First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Die Gegenwart ist schwanger mit dem Kommenden; die Zukunft lieĂ sich in der Vergangenheit lesen; das Ferne wird im Nahen ausgedrĂźckt."
"Bis hier haben wir nur als einfache Physiker gesprochen. Jetzt mĂźssen wir uns zur Metaphysik aufschwingen, indem wir uns des groĂen, allgemein selten angewandten Prinzips bedienen, das besagt, dass nichts ohne hinreichenden Grund geschieht; das heiĂt, dass nichts eintritt, ohne dass es demjenigen, der die Dinge zur GenĂźge kennte, mĂśglich wäre, einen Grund anzugeben, der hinreicht, zu bestimmen, warum es so und nicht anders ist."
"Um alles aus dem Nichts herzuleiten, genĂźgt Eines [âŚ]."
"Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewuĂt ist, daĂ sie rechnet."
"Die ganzen Zahlen hat der liebe Gott gemacht, alles andere ist Menschenwerk."
"Es handelt sich um meinen liebsten Jugendtraum, nämlich um den Nachweis, dass die Abelâschen Gleichungen mit Quadratwurzeln rationaler Zahlen durch die Transformations-Gleichungen elliptischer Functionen mit singulären Moduln grade so erschĂśpft werden, wie die ganzzahligen Abelâschen Gleichungen durch die Kreistheilungsgleichungen. Dieser Nachweis ist mir, wie ich glaube, nun vollständig gelungen [...]"
"Nicht blindlings zuschlagen, aber zuschlagen!"
"Die Leute, die mich lieben, behaupten, ich sei aktiv und ginge ran. Und auch wer mich hasst, meint zumindest, ich wäre ein aktives Biest."
""Die liebste Koalition ist mir immer noch die mit der SPD und ihren verschiedenen FlĂźgeln"
"Wenn Du immer nur tust, was Du schon kannst, wirst Du immer bleiben, was Du bist."
"Viel SpaĂ, und macht keinen ScheiĂ."
""Es scheint ein grundsätzliches Problem der Deutschen, dass sie zwar alles anders haben mÜchten"
"Ich bin nicht stolz darauf, Deutsche zu sein, aber ich bin auch nicht unstolz. Es ist einfach nicht mein Problem. Ich muss mich nicht mit meiner Nation identifizieren, um mit Leidenschaft fĂźr die Menschen zu arbeiten, die in unserem Land leben."
""Wir Sozialdemokraten sind der Meinung, dass es nicht nur der minimalen DaseinsfĂźrsorge durch den Staat bedarf, sondern ebenso seiner lenkenden Hand"
"Wer Üffentlich kegelt, der muss damit rechnen, dass Üffentlich mitgezählt wird."
"Vor fĂźnf Jahren sagte sie zu mir ÂťHeide, warum bekommst du nicht noch ein Kind? Du weiĂt nicht, was Dir entgeht!ÂŤ Ich wies auf mein Alter hin. Diesen Hinweis lieĂ sie nicht gelten."
"Politik besteht darin, dass Sie in Verhandlungen sitzen und nicht immer auf den Pott kĂśnnen."
"Ich setze mich mĂśglichst immer da ein, wo Menschen in Bereichen arbeiten, die viel Ăberwindung bedeuten. Das hat was mit meinem ausgeprägten Helfersyndrom zu tun. Ich war schon als Ministerpräsidentin immer die Florence Nightingale von der Staatskanzlei."
"Ich habe eine solch persÜnlich verletzende Situation noch nie erlebt. Gegen offene Messer zu kämpfen ist nicht leicht, aber in der Politik manchmal notwendig. Gegen einen hinterhältigen Dolchstoà jedoch gibt es keine AbwehrmÜglichkeiten."
"So einsam ist der Mensch // sucht gen Osten // wo die Melancholia im Dämmerungsgesicht erscheint // Rot ist der Osten vom Hähnekrähen."
"Wer rßckwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muà vorwärts sehen"
"Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden."
"Jede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn."
"In jedem Urteil drĂźckt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus, [...]"
"Ich denke nicht ans Ende, // Kein Fßrchten soll mich lähmen."
"FĂźr seine Handlungen sich allein verantwortlich fĂźhlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die PersĂśnlichkeit aus."
"Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschßtzte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhÜrt, hÜrt auch das Leben auf."
"Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz."
"Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknßpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das AuflÜsen derselben. Unser Glßck und Unglßck hängt von unseren menschlichen Beziehungen ab."
"Aus der FĂźlle des Herzens leben ist das Geheimnis des Genies; ein volles Herz ist die Voraussetzung dazu."
"[...] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung."
""Leute, die herausragen, haben meistens etwas Besonderes. Und das Besondere ist meistens nicht sehr bequem." â Gregor Gysi, Fernseh-Dokumentation ÂťRosa LuxemburgÂŤ, 3sat, 14. Dezember 2008"
"[...] und ich bleibe dabei, daĂ der Charakter einer Frau sich zeigt nicht, wo die Liebe beginnt, sondern wo sie endet."
""So ist das Leben und so muĂ man es nehmen, tapfer, unverzagt und lächelnd â trotz alledem." â Brief an Sonia Liebknecht, Breslau, Mitte Dezember 1917, Schluss. In: Briefe aus dem Gefängnis, Hrsg. Exekutivkomitee der Kommunistischen Jugendinternationale, Verlag Junge Garde, Zweite unveränderte Auflage, Berlin 1920, S. 38,"
"Man muĂ alles im gesellschaftlichen Geschehen wie im Privatleben nehmen: ruhig, groĂzĂźgig und mit einem milden Lächeln."
