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April 10, 2026
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"Es ist nĂźtzlich, wenn wir lernen, uns Ăźber die richtigen Dinge zu wundern."
"Die alte Ethik der Nächstenliebe reicht aus, wenn wir sie auf die Realitäten der neuen technischen Welt anwenden; und wenn wir sie hier nicht anwenden, so ist es uns mit ihr nicht Ernst. Das revolutionärste Buch, das wir besitzen, das Neue Testament, ist nicht erschÜpft."
""O wär ich // der Kästner Erich! // Auch wär ich gern // Christian Morgenstern! // Und hätte ich nur einen Satz // vom Ringelnatz! // Doch nichts davon!"
"Wie ist jede â aber auch jede â Sprache schĂśn, wenn in ihr nicht nur geschwätzt, sondern gesagt wird!"
"Wer sich ßberhebt, verrät, dass er noch nie genug nachgedacht hat."
"Wer Gott aufgibt, der lĂśscht die Sonne aus, um mit einer Laterne weiterzuwandeln."
"Wer die Grausamkeit der Natur und der Menschen einmal erkannt hat, der bemĂźht sich, selbst in kleinen Dingen wie dem Niedertreten des Grases schonungsvoll zu sein."
"Wer die Welt zu sehr liebt, kommt nicht dazu, Ăźber sie nachzudenken; wer sie zu wenig liebt, kann nicht grĂźndlich genug Ăźber sie denken."
"Wer das Wunder nicht als das Primäre erkennt, leugnet damit die Welt, wie sie ist, und supponiert ihr ein Fabrikspielzeug."
"Wenn ich so die kleinen Dampfer die riesigen Kähne vorßberschleppen sehe, muà ich immer an den Dichter und das Publikum denken."
"Wenn ich etwas an Christus verstehe, so ist es das: ÂťUnd er entwich vor ihnen in die WĂźsteÂŤ."
"Was ist Religion? Sich in alle Ewigkeit weiter und hĂśher entwickeln zu wollen."
"Ăber den Wassern deiner Seele schwebt unaufhĂśrlich ein dunkler Vogel: Unruhe."
"Spannung ist alles und Entladung. Und hĂśchste Lebensweisheit, seine Spannung immer richtig zu entladen."
"SchĂśnheit ist empfundener Rhythmus. Rhythmus der Wellen, durch die uns alles AuĂen vermittelt wird. Oder auch: ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet. Je mehr jemand die Welt liebt, desto schĂśner wird er sie finden."
"Neue Dichter seh ich kommen, nach innen den Blick gerichtet."
"Leben ist die Suche des Nichts nach dem Etwas."
"In dem MaĂe, wie der Wille und die Fähigkeit zur Selbstkritik steigen, hebt sich auch das Niveau der Kritik am andern."
"Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berßhrung."
"Es ist schĂśn, zu denken, daĂ so viele Menschen heilig sind in den Augen derer, die sie lieben."
"Es gibt nichts, das ich Mir nicht vergeben kĂśnnte, und nichts, das ich nicht Ăźberwinden mĂśchte."
"Es gibt keine Grenzen der Dinge."
""Es gibt fßr Unzählige nur ein Heilmittel"
"Eine Wahrheit kann erst wirken, wenn der Empfänger fßr sie reif ist. Nicht an den Wahrheiten liegt es daher, wenn die Menschen noch so voller Unweisheit sind."
"Eine Karikatur ist bloĂ immer einen Augenblick wahr."
"Ein Hauptzug aller Pädagogik: Unbemerkt fßhren."
"Die meisten wissen gar nicht, was sie fĂźr ein Tempo haben kĂśnnten, wenn sie sich nur einmal den Schlaf aus den Augen rieben."
"Die beste Erziehungsmethode fĂźr ein Kind ist, ihm eine gute Mutter zu verschaffen."
"Der Welt SchlĂźssel heiĂt Demut. Ohne ihn ist alles Klopfen, Horchen, Spähen umsonst."
"Der KĂśrper, der Ăbersetzer der Seele (Gottes) ins Sichtbare."
"Das Ich ist die Spitze eines Kegels, dessen Boden das All ist."
"Darum kÜnnen Zeitungen so sehr schaden, weil sie den Geist so unsäglich dezentrieren, recht eigentlich zerstreuen."
"Alles muĂ allem dienen. Es gibt im letzten Sinne keine Ungerechtigkeit."
"Alles Denken ist Zurechtmachen."
"Alle wahrhaft groĂe Dichtungen sind Variationen zum Schicksalsliede, seien es Maestosi, Allegri oder Scherzi."
""Lehrer-KomÜdie. Die Armut der Lehrer, während die Staaten Unsummen fßr die Wehrmacht hinauswerfen. Da sie nur Lehrer fßr 600 Mark sich leisten kÜnnen, bleiben die VÜlker so dumm, daà sie sich Kriege fßr 60 Milliarden leisten mßssen." In: Aphorismen (1907), S.165"
"Wer vom Ziel nicht weiĂ, // kann den Weg nicht haben, // wird im selben Kreis // all sein Leben traben."
"Weil, so schlieĂt er messerscharf, // nicht sein , was nicht sein ."
"Ruhe, Ruhe, tiefe Ruhe. // Lautlos schlummern Menschen, Tiere. // Nur des Gipfels Gletschertruhe // schßttet talwärts ihre // Wasser."
"Mein kleiner Wecker tickt und tickt."
"In Dank verschlingt sich alles Sein."
"Ich liebe dich, du Seele, die da irrt // im Thal des Lebens nach dem rechten GlĂźcke."
"Es ist Nacht, // und mein Herz kommt zu dir, // hält's nicht aus, // hält's nicht aus mehr bei mir."
"Es gibt ein sehr probates Mittel, // die Zeit zu halten am Schlawittel: // Man nimmt die Taschenuhr zur Hand // und folgt dem Zeiger unverwandt."
"Ein Wiesel // saĂ auf einem Kiesel // Inmitten Bachgeriesel. // Wisst ihr // weshalb? // Das Mondkalb // verriet es mir // Im Stillen: // Das raffinier- // te Tier // tat's um des Reimes willen."
"Die Ameisen oder Emsen // sind so weit jetzt, dass sie Gemsen // sich als Sklaven halten (aus // GrĂźnden ihres KĂśrperbaus)."
"BlÜdem Volke unverständlich // treiben wir des Lebens Spiel."
"Wer sich als Fßhrer nicht bewährt, muss mit Konsequenzen rechnen."
"Unsere wirtschaftliche, technologische und finanzielle Leistungsfähigkeit lassen eine Selbstbeschränkung deutscher AuĂenpolitik nach dem alten Muster nicht mehr zu."
"Ich hatte zwischendrin Angst, dass er sich wund gelegen hat, dass man ihn wenden muss."