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April 10, 2026
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"Welche denkbare Verbindung besteht zwischen bestimmten Bewegungen bestimmter Atome in meinem Gehirn einerseits, andererseits den fĂźr mich ursprĂźnglichen, nicht weiter definirbaren, nicht wegzuläugnenden Thatsachen: âIch fĂźhle Schmerz, fĂźhle Lust; ich schmecke sĂźss, rieche Rosenduft, hĂśre Orgelton, sehe Roth,â und der ebenso unmittelbar daraus fliessenden Gewissheit:âAlso bin ichâ? Es ist eben durchaus und fĂźr immer unbegreiflich, dass es einer Anzahl von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Stickstoff-, Sauerstoff- u. s. w. Atomen nicht sollte gleichgĂźltig sein, wie sie liegen und sich bewegen, wie sie lagen und sich bewegten, wie sie liegen und sich bewegen werden. Es ist in keiner Weise einzusehen, wie aus ihrem Zusammenwirken Bewusstsein entstehen kĂśnne."
""Ignoramus et ignorabimus."
"Aber freilich leuchtet der Menschengeist am hellsten, wo Glanz der Kunst mit Glanz der Wissenschaft sich eint."
""Wollen wir wirklich haben, dass eine PolizeibehĂśrde"
"Wenn durch das Sperren von Internetseiten auch nur ein einziger Fall von sexuellem Missbrauch an einem Kind verhindert wird, dann hat es sich fĂźr mich gelohnt."
"Der VorstoĂ der Familienministerin zum Verbot von Kinderpornografie im Internet ist ein richtiges Signal. Es geht um gesellschaftlich gewĂźnschte Regulierung im Internet, dazu gehĂśrt auch der Schutz des geistigen Eigentums."
"Das Jammern ist der Vereinszweck der TĂźrkischen Gemeinde und des TĂźrkischen Bunds."
"Das Internet ist kein rechtsfreier Raum, das Internet ist aber auch kein bĂźrgerrechtsfreier Raum."
"Der Vorwurf, meine Doktorarbeit sei ein Plagiat, ist abstrus. Ich bin gerne bereit zu prĂźfen, ob bei Ăźber 1200 FuĂnoten und 475 Seiten vereinzelt FuĂnoten nicht oder nicht korrekt gesetzt sein sollten und wĂźrde dies bei einer Neuauflage berĂźcksichtigen."
"Politik muss so gestaltet werden, dass sie nicht Eitelkeiten bedient, nicht auf Wirkung in der Ăffentlichkeit bedacht ist, sondern dass sie Ergebnisse erzielt."
""Die Debatte selbst ist eine, die wir nicht nur schßchtern fßhren mßssen, sondern die man auch fßhren kann. Wir haben auch die Verantwortung, zukßnftig Ressourcensicherheit fßr die Menschen unseres Landes sicherzustellen. Wir haben sicherzustellen, dass auch diese Punkte in unserem Interesse gewährleistet werden kÜnnen."
"Das macht mich schon sehr betroffen, wenn pauschal der Eindruck entstehen sollte, dass es Menschen gibt, die sich gegen die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten sträuben."
"Wenn es 20 Prozent Rechte gibt, muss es auch 80 Prozent Aufrechte geben."
"Alle einfachen Antworten sind falsch. Wenn etwas zu gut klingt, um wahr zu sein, ist es meistens auch nicht wahr. Das gilt in der Wissenschaft, der Medizin wie in der Politik."
"Stellen Sie sich vor, Sie selbst wären das Glßck. Wßrden Sie dann gerne bei sich vorbeikommen?"
"Mit Glßckstipps ist es so ähnlich wie mit Diätratgebern. Wenn etwas wirklich funktionieren wßrde, wäre der Markt nicht voll davon!"
"Wir mĂźssen Natur bewahren, weil wir sie selbst sind, und wir mĂźssen Natur bewahren, weil sie alles ist, was wir nicht sind."
"Stetiges Wachstum ist nicht bloss schädlich, sondern falsch."
