First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Ăberall herrscht GleichgĂźltigkeit. Niemanden interessiert es, ob das Gepredigte wahr oder falsch ist. Eine Predigt ist eine Predigt, einerlei von was sie handelt; nur, je kĂźrzer um so besser."
"Der Fall ist nun klar: Es geht um Licht oder Dunkelheit, und jeder muss sich entscheiden, wo er steht."
"Kiplings Erzählungen hat man in England nicht geschätzt, sondern geglaubt. Sie wurden von einer staunenden Nation entgegengenommen als ein wahres Bild des Reiches und des Weltalls."
"Emerson besaà bestimmt Bedeutung, aber jene trockene Art Bedeutung, der gegenßber ich immer fßrchte, ungerecht zu sein: ein Puritaner, bemßht ein Heide zu sein, der es auch erreicht, ein Heide zu werden, aber zaudert, ob er hingehen soll, sich eine Tänzerin anzusehen."
"Der gute KĂźnstler ist der, den man verstehen kann; es ist der schlechte KĂźnstler, der immer ÂťmissverstandenÂŤ wird."
"Das groĂe und ganz unverkennbare Verdienst des englischen Adels ist, dass ihn niemand ernst nehmen kann."
"Ein Briefkasten heiĂt nur so; in Wahrheit ist er das Sanktuarium menschlichen Gedankenaustausches."
"Ein Abenteuer passiert dem, der es am wenigsten erwartet, d.h. dem Romantischen, dem SchĂźchternen. Insofern blĂźht das Abenteuer dem Unabenteuerlichen."
""Die einzige wirklich gefährliche und unmoralische Form des Trinkens besteht darin, Wein als Arznei zu trinken."
"Der felsenfesten Wahrheit bringt der Mensch diese Art Verehrung nicht entgegen: wohl aber einer schĂśnen LĂźge."
"Der beste Beweis einer physischen Kraft ist der Hang nach hohen kĂźhnen Idealen."
"Das GlĂźck ist ein Mysterium wie die Religion und duldet kein Rationalisieren."
""Als Christus seine groĂe Gesellschaft grĂźndete, wählte er zu ihrem Grundstein weder den brillanten Paulus noch den mystischen Johannes, sondern einen AusflĂźchtemacher, ein GroĂmaul und einen Feigling"
"Es muss eingestanden werden, dass viele Kriminalromane so voller sensationeller Verbrechen sind wie ein Drama von Shakespeare."
"Es ist unmĂśglich, KĂźnstler zu sein und dabei der Schranken und Gesetze nicht zu achten. Die Kunst ist Begrenzung; zum Wesentlichen eines Bildes gehĂśrt der Rahmen."
"Ein guter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Helden, aber ein schlechter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Autor."
"Ein groĂer Klassiker ist heutzutage ein Mann, den man loben kann, ohne ihn gelesen zu haben."
"Der heilige Franziskus hat alles vorweggenommen, was unsere moderne Denkart an äuĂerster Weitherzigkeit und an MitgefĂźhl in sich birgt: die Liebe zur Natur, die Liebe zu den Tieren, den Sinn fĂźr soziale Verpflichtung, den Blick fĂźr die geistlichen Gefahren des Wohlstandes und selbst des Besitzes."
"Wem die Stunde schlägt."
"Kein Mensch ist eine Insel."
"Ich wäre jämmerlich, wenn ich nicht sterben wollte. Dein Reich komme, Dein Wille geschehe."
"Und er [der KÜnig von Brobdingnag] gab seine Meinung dahin ab, wer es fertig brächte, zwei Kornähren oder zwei Grashalme auf einem Fleck Bodens zu ziehn, wo zuvor nur einer wuchs, der mache sich mehr um die Menschheit verdient und tue seinem Lande einen wesentlicheren Dienst als das ganze Geschlecht der Politiker zusammengenommen."
"Wir haben Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben."
"Und schlieĂlich gleicht der wahre Kritiker beim Lesen eines Buches einem Hunde beim Festmahl, dessen Sinnen und Trachten einzig auf das gerichtet ist, was die Gäste fortwerfen, und der daher dort am meisten knurren wird, wo die wenigsten Knochen abfallen."
"Jeder mĂśchte lange leben, aber keiner will alt werden."
"Ich liebe gute, ehrenwerte Bekanntschaft; ich liebe es, der Schlechteste in einer Gesellschaft zu sein."
"Gesetze sind wie Spinnweben, die kleine Fliegen fangen, aber Wespen und Hornissen entkommen lassen."
"Genau genommen, leben sehr wenige Menschen in der Gegenwart. Die meisten bereiten sich vor, demnächst zu leben."
