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April 10, 2026
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"âM. H.! Die Anschauungen Ăźber Raum und Zeit, die ich Ihnen entwickeln mĂśchte, sind auf experimentell-physikalischem Boden erwachsen. Darin liegt ihre Stärke. Ihre Tendenz ist eine radikale. Von StundⲠan sollen Raum fĂźr sich und Zeit fĂźr sich vĂśllig zu Schatten herabsinken und nur noch eine Art Union der beiden soll Selbständigkeit bewahren.â"
"âEs handelt sich, so kurz wie mĂśglich ausgedrĂźckt [...] darum, daĂ die Welt in Raum und Zeit in gewissem Sinne eine vierdimensionale nichteuklidische Mannigfaltigkeit ist.â"
"Wir Christen pfeifen frĂśhlich unser Lied, weil wir wissen, dass der Tod seit Ostern aus dem letzten Loch pfeift. Aber der Bischof ist da, und da gehĂśrt es sich nicht, in der Kirche zu pfeifen."
"Sexueller Missbrauch von Kindern ist kein spezifisches Problem der katholischen Kirche. Es hat weder etwas mit dem ZÜlibat zu tun noch mit Homosexualität, noch mit der katholischen Sexuallehre. Deshalb brauchen wir auch keinen runden Tisch speziell fßr die katholische Kirche."
"Gemeinschaft des Glaubens heiĂt nicht, sich gegenseitig Steine in den Weg zu legen, sondern dem anderen den Weg zu ebnen, gemeinsam an einem Strang zu ziehen fĂźr das Reich Gottes. Es geht nur gemeinsam! Tragen wir nach unseren Kräften, MĂśglichkeiten und Fähigkeiten dazu bei, dass nicht nur unsere Pfarrgemeinden und Seelsorgeeinheiten, sondern unsere DĂśrfer, Städte und Gemeinden wieder mehr zu Gemeinschaften werden, in denen sich die Menschen umeinander kĂźmmern und fĂźreinander sorgen!"
"Begriffe wie Gebärmaschinen oder Herdprämie gehÜren nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benÜtigen."
"Zuletzt...zuletzt hat der Mensch nur den Menschen. Und zuallerletzt die Erinnerung an ihn."
"Solange es Scherben gibt, sind wir lebendig. (...) und du weiĂt es längst: alles Neue fängt mit Scherben an."
"Licht ist mehr als Farbe."
"Der Mensch wird nicht einmal geboren, sondern vielemal, und er stirbt nicht nur einmal, sondern vielemal.(...) Wenn Leben Bindung ist, wäre Freiheit gerichtet auf den Tod, weil aber Tod die Bindung nicht lÜst, ist Leben nur ein kurzer Aufenthalt zwischen Freiheit und Freiheit."
""Alles, was hier erreicht werden kann, ist das: einmal sich zu erleben als das Ganze. Um dich hat es gelebt, lebt es, wird es leben: und du warst in einer Gottesstunde"
"Neue Männer braucht das Land"
"Modefotografie soll die EinflĂźsse des Zeitgeistes, soll das Modeempfinden der Zeitgenossen widerspiegeln. Sie soll nicht Abklatsch banaler Wirklichkeit sein, sondern neue Trends interpretieren."
"Es ist nicht falsch zu behaupten, daĂ Fotomodels wenigstens zu 50 Prozent am Gelingen eines guten Modefotos beteiligt sind."
"Du, Max, wenn Du willst, daĂ ich was essen soll, dann muĂt Du nicht jetzt schon anfangen â â so poetisch zu reden."
"Diese Glßcksrechnung geht die Liebe nichts an. Vielleicht bereiten wir einander Schmerz. Weiser ist es, nicht zu lieben. Liebe ist alogisch, und wir kämpfen gegen sie an, aber sie ist stärker als unsere Logik, und das ist ihr Zauber."
"Der Hund stĂśĂt zuweilen ein heiseres, asthmatisches Heulen aus. Hunde mĂźssen ihre Gedanken aussprechen."
"Ich weiĂ einen, einen hĂśchsten Freund Gottes, der ist alle seine Tage ein Ackermann gewesen, mehr als vierzig Jahre und ist es noch. Und er fragte einst unsern Herrn, ob er wollte, dass er sich dessen begebe und in die Kirche sitzen ginge. Da sprach er: nein, er solle das nicht tun; er solle sein Brot mit seinem SchweiĂe gewinnen, seinem [Christi] edlen teuren Blut zu Ehren."
"Der Abgrund, der geschaffen ist, leitet in sich den ungeschaffenen Abgrund, und die zwei AbgrĂźnde werden ein einig Eins, ein lauteres gĂśttliches Wesen, dann hat sich der Geist in Gottes Geist verloren, in dem grundlosen Meere ist er ertrunken."
""Du stolperst auf den langen Beinen"
"Kunst ist schĂśn, macht aber viel Arbeit."
"Die Zukunft war frĂźher auch besser."
"Wrdlbrmpft!"
"MÜgen hätt' ich schon wollen, aber dßrfen hab ich mich nicht getraut!"
"Kunst ist das HĂśchste und Edelste im Leben, denn es ist Schaffen zum Nutzen der Menschheit."
"Unter 20 Fällen macht 19 mal fester Wille und Geduld das sogenannte UnmÜgliche ganz ßber alle Erwartungen leicht mÜglich"
"Der Tod: Sieh, wie die holden Rosen in den Gärten, // Die dßftestarken Lilien blßhn und welken, // Wie in den Auen gleich den bunten Blumen, // Das kräftige Wßrzkraut dorrt, wie Riesenstämme // Und selbst der starre Felsblock in der Wildnis, // Die mächtigen Bären, starkgewaltige LÜwen // Im Dßster ihrer Wßstung enden mßssen."
