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April 10, 2026
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"Wenn eure Kßsten versinken, kämpft ihr noch ums heilige Land"
"Das Versprechen war leer. Es geht nicht immer mehr"
"Sie geben keine Interviews, aber stellen unsere Weichen, die Superreichen"
"Sucht mich nicht in euren Daten. Ich tauge nicht fĂźr eure Massenmenschhaltung"
"Wo ist die Grenze der Besonnenheit, wenn du einkaufst und John Lennon durch den Supermarkt hallt."
"Ich steh nicht so auf Tennis, mehr auf Rock ânâ Roll."
"Liebe Gerda, ich danke dir fĂźr jeden Tag, den wir zusammen waren."
"Ja, es gibt einen inneren Widerspruch zwischen dem Vokabular, das immer Variation verlangt, und einer Technik, die Wiederholung verbietet. Es ist interessant zu sehen, welche Probleme SchĂśnberg gehabt hat und wie er versuchte, zur tonalen Welt zurĂźckzukommen."
"Händel gilt als einer der grĂśĂten Plagiatoren der Musikgeschichte. Er stahl wie eine Elster, vornehmlich von italienischen Komponisten."
"Händel ist der grĂśĂte Komponist, der je lebte."
""Fßr Händel ein eigenes Gestelle"
"Die Schwierigkeiten, ein zeitgenÜssisches Werk uraufzufßhren, liegen hauptsächlich darin, dass man sich auf keine Vorbilder stßtzen kann."
"meine Sprache versteht man durch die ganze Welt, [...]!"
"Durch den wahren Vortrag muĂ der Meister sein Recht behaupten."
"Uebersende hiermit die ersten 12 Lieder [fßr das Clavier, Hob.XXVIa:1-12 ...] besonders aber bitte ich Euer Hoch Edlen diese Lieder niemanden zuvor abspielten oder singen oder gar aus absicht verhunzen zu lassen, indem ich selbst nach deren Verfertigung dieselbe in den critischen Häusern absingen werde: durch die gegenwart und den wahren Vortrag muà der Meister sein Recht behaupten."
"Debussy ist einer der an Gaben reichsten und originellsten KĂźnstler der jĂźngeren Musikgeneration, die in der Musik nicht ein Mittel, sondern das Ziel sehen und die sie nicht so sehr als Ausdruckshebel denn als Ausdruck selber betrachten."
"Aber der Lehrer muĂ den Mut haben, sich zu blamieren. Er muĂ sich nicht als der Unfehlbare zeigen, der alles weiĂ und nie irrt, sondern als der UnermĂźdliche, der immer sucht und vielleicht manchmal findet. Warum Halbgott sein wollen? Warum nicht lieber Vollmensch?"
"Ich strebe an: Vollständige Befreiung von allen Formen. // von allen Symbolen // des Zusammenhangs und // der Logik. // also: // weg von der Âťmotivischen ArbeitÂŤ // Weg von der Harmonie, als // Cement oder Baustein einer Architektur. //Harmonie ist Ausdruck // und nichts anderes als das. // Dann: // Weg vom pathos! // Weg von den 24pfĂźndigen Dauermusiken; von den //gebauten und konstruierten // ThĂźrmen, Felsen und sonstigen gigantischem Kram. // Meine Musik muĂ // kurz sein. // Knapp! in zwei Noten: nicht bauen, sondern ÂťausdrĂźckenÂŤ!! // Und das Resultat, das ich erhoffe: // keine stylisierten und sterilisierten DauergefĂźhle. // Das giebts im Menschen nicht: // dem Menschen ist es unmĂśglich nur ein GefĂźhl gleichzeitig zu haben. // Man hat tausende auf einmal. Und diese tausend summieren sich sowenig, als Ăpfel und Birnen sich summieren. Sie gehen auseinander."
"Mit Maurice Ravel starb einer der letzten groĂen Komponisten unserer Zeit. Ich bin Ăźberzeugt, dass sich im Augenblick noch keineswegs die gesamte Musikwelt seiner GrĂśĂe und Meisterschaft bewusst ist. In gewissem Grade den Weg der schĂśpferischen Eigenart Debussys weiterbeschreitend, steuerte er doch auĂerordentlich viel Eigenes und Originelles dazu bei."
""Ich glaube, dass in Debussys Musik der Einklang mit den Kräften des Lebens und der Natur spßrbar ist im Sinne des Einverständnisses mit der Natur, im Sinne der Bewunderung ihrer SchÜnheit"
""Ich habe nie aufgehĂśrt, Ravel als den grĂśĂten Meister der franzĂśsischen Musik neben Rameau und Debussy anzusehen"
"Der kalte SchweiĂ. Das ist der SchweiĂ des Todes."
"Was man freie Form in der Musik nennt, ist meist: nicht gekonnte Form."
"In den Momenten stärkster geistiger Anspannung sieht der Mensch keineswegs geistreich, vielmehr schafsdumm aus."
"Die sogenannte Treue ist oft nichts als Phantasielosigkeit."
"Er schloss sich ganze Tage in seinem Zimmer ein, lief auf und ab, zerbrach die Federn, wiederholte, änderte einen Takt hundertmal, schrieb ihn und strich ihn ebensooft wieder aus. Er arbeitete sechs Wochen an einer Seite, um sie schlieĂlich so niederzuschreiben, wie er sie im ersten Wurf skizziert hatte."
"Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben."
"Mit ihm verglichen, war mir selbst Beethoven ein halbbarbarisches Wesen, dessen groĂe Seele schlecht erzogen wurde, so dass sie das Erhabene vom Abenteuerlichen, das Schlichte vom Geringen und Abgeschmackten nie recht zu unterscheiden gelernt hat."
"Mutter, meine arme Mutter."
"Man konnte schon in Jugendtagen // mich mit dem Worte ÂťTugendÂŤ jagen."
"Ein MĂźcklein wollte Reisen machen, // da flog's in einen Meisenrachen!"
"Du schriebst zuweilen argen Mist, Franz! // Doch weil's von Lehar ist, so frisst man's!"
"Der Kurti lieĂ ein Stinkerl wehn, // drum muss er jetzt im Winkel stehn!"
"Das Mädchen mit dem schicken Duft // vermählt sich mit dem dicken Schuft."
"Sie achtet nicht der Notenregeln // und klimpert nur mit roten Nägeln."
"Mit den Bekennern neuer Lehren // lieà Nero manchen Leu ernähren."
"Oh, das schmeckt gut. Danke!"
"Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen (Beethoven) hinter sich marschieren hĂśrt."
"Zufriedenheit ist nur, so wie der Tag // Die Folge von der Sonne, so der Glanz, // Der Ausbruch deiner sonnenklaren Seele."
"Wer redlich dient und schweigt, der fordert viel."
"Umgebung macht erst das Umgebne klar [...]."
"In unsrem Herzen liegt der Werth der Welt;"
"Ein jeder ist ein Kind der Zeit."
"So hat mich nicht getäuscht // Die Stimme der Natur."
"Kann er mir mehr, als seine Seele geben!?"
"Wir armen, armen Mädchen // Sind gar so ßbel dran;"