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April 10, 2026
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"Was sollte man in der Welt fĂźrchten auĂer der Einsamkeit und der Langeweile?"
"Gott bewahre mich davor, bloĂ die Sprache des gesunden Menschenverstandes zu sprechen: im Guten wie im BĂśsen ist es ratsam, ein wenig verrĂźckt zu sein."
"jede Ăberzeugung ist eine Krankheit"
"Unser Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung wechseln kann."
"Meine ganze Arbeit hatte zum Ziel zu zeigen, daĂ der christliche Glaube hĂśherstehend ist und nicht bloĂ eine weitere Mythologie."
""Die mimetische Theorie reagiert auf die Neigung des zwanzigsten Jahrhunderts, ßberall nur Fiktives zu sehen. Auch heute ist es beinahe Pflicht, alles in den Mythen fßr imaginär, spielerisch, poetisch, lyrisch, traumartig, psychoanalytisch zu halten"
"Und wir sehen jetzt, dass der Abgrund der Geschichte Raum hat fßr alle. Wir fßhlen, dass eine Kultur genau so hinfällig ist wie ein einzelnes Leben."
""Die Geschichte rechtfertigt, was immer man will. Sie lehrt schlechterdings nichts, denn es gibt nichts, was sich mit ihr nicht beweisen lieĂe." -"
"Auf dem Velo ist er ein Tier, da hält ihn nichts zurĂźck [âŚ]."
"Wie wollen Sie ein Volk regieren, das 246 Käsesorten besitzt?"
"Wo das BewuĂtsein schwindet, daĂ jeder Mensch uns als Mensch etwas angeht, kommen Kultur und Ethik ins Wanken."
"Wer erkannt hat, daĂ die Idee der Liebe der geistige Lichtstrahl ist, der aus der Unendlichkeit zu uns gelangt, der hĂśrt auf, von der Religion zu verlangen, daĂ sie ihm ein vollständiges Wissen von dem Ăbersinnlichen bietet."
"Viel Kälte ist unter den Menschen, weil wir nicht wagen, uns so herzlich zu geben, wie wir sind."
"So weiĂ auch keiner von uns, was er wirkt und was er Menschen gibt."
"Optimistisch ist diejenige Weltanschauung, die das Sein hĂśher als das Nichts stellt und so die Welt und das Leben als etwas an sich Wertvolles bejaht."
"Nicht auf das, was geistreich sondern auf das, was wahr ist, kommt es an."
"Ethisch werden heiĂt, wahrhaft denkend werden."
"Ethik ist ins Grenzenlose erweiterte Verantwortung gegen alles, was lebt."
"Es hat mich ergriffen, daĂ es fĂźr diesen GroĂen unter den geistig Schaffenden keine Arbeit gab, die er unter seiner WĂźrde hielt, keine praktische Beschäftigung, von der er sagte, daĂ andere nach ihrer Gabe und Bestimmung sie besser tun kĂśnnten als er, sondern daĂ er darauf aus war, die Einheit seiner PersĂśnlichkeit in dem Nebeneinander von praktischem Tun und geistigem Gestalten zu verwirklichen."
"Der grĂśĂte Feind der Sittlichkeit ist die Abstumpfung."
"Das Wenige, das du tun kannst, ist viel."
"Alles Denken, das in die Tiefe geht, endet in ethischer Mystik."
"Einen Menschen lieben, heiĂt einwilligen, mit ihm alt zu werden."
"Von einem bestimmten Alter an ist jeder Mensch fĂźr sein Gesicht verantwortlich."
"Sie wissen ja, was Charme ist: eine Art, ein Ja zur Antwort zu erhalten, ohne eine klare Frage gestellt zu haben."
"Es gibt kein Schicksal, welches nicht durch Verachtung Ăźberwunden werden kann."
"Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten."
"Der Kampf gegen Gipfel vermag ein Menschenherz auszufĂźllen. Wir mĂźssen uns Sisyphos als einen glĂźcklichen Menschen vorstellen."
"Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet."
"[...] die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten."
"Die wahre GroĂzĂźgigkeit gegenĂźber der Zukunft besteht darin, alles der Gegenwart zu geben."
"Der Islam hat drei Grundglaubensrichtungen: Sunniten, Schiiten und Peter Scholl-Latour."
