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April 10, 2026
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"Kluge Sanftmuth sei des Weibes unwiderstehlichste Waffe."
"Heirathen und Nähnadeln mßssen die Frauenzimmer einfädeln."
"Egoisten sind wir alle, der eine mehr, der andere weniger. Der eine läĂt seinen Egoismus nackend laufen, der andere hängt ihm ein Mäntelchen um."
"Drei Dinge sind bei Hofe unentbehrlich, gesunde Beine, ein geschmeidiger RĂźcken, und eine glatte Zunge."
"Die liebenswĂźrdigste der Frauen // Wird auch die schĂśnste sein."
"Dankbare Menschen sind wie fruchtbare Felder, sie geben das Empfangene zehnfach zurĂźck."
"Wähle, um sanft, schnell, gewiĂ und dauerhaft zu heilen, in jedem Krankheitsfalle eine Arznei, welche ein ähnliches Leiden (ὠΟοΚον ĎÎŹĎÎżĎ) fĂźr sich erregen kann, als sie heilen soll! Diesen homĂśopathischen Heilweg lehrte bisher niemand, niemand fĂźhrte ihn aus."
"Es war hohe Zeit, daĂ der weise und gĂźtige SchĂśpfer und Erhalter der Menschen [...] eine Heilkunst an den Tag brachte, die [...] der Kranken Kräfte mĂśglichst schont, und sie auf eine gelinde Weise, mittels weniger, wohl erwogener und nach ihren ausgeprĂźften Wirkungen gewählter einfacher Arzneien in den feinsten Gaben, nach dem einzig naturgemäĂen Heilgesetze: similia similibus curentur, unbeschwert, bald und dauerhaft zur Heilung und Gesundheit bringt; es war hohe Zeit, daĂ er die HomĂśopathie finden lieĂ."
"Die Gegenwart des Herrn Berg Rath v. Humboldt macht mir, ich darf wohl sagen, eine ganz besondere Epoche, indem er alles in Bewegung setzt was mich von so vielen Seiten interessiren kann, ich darf ihn wohl in seiner Art einzig nennen, denn ich habe Niemanden gekannt der mit einer so bestimmt gerichteten Thätigkeit eine solche Vielseitigkeit des Geistes verbände, es ist incalculabel was er noch fßr die Wissenschaften thun kann."
"Alexander von Humboldt ist diesen Morgen fĂźr einige Stunden bei mir gewesen. Was ist das fĂźr ein Mann! Ich kenne ihn so lange und bin doch von neuem Ăźber ihn in Erstaunen. Man kann sagen, er hat an Kenntnissen und lebendigem Wissen nicht seinesgleichen. Und eine Vielseitigkeit, wie sie mir gleichfalls noch nicht vorgekommen ist! Wohin man rĂźhrt, er ist Ăźberall zu Hause und ĂźberschĂźttet uns mit geistigen Schätzen. Er gleicht einem Brunnen mit vielen RĂśhren, wo man Ăźberall nur GefäĂe unterzuhalten braucht und wo es immer erquicklich und unerschĂśpflich entgegenstrĂśmt"
""Ăber Alexander habe ich noch kein rechtes Urtheil; ich fĂźrchte aber, trotz aller seiner Talente und seiner rastlosen Thätigkeit wird er in seiner Wissenschaft nie etwas GroĂen leisten. ... Er ist der nackte, schneidende Verstand, der die Natur, die immer unfaĂlich und in allen ihren Punkten ehrwĂźrdig und grĂźndlich ist, schamlos ausgemessen haben will und mit einer Frechheit, die ich nicht begreife, seine Formeln, die oft nur leere Worte und immer nur enge Begriffe sind, zu ihrem MaĂstabe macht⌠Er hat keine Einbildungskraft, und so fehlt ihm nach meinem Urteil das notwendigste VermĂśgen zu seiner Wissenschaft, denn die Natur muĂ angeschaut und empfunden werden in ihren einzelnsten Erscheinungen wie in ihren hĂśchsten Gesetzen. ... Alexander imponiert sehr vielen und gewinnt im Vergleich mit seinem Bruder meistens, weil er ein Maul hat und sich geltend machen kann. â"
"Ăberall geht ein frĂźhes Ahnen dem späteren Wissen voraus."
