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April 10, 2026
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"Gibt es feindlichere Begriffe auf Erden als Kunst und Zufriedenheit?"
"Es ist nötig, daß wir den Schwerpunkt des Lebens in unser Inneres verlegen."
""Alles Unrecht und Leiden der Erde hat seinen Grund darin, daß Erfahrungen nicht übermittelt werden können. Höchstens mitgeteilt. Zwischen dem Zugemessenen und dem Unerträglichen liegt der ganze Weg der Erfahrung, den immer nur einer allein für sich gehen kann. So wie immer nur einer allein seinen Tod stirbt und keiner vom Tod etwas weiß." -Jakob Wassermann: Der Fall Maurizius, (1928), Fischer Bücherei 1964, S.353"
"Nichts ist so gut, daß es sich nicht mißbrauchen ließe: nichts besser für die Erhaltung der Gesundheit als Beschäftigung und Bewegung (freilich im rechten Maß), nichts schädlicher als ihr unzeitiger und unzeitmäßiger Gebrauch"
""Idioten und Wahnsinnige erzählen gewöhnlich die Wahrheit." -The Anatomy of Melancholy, 1621, Democritus Junior to the Reader"
"Hat denn der Tag kein Ende? Amor non patitur moras; Liebe leidet kein Zögern."
"Geistige Trägheit ist noch viel schlimmer als leibliche; Witz ohne Verwendung ist eine Krankheit (...):Rost der Seele, Fäulnis des Geistes, eine Hölle eigener Art (...) nennt sie Galen."
"Alle Dichter sind verrückt."
"Vertrau’ dem Mund des Windes nicht//und wenn er noch so günstig bliese!"
"Schöne Zeit, wo ich des Glückes// mit dem Freund zu sein genoss,// während zwecklos nur und Töricht// mir die Übrige verfloss!"
"O Herz, wenn du die heut'ge Lust// auf morgen übertragen,// Wer will der Wert des Daseins// dir zu verbürgen wagen."
"Mag ich gut sein oder böse,// wandle weiter deinen Pfad!// Denn am Ende erntet jeder,// nur die Früchte seinen Tat."
"Lass die Welt dich nicht verführen!// Dieses alte Mütterlein,// setzt sich voll von Ränken nieder,// und erhebt sich Schalk und fein."
"Dessen Herz durch Liebe lebt,// wird den Toten nicht gesellt,// mein ewges Dasein steht// deshalb in dem Buch der Welt."
"Das Leben hängt an einem Haare,// d'rum mache Klugheit dir zu Pflicht,// Bis du eig'ner Freund geblieben,// dann kümm're dich das Schicksal nicht."
"Du solt aber Jesaiam bey dem Jüdischen volck nicht anders ansehen // denn als einen verachten man // ja wie einen narren und unsinnigen // Denn wie wir jn jtzt halten // so haben sie jn nicht gehalten // sondern […] haben sie die zungen gegen jm heraus gereckt // und mit fingern auff jn geweiset // und alle sein Predigt für narrheit gehalten."
"Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt. Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden."
"Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der HERR ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil"
"Wehe denen, die das Böse gut heißen und das Gute böse; welche Finsternis zu Licht machen und Licht zu Finsternis."
"Weh denen, die unrechte Gesetze machen, und den Schreibern, die unrechtes Urteil schreiben, um die Sache der Armen zu beugen und Gewalt zu üben am Recht der Elenden in meinem Volk, dass die Witwen ihr Raub und die Waisen ihre Beute werden!"
"Weh denen, die des Morgens früh auf sind, des Saufens sich zu fleißigen, und sitzen bis in die Nacht, dass sie der Wein erhitzt, und haben Harfen, Psalter, Pauken, Pfeifen und Wein in ihrem Wohlleben und sehen nicht auf das Werk des Herrn und schauen nicht auf das Geschäft seiner Hände!"
"Das Volk, das im Finstern wandelt, hat ein großes Licht gesehen."
"Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen."
"Bestelle dein Haus, denn du wirst sterben."
"Verfassungsrecht vergeht, Verwaltungsrecht besteht."
"Wer sich seiner Unbestechlichkeit rühmt, wartet vielleicht immer noch auf ein Angebot."
"Wer den Hafen der Ehe ansteuert, tut gut daran, erst eine Hafenrundfahrt zu buchen."
"Tierfreunde lesen am liebsten Boulevardzeitungen. Der vielen Enten wegen."
"Studentinnen, die bis zum zehnten Semester noch keinen Doktor geangelt haben, müssen ihn selber machen."
"Spaß muss sein", sagte der Spaßmacher, doch das Publikum war anderer Meinung."
"»Scherben bringen Glück«, sagte der Elefant, als er den Porzellanladen verließ."
"Prediger in leeren Kirchen trösten sich mit der besseren Akustik."
"Nichts ist so wandelbar wie die Vergangenheit."
"Manche Ärzte verstehen unter Niederlassung Herablassung."
"Kein Wein ist so sauer wie der reine, der einem eingeschenkt wird."
"Genuss ist eine Frage der Phantasie."
"Geschichte ist kurzlebig. Von Molotow ist nur der Cocktail übriggeblieben."
"Es gibt Männer, die heute noch der Rippe nachtrauern, die Adam hergeben mußte."
"Ein Geschäft wird erst dann zum Geschäft, wenn man dem Finanzamt nachweisen kann, dass es kein Geschäft war."
"Die Schweizer sind unheimlich schlagfertig, wenn man ihnen genug Zeit dafür lässt."
"Die Pille: die Hoffnung, nicht in dieselbe zu kommen."
"Der Unterschied zwischen Witwe und Strohwitwe besteht darin, dass erstere weiß, wo ihr Mann liegt."
"Computer-Muffel werden als die Analphabeten des 21. Jahrhunderts gelten."
"Charme ist die Gabe, den anderen vergessen zu lassen, wie er aussieht."
"Ausgefallenes wirkt immer komisch. Das ist das Pech der Glatzköpfe."
"Auch Krieg ist eine Form von Abrüstung."
"Atmen durch die Nase ist vor allem deshalb so gesund, weil man dabei den Mund hält."
"An der Korruption scheint einen Politiker weniger die Sache als solche als vielmehr deren Aufdeckung durch die Medien zu stören."
"Aberglaube kann mich erst dann beeindrucken, wenn einer sein dreizehntes Monatsgehalt ablehnt."
"Wer wenig Zeit, viel Ressentiment und ein schlechtes Gedächtnis hat, sollte sich die Chance nicht entgehen lassen, seine Memoiren zu schreiben."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei außer Rand und Band
Und ich bin sauer!