"Mir fielen Taxis und Busse auf, die schwarz verhĂźllte Särge transportierten. Es gibt keine sehnlichere ErfĂźllung fĂźr einen Schiiten, als im Umkreis der groĂen Imame begraben zu sein. Die Pilgerstätten sind deshalb zu gewaltigen Nekropolen geworden. Schon Karl May, der sich sehr gewissenhaft mit dem Orient befasst hatte, schilderte die Leichenkarawanen aus Persien, die mit ihren verwesenden Kadavern, entsetzlichen Gestank und Pest verbreitend, durch die WĂźste nach Kerbela zogen."
"Aber ist es nun das Mephisto-Bärtchen oder die wie Billardkugeln rollenden Augäpfel hinter den Brillengläsern? Der Mann hat etwas Beängstigendes. Sein Kopf ist der eines afrikanischen Lenin."
"Ich fßrchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes. Das Christentum hat teilweise schon abgedankt. Es hat keine verpflichtende Sittenlehre, keine Dogmen mehr. Das ist in den Augen der Muslime auch das Verächtliche am Abendland."
"Was ist schlieĂlich ein Papst, ein Präsident oder ein Generalsekretär anderes als jemand, der sich fĂźr einen Papst oder einen Generalsekretär oder genauer: fĂźr die Kirche, den Staat, die Partei oder die Nation hält? Das einzige, was ihn von der Figur in der KomĂśdie oder vom GrĂśĂenwahnsinnigen unterscheidet, ist, daĂ man ihn im allgemeinen ernst nimmt und ihm damit das Recht auf diese Art von 'legitimem Schwindel', wie Austin sagt, zuerkennt."
"Tatsächlich ßben Worte eine typisch magische Macht aus: sie machen sehen, sie machen glauben, sie machen handeln."
"So macht uns die Soziologie paradoxerweise frei, indem sie uns von der Illusion der Freiheit befreit."
"Unter dem Deckmantel der Ich-Stärkung betreiben die Analytiker in Wirklichkeit eine skandalÜse ZerstÜrung des menschlichen Wesens."
"Realitätssinn, Lustprinzip, Konkurrenzfähigkeit, permanente Herausforderung, Sex und soziale Stellung [âŚ] all dies ist nicht gerade geeignet, um in laute Hallelujas auszubrechen."
"Nichts ist dem Menschen nĂźtzlicher als der Mensch selbst."
"Eine Frau, die den Psychoanalytikern in die Hände gefallen ist, wird fßr jede Verwendung unbrauchbar, das habe ich oft festgestellt."
"Ein Leben, das einem Ziel zustrebt, läĂt wenig Platz fĂźr Erinnerungen."
"Der Wert einer Religion wird durch die Qualität der Moral bestimmt, die sie zu begrßnden vermag."
"Das Unglßck erreicht erst dann den Tiefpunkt, wenn die in greifbare Nähe gerßckte praktische MÜglichkeit des Glßcks erblickt worden ist."
"Denn in der ersten Zeit des Aufstands muĂ getĂśtet werden: Einen Europäer erschlagen heiĂt zwei Fliegen auf einmal treffen, nämlich gleichzeitig einen UnterdrĂźcker und einen UnterdrĂźckten aus der Welt schaffen. Was Ăźbrigbleibt, ist ein toter Mensch und ein freier Mensch."
"(...) Der Mensch muà sich sein eigenes Wesen schaffen; indem er sich in die Welt wirft, in ihr leidet, in ihr kämpft, definiert er sich allmählich; und die Definition bleibt immer offen; man kann nicht sagen, was ein bestimmter Mensch ist, bevor er nicht gestorben ist, oder was die Menschheit ist, bevor sie nicht verschwunden ist."
"Der Mensch kann nichts wollen, wenn er nicht zunächst begriffen hat, daà er auf nichts anderes als auf sich selber zählen kann, daà er allein ist, verlassen auf der Erde inmitten seiner unendlichen Verantwortlichkeiten, ohne Hilfe noch Beistand, ohne ein anderes Ziel als das, das er sich selbst geben wird, ohne ein anderes Schicksal als das, das er sich auf dieser Erde schmieden wird."
"Morgen werden die schwarzen VĂśgel kommen."
"Mein GroĂvater [Charles Schweitzer] [...] war ein Mann des 19. Jahrhunderts, der sich, wie viele andere, Victor Hugo selbst nicht ausgeschlossen, fĂźr Victor Hugo hielt."