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April 10, 2026
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"In deine Hände, Vater, befehle ich meinen Geist."
"Und ich habe Deutschland so geliebt."
"Wir wollen unseren alten Kaiser Wilhelm wieder haben."
"Es ist schwer, unter einem solchen Kanzler Kaiser zu sein."
"Und so ist letztlich an der Frage der Gleichberechtigung der Frau die Integration einer groĂen Zahl von TĂźrken in Deutschland gescheitert. Wir mĂźssen hingucken und uns eine ganze Menge einfallen lassen, wie wir die Muslime aus dem Getto der Parallelgesellschaft herausholen und ihnen eine aktive Integration abverlangen kĂśnnen."
"In dem kleinen Ort, in dem ich in Deutschland gelebt habe, hat jede Familie eine Importbraut."
"Diese Mentalität, das Festhalten am tßrkisch-muslimischen Commonsense in der Fremde, fßhrt zu der Situation, die wir heute in Deutschland bei mindestens der Hälfte der hier lebenden Tßrken haben. Sie leben in der Moderne, sind dort aber nie angekommen. Sie leben in Deutschland nach den Regeln ihres anatolischen Dorfs."
"Die Deutschen romantisieren die GroĂfamilie ebenso wie sie frĂźher den Harem romantisiert haben. Als ob dies eine heile Welt wäre, in der alle Generationen unter einem Dach leben, alle glĂźcklich sind und sich gegenseitig respektieren. In Wahrheit sind die Strukturen vĂśllig anders."
"Die Angst, an andere MaĂstäbe anzulegen, die man fĂźr sich selbst fĂźr selbstverständlich hält, fĂźhrt dazu, dass Freiheitsverletzungen akzeptiert werden, die nicht akzeptabel sind. So wird es als fester Bestandteil einer anderen Kultur akzeptiert, wenn Eltern ihre Kinder von der deutschen Gesellschaft fern halten, beim Schwimmunterricht und bei Klassenreisen fehlen lassen, wenn Jungen und Mädchen getrennt aufwachsen sollen..."
"Der Tschador macht die Frauen zu einem entpersĂśnlichten Nichts."
"Ich gehe frĂśhlich in den Tod, mit Gottvertrauen."
"Wer immer sich zum SchĂźler macht, // Wird immer einen Meister finden."
"Versprechen machet Schuld."
"Oft gränzt die Lust, unwissend, an dem Leide."
"Nur die Gesundheit ist das Leben."
"Nichts gibt ein grĂśĂeres VergnĂźgen, // Als den BetrĂźger zu betrĂźgen."
"Langweiliger Besuch macht Zeit und Zimmer enger: // O Himmel, schĂźtze mich vor jedem MĂźĂiggänger!"
"Gib den Armen nichts; so kommen sie nicht wieder: // Von Reichen suche Geld: so werden sie dich fliehn."
"GenoĂ der JĂźngling ein VergnĂźgen, // So war er dankbar und verschwiegen."
"Gemeiner Tugenden kann nur ein Held entrathen."
"Es ist das wahre GlĂźck an keinen Stand gebunden."
"Die Schmeicheley legt ihre sanften Bande, // Ihr glattes Joch nur eitlen Seelen an."
"Der ist beglĂźckt, der seyn darf was er ist."
"Meine Herren, nun kommen wir auf die Frage des Lohnes. Ich frug Herrn Bebel: erkennen Sie an, daĂ der Lohn im sozialdemokratischen Staat ein gleicher sein muĂ? -- da weicht er aus, und zum zweiten Mal weicht er heute aus und bringt uns eine lange Erzählung Ăźber den Begriff des Lohnes in verschiedenen Jahrhunderten und Ăźber die Unwissenschaftlichkeit solcher Leute, wie ich einer bin. Was aber hat es fĂźr eine BewandniĂ mit Ihrer Berufung auf die Wissenschaft?! Wer wirklich von Wissenschaft durchdrungen ist, der spricht nicht immer davon, (lebhafte Zustimmung) dem wissenschaftlich Gebildeten merkt man es an an der Klarheit seiner Darstellung, an der Folgerichtigkeit seiner SchluĂfolgerungen. (Sehr richtig!) Aber wer -- und das passirt Autodidakten nur zu oft -- nicht Ăźber die Oberfläche hinausgekommen ist, mit gutem GedächtniĂ mehr oder weniger auswendig gelernt hat und dies mit einer gewissen Volubilität vorzutragen versteht, der hängt sich gerne das Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit um und stolzirt damit herum wie auf dem Jahrmarkt diejenigen, die die grĂśĂten Pfuschmittel vertreiben, sich gern mit dem Talar der Wissenschaft zu schmĂźcken belieben. (Sehr gut!) Das ist das Kennzeichen nicht des wissenschaftlichen Arztes, sondern des Pfuschers! (Lebhaftes Bravo.)"
