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April 10, 2026
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"Jede Illusion muĂź einmal zerrinnen."
"Wer sich verachtet, kann nicht allein sein."
"In Paris hat man eine gewisse Art, einen Menschen zu erledigen, indem man ihm sagt: Er hat ein gutes Herz. Dieser Satz bedeutet ebensoviel wie: Der arme Junge ist dumm wie ein Rhinozeros."
"Die Nahrung des Geizhalses besteht aus Geld und Verachtung."
"Der Hunger treibt den Wolf aus dem Wald."
"Das Leben eines Geizhalses ist eine beständige Ausübung der Macht im Dienst der Person. Er verläßt sich nur auf zwei Gefühle: Eigenliebe und Eigennutz."
"Einem Kind das Leben zu schenken, hieß ja die Hoffnungen der Selbstsucht, die Freuden des Ehrgeizes zu töten."
"Alle menschliche Macht ist ein Resultat von Zeit und Geduld."
"Alle Frauen, selbst die einfältigsten, wissen eine List zu gebrauchen, um zu ihren Zweck zu gelangen."
"Wir empfinden mehr Schmerz ĂĽber einen Verrat, der uns um das Ergebnis unseres Talents bringt, als ĂĽber einen unmittelbar drohenden Tod."
"Die Liebe hat ihren Instinkt; sie weiĂź den Weg zum Herzen zu finden."
"Alle Verfehlungen und vielleicht gar alle Verbrechen haben als Grundlage eine falsche Ăśberlegung oder eine ausschweifende Selbstsucht."
"Der Mensch muĂź bestimmte Leidenschaften empfinden, um jene Eigenschaften zu entwickeln, die sein Leben adeln, indem er seinen Kreis erweitert und die allen Wesen natĂĽrliche Selbstsucht mildert."
"Der Ruhm ist die Sonne der Toten."
"So gut auch ein Ehemann sei, bis zu Vollkommenheit bringt er es schwerlich."
"Um sein Blut aufs Spiel zu setzen, muss man welches haben."
"Das Unglück ist unser größter Lehrmeister."
"Mangel an Geschmack ist eine der Sünden, die unfehlbar mit der Frömmelei verbunden sind."
"Es gibt Fehler bei einer Frau, die kräftigen Lehren weichen können, wie die Erfahrung oder ein Ehemann sie geben; aber nichts vermag die Tyrannei falscher religiöser Ideen zu besiegen."
"Bedenk, dass das demütigste aller Gänseblümchen verführerischer ist als die stolzeste und glänzendste Dornrose, die uns im Frühling mit ihren durchdringenden Düften und ihren lebhaften Farben verlockt."
"In der Ehe muss man einen unaufhörlichen Kampf gegen ein Ungeheuer führen, das alles verschlingt: die Gewohnheit."
"Ein StĂĽck Schwarzbrot und ein Krug Wasser stillen den Hunger eines jeden Menschen; aber unsere Kultur hat die Gastronomie erschaffen."
"Du hast ein Feuerwerk abgebrannt, von dem im Augenblick, da dein Gast sich einfindet, nur das verkohlte Skelett ĂĽbrig ist."
"Für viele Männer ist der Tanz eine Daseinsform; sie meinen, durch die Entfaltung der Geschmeidigkeit des Körpers könnten sie auf das Herz der Frauen kräftiger wirken als durch den Geist."
"Mut zur Unzeit haben heiĂźt Wasser in einem Korbe tragen."
"Gewisse Stubenhocker sind gewohnt, alles zu bezweifeln, weil sie nichts sehen."
"Es ist eine bewunderungswĂĽrdige Eigenschaft der Frau, daĂź sie niemals nachdenkt, auch nicht ĂĽber ihre tadelnswertesten Handlungen, die Empfindung reiĂźt sie hin; selbst ihre Verstellungskunst hat etwas NatĂĽrliches; einzig bei ihr ist das Verbrechen ohne Gemeinheit, meist weiĂź sie nicht, wie es passiert ist."
"Die oberflächliche Ausbildung der Edelleute früherer Zeiten machte den vollendeten Kavalier aus."
"Der alte Kritiker ist sanft und gĂĽtig, der junge erbarmungslos."
"Acht Tage Fieber! Ich hätte noch Zeit gehabt ein Buch zu schreiben. Ah ja!… ich weiß. Ich bräuchte Bianchon… Bianchon würde mich retten!"
"Wer rückwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muß vorwärts sehen"
"Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden."
"Jede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn."
"In jedem Urteil drĂĽckt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus, [...]"
"Ich denke nicht ans Ende, // Kein Fürchten soll mich lähmen."
"Für seine Handlungen sich allein verantwortlich fühlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die Persönlichkeit aus."
"Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschützte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhört, hört auch das Leben auf."
"Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz."
"Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknüpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das Auflösen derselben. Unser Glück und Unglück hängt von unseren menschlichen Beziehungen ab."
"Aus der FĂĽlle des Herzens leben ist das Geheimnis des Genies; ein volles Herz ist die Voraussetzung dazu."
"[...] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!