"Die Selbstliebe mancher Menschen macht sie geneigt, anderen Freude zu bereiten. Die Selbstliebe anderer Menschen wieder beschränkt sich vĂśllig darauf, sich selbst Freude zu bereiten. Dies macht den groĂen Unterschied zwischen Tugend und Laster."
"Die Lehre der Stoiker, dass wir unseren BedĂźrfnissen durch Ausrottung unserer Begierden abhelfen sollen, kommt mir ebenso vor, als wenn wir uns die FĂźĂe abschneiden sollten, damit wir keine Schuhe brauchen."
"Die besten Ărzte der Welt sind Dr. Diät, Dr. Ruhe und Dr. FrĂśhlich."
"Was Newton als Weltweiser, war Bach als Musiker."
"Natur und der Natur Gesetz im Dunkeln sah man nicht; // Gott sprach: Es werde Newton! Und es ward Licht."
"Die Geschichte vom Fall eines Apfels ist ein eben so grundloses, als beliebtes Märchen und ohne alle Autorität."
"Wenn ich weiter sehen konnte, so deshalb, weil ich auf den Schultern von Riesen stand."
"Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit"
"Ich weiĂ nicht, was die Welt von mir denkt; ich selber aber komme mir vor, wie ein Knabe, der am Seegestade spielt, und sich freut, wenn er zuweilen einen glatteren Kieselstein, oder eine hĂźbschere Muschel als gewĂśhnlich findet, aber der groĂe Ocean der Wahrheit liegt noch unentdeckt vor mir."
"I. Die absolute, wahre und mathematische Zeit verflieĂt an sich und vermĂśge ihrer Natur gleichfĂśrmig und ohne Beziehung auf irgendeinen äuĂeren Gegenstand. [...] II. Der absolute Raum bleibt vermĂśge seiner Natur und ohne Beziehung auf einen äuĂeren Gegenstand stets gleich und unbeweglich."
"Denn was dieser Ăther ist, weiĂ ich nicht."
"...werdet lieber etwas anderes, sogar eine alte Jungfer, der Natur schlimmster Fluch, als euch mit einem Narren zusammenzutun."
"Wer wirklich ein guter Schauspieler werden will, muss im Theater lernen. Hier kann man sich als Kßnstler auch am besten ausleben. Wobei Shakespeare selbstverständlich die Kßr ist."
""Viele bedeutende Dramatiker waren auch Schauspieler"
"Versuche es aber doch nur einer und bringe mit menschlichem Wollen und menschlichen Kräften etwas hervor, das den SchÜpfungen, die den Namen Mozart, Rafael oder Shakespeare tragen, sich an die Seite setzen lasse."
"Unter den heiligsten Zeilen des Shakespeare wĂźnschte ich, dass diejenigen einmal mit Rot erscheinen mĂśgten, die wir einem zur glĂźcklichen Stunde getrunkenen Glas Wein zu danken haben."
"Shakespeare reicht uns im Gegenteil die volle reife Traube vom Stock, wir mĂśgen sie nun beliebig Beere fĂźr Beere genieĂen, sie auspressen, keltern, als Most, als gegornen Wein kosten oder schlĂźrfen, auf jede Weise sind wir erquickt."
"Nennen wir nun Shakespeare einen der grĂśĂten Dichter, so gestehen wir zugleich, dass nicht leicht jemand die Welt so gewahrte wie er, daĂ nicht leicht jemand, der sein inneres Anschauen aussprach, den Leser in hĂśherm Grade mit in das BewuĂtsein der Welt versetzt. Sie wird fĂźr uns vĂśllig durchsichtig, wir finden uns auf einmal als Vertraute der Tugend und des Lasters, der GrĂśĂe, der Kleinheit, des Adels, der Verworfenheit, und dieses alles, ja noch mehr, durch die einfachsten Mittel. Fragen wir aber nach diesen Mitteln, so scheint es, als arbeite er fĂźr unsre Augen, aber wir sind getäuscht: Shakespeares Werke sind nicht fĂźr die Augen des Leibes."
"Autoren taten ihr leid, da Shakespeare alles wichtige schon geschrieben hatte. JĂśrg Fauser, Die Tournee."
"Aus welchem Stoff schuf einst dich die Natur, // DaĂ so viel fremde Schatten sich dir neigen, // Da jedem sonst ein einziger Schatten nur, // Und dir, dem einen, alle Schatten eigen?"
"Das ist das Ungeheure in der Liebe, meine Teure, daà der Wille unendlich ist und die Ausfßhrung beschränkt; daà das Verlangen grenzenlos ist, und die Tat ein Sklav' der Beschränkung"