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April 10, 2026
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"Die Romantiker ermangeln des Instinktes: die Kunstwahngebilde reizen sie nicht zur That, sie verharren im Reizungszustande."
"Das Königthum repräsentirt den Glauben an Einen ganz Überlegenen, einen Führer Retter Halbgott. Die Aristokratie repräsentirt den Glauben an eine Elite-Menschheit und höhere Kaste. Die Demokratie repräsentiert den Unglauben an große Menschen und an Elite-Gesellschaft: „Jeder ist jedem gleich.” „Im Grunde sind wir allesamt eigennütziges Vieh und Pöbel.”"
""Nitimur in vetitum: in diesem Zeichen siegt einmal meine Philosophie, denn man verbot bisher grundsätzlich immer nur die Wahrheit." Vorwort"
"Hat man mich verstanden?"
"Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit."
"»Emanzipation des Weibes« – das ist der Instinkthaß des mißratenen, das heißt gebäruntüchtigen Weibes gegen das wohlgeratene."
"Ich selbst bin immer noch Pole genug, um gegen Chopin den Rest der Musik hinzugeben."
"Wenn man von einem unerträglichen Druck loskommen will, so hat man Haschisch nötig. Wohlan, ich hatte Wagner nötig."
"Den höchsten Begriff vom Lyriker hat mir Heinrich Heine gegeben. Ich suche umsonst in allen Reichen der Jahrtausende nach einer gleich süßen und leidenschaftlichen Musik. Er besaß eine göttliche Bosheit, ohne die ich mir das Vollkommene nicht zu denken vermag (...). – Und wie er das Deutsche handhabt! Man wird einmal sagen, dass Heine und ich bei weitem die ersten Artisten der deutschen Sprache gewesen sind."
"Alle Vorurteile kommen aus den Eingeweiden."
"Die gewöhnlichste Lüge ist die, mit der man sich selbst belügt; das Belügen andrer ist relativ der Ausnahmefall."
""Man nennt das Christenthum die Religion des Mitleidens."
""Man muss der Menschheit überlegen sein durch Kraft, durch Höhe der Seele,"
"Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je ein Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen, sie hat den Willen zur letzten auch nur möglichen Korruption gehabt."
"Unrecht liegt niemals in ungleichen Rechten, es liegt im Anspruch auf »gleiche« Rechte."
"»Glaube« heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist."
""Es steht niemandem frei, Christ zu werden: man wird nicht zum Christentum »bekehrt«,"
""Diese ewige Anklage des Christentums will ich an alle Wände schreiben, wo es nur Wände gibt,"
""Das Weib war der zweite Fehlgriff Gottes […]"
"Das Wort schon »Christentum« ist ein Missverständnis -, im Grunde gab es nur einen Christen, und der starb am Kreuz."
"Die Schwachen und Missratnen sollen zu Grunde gehen: erster Satz unserer Menschenliebe. Und man soll ihnen noch dazu helfen."
"Wie? ist der Mensch nur ein Fehlgriff Gottes? Oder Gott nur ein Fehlgriff des Menschen?"
"Was mich nicht umbringt, macht mich stärker."
""Was? du suchst? du möchtest dich verzehnfachen, verhundertfachen? du suchst Anhänger?"
"Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt (der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloß ein lokales, ein "nationales"), ist für einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bösartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesammt-Abwerthung des Lebens gerade die Gegen-Instanzen, die grossen Selbstbejahungen des "Willens zum Leben", die Exuberanz-Formen des Lebens in's Feld zu führen."
"Schiller: oder der Moral-Trompeter von Säckingen."
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum."
"Ich misstraue allen Systematikern und gehe ihnen aus dem Weg. Der Wille zum System ist ein Mangel an Rechtschaffenheit."
"Ich fürchte, wir werden Gott nicht los, weil wir noch an die Grammatik glauben […]."
""Hat man sein warum? des Lebens, so verträgt man sich fast mit jedem wie?"
"Emerson hat jene gĂĽtige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt."
"Der getretene Wurm krĂĽmmt sich. So ist es klug. Er verringert damit die Wahrscheinlichkeit, von neuem getreten zu werden. In der Sprache der Moral: Demut."
""Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der »Ewigkeit«; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt"
"Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet."
"Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch."
"Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rückwärts, endlich glaubt er auch rückwärts."
""Wagners Kunst ist krank. Die Probleme, die er auf die BĂĽhne bringt"
"Freilich thut, um dergestalt das Lesen als Kunst zu üben, Eins vor Allem noth, was heutzutage gerade am Besten verlernt worden ist – und darum hat es noch Zeit bis zur »Lesbarkeit« meiner Schriften –, zu dem man beinahe Kuh und jedenfalls nicht »moderner Mensch« sein muss: das Wiederkäuen..."
"Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm — zu langweilen?"
"Man wird am besten fĂĽr seine Tugenden bestraft."
""Wer das Hohe eines Menschen nicht sehen will, blickt um so schärfer nach dem, was niedrig und Vordergrund an ihm ist — und verräth sich selbst damit.- Aph. 275"
"Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter."
"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."
"Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht ĂĽber den Schmerz, sondern darĂĽber, keinen Schmerz zu fĂĽhlen, wo er ihn erwartete. Ein Gleichnis."
"Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch fĂĽr den besten Gegengrund zu schlieĂźen: Zeichen des starken Charakters. Also ein gelegentlicher Wille zur Dummheit."
""Wenn das Haus brennt, vergisst man sogar das Mittagessen."
"Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und Böse."
"Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen."
""Soll das Band nicht reiĂźen,"
""Der Weise als Astronom."
Heute, am 12. Tag schlagen wir unser Lager in einem sehr merkwürdig geformten Höhleneingang auf. Wir sind von den Strapazen der letzten Tage sehr erschöpft, das Abenteuer an dem großen Wasserfall steckt uns noch allen in den Knochen. Wir bereiten uns daher nur ein kurzes Abendmahl und ziehen uns in unsere Kalebassen-Zelte zurück. Dr. Zwitlako kann es allerdings nicht lassen, noch einige Vermessungen vorzunehmen. 2. Aug.
- Das Tagebuch
Es gab sie, mein Lieber, es gab sie! Dieses Tagebuch beweist es. Es berichtet von rätselhaften Entdeckungen, die unsere Ahnen vor langer, langer Zeit während einer Expedition gemacht haben. Leider fehlt der größte Teil des Buches, uns sind nur 5 Seiten geblieben.
Also gibt es sie doch, die sagenumwobenen Riesen?
Weil ich so nen Rosenkohl nicht dulde!
- Zwei auĂźer Rand und Band
Und ich bin sauer!