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April 10, 2026
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"Nimm an: er kommt. Der Tod fĂźr alle. // Der Tod fĂźr alle. Nimm an: er kommt."
"Horaz hat fĂźr mich vollkommen daneben getroffen, wenn er in seinem berĂźhmten Spruch einen Doppelgrund fĂźrs Schreiben angibt: âAut prodesse volunt aut delectare poetaeâ (Entweder nĂźtzen oder unterhalten wollen die Dichter). Ich aber will weder die Welt verändern noch zur Freizeitgestaltung etwas beitragen. Es geht darum, noch unentdeckte, sublime MĂśglichkeiten des Menschen herauszuholen."
"Als hier die ersten Christen knieten, // gab es noch kein Deutschland und kein Frankreich."
"Wie der Mensch so ein kleinstes, unscheinbares StĂźckchen Natur anschaut, wie ein Mensch ein Grashalm betrachtet, daran kannst du erkennen, was fĂźr ein Mensch er ist."
"Es ist immer schade, wenn nur der Kopf etwas mitbekommt und das Herz leer ausgeht."
"Es geht hier nicht um Naturschwärmerei oder Naturliebe als Glaubensersatz. Wer Gott nicht in seinem Wort findet, sucht in der Natur vergeblich nach ihm."
"Erntedank sieht so aus, dass einer nicht nur auf den eigenen, vollen Teller sieht, sondern nach besten Kräften die bittenden, leeren Hände fßllt, die sich ihm entgegenstrecken."
"Die Liebe hat sich in der Welt schon als Wärme erwiesen, die das Eis der Herzen schmolz."
"Alle SchÜnheit dieser Erde ist ein Abglanz nur von des SchÜpfers hoher Weisheit, eine lichte Spur ungeahnter Herrlichkeit, die er fßr uns bereithält."
"Nirgends gibt es so viele eitle und fĂźr ihre Aufgabe ungeeignete Menschen wie in der Politik..."
"Design muĂ industrielle Kultur schaffen und die Menschen akzeptieren."
"âHat die Religion Narrenfreiheit, oder gilt das Grundgesetz?â"
"Von den Augen bis zum Mund ist eine lange Zeit."
"Vor meinem Mund steht eine durchgestrichene Trompete."
"Ich war so abgemagert ich trug die Knochen auĂen."
"Wenn die Fahnen wehen, rutscht der Verstand in die Trompete."
"Semprun sagt: ÂťIm Grunde ist meine Heimat nicht die Sprache (...), sondern das, was gesprochen wird.ÂŤ (J. Semprun, Frederico Sanchez verabschiedet sich, Frankfurt/M. 1994, S. 13)."
"Ich habe in meinen Bßchern noch keinen Satz auf Rumänisch geschrieben. Aber selbstverständlich schreibt das Rumänische immer mit, weil es mir in den Blick hineingewachsen ist."
"In jeder Sprache sitzen andere Augen in den WĂśrtern."
"Ich kann es leider auch nicht ändern, dass Polen bereits im März 1939 mobilgemacht hat."
"Die NAZIS waren eine linke Partei. Vergessen? NationalSOZIALISTISCHE deutsche ARBEITERPARTEI....."
"Wenn ich in meinem Garten Schnittlauch und Petersilie anpflanze, bekomme ich keine Agrarhilfe, weil das eben fĂźr die Allgemeinheit uninteressant ist."
"Was Er euch sagt, das tut! / Was Er euch tut, das sagt! / Was Er euch gibt, das nehmt! / Was Er euch nimmt, das gebt!"
"Der Motor fĂźr die Landwirtschaft kann gar nicht einzylindrig genug sein."
"Es sollte jeder Pfarrer eine Hantierung daneben treiben, so wĂźrde mancher nĂźchterner denken. Wer ganz allein aufs Geistliche sieht, der bekommt einen Rausch darinnen."