"Ich fßhle mich in der ganzen Welt zu Hause, wo es Wolken und VÜgel und Menschentränen gibt."
"Gut sein ist Hauptsache! Einfach und schlicht gut sein, das lĂśst und bindet alles und ist besser als alle Klugheit und Rechthaberei."
"Die Arbeit, die tĂźchtige, intensive Arbeit, die einen ganz in Anspruch nimmt mit Hirn und Nerven, ist doch der grĂśĂte GenuĂ im Leben."
"Dann sieh, daĂ Du Mensch bleibst: Mensch sein ist vor allem die Hauptsache. Und das heiĂt: fest und klar und heiter sein, ja heiter trotz alledem und alledem, denn das Heulen ist Geschäft der Schwäche."
""Eure âOrdnungâ ist auf Sand gebaut. Die Revolution wird sich morgen schon ârasselnd wieder in die HĂśh' richtenâ und zu eurem Schrecken mit Posaunenklang verkĂźnden: ich war, ich bin, ich werde sein!" â Die Ordnung herrscht in Berlin, letzter Abschnitt. In: Die Rote Fahne, Nr. 14"
"Eine Welt muà umgestßrzt werden, aber jede Träne, die geflossen ist, obwohl sie abgewischt werden konnte, ist eine Anklage, und ein zu wichtigem Tun eilender Mensch, der aus roher Unachtsamkeit einen armen Wurm zertritt, begeht ein Verbrechen."
"Das Wesen der sozialistischen Gesellschaft besteht darin, daĂ die groĂe arbeitende Masse aufhĂśrt, eine regierte Masse zu sein, vielmehr das ganze politische und wirtschaftliche Leben selbst lebt und in bewuĂter freier Selbstbestimmung lenkt."
"Wir sind der Auffassung, daĂ Kriege nur dann und nur so lange gefĂźhrt werden kĂśnnen, als die arbeitende Volksmasse sie entweder begeistert mitmacht, weil sie sie fĂźr eine gerechte und notwendige Sache hält, oder wenigstens duldend erträgt. Wenn hingegen die groĂe Mehrheit des werktätigen Volkes zu der Ăberzeugung gelangt â und in ihr diese Ăberzeugung, dieses BewuĂtsein zu wecken ist gerade die Aufgabe, die wir Sozialdemokraten uns stellen â, wenn, sage ich, die Mehrheit des Volkes zu der Ăberzeugung gelangt, daĂ Kriege eine barbarische, tief unsittliche, reaktionäre und volksfeindliche Erscheinung sind, dann sind die Kriege unmĂśglich geworden â und mag zunächst der Soldat noch den Befehlen der Obrigkeit Gehorsam leisten!"
""Sozialismus heiĂt nicht, sich in ein Parlament zusammensetzen und Gesetze beschlieĂen, Sozialismus bedeutet fĂźr uns Niederwerfung der herrschenden Klassen mit der ganzen Brutalität (GroĂes Gelächter.), die das Proletariat in seinem Kampfe zu entwickeln vermag." â SchluĂbemerkungen zur Politik der USPD. Rede auf der auĂerordentlichen Verbandsgeneralversammlung der USPD von GroĂ-Berlin, 15. Dezember 1918. In: Rosa Luxemburg, Gesammelte Werke, Bd. 4, 2. Auflage, Dietz, Berlin 1974, S. 53, books.google.de, marxists.org, auch bei gutenberg.spiegel.de"
""Selbstkritik, rĂźcksichtslose, grausame, bis auf den Grund der Dinge gehende Selbstkritik ist Lebensluft und Lebenslicht der proletarischen Bewegung." â Junius (Pseudonym), Die Krise der Sozialdemokratie, Druck und Verlag Unionsdruckerei Bern 1916, S. 4,"
""Freiheit nur fĂźr die Anhänger der Regierung, nur fĂźr Mitglieder einer Partei â mĂśgen sie noch so zahlreich sein â ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit des anders Denkenden [im Originalmanuskript: der Andersdenkenden]. Nicht wegen des Fanatismus der ÂťGerechtigkeitÂŤ, sondern weil all das Belehrende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die ÂťFreiheitÂŤ zum Privilegium wird." â Die Russische Revolution, Hrsg. Paul Levi, Verlag Gesellschaft und Erziehung G.m.b.H., 1922, S. 109,"
"Die Dividenden steigen, und die Proletarier fallen. Und mit jedem sinkt ein Kämpfer der Zukunft, ein Soldat der Revolution, ein Retter der Menschheit vom Joch des Kapitalismus ins Grab."
"Wie sollte mein Herz zerreiĂen, als Hamburg bombardiert wurde, wenn es doch schon zerrissen war, als die Bomben auf London fielen."
"Tod ist ßberhaupt nichts [...] Spielt, lächelt, denkt an mich. Leben bedeutet auch jetzt all das, was es auch sonst bedeutet hat. [...] Ich warte auf euch. [...] Alles ist gut."
"wer nach seiner Ueberzeugung handelt, und sey sie noch so mangelhaft, kann nie ganz zu Grunde gehen, wogegen nichts seelentĂśdtender wirkt, als gegen das innere RechtsgefĂźhl das äuĂere Recht in Anspruch nehmen."