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April 10, 2026
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"Der Arbeit Noth, die Niemand lindern wollte, // Sie wars, die selbst den Fels bei Seite rollte!"
"Man reist nicht billiger und nicht schneller als in Gedanken."
"[...] ein Weib ist allmächtig. Wehe dir, wenn sie mit ihren schwachen Händen in die Räder deines Schicksals greift: zitternd wirst du zum Stillstand kommen!"
"Ja, herrlich hast du dich bewährt, mein altes Köln, mein treffliches Rheinland, als eine Stadt, als ein Land der Treue, der Loyalität und Niemand wird hinfort mehr von Euch sagen können, daß ihr der Heerd des Aufruhrs wärt, der Revolution und der Anarchie."
"Nachts ist es schön, an das Licht zu glauben."
""Wo die geschriebene Verfassung den realen tatsächlichen Machtverhältnissen entspricht, da wird die Erscheinung gar nicht vorkommen können, daß eine Partei ihren besonderen Feldruf aus dem Festhalten an der Verfassung macht. Wo dieser Ruf ausgestoßen wird, ist dies ein sicheres und untrügliches Zeichen, daß er ein Angstruf ist; mit anderen Worten: daß in der geschriebenen Verfassung immer noch etwas ist, was der wirklichen Verfassung, den tatsächlichen Machtverhältnissen, widerspricht. Und wo dieser Widerspruch einmal da ist, da ist die geschriebene Verfassung"
"Dies ist die Macht des . Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte konstatiert in seinen Werken, daß „das Aussprechen dessen, was ist,” ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der Tat hat er ihm einen großen Teil seiner Erfolge verdankt. // Alle große politische Aktion besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. // Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist."
"Daß das ganze »Dritte Reich« eine schändlich dumme Episode der deutschen Geschichte war, keineswegs aus Früherem notwendig sich ergebend, zusammengeflossen aus einer Kette von Zufällen, Irrtümern, vermeidlichen Stümpereien, genau dies war auch immer meine Ansicht."
"Nur der Mensch, der wahrhaft mit sich selbst ist, vermag es auch gegen andere zu sein."
"Das Schmollen ist eigentlich das Aufprotzen der weiblichen Artillerie; wer bereits öfters beschossen wurde, fühlt sich schon versucht, bei der bloßen Veranstaltung die weiße Fahne auszustrecken."
"Wollten die Weiber immer wahrhaft Weiber seyn, sie wären immer mit wahren Männern glücklich."
"Höchst selten vermännlicht sich ein Weib ohne eignen und fremden Nachteil."
"Einen großen Reiz des Alters vergißt man gewöhnlich: nämlich ruhige Resignation."
"Ein wildes Mädchen ist eben ein solches Unding, wie eine betrunkene Nachtigall; ein geziertes, die Parodie des mißhandelten Ideals."
"Man weiß ja, daß die großen Herren Sympathie haben für Komödianten."
"Im Begehren kann der Freundschaftskeim enthalten sein, aus Kameradschaft wird Zärtlichkeit; aber im allgemeinen scheint es mir ratsam, zwischen Eros und Sympathie, zwischen geschlechtlich-emotioneller Attraktion und moralisch-intellektueller Affinität sauber zu unterscheiden."
"Das Forschen ist an sich schon beinah die Entdeckung. Man findet immer, wenn man innig genug sucht; auf jede dringlich gestellte Frage kommt schlieĂźlich die Antwort. Oft zu unserem Schmerz."
"Begehen Sie nicht einfach Selbstmord! Seien Sie einfallsreicher, das darf ich von Ihnen verlangen!"
"Die Erinnerungen an vergangenes GlĂĽck sind die Narben der Seele."
"Waffen kann man nicht mit KĂĽssen und Kugeln nicht mit Blumen besiegen."
"FĂĽr die einen wird Pinochet immer ein brutaler Diktator sein, die anderen feiern ihn als Retter des Vaterlandes. Es wird hundert Jahre dauern, bis wir Chilenen uns ĂĽber seine Rolle einig werden."
"Die meisten Hochglanzmagazine machen Frauen nicht selbstbewusst, sondern halten an dem Gedanken fest, es sei das größte Ziel, für Männer begehrenswert zu sein."
"Das Publikum, das ist ein Mann, // Der Alles weiĂź und gar nichts kann."
"Man täuscht sich stets, wenn man nicht die Augen schließt, um zu verzeihen oder klarer in sich selbst zu sehen."
"Nichts ist bedrohlicher als das GlĂĽck; jeder Kuss kann einen Feind wecken."