"Die gefährlichste Weltanschauung ist die Weltanschauung derer, die die Welt nie angeschaut haben."
"Zweifelsohne ist die Sklaverei das grĂśĂte aller Uebel, welche jemals die Menschheit betroffen, [...]"
"Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit;"
"Wahrheit an sich ist kostbar, kostbarer aber noch die Fertigkeit, sie zu finden."
"Sache des Reisenden, welcher in der Nähe gesehen, was die menschliche Natur quält und herabsetzt, ist es, des Unglßcks Klagen zur Kenntnis jener zu bringen, welche zu helfen vermÜgen."
"Unter allen europäischen Regierungen war Dänemark die erste, und lange Zeit die einzige, welche den Sklavenhandel abschaffte, und doch waren die ersten Sklaven, die wir zum Verkauf ausbieten sahen, auf einem dänischen Negerschiff gekommen. Nichts hemmt die Speculationen eines niedern Interesse's, das mit den Pflichten der Menschlichkeit, der National-Ehre und den Gesetzen des Vaterlands im Streit ist."
"Man vergisst, dass die Wissenschaften einen inneren Zweck haben, und verliert das eigentlich literarische Interesse, das Streben nach Erkenntnis, als Erkenntnis, aus dem Auge. Die Mathematik kann nichts von ihrer WĂźrde einbĂźĂen, wenn sie als bloĂes Objekt der Spekulation, als unanwendbar zur AuflĂśsung praktischer Aufgaben betrachtet wird."
"Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läĂt auf ein hĂśheres, noch unerkanntes schlieĂen;"
"Indem wir die Einheit des Menschengeschlechtes behaupten, widerstreben wir auch jeder unerfreulichen Annahme von hĂśheren und niederen Menschenracen. Es giebt bildsamere, hĂśhere gebildete, durch geistige Cultur veredelte, aber keine edleren Volksstämme. Alle sind gleichmäĂig zur Freiheit bestimmt; zur Freiheit, welche in roheren Zuständen dem Einzelnen, in dem Staatenleben bei dem GenuĂ politischer Institutionen der Gesammtheit als Berechtigung zukommt."
"In der grossen Verkettung von Ursachen und Wirkungen darf kein Stoff, keine Thätigkeit isolirt betrachtet werden."
"Ich hielt es fĂźr besser, etwas zu leisten, als nichts zu versuchen weil man nicht alles leisten kann."
"Die Natur muà gefßhlt werden, wer nur sieht und abstrahirt, kann ein Menschenalter, im Lebensgedränge der glßhenden Tropenwelt, Pflanzen und Thiere zergliedern, er wird die Natur zu beschreiben glauben, ihr selbst aber ewig fremd sein."
"Die dogmatischen Ansichten der vorigen Jahrhunderte leben dann nur fort in den Vorurtheilen des Volks und in gewissen Disciplinen, die, in dem BewuĂtsein ihrer Schwäche, sich gern in Dunkelheit hĂźllen."
"Der Mensch muss das Gute und Grosse wollen! Das Uebrige hängt vom Schicksal ab."
"Das Sein wird in seinem Umfang und inneren Sein vollständig erst als ein Gewordenes erkannt."
"Alles ist Wechselwirkung."
"Was Marx sagte, war in der Tat gehaltreich, logisch und klar. Aber niemals habe ich einen Menschen gesehen von so verletzender, unerträglicher Arroganz des Auftretens. Keiner Meinung, die von der seinigen wesentlich abwich, gewährte er die Ehre einer einigermaĂen respektvollen Erwägung. Jeden, der ihm widersprach, behandelte er mit kaum verhĂźllter Verachtung. Jedes ihm miĂliebige Argument beantwortete er entweder mit beiĂendem Spott Ăźber die bemitleidenswerte Unwissenheit, oder mit ehrenrĂźhriger Verdächtigung der Motive dessen, der es vorgebracht."
