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April 10, 2026
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"Ein Gran Gewalt in der Güte ist die Voraussetzung, dass sie nicht nur blasser Gedanke bleibt."
"Die schlechte Absicht ist immer auf den Beinen."
"Die Gefahr will keine Wechsel, sie will in barem Mut bezahlt werden."
"Die Ansprüche, die ein Mensch an andre stellt, stehn gewöhnlich in umgekehrtem Verhältnis zu seinen Leistungen."
"Der Teufel des einen ist anständiger als der Gott des andern."
"Bleibe jeder mir ferne, der meint, ich sei für seine Langeweile gerade gut."
""Barbarei und Zivilisation"
"Weil gar zu schön im Glas der Wein geblunken,// hat sich der Hans dick voll getrinkt.// Drauf ist im Zickzack er nach Haus gehunken// und seiner Grete in den Arm gesinkt.// Die aber hat ganz mächtig abgewunken// und hinter ihm die Türe zugeklunken."
"Wer unter Menschen nur einen Engel sucht, der findet kaum Menschen. Wer aber unter Menschen nur Menschen sucht, der findet gewiß seinen Engel."
"Von drei bis vier, da fehlet keiner, // Ein Bündniß ist es, ein geschwornes, // sie sitzen alle da bei Scheiner // und rauchen friedlich ihr Gefrornes!"
"Viele Journalisten und Recensenten sind wie die Kakadus, sie ziehen die Klaue ein, wenn sie gefüttert werden, und drücken ein Auge zu, wenn sie zu trinken bekommen."
"Thränen ist das Vorrecht des Schicksals und der Menschen, Thränen das Vorrecht des Unglücks, Thränen das Vorrecht der Menschlichkeit, Thränen das Vorrecht der Größe!"
"Der Wein und die Wahrheit sind sich nur insofern ähnlich, als man mit beiden ."
"Tatsächlich kenne ich nicht eine einzige Person, der Berühmtheit gut getan hätte. Im besten Fall verändert sie sich nicht."
"Ruhm ist nicht gut für die Menschen. Berühmte Leute glauben plötzlich, was man ihnen sagt: dass sie besser sind."
"Je älter man wird, desto näher rückt man an den Punkt, an dem man gar nichts mehr haben wird. Ich konzentriere mich auf die wirklich wichtigen Dinge."
"In meiner Freizeit widme ich mich außerdem der Gartenarbeit. Etwas wachsen zu sehen ist das Schönste der Welt."
""In Italien hatten Skandale die gleiche Haltbarkeit wie frischer Fisch: Am dritten Tag waren beide wertlos; der Fisch, weil er zu stinken anfing, und die Skandale, weil sie zu stinken aufhörten." Verschwiegene Kanäle. Commissario Brunettis zwölfter Fall. Diogenes, Zürich 1996, S. 219"
"Ich liebe die Italiener, weil sie so großzügig sind und den Menschen vergeben können."
"Ich glaube, die Menschheit hat nur ein wirkliches Problem. Und das ist die rasante Zerstörung der Welt, in der wir leben. Die Welt ist ein Saustall, und ich bin nicht überzeugt, dass wir daran etwas ändern."
"Die Amerikaner reden zu viel über die Politik anderer Leute; sie mischen sich in Dinge ein, die sie nichts angehen."
""Brunetti war überzeugt, daß alle Konten in Ordnung waren und nachweislich alle Mieten monatlich aufs richtige Konto eingezahlt wurden; auch hegte er nicht den geringsten Zweifel, daß es ordnungsgemäße Belege gab. Eines mußte man Italien lassen, daß es ein Land war, in dem es für alles schriftliche Belege gab, und die reichlich. Illusorisch war oft nur die Realität, die sie dokumentieren sollten." Venezianische Scharade. Commissario Brunettis dritter Fall. Diogenes, Zürich 1996, S. 274"
"Willst du glücklich sein? Dann lerne erst leiden."
"Willst du friedlich leben? Verkehre mit den Menschen, lebe aber allein, unternimm nichts und bedauere gar nichts."
"Und wenn du noch so oft an ihre Türen klopfst, die Natur wird nie erschöpfend Auskunft geben."
""Um was der Mensch auch immer beten mag"
"Man müsste das Leben so einrichten, daß jeder Augenblick eine Bedeutung hätte [...]."
"Einen anständigen Menschen befällt der Schüttelfrost schon vor der Hochzeit."
"[...] ein Nihilist ist ein Mensch, der sich vor keiner Autorität beugt, der ohne vorgängige Prüfung kein Prinzip annimmt und wenn es auch noch so sehr im Ansehen steht."
"Das Vaterland kann einen Jeden von uns entbehren, aber Keiner von uns das Vaterland."
"Wenn Leute sich lieben, dann bleiben sie jung füreinander."
"Wahrheit ist das Sprechen einer vertrauten Seele zu einer vertrauten Seele."
"Was der Mensch fliehen will, das bringt er mit an den Ort, an den er flieht."
"Schüler wollen nicht liebenswürdig behandelt werden, sie verlangen, dass man ihnen unmittelbar alles heraussagt, was man denkt."
"Nur Religion macht ein Volk; wo die Menschen keine Religion haben, da ist nur Masse."
"In der Kunst gilt nur das Erhebende, das uns nach oben führt."
"In dem Gedanken des Werdens liegt die unerschöpfliche, immer trostreiche Besserungsmöglichkeit des Menschen."
"Hass erzeugt Hass, aber nie will der Hass sich nach dieser Wahrheit richten."
"Es gibt nur sittliche Unterschiede unter den Menschen, und jemand, der Höheres fühlt, muss Höheres leisten."
"Es gibt kein Gesetz der Sittlichkeit, sondern Gott sagt einem jeden, was er darf und was er nicht darf."
"Erst durch das Leiden erfährt der Mensch, dass er göttlichen Ursprungs ist und nicht ein Tier."
"Die Wahrheit und Einfachheit der Natur sind immer die letzten Grundlagen einer bedeutenden Kunst."
"Die Narren reden am liebsten von der Weisheit, die Schurken von der Tugend."
"Die heutige Auflösung der Menschheit muss man verstehen als ein Abwenden von Gott."
"Die Freiheit ist nicht etwas, das in den äußern Verhältnissen liegt, sie liegt in den Menschen. Wer frei sein will, der ist frei."
"Der Edle hat Angst um andere, der Gemeine um sich selber."
"Der Dichter will nicht belehren und nicht bessern, er will erschüttern und erheben."
"Der bedeutende Mensch unterliegt nicht der Geschichte, er hat seine unmittelbare Verbindung zu Gott in den Formen seiner Zeit."
"Der Arme soll sparsam sein, der Reiche soll ausgeben."
"Deine Mutter kennt dich, aber du kennst nicht sie."