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April 10, 2026
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"Es gibt Tage, wo das Leben übertrieben flau ist. Zu Bett gehen; weiter hilft nichts mehr."
"Die Liebe bringt auf Ideen und in Gefahren."
"Das Misstrauen gegen den Geist ist Misstrauen gegen den Menschen selbst, ist Mangel an Selbstvertrauen."
""Alkoholismus // Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die"
"Viel ist hingesunken uns zur Trauer // und das Schöne zeigt die kleinste Dauer."
"Sozialismus nennt man einen ungeheuren Aufwand zum Wohle der Menschheit, welcher sich selbst so restlos konsumiert, daß am Ende tatsächlich Jeder Alles, nämlich das übrig gebliebene Nichts hat."
"Jeder bekommt die Kindheit über den Kopf gestülpt wie einen Eimer."
"Ein hoher Kleriker ist allemal ein Stück Ewigkeit auf einem beamtenhaften Untersatz."
"Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt."
"Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird."
"Exzesse sind das Schlimmste nicht. Sie machen deutlich. Unsere schleichenden Übel aber nebeln allmählich ein."
"Die Treue ist der längere oder kürzere, mitunter fast wehmütige Nachhall der Liebe."
"Die eigentliche Freude meines Lebens waren intensive Erwartungen."
"Daß ich zum Beispiel Österreicher bin, ist mir mit einer solchen Fülle widerwärtigster Individuen gemeinsam, daß ich es mir verbitten möchte, lediglich mit Hilfe jenes Begriffes bestimmt zu werden."
"Manche Menschen glauben, Durchhalten macht uns stark. Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen."
"Wenn ich nicht im Grunde ein sehr arbeitsamer Mensch wäre, wie wäre ich je auf die Idee gekommen, Loblieder und Theorien des Müßiggangs auszudenken. Die geborenen, die genialen Müßiggänger tun dergleichen nie."
"Wohin noch mag mein Weg mich führen? Närrisch ist er, dieser Weg, er geht in Schleifen, er geht vielleicht im Kreise. Mag er gehen, wie er will, ich will ihn gehen."
"Nun, aller höhere Humor fängt damit an, daß man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt."
"Liebe kann man erbetteln, erkaufen, geschenkt bekommen, auf der Gasse finden, aber rauben kann man sie nicht."
"Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so schwer?"
"Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaß und die Geduld gibt Ruhe."
"Es ist mit dem Lesen wie mit jedem anderen Genusse: er wird stets desto tiefer und nachhaltiger sein, je inniger und liebevoller wir uns ihm hingeben. Man muß seine Bücher als Freunde und Lieblinge behandeln, jedes in seiner Eigenart schätzen und nichts von ihm verlangen, was dieser Eigenart fremd ist."
"Die Verzweiflung schickt Gott nicht, um uns zu töten, er schickt sie, um neues Leben in uns zu erwecken."
"Die Jugend hört auf mit dem Egoismus, das Alter beginnt mit dem Leben für andere."
""Es ist nicht gut, wenn die Menschheit den Verstand überanstrengt und Dinge mit Hilfe der Vernunft zu ordnen sucht, die der Vernunft noch gar nicht zugänglich sind." Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 205."
""»Ich ziehe es vor, mit vernichtet zu werden«" »Oberstaatsanwalt Löring« in:Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 201."
""Na, wozu Lärm machen und die Leute beunruhigen!" Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 90."
""Der Tag war vergangen, wie eben die Tage so vergehen; ich hatte ihn herumgebracht, hatte ihn sanft umgebracht." – Der Steppenwolf, Suhrkamp Taschenbuch 175. 1974 & Suhrkamp Bibliothek Bd. 226, Seite 29."
"Damit das Mögliche entsteht, muß immer wieder das Unmögliche versucht werden."
"Der Aphorismus ist so etwas wie ein Edelstein, der durch Seltenheit an Wert gewinnt und nur in winzigen Dosen ein Genuß ist"
"Einfach gelobt sei der Wein, doppelt gelobt das Bier. // Doppeltheit ist gut, Einfachheit das Beste."
"Wenn ich verzweifelt bin, was geht´s mich an?"
"Denn wenn ich ein Konservativer bin, so allein deshalb, weil es heute nicht genügt, die Welt zu verändern, vom Interpretieren zu schweigen. Weil wir sie zuallererst einmal bewahren müssen. In diesem Sinne bin ich, sind wir: die Gegner der Atomrüstung und der Kernreaktoren, Konservative. Also im Sinne von Konservator."
"Je ernster die Lage, umso ernster kann die Funktion des Unernstes werden."
"Ich mag keinem Club angehören, der mich als Mitglied aufnimmt."
"Zwischen den Wolkenkratzern des Wirtschaftswunders bläst ein warmer und staubiger Wind, der nach Aas, Geschlecht und Kloake riecht."
"Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, dass sie ihn einholt."
"Es war ein kalter Wintertag, und der Nebel, der aus dem großen Fluß stieg, breitete seinen Schleier auch über diese Geschichte, die kaum dass sie fertig war, schon uralt erschien."
"Was George Orwell als Zeitalter der Uniformität beschrieben hat, das ist heute das Zeitalter der Globalisierung geworden, die Verteilung der Arbeit rund um den Globus."
"Mit fünfzig hat jeder das Gesicht, das er verdient."
"Wenn der weiße Mann zum Tyrannen wird, zerstört er seine eigene Freiheit"
"Da Pazifisten mehr Handlungsfreiheit in Ländern haben, in denen Ansätze der Demokratie bestehen, können Pazifisten effektiver gegen die Demokratie wirken als für sie. Objektiv betrachtet ist der Pazifist pro-nazistisch."
"Falls Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen."
"Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen."
""Wenn Sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen Sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. Unaufhörlich." "1984"
"Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke"
"Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass zwei plus zwei vier ist. Wenn das gewährt ist, folgt alles weitere."
"Shaw. So ernst, wie der heiter tut, ist er gar nicht."
"„England und Amerika sind zwei Länder, die durch die gemeinsame Sprache getrennt sind."
"Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der größte Spaß auf Erden."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei außer Rand und Band
Und ich bin sauer!