"Ich muĂ in der That sagen, diese beiden Stellen bezeichnen das Verfahren des Herrn StĂścker in einer Weise, daĂ es mir auĂerhalb des Hauses gar nicht schwer fallen wĂźrde, das mit einem kurzen Wort zu bezeichnen. Ich kann mich parlamentarisch nur dahin ausdrĂźcken, daĂ der Herr Abgeordnete StĂścker noch nicht in ganz wĂźnschenswerther Weise skrupulĂśs bei der Darstellung thatsächlicher Verhältnisse verfahren ist. (GroĂe Heiterkeit links.)"
"Indem man alle selbstständige Kassenbildung erschwert oder beschränkt, drängt man auf den Weg der Staatshilfe und erweckt hier AnsprĂźche an den Staat, die kein Staatswesen auf Dauer befriedigen kann. Man schafft im gĂźnstigsten Fall schablonenmäĂige dĂźrftige Einrichtungen, deren Unzulänglichkeit und Ungeeignetheit fĂźr diese Lebensverhältnisse mehr geeignet sind, neue Unzufriedenheit hervorzurufen, als vorhandene zu beseitigen."
"Es handelt sich nicht um den ExzeĂ eines einzelnen Soldaten, es handelt sich um die Befehle der Oberen, die wehrlosen Chinesen zu 60, 70, 100, 150 Mann einige Stunden nach beendigtem Gefecht an die Mauer zu stellen und niederschieĂen oder mit dem Bajonnett erstechen zu lassen. (HĂśrt! hĂśrt! links.) Das ist ein Ăźbereinstimmender Thatbestand, der von den verschiedensten Orten in diesen Soldatenbriefen gemeldet wird. Meine Herren, es ist nicht der miles gloriosus, der so schreibt. Wenn man diese Briefe ansieht, findet man umgekehrt, daĂ die Leute damit gar nicht prahlen (sehr richtig!) sondern Abscheu, Ekel, zum mindesten Mitleid darĂźber zum Ausdruck bringen (sehr gut! links), daĂ sie zu solchen Exekutionen kommandirt werden, und je eher je lieber wĂźnschen, wie es in einem Briefe heiĂt, âdaĂ dieses Schlachten ein Ende haben mĂśchteâ. Es handelt sich also gar nicht darum, hier eine Sentimentalität zum Ausdruck zu bringen, ein besonderes ZartgefĂźhl; nein, es handelt sich um die einfache Frage, solche Massenexekutionen gegen Wehrlose zu vermeiden."
"Wir aber schlieĂen unsere Betrachtungen mit dem Ausspruch, daĂ der Sozialismus nur eine auf unklares BewuĂtsein und unzureichende Erkenntnis der Natur und des Wesens der Menschen und der Dinge begrĂźndete Irreleitung der Arbeiter darstellt."
"Wir wollen nicht bloĂ den freien Austritt aus einer anerkannten Kirche, sondern wollen auch, daĂ der Ausgetretene sich einer Gemeinschaft anschlieĂen und darin diejenigen Ansichten bethätigen kann, die seinem eigenen Glauben, seiner eigenen Ueberzeugung entsprechen. Unser Programm geht dahin: gleiches Recht fĂźr alle Bekenntnisse, nicht bloĂ fĂźr die Bekenntnisse der anerkannten Religionsgemeinschaften. (Sehr gut! links.) Wir wollen nicht, daĂ die Erlangung von Rechten abhängig wird von einer Anerkennung, d. h. von einer Konzession der Obrigkeit, von einer Abstempelung des Bekenntnisses, welches einer Religionsgemeinschaft unterliegt."
"Weil man die Liberalen in ihren Grundsätzen nicht bekämpfen kann, (Widerspruch.) ohnmächtig dagegen ist in den groĂen Städten, â darum wird der RacenhaĂ zu HĂźlfe gerufen, nicht bloĂ um das Judenthum zu bekämpfen, sondern es ist die verzweifelte Anstrengung der konservativen Bestrebungen; um sich Ăźber Wasser zu halten, hat man zu solchen Mitteln greifen mĂźssen, nicht blos um die Juden zu bekämpfen, sondern um den Liberalismus anzugreifen. Meine Herren, das ist der eigentliche Kern der Sache. (Sehr wahr!)."
"Der Herr Staatssekretär hat ein Wort gebraucht, von dem ich wßnschte, er hätte es nicht gebraucht: Deutschland wird entweder Hammer oder Amboà sein. Nein, Deutschland wird nie mehr Amboà sein; aber Deutschland hat auch nicht den Beruf, Hammer zu sein: Deutschlands Beruf ist es nicht, auf andere VÜlker loszuhämmern. Wir wollen es jedem Volksstamm ßberlassen, in der Façon sich zu entwickeln, nach seinem Gefallen und seinen Verhältnissen entsprechend, und haben nicht den Beruf, auf ein Volk loszuhämmern und ihm die Gestalt zu geben, die uns als die richtige erscheint."
