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April 10, 2026
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"Die CIA war im Grunde, in ihrer Praxis auch eine terroristische Vereinigung, auch mit Mordanschlägen auf Politiker. Das muss man sehen, und es macht keinen Sinn, nur mit den Fingern auf andere zu weisen."
""Das Schreiben ist eine schreckliche Tortur"
"Wir Wilden sind doch beĂre Menschen"
"Wer den Tod fĂźrchtet, hat das Leben verloren."
"Wenn nur jeder sicher hätte, was er verdiente, so wßrde alles allgemein gut genug gehen."
"Wo man singet, laĂ dich ruhig nieder, [âŚ] BĂśsewichter haben keine Lieder."
"Wir haben jetzt in unsern Haushaltungen Dinge, die wir fĂźr unentbehrlich halten, von denen man vor hundert Jahren noch gar nichts wuĂte, und sich, ohne sie, doch eben so wohl oder besser befand. Der Tabak und der Kaffee verzehrt auch unter dem Landvolke groĂe Summen, ohne daĂ er den geringsten Vortheil brächte. Verständige Aerzte behaupten und beweisen die Schädlichkeit von beiden; und doch nimmt der Gebrauch immer mehr Ăźberhand. Es ist ein groĂer Vortheil, wenn man alle oder doch seine meisten Nothwendigkeiten aus seiner eigenen Wirthschaft nehmen kann, welches mit diesen beiden ĂźberflĂźssigen und doch kostspieligen BedĂźrfnissen durchaus unmĂśglich ist. Jeder fĂźr sich und alle fĂźr alle sollten nach und nach diesem Unheil zu steuern suchen, das schon manchen Magen und manche GeldbĂśrse verdorben hat. Wenn man jemand, der es nicht gewĂśhnt wäre, zur Strafe zwänge, Tabak zu rauchen oder zu schnupfen, so wĂźrde diese Strafe sehr grausam scheinen, so ekelhaft und widerlich ist diese berauschende giftartige Pflanze der Natur. Jetzt hat die verderbliche Gewohnheit auch fast die Natur verkehrt; so viel Gewalt hat eine anfangs unsinnige Mode, wenn sie einmal durch Allgemeinheit das Lächerliche verloren hat."
"Weh dem Lande, wo man nicht mehr singet."
"Ăber einen Regenten muĂ man kein Urteil haben, als bis er zwanzig Jahre regiert hat."
"Sich amĂźsieren heiĂt etymologisch: die MuĂe loswerden. AmĂźsement wäre also das VergnĂźgen der PlattkĂśpfe."
"Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit."
"Nun sah ich zurĂźck auf die schĂśne Gegend, (sc. MeiĂen) die schon Melanchthon so lieblich fand, dass er dort zu leben wĂźnschte, und Ăźberlief in Gedanken schnell alle glĂźcklichen Tage, die ich derselben genossen hatte."
"Man verkauft uns meistens Gesetze fĂźr Gerechtigkeit und oft sind sie gerade das Gegenteil."
"Man darf die meisten Dinge nur sagen, wie sie sind, um eine treffliche Satire zu machen."
"Ich bin der Meinung, dass alles besser gehen wßrde, wenn man mehr ginge... So wie man im Wagen sitzt, hat man sich sogleich einige Grade von der ursprßnglichen Humanität entfernt... Fahren zeigt Ohnmacht, Gehen Kraft."
"Faulheit ist Dummheit des KĂśrpers, und Dummheit Faulheit des Geistes."
"Es wird mir schwer, die Ehre der Christen zu finden, aber ihre Schande sehe ich."
"Ein Glßck fßr die Despoten, daà die eine Hälfte der Menschen nicht denkt und die andere nicht fßhlt."
"Ehrenvolle, tätige Gefahr ist besser als der ruhige Schlaf eines Sklaven."
"Die wahre Freiheit ist nichts anderes als Gerechtigkeit."
"Die Nation, die nur durch einen einzigen Mann gerettet werden kann und soll, verdient Peitschenschläge."
"Die meisten Menschen haben ßberhaupt gar keine Meinung, viel weniger eine eigene, viel weniger eine geprßfte, viel weniger vernßnftige Grundsätze."
"Die Edeln und der Adel stehen gewĂśhnlich im Gegensatz."
"Deutsche zerfleischen einander, und der Wahnwitz der Nation erregt das Gelächter der anderen Nationen."
"Der BlĂśdsinn und der Eigennutz haben die Privilegien erschaffen."
"Das Schild der Humanität ist die beste, sicherste Decke der niederträchtigsten Üffentlichen Gaunerei."
"Das Loos des Menschen scheint zu seyn, nicht Wahrheit, sondern Ringen nach Wahrheit; nicht Freiheit und Gerechtigkeit und GlĂźckseligkeit, sondern Ringen darnach."
