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April 10, 2026
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"Wer lebt, soll nimmer mit den Toten streiten."
"Der baut auf Sand, der nur auf ErdenstĂźtzen// Ein neues Reich zu grĂźnden sich vermiĂt,// Wo wenig der Verbundnen ihn beschĂźtzen,// Wo er von Heiden rings umgeben ist."
"Italiener! Das lautet soviel als Hanswurst! Was ist das fßr ein Schlaraffenland! Ohne vernßnftige Gesetze, ohne Polizei, ohne Erziehung, in den Händen des Clerus, ohne Fleià und Arbeitsamkeit, und fßr den Fremden ohne alle Bequemlichkeit!"
"Ich liebe die Italiener, weil sie so groĂzĂźgig sind und den Menschen vergeben kĂśnnen."
"Die jungen Deutschen, denen ich in GĂśttingen, Dresden, KĂśnigsberg usw. begegnete, sind unter dem Einfluss so genannter philosophischer Richtungen herangewachsen, die man eigentlich als dunkle, schlecht geschriebene Dichtung ansehen muss, aber in sittlichem Betracht etwas AuĂerordentliches, erhaben Reines haben. Ich bekam den Eindruck, dass sie sich nicht die republikanische Gesinnung des Mittelalters, nicht das Misstrauen und die Bereitschaft zum DolchstoĂ wie die Italiener bewahrt haben, sondern eine starke Anlage von Begeisterungsfähigkeit und Gewissenhaftigkeit."
"Der Italiener hat Ăźberhaupt ein tieferes GefĂźhl fĂźr die hohe WĂźrde der Kunst als andere Nationen, jeder, der nur irgend etwas treibt, will KĂźnstler, Meister und Professor heiĂen."
"Das Paradies, das wären ein franzÜsischer Koch, ein britischer Polizist, ein deutscher Manager und ein italienischer Liebhaber. Die HÜlle, das sind ein britischer Koch, ein deutscher Polizist, ein italienischer Manager und ein franzÜsischer Liebhaber."
"Wie kann ich diesem Mann vertrauen, dass er Homosexuelle vor Diskriminierung schßtzt, wenn er Homosexualität fßr unmoralisch hält."
"Manchmal spricht man ßber die Abtreibung, als ob keine Opfer da wären oder als ob nur die Frauen die Opfer einer verneinten Abtreibung werden kÜnnten. Aber es gibt immer ein Kind. Dieses Leben wird im Falle einer Abtreibung aufgeopfert."
"Das sind die Heldinnen unserer Zeit. Abtreibung ist so einfach. Wenn eine Frau das Kind allein behält und erzieht, hat ihre Haltung groĂen moralischen Wert."
"Wer waren die grĂśĂten Philosophen, die besten Redner, Richter und Dichter? Doch wohl solche, die sich um die Sprache am meisten bemĂźhten."
"Das Universum hat zwei Teile: Mich und den Rest."
"Das Weltall zerfällt in zwei Teile: ich und der Rest."
"Liebe Gerda, ich danke dir fĂźr jeden Tag, den wir zusammen waren."
"Meine Lebenseinstellung ist: Schau immer nach vorn, aber nicht zu weit."
""Man darf niemals glauben, am Ziel angekommen zu sein, was will man denn sonst noch, wenn man das GefĂźhl hat, alles vom Leben erhalten zu haben"
"Einen konkreten Traum habe ich nicht, aber ich weiĂ, dass ich nie aufhĂśren werde, Emotionen zu verspĂźren, und dass ich noch sehr lange Musik machen will."
"Ich gehe und laĂ dich zurĂźck im Abend, // der, wenn auch traurig, so sßà // auf uns Lebende fällt [âŚ]"
"Ich bin Sohn der Freiheit, ihr verdanke ich alles, was ich bin."
"Italien ist geschaffen, alles ist in Ordnung."
"Die Fertigkeit in der Philosophie, einer nur menschlichen Wissenschaft, muss dem kirchlichen Lehramt wie eine Dienerin ihrer Herrin zu Diensten sein: Philosophia ancilla theologiae."