"Unsere Innerlichkeit ist ein Phänomen der Materie. Sie ist eine Dimension des Leibes, nicht die eines kÜrperlosen Geistes."
"Ohne Bezug auf den KĂśrper kĂśnnte sich unsere Sprache nicht entwickeln. Unsere Denkwege entspringen nicht der Âťreinen VernunftÂŤ, sondern der Ratio des lebendigen KĂśrpers."
"Die Selbstmordrate von Jugendlichen hat sich in den letzten drei Jahrzehnten in den USA um 100 Prozent gesteigert. Ăber 80 Prozent aller Befragten US-Amerikaner erklären, dass der Lebensstil unserer Gesellschaft falsch sei und dass wir dringend etwas ändern mĂźssten."
"Das dritte Gesetz der Sehnsucht lautet: Nur im Spiegel anderen Lebens kĂśnnen wir uns selbst verstehen. Wir brauchen den Blick des Allerfremdesten."
"Wenn wir in der Nachbarschaft irgendetwas wahrnehmen, dass da plÜtzlich drei etwas seltsam aussehende Menschen eingezogen sind, die sich nie blicken lassen oder ähnlich, und die nur Arabisch oder eine Fremdsprache sprechen, die wir nicht verstehen, dann sollte man glaube ich schon mal gucken, dass man die BehÜrden unterrichtet, was da los ist."
"Das ist wie bei Sexualdelikten: Ist die Frau erst mal ausgezogen und vergewaltigt, dann fällt es anderen leichter, auch mitzumachen."
"Wie schlimm ist Wissen, wenn es dem Wissenden keinen Gewinn bringt"
"Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie kleine Kinder mit Haut und Haaren"
"Denn die HĂślle [...] ist die Wiederholung."
"Angst lässt uns nicht im Jetzt, sondern im Vielleicht leben. Letzten Endes lässt sie uns gar nicht leben."
"Wir sind der festen Ăberzeugung, daĂ ein gewaltig christlich-sozialer Fehler dadurch geschehen ist, daĂ man sich zur Zeit entweder gar nicht oder doch in ganz verkehrter Weise um die Arbeiter bemĂźht hat."
"Wie ßbel wären wir dran, wenn unsere Hoffnung auf Menschen ruhte."
"Was einmal alle Welt tut, glaubt der einzelne ohne weiteres auch tun zu dßrfen. Und da nun die Welt im ganzen in neuerer Zeit in ihrer Richtung auf Geld und Gut recht viele verkehrte Grundsätze und Gebräuche hervorgebracht hat, so verfallen sehr viele Christen, ohne besonderen bÜsen Willen, in sehr verkehrte Handlungsweisen. Das ist vielleicht mehr Irrtum als Unrecht."
"Unser Herrgott aber hat den heiligen Ehestand von Anfang an nicht zu einem BuĂwerk bestimmt; wenn er es doch wird, dann hat der tĂśrichte Mensch ihn selbst dazu gemacht."
"So weit Gottes Arm reicht, ist der Mensch nie ganz fremd und verlassen. Und Gottes Arm reicht weiter, als Menschen denken kĂśnnen."
"Sich heldenmĂźtig ins Unvermeidliche fĂźgen ist ja auch Weisheit."
"In demselben MaĂe, als die BedĂźrfnisse sich vermehren und das Leben kostspieliger wird, jeder viel haben will und haben muĂ, um in seiner Weise zu existieren, in demselben MaĂe sinkt der Ăśffentliche Kredit, das groĂe Vertrauen, Ăźberschlagen sich die Spekulanten und greift Unredlichkeit und Betrug um sich."
"Es ist eine beliebte Manier der herrschenden Zeitungsschreiberei, solche Tatsachen oder Erscheinungen im Ăśffentlichen, sozialen oder kirchlichen Leben, die gewissen Parteien nicht in den Kram passen, entweder mĂśglichst kurz und oberflächlich abzutun oder gar sie so schief zu drehen und zu zerren, daĂ jedenfalls die Sache dadurch aus ihrem wahren und natĂźrlichen Lichte hinausgerĂźckt wird, oder auch sie vĂśllig zu ignorieren, was man die Manier des âTotschweigensâ nennt."