"Erklimme das Gebirge oder steige ins Tal hinab, gehe bis ans Ende der Welt oder um dein Haus herum: du triffst immer nur dich auf den StraĂźen des Zufalls."
"Ein jeder Schritt, den wir zu dieser Stunde nach einem unbestimmten Ziele machen, ist für uns belangreicher, als die tausend Meilen, die wir dereinst zu einem glänzenden, aber verjährten Siege machten."
"Ungelogene Begeisterung ist die tiefste Lebens-Poesie, die unmittelbarste, reellste GlĂĽckseligkeit, die es giebt."
"Selbst gebildete Frauen vertragen nicht immer andauernd gleichmäßiges Glück und fühlen einen unbegreiflichen Antrieb zu Teufeleien und Narrheiten, durch welche eine Abwechslung und Unterbrechung in die Lebensruhe kommt, die ihnen ohne Episoden, Katastrophen und Eventualitäten zu monoton und langweilig erscheint."
"Ohne Ehe ist der Mensch ĂĽberall und nirgend zu Hause, [...]."
"Mutterangst und Mutterweh bricht die Pforten der Hölle."
"Die Männer regieren die Welt und die Frauen ihre Männer. Was wollen sie noch mehr!"
"[...] das Weib trachtet unendlich mehr danach, glĂĽcklich zu machen, als glĂĽcklich zu sein;"
"Oft wirst du dich wegen der Demütigungen schämen, die du vor deinen Gefährten, deiner Liebsten, deinen Eltern erlitten hast. Doch wenn du nicht aufgibst, wird sich das Rudel der Hyänen entfernen und sich andere für die Opferrolle suchen. Sie müssen diese Lektion selber lernen, denn niemand wird ihnen helfen können."
"Halte dich lieber an jene, die in glĂĽcklichen Stunden bei dir sind. Denn ihre Seelen kennen weder Eifersucht noch Neid, nur Freude darĂĽber, dich glĂĽcklich zu sehen."
"In der Abgeschiedenheit werden sie lernen, dass Neinsagen nicht immer ein Mangel an GroĂźzĂĽgigkeit und dass Jasagen nicht immer eine Tugend ist."
"Ich kann nicht verstehen, wie man Gott in einem Priesterseminar finden soll."
"Das Leben so kurz, das Handwerk so lang zu lernen."
"In diesem Sinne mach ich aufmerksam auf einen Mann, der die große Epoche reinerer Menschenkenntnis, edler Duldung, zarter Liebe in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts zuerst angeregt und verbreitet hat. An diesen Mann, dem ich so viel verdanke, werd ich oft erinnert, auch fällt er mir ein, wenn von Irrtümern und Wahrheiten die Rede ist, die unter den Menschen hin- und widerschwanken."
"Auch jetzt im Augenblick sollte jeder Gebildete Sternes Werke wieder zur Hand nehmen, damit auch das 19. Jahrhundert erführe, was wir ihm schuldig sind, und einsähe, was wir ihm schuldig werden können."
"Nein, zehn Schritt vom Leibe mit dem ganzen Weltanschauungssalat... Hier wird scharf geschossen! Wenn ich Kultur höre... entsichere ich meinen Browning!"
"Die Vergangenheit ist ein fremdes Land; dort gelten andere Regeln."
""Und ich wĂĽrde am Rande einer verrĂĽckten Klippe stehen. Ich mĂĽĂźte alle festhalten, die ĂĽber die Klippe hinauslaufen wollen"
"Manche Sachen sollten so bleiben, wie sie sind. Man sollte sie in einen großen Glaskasten stecken und so lassen können. Natürlich ist das unmöglich, das weiß ich, aber ich finde es trotzdem schade."
"Man sollte nie jemand etwas erzählen. Sonst fangen sie alle an einem zu fehlen."
"Man kann einen Lehrer nicht davon abbringen, wenn er irgendetwas vorhat. Er tut es einfach doch."
"Jedenfalls bin ich nur froh, daß sie jetzt die Atombombe erfunden haben. Wenn es wieder Krieg gibt, setze ich mich gleich oben auf die Bombe. Ich meld mich als Freiwilliger dafür, das schwöre ich."
"Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel sterben will, während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte."
"Wie viel geht nicht Vielen auf so langem Wege verloren: Gesundheit, Kräfte, selbst Neigung und Fähigkeit, Einfaches zu genießen, dessen Duft am leichtesten verflüchtigt, eben weil er der feinste ist."
"Malen ist eine Kunst, Dichten auch, und gar Musik; die größte Kunst aber ist leben. Am eigenen Leben ein Künstler werden ist allein werth, Zahnschmerzen zu dulden und Geld zu entbehren."