Aber wirkliche Demokratie gibt es im Kapitalismus so wenig wie in der DDR."
"In Frankreich studiert man die Menschen, in Deutschland die BĂźcher."
"In Frankreich gibt es nichts, das ewig ist. Diese Worte sollten aus dem WĂśrterbuch der Franzosen gestrichen werden."
"Ich zweifle nicht daran, dass die groĂen und folgenreichen Unternehmungen, an denen ich in Frankreich selbst und in den Beziehungen zu anderen Staaten Anteil gehabt habe, später einmal seitens der Historiker, je nach ihrer Denkart und ihrer Neigung, eine ganz verschiedene Beurteilung finden werden."
"Frankreich ist wie geistige Nahrung fĂźr mich."
"Es ist schwer, ein Volk zu regieren, das 246 Sorten Käse hat."
""Eine groĂe Zahl Menschen, und zwar nicht die dĂźmmsten und nicht die schlechtesten, haben zu ihrem Erstaunen festgestellt, daĂ es zwischen Frankreich und Deutschland mehr Verbindendes und Vereinendes als Trennendes und Entzweiendes gibt [âŚ]" â Ernst Moritz Mungenast, Der Zauberer Muzot, Andreas Muzot"
"Die vielen Menschen in Frankreich und anderswo, die Kontakte zu osteuropäischen Intellektuellen und KĂźnstlern aufrechterhielten, trugen auf eine Weise, die erst noch in vollem Umfang gewĂźrdigt werden muĂ, zur schlieĂlichen Wiedervereinigung Europas bei."
"Die Unterhaltung als Talent existiert nur in Frankreich."
"Der KÜnig von Frankreich ist der mächtigste Fßrst Europas. Er hat keine einzige Goldmine wie sein Nachbar, der KÜnig von Spanien; aber er besitzt mehr Reichtßmer als jener, weil er sie der Eitelkeit seiner Untertanen entnimmt, die unerschÜpflicher als jene Minen ist."
"Deutschland und Frankreich dĂźrfen diese Motoren-Funktion nicht dazu benutzen, andere vor den Kopf zu stoĂen."
"Wäre die Schweiz flach wie ein Pfannkuchen, wäre sie grĂśĂer als PreuĂen."
"Ich liebe es, in Los Angeles auf einem Freeway zu fahren und jemanden in der Schweiz anzurufen. Nicht, dass ich jemand in der Schweiz kennen wĂźrde, doch ich finde es unheimlich schick, dort anzurufen. Meistens nehmen irgendwelche Frauen ab, die ich nicht kenne."
"Kennst du das Land, wo die Zitronen blĂźhn, // Im dunkeln Laub die Gold-Orangen glĂźhn?"
"In Italien hat ein armes Volk ein einfaches Nahrungsmittel mit allem MĂśglichen angereichert, vor allem mit Fantasie."
"Ich lieĂ // Der Puritaner dumpfe Predigtstuben, // Die Heimat hinter mir, in schnellem Lauf // Durchzog ich Frankreich, das gepriesene // Italien mit heiĂem Wunsche suchend."
""Die sind in Ordnung. Bei uns heiĂen sie Ăźbrigens Âťciabatte da tedescoÂŤ"
"Das Ziel meiner innigsten Sehnsucht, deren Qual mein ganzes Inneres erfĂźllte, war Italien, dessen Bild und Gleichnis mir viele Jahre vergebens vorschwebte, bis ich endlich durch kĂźhnen EntschluĂ die wirkliche Gegenwart zu fassen mich erdreistete."
"Das ist Italien das ich verlieĂ. [âŚ] Deutsche Redlichkeit suchst du in allen Winkeln vergebens; // Leben und Weben ist hier, aber nicht Ordnung und Zucht; // Jeder sorgt nur fuer sich, misstraut dem Andern, ist eitel, // Und die Meister des Staats sorgen nur wieder fuer sich."
"Ave Maria, die Dämmerstunde, ist in Italien die Stunde der Zärtlichkeit, der Seelenfreuden und der Schwermut: Empfindungen, die durch den Klang jener schÜnen Glocken noch verstärkt werden. Wonnige Stunden, die einem erst in der Erinnerung bewusst werden."