"Eine rechtschaffene Ehe kommt mir vor wie ein schweres, inhaltreiches Buch, drin eine sehr reiche, sehr tiefe, sehr vielfältige Lebensweisheit steht, zwar fĂźr jedermann verfaĂt, aber von wenigen wirklich gefaĂt und begriffen."
"Die Menschen werden selten durch fremden Schaden klug."
"Die Leute leben und wirtschaften, als ob sie das wirkliche Christentum mit seinem ewigen Leben wenig oder gar nichts kĂźmmerte."
"Die alte Zeit liegt zu fern von uns ab, als daà wir ihre Bräuche unmittelbar hinßbernehmen kÜnnten."
"Das Gesetz der Liebe ist viel enger, strenger und hĂśher als alle Rechte und Gesetze der Menschen, und eine gegen die Liebe gehende Handlungsweise mit ihrer weltlichen und gesetzlichen Erlaubtheit entschuldigen wollen, heiĂt darum geradesoviel, als sich in irdischen Geschäften auĂerhalb des Bereiches des Christentums stellen, dessen Grundgesetz die Liebe ist."
"Fßr uns, die wir nicht Naturwissenschaftler sind, werden die Veränderungen der klassischen Physik seit wenig mehr als einem halben Jahrhundert in ihren Ursachen und Folgerungen auch kßnftig weitgehend undurchschaubar bleiben. ... Der Kßnstler ist von diesem esoterischen Bereich nebelhaft schwieriger Funktionen und Differentialgleichungen genauso wie wir anderen ausgeschlossen."
"Der liebe Gott hilft nur bei nicht tĂśdlichen Erkrankungen."
"Die Grßnen von 2009 sind so, wie die Grßnen 1983 die CDU beschrieben haben: furchtbare Bßrger, elitär, selbstgefällig."
"Ein Mädel wird sich schÜn bedanken, // Wenn deine Glut nur aus Gedichten spricht. // Was nßtzt die Liebe in Gedanken? // Kommt die Gelegenheit, dann kannst du's nicht."
"Was ich an Ihnen besonders bewundere ist, dass Sie eine grosse Zahl junger Talente wie aus dem Boden gestampft haben. Das ist etwas ganz Eigenartiges. Sie mĂźssen eine Gabe haben, die Geister Ihrer HĂśrer zu veredeln und zu aktivieren."
"Thermodynamik ist ein komisches Fach. Das erste Mal, wenn man sich damit befasst, versteht man nichts davon. Beim zweiten Durcharbeiten denkt man, man hätte nun alles verstanden, mit Ausnahme von ein oder zwei kleinen Details. Das dritte Mal, wenn man den Stoff durcharbeitet, bemerkt man, dass man fast gar nichts davon versteht, aber man hat sich inzwischen so daran gewÜhnt, dass es einen nicht mehr stÜrt."
"Wenn man ein Medium âĂtherâ konstruieren will, das als Substrat der Maxwellschen Gleichungen dienen soll, so muss man ihm diametral entgegengesetzte Eigenschaften beilegen wie den gewĂśhnlichen Stoffen."
":(Anmerkung: Mehrdeutige Antwort, oft ohne den folgenden Zusammenhang zitiert: "Ăberhaupt habe ich stets die Gegenstände, Ăźber die ich arbeitete, in meinen Spezialvorlesungen mir und meinen ZuhĂśreren klar zu machen gesucht. ... Als ich einmal eine Vorlesung anzeigen wollte Ăźber einen recht problematischen Gegenstand, fragte mich mein damaliger Assistent, ob ich denn etwas davon wĂźsste. Ich antwortete ihm: Wenn ich etwas davon wĂźsste, wĂźrde ich nicht darĂźber lesen.")"
"Wenn ich etwas davon wĂźsste, wĂźrde ich nicht darĂźber lesen."