"Fßrst Bismarck ist zugleich der Träger eines Systems der inneren Politik, das wir als dem Liberalismus und dem parlamentarischen Wesen entgegengesetzt ansehen mßssen und deshalb im Interesse von Volk und Vaterland zu bekämpfen stets fßr unsere patriotische Pflicht erachtet haben."
"Das kann mich nicht trĂśsten, daĂ der reaktionäre SpieĂ, nachdem er bisher mehr gegen links gekehrt war, nun gegen das Centrum gerichtet wird, dieselbe Hand, die ihn nach rechts gedreht hat, kann ihn auch wieder nach links drehen."
"Der sozialistische Staat hat die Vernichtung der persĂśnlichen und politischen Freiheit zur Vorbedingung. (Widerspruch bei den Sozialisten.) â Jawohl! Krasser Despotismus einer Majorität oder einzelner weniger Leute, die dem Einzelnen vorschreibt, was er zu arbeiten hat, was er dafĂźr fĂźr einen Lohn empfängt und was er dafĂźr zu konsumiren hat; das ist der sozialistische Staat. (Widerspruch.) Es ist ja alles, was die Sozialisten wollen, gedruckt zu lesen; Ăźber ihre Tendenz ist ja nur die Polizei im Unklaren. (GroĂe Heiterkeit.)"
"Heute sieht man es als eine Heldenthat an, wenn man mehr trinkt, wie die Juden, und tadelt es als gebildete Nation, daĂ die Juden so viel Kinder auf hĂśhere Schulen schicken, und wenn man dann alle diese wackeren Thaten verrichtet hat â dann singt man: "Deutschland, Deutschland Ăźber Alles!" (StĂźrmische Heiterkeit.) Wahrlich: Unseren Freund Hoffmann von Fallersleben hat ein gĂźtiges Geschick davor bewahrt, diesen MiĂbrauch seines prachtvollen Liedes mit erleben zu mĂźssen, denn, das gestehe ich offen: wenn das deutsch, wenn das christlich sein soll, dann mĂśchte ich lieber Ăźberall in der Welt sein, als im christlichen Deutschland! (Lebhafter Beifall.)"
"Meine Herren, wir sind in einer Periode der MiĂverständnisse, namentlich auf dem Gebiete der Marine- und Militärverwaltung, und wir kĂśnnen uns des Eindrucks nicht erwehren, dass auf diesem Gebiete leicht uferlose, groĂe Pläne plĂśtzlich auftauchen und selbst bis zum parlamentarischen Ausdruck gelangen."
""Das Leben ist ein einziges Abschiednehmen." Herbert Feuersteins Nachruf auf sich selbst"
"Ich bin ein 'vaterlandsloser Geselle', der sich schon seit jungen Jahren nicht dem Land zugehÜrig fßhlt, in dem er zufällig geboren wurde, sondern der ganzen Welt."
"Zwischen 20 und 30 habe ich mich buchstäblich durch die Tage gequält, dann ist es allmählich besser geworden, weil ich akzeptieren konnte, dass ich nur dieses eine Leben habe und es schade wäre, sich bis zum Tod davor zu fßrchten."
"Ein erfolgreicher Kritiker interessiert sich nicht fĂźr das Werk, sondern will seine Sicht der Dinge in mĂśglichst geistreichen Formulierungen loswerden."
"Im Land von E und U bin ich das EU."
"Ich bin unterhaltungssĂźchtig. Ich muss immer und Ăźberall Entertainment produzieren."
"Endlich dßrfen auch wieder unattraktive Männer ßber 45 ins Fernsehen und Millionär werden. Sie haben jetzt sogar echte, also attraktive Groupies und nicht nur wie frßher sensible Soziologie-Studentinnen, die nur spitz wurden durch den Durst nach Wahrheit und billigen Merlot."
"âUnd ich erzog mir die Sprache zum BĂśsewicht.â â Die Stunde des Todes. 1. Auflage. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1975. Kap. 1, S. 11. ISBN 3-518-02004-8"
"âDu hast keine Chance, aber nutze sie!â â Die Atlantikschwimmer. 1. Auflage. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 1978. S. 8. ISBN 3-518-02010-2"
"[Johann Wolfgang von Goethe ist] wirklich ein Mann, dessen Liebe kein edles Herz zu erwerben sich schämen darf. Je näher ich ihn kennenlerne, je mehr innere Gßte entdecke ich an ihm."
"Wahre Kreativität entsteht immer aus dem Mangel."
"Lieber lebe ich groĂgemustert als kleinkariert."
"Yves Saint Laurent war die Antwort auf alle modischen Fragen."
"Sind die Zeiten schlecht, wächst die Sehnsucht nach Luxus."