"âGaza ist ein Ort aus der Endzeit des Menschlichen. 1,7 Millionen Menschen hausen da, zusammengepfercht auf 360 Quadratkilometern. Gaza ist ein Gefängnis. Ein Lager. Israel brĂźtet sich dort seine eigenen Gegner aus.â"
"âIsrael wird von den islamischen Fundamentalisten in seiner Nachbarschaft bedroht. Aber die Juden haben ihre eigenen Fundamentalisten. Sie heiĂen nur anders: Ultraorthodoxe oder Haredim. Das ist keine kleine, zu vernachlässigende Splittergruppe. [...] Diese Leute sind aus dem gleichen Holz geschnitzt wie ihre islamistischen Gegner. Sie folgen dem Gesetz der Rache.â"
"âDas Feuer brennt in Libyen, im Sudan, im Jemen, in Ländern, die zu den ärmsten der Welt gehĂśren. Aber die Brandstifter sitzen anderswo. Die zornigen jungen Männer, die amerikanische"
"â"Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brĂźchigen Weltfrieden." Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelĂśst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil GĂźnter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. DafĂźr muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz fĂźr uns alle auszusprechen.â"
"âMit der ganzen RĂźckendeckung aus den USA, wo ein Präsident sich vor den Wahlen immer noch die UnterstĂźtzung der jĂźdischen Lobbygruppen sichern muss, und aus Deutschland, wo Geschichtsbewältigung inzwischen eine militärische Komponente hat, fĂźhrt die Regierung Netanjahu die ganze Welt am Gängelband eines anschwellenden Kriegsgesangsâ. -Spiegel-Online vom 06. April 2012 Es musste gesagt werden Ăźber das Gedicht Was gesagt werden muss von GĂźnther Grass."
"Wir brauchen Stille, um unsere SehnsĂźchte zu stillen."
"Wir warten nicht auf die Revolution, damit dann der Sozialismus beginne; sondern wir fangen an, den Sozialismus zur Wirklichkeit zu machen, damit dadurch der groĂe Umschwung komme."
"Vom Individuum beginnt alles; und am Individuum liegt alles. Der Sozialismus, im Vergleich zu dem, was uns heute umgibt und umschnĂźrt, ist die ungeheuerste Aufgabe, die sich Menschen je gestellt haben; mit äuĂeren Kuren der Gewalt oder der Klugheit ist er nicht zur Wirklichkeit zu machen."
"Unser Allerindividuellstes ist unser Allerallgemeinstes. Je tiefer ich mich in mich selbst heimkehre, um so mehr werde ich der Welt teilhaftig."
"Jetzt gilt es, dazu noch Opfer andrer Art zu bringen, nicht heroische, sondern stille, unscheinbare Opfer, um fĂźr das rechte Leben ein Beispiel zu geben."
"ein Ziel läĂt sich nur erreichen, wenn das Mittel schon in der Farbe dieses Zieles gefärbt ist. Nie kommt man durch Gewalt zur Gewaltlosigkeit."
"Die Welt ist ohne Sprache. âSprachlos wĂźrde auch, wer sie verstĂźnde.â"
"In Spinoza findet Goethe die Stßtze fßr eine entschieden diesseitige Auffassung der Natur, des menschlichen Lebens und des Weltganzen. Die christlichen Elemente seines Denkens treten zurßck oder werden säkularisiert."
"Die Zukunft wird lehren, ob es sich bei Goethes Naturanschauung um das Nachhutgefecht eines unwiederbringlich verlorenen Alten oder um den Sendboten eines Neuen handelt."
"Ich sterbe zwar nicht gern so jung, aber ich sterbe mit einem Fluch auf den deutschen Militärstaat."
"Feminismus ist die Theorie der Frauenbewegung."
"Das Leben will gestaltet werden, nicht bejammert."
"Gordon sagte einmal, die Wahrheit, das sei eine unzerstĂśrbare Pflanze. Man kĂśnne sie ruhig unter einem Felsen vergraben, sie stoĂe sich trotzdem durch, wenn es an der Zeit sei."
"Die Rechtsordnung ist [...] niemals eine neutrale GrĂśĂe, die nur aus sich selbst verstanden werden kann, sondern stets Produkt und Gegenstand der politischen und sozialen Kämpfe."
"Die bloĂe Tatsache der Existenz einer demokratisierten parlamentarischen Verfassung bietet noch keine Garantie friedlicher Fortentwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft, weil niemand gewährleisten kann, daĂ die privilegierten Schichten die Rechtsordnung respektieren, wenn sie es fĂźr aussichtsreich halten, in ihrem Interesse die Rechtsordnung umzudeuten oder zu vernichten."
""FĂźr die Investoren ist entscheidend, dass es der Regierung gelungen ist, ein Projekt gegen die Mehrheit der BevĂślkerung durchzusetzen." zur EinfĂźhrung der Rente mit 67, zitiert in: dpa/Der Tagesspiegel vom 10.3.2007 tagespiegel.de"
"Wir alle wollen [beim Spielen] gewinnen, obwohl das Gewinnen selbst äuĂerst unwichtig ist. Es ist das Ziel, das Anstreben des Ziels, was zählt."
"Dies kann ein Nachteil oder ein Vorteil sein, sowohl fĂźr uns als auch fĂźr die gegnerische Mannschaft."
"Die beiden haben nicht mehr gezeigt, als man von ihnen gesehen hat."
"Derwall lebt noch, also kann sein Herz gar nicht stillgestanden haben."