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April 10, 2026
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"Widerspruch und Schmeichelei machen beide ein schlechtes Gespräch."
"Lest, bildet euch! Allein die Lektüre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn."
"Ich zitiere mich oft selber. Ich finde es bringt Attraktivität in das Gespräch."
"Gespräch ist gegenseitige distanzierte Berührung."
"Geschwätz ist jede Konversation mit einem, der nicht gelitten hat."
"Frauen reden pausenlos. Aber sie sagen nichts. Da gehts nur darum, wer, wann, was gesagt hat. Keine Fakten. Keine klaren Aussagen. Frauengespräche langweilen mich zu Tode."
"Einer, das höret man wohl, spricht nach dem andern, doch keiner mit dem andern; wer nennt zwei Monologe Gespräch?"
"Die gewöhnlichen Gegenstände unsers Gesprächs, besonders wenn beide Geschlechter sich in Gesellschaft vereinigen, sind teils einförmig, teils geringfügig: Und der Gelegenheit zu lernen gibt es darin nur wenige."
"Die dritte Person bei einem Gespräch ist der Kork, der verhindert, daß das Gespräch in die Tiefe geht."
"Wer sich überhebt, verrät, dass er noch nie genug nachgedacht hat."
"Der edle Mensch ist wĂĽrdevoll, ohne ĂĽberheblich zu sein; der niedrig Gesinnte ist ĂĽberheblich, ohne wĂĽrdevoll zu sein."
"Geben ist seliger als nehmen."
"Wo man nehmen will, muss man geben."
"Wir müssen das ernten, was wir zuvor gesät haben, und hinnehmen, was die Saat uns bringt."
"Nehmen ist seliger als Geben, wenigstens solange noch Aussicht ist, dass die Gabe nicht verweigert wird."
"Man kann die Ereignisse jahrelang mit Humor hinnehmen, aber letztlich bricht das Leben einem doch immer das Herz."
"Geben und nehmen kann uns das GlĂĽck, was wir hoffen und lieben; aber die Hoffnung beherrscht, so wie die Liebe, das GlĂĽck."
"Geben kann man lernen, nehmen muss man können."
"Was man Zuneigung nennt, ist in Wirklichkeit nichts andres als Sympathie der Gewohnheit."
"Was die Behauptung angeht, daĂź verliebte Frauen sich nicht bemĂĽhen, das Objekt ihrer Zuneigung zu bekommen, so ist das leeres Gerede."
"Nicht nur heimliche Elefanten und pinkelfreudige Hunde, auch anspruchsvolle Katzen genieĂźen die Zuneigung des israelischen BĂĽrgers. Und auch diese Zuneigung wird ihm schlecht gelohnt."
"Es gibt ein untrĂĽgliches MaĂź fĂĽr die Zuneigung: die Zeit, die man ihr widmet."
"Alles, was man denkt, ist entweder Zuneigung oder Abneigung!"
"Wunderbar war die Entdeckung von Amerika. Noch wunderbarer wäre es gewesen, wenn man es nicht entdeckt hätte."
"Manche groĂźen Begabungen sind daran gescheitert, dass sie eine zu hohe Meinung von ihren eigenen Entdeckungen hatten."
"Jeder Schritt vorwärts, den der Geist auf seinem Wege zur Erkenntnis tut, bringt irgendeine Entdeckung, die nicht nur neu, sondern, im Augenblick wenigstens, auch die wertvollste ist."
"Es war gut von Friedrich Nietzsche, Gott für tot zu erklären – ich aber sage, dass er überhaupt nie auf die Welt gekommen ist. Er ist eine Geschichte, eine Erfindung: keine Entdeckung. Versteht ihr den Unterschied zwischen einer Erfindung und einer Entdeckung? Eine Entdeckung hat mit der Wirklichkeit zu tun; eine Erfindung dagegen ist von euch fabriziert worden."
"Es steckt oft mehr Geist und Scharfsinn in einem Irrtum als in einer Entdeckung."
"Erst zweifeln, dann untersuchen, dann entdecken."
"Durch größere Empfänglichkeit und Ehrfurcht vor der Persönlichkeit des anderen entdeckt man in ihm oft mehr, als man erwartet hat."
"Die Entdeckung eines neuen Gerichtes macht die Menschheit glĂĽcklicher als die Entdeckung eines neuen Sterns."
"Die Entdeckung der Evolution schlieĂźt die Einsicht ein, dass unsere Gegenwart mit absoluter Sicherheit nicht das Ende (oder gar das Ziel) der Entwicklung sein kann."
"Das Leben bedeutet eine fast lĂĽckenlose Reihe gemeinsamer Entdeckungen."
"Das Alte Testament ist despotisch, das Neue republikanisch. Die Erklärung der Menschenrechte durch die Französische Revolution hat uns zu dieser Entdeckung verholfen."
"An den großen Entdeckungen kann ich mich nur wenig freuen, weil sie mir das Verstehen des Fundaments vorläufig nicht zu erleichtern scheinen."
"Mit jedem Menschen, der geboren wird, erscheint die menschliche Natur immer wieder in einer etwas veränderten Gestalt."
"Ja, ich bin genau so wie die Gestalten in meinen Büchern. Ich bin ein ruppiger Bursche und bekannt dafür, daß ich ein Wiener Hörnchen mit den bloßen Händen zerbreche."
"Ihr naht euch wieder, schwankende Gestalten."
""Ich sehe mich zuweilen umgeben von einer greulich phrasenhaften Gestalt"
"Gestalt hat nur für uns, was wir überschauen können."
"Doktorarbeiten können in vielen Gestalten erscheinen."
"Die menschliche Gestalt kann nicht bloß durch das Beschauen ihrer Oberfläche begriffen werden, man muss ihr Inneres entblößen, ihre Teile sondern, die Verbindungen derselben bemerken, die Verschiedenheiten kennen, sich von Wirkung und Gegenwirkung unterrichten, das Verborgene, Ruhende, das Fundament der Erscheinung sich einprägen, wenn man dasjenige wirklich schauen und nachahmen will, was sich als ein schönes, ungetrenntes Ganze in lebendigen Wellen vor unserm Auge bewegt."
"Design hat es der Sache nach solange gegeben, wie es menschliche Produktion gibt. Alle Produkte der Menschen haben Gestalt, Form und Struktur. Daher sind sie, was immer sie bezwecken, selbst in ihren Bezweckungen ästhetisch auffassbar. Etwa nach der Einsicht, etwas muss nicht funktionieren, aber es sieht funktional aus."
"Denn selbst die Neger mĂĽssen wir als Menschen ansehen und in ihnen ist ja die menschliche Gestalt in einer ganz anderen Weise verwirklicht als in uns, zum Beispiel."
"Ach wie bald, ach, wie bald, schwindet Schönheit und Gestalt."
"Wo die Regenten schlecht sind, kommt schwerlich eine Nation in die Höhe, es mag so viel Tugendprediger geben als möglich."
"Wir nähern uns nach dem Tod auf eine höhere Weise jenem Zustand wieder, in welchem wir im Schoß der Mutter gewesen."
""Suchst du das Höchste, das Größte? Die Pflanze kann es dich lehren. Was sie willenlos ist, sei du es wollend"
"Sie werden in die Höhe gehoben, um in heftigerem Fall zusammenzustürzen."
"Populär kann Der nur heißen, // Der zu seinen Höhn kann reißen."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!