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April 10, 2026
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"Doch es gibt Augenblicke im Leben, in denen Schweigen zur Schuld und Sprechen zur Notwendigkeit wird. Eine BĂźrgerpflicht, eine moralische Herausforderung, ein kategorischer Imperativ, dem man sich nicht entziehen kann."
"Denn der Islam ist ein Teich. Und der Teich ist ein stehendes Gewässer. Voll mit Wasser, das nie abflieĂt, sich nie bewegt, sich nie reinigt, nie zu flieĂendem Wasser wird, das bis ins Meer strĂśmt."
"âDoch obwohl Theorien mehrfacher Universen heute wieder populär sind, wäre es falsch, Bruno als Märtyrer der Wissenschaft anzusehen. Seine Spekulationen basierten nicht auf Beobachtung und Experiment, sondern auf okkulten Traditionen und apriorischen Argumenten.â"
"âWer zu philosophieren sucht, muss zuerst alle Dinge bezweifeln. Er darf nicht Stellung beziehen in einer Debatte, bevor er die verschiedenen Meinungen angehĂśrt hat, sie abgewogen und die verschiedenen GrĂźnde dafĂźr und dagegen betrachtet hat. Er darf nie richten oder Stellung beziehen auf Grundlage dessen, was er [nur] gehĂśrt hat, was der Mehrheit entspricht, wegen des Alters, der Verdienste oder des Ansehens des betreffenden Sprechers, sondern er muss entsprechend der Ăberzeugungskraft einer zusammenhängenden Lehre vorgehen, die sich an wirkliche Dinge hält und an eine Wahrheit, die im Lichte der Vernunft begriffen werden kann.â"
"âDer SchĂśpfer kann nichts anderes schaffen, als was er schaffen will; er will nichts anderes schaffen, als was er schafft; folglich kann er nichts anderes schaffen, als was er schafft. Wer also die Unendlichkeit der SchĂśpfung leugnet, leugnet das Unendlichsein des schaffenden VermĂśgens.â"
"Wenn es nicht wahr ist, ist es doch gut erfunden."
"Siehe!, so sind wir denn Ăźber allen Neid erhaben, frei von eitler Angst und tĂśrichter Sorge, das Gute in der Ferne zu suchen, was wir so nah und unmittelbar besitzen."
"Die unzureichende Sinneswahrnehmung widerlegt die Unendlichkeit nicht."
"âSolchergestalt ist das eine hĂśchste Wesen, in welchem Wirklichkeit und VermĂśgen ungeschieden sind, welches auf absolute Weise alles sein kann und alles das ist, was es sein kann, in unentfalteter Weise ein Einiges, Unermessliches, Unendliches, was alles Sein umfasst; in entfalteter Weise dagegen ist es in den sinnlich wahrnehmbaren KĂśrpern und in der Trennung von VermĂśgen und Wirklichkeit, wie wir sie in ihnen wahrnehmen.â"
"âWisst also in KĂźrze, dass die Weltseele und die Gottheit Ăźberall und in jedem Theile allgegenwärtig sind nicht in der Weise, wie irgend ein stoffliches Ding daselbst sein kann; â denn das ist jedem KĂśrper und jedem Geist unmĂśglich, welcher es auch sei; â sondern auf eine Weise, welche euch nicht leicht anders klar zu machen ist als folgendermaassen. Wenn es heisst, die Weltseele und die universale Form sind Ăźberall, so ist das nicht kĂśrperlich oder der Ausdehnung nach zu verstehen; â denn so sind sie und kĂśnnen sie auch nicht in einem Theile sein; â sondern sie sind geistig Ăźberall ganz.â"
"Wenn also Geist, Seele, Leben sich in allen Dingen vorfindet und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfßllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprincip des Universums und dessen, was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist ßberall die ordnende Macht fßr die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile."
"Es mag leicht sein, Ăźber den Beweisgang in der Wissenschaft Theorien aufzustellen; aber das Beweisen selbst ist schwer."
"Ich habe nicht die Hälfte von dem erzählt, was ich gesehen habe, weil keiner mir geglaubt hätte."
"Vom Schlaf zum Tode ist ein kleiner Weg."
"VerrĂźckt ist wer seinem Herrn widersprechen will // auch wenn er sagen sollte, den Tag voller Sterne // gesehen zu haben und um Mitternacht die Sonne."
"Nicht grĂśĂre Schmähung einer Frau man spend't, // Als wenn man sie alt oder hässlich nennt."
"Ich glaub' und glaub's und glaub', ich glaube richtig."
"Wer schweigt, scheint zuzustimmen."
"Eine heilige katholische und ebenso apostolische Kirche zu glauben und festzuhalten, werden wir auf Drängen des Glaubens gezwungen, und diese glauben wir fest und bekennen wir aufrichtig, auĂerhalb derer weder Heil noch Vergebung der SĂźnden ist."