"Ideale sind gleich den Sternen. Du wirst sie nicht mit der Hand berßhren, aber gleich dem Seefahrer auf den Wßsten der Wasser wählst du sie als Fßhrer, folgst ihnen und erreichst deine Bestimmung."
"Den Gebrauch der Kräfte, die man hat, ist man denen schuldig, die sie nicht haben."
"Die Mathematik ist doch die angenehmste Wissenschaft; sie und die Astronomie vertreten bei mir Tanzgesellschaften, Konzerte und andere derartige Belustigungen, die ich nur dem Namen nach kenne."
""In der Mathematik gibt es viele Lehrsätze, welche sich nur dadurch beweisen lassen, daà man von vorne anfängt."
"Schlagt die BĂźcher zu, und macht die KĂśpfe auf, damit nichts mehr hineingeht."
"Wenn man älter geworden ist, weià man, wieviel MÜglichkeiten man hatte, wie viele man auslieà und aus wie wenigen man etwas machte."
"Nicht die Taten bewegen die Menschen, sondern die Worte Ăźber die Taten."
""Der Kapitalismus ist genauso falsch wie der Kommunismus." 17. Mai 2010, sueddeutsche.de"
""Es gibt Geld wie Heu, es ist bloĂ in den Händen der falschen Leute! [...] Wenn wir nicht handeln, wird die Revolution, die wir in Nordafrika gesehen haben, auf Europa Ăźbergreifen. Und wir haben es gewusst, bloĂ geschaut und nichts getan."- auf der Diskussionsveranstaltung der Reihe âEuropa im Diskursâ zum Thema "Geld und Moral" am 26. Februar 2012 im Wiener Burgtheater, Gianluca Wallisch, DER STANDARD, Printausgabe, 27.2.2012"
"Der Pazifismus der 30er Jahre, der sich in seiner gesinnungsethischen BegrĂźndung nur wenig von dem unterscheidet, was wir in der BegrĂźndung des heutigen Pazifismus zur Kenntnis zu nehmen haben, dieser Pazifismus der 30er Jahre hat Auschwitz erst mĂśglich gemacht."
"Nationalstolz ist auch keine Voraussetzung fßr das Amt des CDU-Generalsekretärs. Stolz gehÜrt zu den sieben Hauptsßnden."
"Jeder intelligente Katholik ist im Inneren irgendwie auch Protestant. Die Nachfolgeorganisation der Inquisition, die Glaubenskongregation unter Kardinal Ratzinger, kann ja wohl nicht der MaĂstab des Glaubens sein."
""Finanziell war ich immer unabhängig, ich musste nie von der Politik leben. Ich bin Volljurist, ich war Richter, ich war Rechtsanwalt"
"Die Deutschen sind ein groĂartiges Volk, wenn sie die richtige politische FĂźhrung haben."
"LaĂt uns nit lossurren wie die Bremsen, daĂ uns ein Wind aufbrauset und ein anderer zerweht."
"Eine Giftschlange zähmt man nit, man zertritt sie!"
"Wer gegenwärtig Ăźber Deutschland nachdenkt und Antworten auf die deutsche Frage sucht, muĂ Auschwitz mitdenken. Der Ort des Schreckens schlieĂt einen zukĂźnftigen deutschen Einheitsstaat aus."
"Siegen macht gelegentlich dumm."
"[...] ja, auch gegen ein Selbstbestimmungsrecht, das anderen VÜlkern ungeteilt zusteht, gegen all das spricht Auschwitz, weil eine der Voraussetzungen fßr das Ungeheure, neben anderen älteren Triebkräften, ein starkes, das geeinte Deutschland gewesen ist."
"Entsetzt sehen wir, dass der Kapitalismus, seitdem sein Bruder, der Sozialismus, fĂźr tot erklärt wurde, vom GrĂśĂenwahn bewegt ist und sich ungehemmt auszutoben begonnen hat."
"Die Leute, die heute den Ton angeben, werden aus anderen Bereichen geholt. Das Gespräch ßber Klinsmann ist gefragt, Leute wie der Kaiser Beckenbauer oder der Mann mit den Gummibärchen, ich habe seinen Namen vergessen. Das sind in der Realität offenbar die Leitfiguren."