"Der Philosophie steht nicht das Vorrecht zu, sich anmaĂend zu erheben, sondern sie hat wie eine Magd ihrer Herrin, der kirchlichen Lehre, zu dienen."
"Ich gehĂśre Gott, fĂźr immer."
"Feigling, du tĂśtest einen Toten!"
""Mein Ziel ist nicht das mathematische Fliegen. Mein Ziel ist das instinktive Fliegen ohne Instrumente"
"Alles in mir drängt in die Luft. Solange meine FĂźĂe festen Boden berĂźhren, sehne ich mich danach, mich aufzuschwingen. Das ist wie ein Fieber."
"Wer gern versucht, was er nicht sollte, // Der findet oft, was er nicht wollte."
"Wer das tut, was er tut mit Rat, // Den reuen selten seine Tat."
"Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut."
"Als der kranke Mann genas, // War er, was er frĂźher war."
"Eure ersten wichtigsten Pflichten sind der Menschheit gegenßber. Ihr seid Menschen, ehe ihr Staatsbßrger oder Väter seid."
"Die groĂen Revolutionen vollziehen sich mehr durch Prinzipien als durch Bajonette; zuerst in den sittlichen Werten, dann in den wirtschaftlichen."
"Die Epoche des Individualismus ist zu Ende. Vereint sind die Menschen allmächtig auf der Erde, die sie bewohnen."
"Ich werde noch einmal nach Neapel zurĂźckkehren, ja, weil ich es zu sehr liebe, aber allein um Vermicelli zu essen."
"Doro, ich bekomme keine Luft. [âŚ] Doro, lass mich nicht sterben! [âŚ] DoroâDo-ro, Do-ro!"
"ÂťCaesar oder nichtsÂŤ will Borgia, soll es heiĂen. Warum auch nicht? // Da er zugleich Caesar sein kann und nichts."
"Borgia war Caesar nach Name und Werk // Âťentweder nichts oder CaesarÂŤ sprach er; beides war er."
"Ich habe fĂźr alles Vorsorge getroffen im Laufe meines Lebens, nur nicht fĂźr den Tod, und jetzt muss ich vĂśllig unvorbereitet sterben."
"Kaiser oder nichts."
"Der Papst ist der Papst und du bist ein Schurke, // der sich von anderer Leute Brot und Lästerei ernährt; // du hast einen Fuà im Bordell und den anderen im Krankenhaus, // du ignoranter und arroganter Krßppel."
"Nun, da ich eingeĂślt bin, schĂźtzt mich vor den Ratten."
"[âŚ] und wenn du zu ende gegessen hast, nicht rĂźlpsen, um Gottes willen!"
""Ich sag dir, die Venezianer haben ihren eigenen Geschmack, sie wollen Arsch, Titten und festes Fleisch, weiche FĂźnfzehn- oder Sechszehnjährige, hĂśchstens zwanzig und keine Petrarca-Figuren." Dialoghi, 1. Tag (Nanna) â Ăbersetzung v. Nino Barbieri"
"Ich habe vergessen dir zu sagen, du sollst deine Zähne nicht mit dem Tischtuch putzen."
"Zu Alberti verhielt sich Leonardo da Vinci wie zum Anfänger der Vollender."
"Der KĂźrze halber mĂśchte ich die Definition geben, daĂ die SchĂśnheit eine bestimmte gesetzmäĂige Ăbereinstimmung aller Teile, was immer fĂźr eine Sache, sei, die darin besteht, daĂ man weder etwas hinzufĂźgen noch hinwegnehmen kĂśnnte, ohne sie weniger gefällig zu machen."
"[ Architektur ist] Harmonie und Einklang aller Teile, die so erreicht wird, dass nichts weggenommen, zugefßgt oder verändert werden kÜnnte, ohne das Ganze zu zerstÜren."
"Wir befinden uns im Krieg, wollen wir das endlich begreifen, oder nicht? Und im Krieg weint man und stirbt man und damit basta."
"Nicht die SĂźnde wurde geboren, als Eva den Apfel pflĂźckte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine groĂartige Tugend, Ungehorsam genannt."
"Ein Interview ist fĂźr mich eine Liebesgeschichte, ein Kampf, ein Koitus."