"Aus der Geschichte geht hervor, dass Bßndnisse und Garantien meistens der erste Schritt zur Unterwerfung eines Teils, natßrlich des schwächern sind, wenn er nicht auf der Hut ist."
"Mozart [...] scheint den KĂźnstler par excellence, jenseits aller politischen Interessen und jeglicher politischen Betätigung, zu verkĂśrpern: von seinem Werk besessen, dabei naiv und unbewuĂt seiner SchĂśpferkraft anheimgegeben, alles um sich herum vergessend oder nur als Kulisse seines kĂźnstlerischen Daseins wahrnehmend."
"Mozarts Musik ist so rein und schĂśn, dass ich sie als die innere SchĂśnheit des Universums selbst ansehe."
"Mozart ist schĂśn, wie die SchĂśpfung schĂśn ist."
"Mozart ist eher zu spät, als zu frßh gestorben."
"Das Salzburger Land ist das Herz vom Herzen Europas. [...] Das mittlere Europa hat keinen schĂśneren Raum, und hier muĂte Mozart geboren werden."
"Der Geschmack des Todes ist auf meiner Zunge, ich fĂźhle etwas, das nicht von dieser Welt ist."
"Will mich Deutschland, mein geliebtes Vaterland, worauf ich (wie Sie wissen) stolz bin, nicht aufnehmen, so muĂ in Gottes Namen Frankreich oder England wieder um einen geschickten Deutschen mehr reich werden,- und das zur Schande der deutschen Nation."
"Wie ich Mannheim liebe, so liebt auch Mannheim mich."
"was mich aber an meisten aufricht, und guts Muths erhält, ist der gedancke, daĂ sie, liebster Papa, und meine liebe schwester, sich gut befinden â daĂ ich ein Ehrlicher TeĂźtscher bin, â und daĂ ich, wenn ich schon allzeit nicht reden darf â doch wenigstens dencken darf was ich will. das ist aber auch das einzige."
"Mein vatterland hat allzeit den ersten anspruch auf mich."
"Mein liebstes Weibchen, du must dich beĂż meiner RĂźckunft schon mehr auf mich freuen, als auf das gelde. [âŚ] â 2:ts hat Lichnowsky mich [...] frĂźh verlassen, und ich folglich | in dem theuern orte Potsdam | selbst zehren mĂźssen; [âŚ] den 1:t Juny werde ich in Prag schlafen, und den 4:t â den 4:t? â beĂż meinem liebsten weiberl; â"
"komponirt ist schon alles â aber geschrieben noch nicht."
"Das ist halt wiederum eine Geldheirath, sonst weiter nichts. So mĂśchte ich nicht heirathen; ich will meine Frau glĂźcklich machen und nicht mein GlĂźck durch sie machen. Drum will ichs auch bleiben lassen und meine goldene Freiheit genieĂen, bis ich so gut stehe, daĂ ich Weib und Kinder ernähren kann."
"Ich hoffe nicht daĂ es nĂśthig ist zu sagen, daĂ mir an salzburg sehr wenig und am erzb[ischof]. gar nichts gelegen ist, und ich auf beĂżdes scheisse â und mein lebetage mir nicht im kopf kommen liesse, extra eine reise hinzumachen, wenn nicht sie und meine schwester daselbst wären."
"Die orgl ist doch in meinen augen und ohren der kĂśnig aller instrumenten."
"h: stein ist vĂśllig in seine tochter vernart. sie ist 8 halb jahr alt, [âŚ] sie hat genie. aber auf diese art wird sie nichts. [âŚ] sie wird das nothwendigste und härteste und die hauptsache in der Musique niemahlen bekommen, nämlich das tempo, weil sie sich vom jugend auf vĂśllig befliessen hat, nicht auf den tact zu spiellen."
""Die Leitmotive meines Werkes sind in mir verankert, wie in jedem KĂźnstler. Man muss! Es macht es! Das hat nichts mit Ăberheblichkeit zu tun und ist nichts Ăbersinnliches. Man ist gezwungen, es zu tun. Es ist unabhängig vom Zustand"."
""Ich will die Mannigfaltigkeit des Lebens preisen mit meiner Arbeit, die SchĂśnheit auch"
"Wer recht uns peitscht, den lernen wir verehren;"
"Sollst nicht uns lange klagen, // Was alles dir wehe thut. // Nur frisch, nur frisch gesungen! // Und alles ist wieder gut."
"Nimm, bevor die MĂźde // Deckt das Leichentuch, // Nimm in's frische Leben // Meinen Segensspruch."
"Man verscheuchet mit Rauch die Fliegen, // Mit VerdrieĂlichkeit wohl den Mann;"