"Der Tod: Der Lust folgt Unlust, Abscheu dem Begehren. // Das ist des Lebens Lauf und Ende. Willst du // Vor Klugheit gackern, lerne das begreifen."
"Der Ackermann: Gott, der mein gewaltig ist und Euer, Ihm vertrau ich, daà er mich beschirme, Die verruchte Untat, die mich hinwirft, An euch streng und unerbittlich räche!"
"Der Ackermann: Erlischt uns Menschen das Lebenslicht, Und scheidet dahin alles irdische Leben, Wie soll´s dann Tod noch und Sterben geben? Wohin, Herr Tod, sollt Ihr dann kommen?""
"Der Ackermann: Aller Seuchen bist du ein helfender Arzt. // Meister der Meister, der SchÜpfung alleiniger Vater. // Gegenwärtig liegen vor deinem Blick alle Wege und Ziele, // Urbild der Bilder, alles Tauglichen Grundbau, // Der Reinheit der GÜnner. // Du hassest den Unflat, lohnest das Edle. // Rechter Richter, du allein, du Einer, // Aus dessen Quellbereich nichts in der Welt // Jemals entrinnen kann, // ErhÜre mich!"
"Aus dem Paradies, das Cantor uns geschaffen, soll uns niemand vertreiben kĂśnnen."
"Unter einer âMengeâ verstehen wir jede Zusammenfassung M von bestimmten wohlunterschiedenen Objekten m unserer Anschauung oder unseres Denkens (welche die âElementeâ von M genannt werden) zu einem Ganzen."
"In der Mathematik muss die Kunst, eine Frage zu stellen, hĂśher bewertet werden als die Kunst, diese Frage zu lĂśsen."
"[...] das Wesen der Mathematik liegt gerade in ihrer Freiheit."
"Nun, da ich alle diese Leiden ßberstanden sind, macht es mir viel Freude, daran zurßckzudenken, zumal ich glaube, daà mir all das zur Läuterung und FÜrderung meiner Seele widerfahren ist.""
"Da ich jetzt von weitem die TĂźrme und den blauen Rauch von NĂźrnberg sah, meinte ich fast, nicht etwa eine einzige Stadt, sondern eine ganze Welt zu sehen."
"Liebende scheiden wohl traurig, noch trauriger Leib sich von der Seele; Doch am traurigsten ist es, von Gott auf ewig zu scheiden"
"Herrschende Gewohnheit verewigt die gewohnte Herrschaft."
"Die Mathematik ist eine rein menschliche SchĂśpfung, die wir beherrschen, weil wir sie selbst geschaffen haben."
"Wir nehmen an, kein Stern sei unbewohnt."
"Gott ist durch Alles in Allem, und Alles ist durch Alles in Gott."
"Eine Folgerung aus dem Bisherigen ist, daĂ jedes GeschĂśpf als solches vollkommen ist, wenn es auch im Verhältnis zu einem andern weniger vollkommen zu sein scheint; denn der gĂźtige Gott teilt das Sein allen in der Weise mit, in der er aufgefaĂt werden kann."
"Der Bau der Welt ist daher so, als hätte sie ßberall ihr Zentrum und nirgends eine Peripherie, denn Umkreis und Zentrum ist Gott, der ßberall und nirgends ist."
"Sehet an das von Gott gezeichnete Scheusal, den KĂśnig Ludwig von Baiern, den Gotteslästerer, der redliche Männer vor seinem Bilde niederzuknien zwingt, und die, welche die Wahrheit bezeugen, durch meineidige Richter zum Kerker verurtheilen läĂt; das Schwein, das sich in allen LasterpfĂźtzen von Italien wälzte, den Wolf, der sich fĂźr seinen Baals-Hofstaat fĂźr immer jährlich fĂźnf Millionen durch meineidige Landstände verwilligen läĂt, und fragt dann: âIst das eine Obrigkeit von Gott zum Segen verordnet?â"
"Herr Ludwig ist ein groĂer Poet, // Und singt er, so stĂźrzt Apollo // Vor ihm auf die Kniee und bittet und fleht: // Halt ein, ich werde sonst toll, oh! // [...] Sobald auch die Affen und Känguruhs // Zum Christentum sich bekehren, // Sie werden gewiĂ Sankt Ludewig // Als Schutzpatron verehren."
"Stammverwandter Hohenzoller, // Sei dem Wittelsbach kein Groller; // ZĂźrne nicht ob Lola Montez, // Selber habend nie gekonnt es."
"Volksfeste freuen mich besonders. Sie sprechen den Nationalcharakter aus, der sich auf Kinder und Kindeskinder vererbt."
"MĂśchte Walhalla fĂśrderlich sein der Erstarkung und der Vermehrung deutschen Sinnes! MĂśchten alle Deutschen, welchen Stammes sie auch seien, immer fĂźhlen, dass sie ein gemeinsames Vaterland haben, ein Vaterland auf das sie stolz sein kĂśnnen, und jeder trage bei, soviel er vermag, zu dessen Verherrlichung."
"Bevor es also nicht gelingt, Afrika ganz unter die Europäischen Mächte zu vertheilen und auch wirklich zu colonisiren oder die Negerstaaten Ükonomisch so weit zu heben, dass sie zu einem gegenseitig und von den Europäischen Mächten anerkannten Besitzstande gelangen, wird es auch nicht mÜglich sein, die eigentliche Quelle der Sklaverei zu verstopfen, so sehr man auch mit dem besten Willen an den Symptomen herumcuriren mag."