"Ăffne ein Fenster, laĂ mich das Licht sehen." alternativ: "[âŚ] laĂ mich mehr Licht sehen."
"Wer steigen will, wenn auch durch wahre Verdienste, der lasse die Bescheidenheit fahren. Auch darin gleicht die Welt den Weibern: mit Scham und ZurĂźckhaltung erreicht man nichts bei ihr."
""Wenn einer die Illusion bekämpft, so ist das das sicherste Zeichen seines unvollkommenden und unzureichenden Wissen"
"Verzweiflung ist unendlich viel lustvoller als Langeweile."
"Gleiche Zaubermacht Ăźbt SchĂśnheit wie Musik, die uns so oft von unbekannten Paradiesen hehres Geheimnis zu enthĂźllen scheint."
"Die Unentschlossenheit ist schlimmer als die Verzweiflung."
"Die Tätigkeit des faulsten Menschen ist intensiver als die des tätigsten Tieres."
"Die Aufrichtigkeit kann dann von Nutzen sein, wenn man sie als Kunstgriff verwendet, oder wenn sie einem, dank ihrer Seltenheit, nicht geglaubt wird."
"Der Betrug ist sozusagen die Seele des gesellschaftlichen Lebens und eine Kunst, ohne die in Wahrheit keine Kunst und kein Talent wenn man nur ihre Wirkung auf die Menschen im Auge hat, vollkommen ist."
"Das Alter ist der Ăbel hĂśchstes; denn es beraubt den Menschen aller GenĂźsse, läĂt ihm aber das Verlangen danach, und bringt alle Leiden mit sich."
"Die Menschen hassen nie so sehr den, der BĂśses tut, noch das BĂśse selbst, wie den, der es beim Namen nennt."
"Wo die Kraft nicht reicht, komme die Täuschung hinzu."
"Wenn die Gerechtigkeit all ihre Strenge anwendete, wĂźrde die Erde bald eine WĂźste sein."
""Was heiĂt ÂťSelbstverwirklichungÂŤ? Der Mensch kann sich selbst vielfältig verwirklichen"
"Man kann diesen gĂśttlichen Demagogen als das beschreiben, was er wahrscheinlich gewesen ist, als den einzig wirklich aufrichtigen und konsequenten Demokraten der Welt."
"Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äuĂerster Weitherzigkeit und an MitgefĂźhl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn fĂźr soziale Verpflichtung, den Blick fĂźr die geistigen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes."
"Wo Liebe ist und Weisheit, da ist weder Furcht noch Ungewissheit; wo Geduld und Demut, weder Zorn noch Aufregung; wo Armut und Freude, nicht Habsucht und Geiz; wo Ruhe und Besinnung, nicht Zerstreuung noch Haltlosigkeit."
"Wo die Stille mit dem Gedanken Gottes ist, da ist nicht Unruhe noch Zerfahrenheit."
"Wo die Barmherzigkeit und Klugheit ist, da ist nicht Verschwendung noch Täuschung."
"Wo die Armut mit der FrĂśhlichkeit ist, da ist nicht Begierde noch Habsucht."
"Selig, wer sich vor Untergebenen so demĂźtig benimmt, wie wenn er vor seinem Obern und Herrn stĂźnde."
"Kommt der Geist eines Menschen vor zeitlichen Sorgen nicht zur Ruhe, so kann er Gott nicht näher kommen."
"Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groà aber, wer das Ewige im Sinn hat."
"Gottes Schutz scheint uns leicht entbehrlich, solange wir ihn besitzen. Zu unserem eigenen Nutzen und Wohl entzieht ihn Gott zuweilen, damit wir erkennen, dass ohne Gottes Schutz der Mensch ein reines Nichts ist."
"Berlusconi verkÜrpert all jene, die in zweiter Reihe parken. Und das ist in Italien die Mehrheit. Diese Menschen sind allergisch gegen Gesetze. Seit Berlusconi schämt sich auch niemand mehr dafßr."
"Erfindungen nämlich bedßrfen der ungestÜrten Ruhe, des stillen, beständigen Nachdenkens und eifrigen Erprobens, und all dies gibt nur die Einsamkeit, nicht die Gesellschaft der Menschen, wie wir es ja auch an Archimedes sehen."
"Die Bibliotheken fßllen sich an mit Bßchern, die Geister werden aber immer ärmer an Bildung. Man schreibt nicht mehr, man schreibt ab."
"Sie war die Wissenschaft und wurde zur Gewalt."
"Man erkennt das Leben erst, wenn es entflieht, und man begreift es erst, wenn man die Macht darĂźber verloren hat."
"Jede Wissenschaft hat ihre Zeit."
"Je grĂśĂer das Vertrauen in die Wissenschaft gewesen war, umso bitterer war die Enttäuschung."