First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Ein politischer Mann ist widerlich, ein politisches Weib aber grauenhaft [...]."
"Der Feinde Meute // hetzte mich mĂĽd, // Gewitterbrunst // brach meinen Leib: // doch schneller als ich der Meute // schwand die MĂĽdigkeit mir; // sank auf die Lider mir Nacht, // die Sonne lacht mir nun neu!"
"„Wie das duftet! Wie das belebt! Eure Räusche, Knechte der gegohrenen Getränke, sind grobe Peitschenhiebe, die Striemen hinterlassen, während der Rausch aus dem Tee das Streicheln einer feinen, weichen, schönen Hand ist, die auch noch in der Erinnerung wohltut.“"
"Verloren ist, wer den Humor verlor."
"Schönheit ist der Sinn // Der Welt. Schönheit genießen heißt: die Welt // Verstehn."
"Kinderzeugen dahingegen // Macht VergnĂĽgen und bringt Segen, // Wenns geschieht im Ehebett // Standesamtlich und honett."
"Jubilate heiĂźt jeder Tag, // auf dem der Arbeit Segen lag."
"Das wird kein ganzer Kerl, der nie ein RĂĽpel war."
"Was wir heutzutage aus der Sprache der Spektren heraus hören, ist eine wirkliche Sphärenmusik des Atoms, ein Zusammenklingen ganzzahliger Verhältnisse, eine bei aller Mannigfaltigkeit zunehmende Ordnung und Harmonie. Für alle Zeiten wird die Theorie der Spektrallinien den Namen Bohrs tragen. Aber noch ein anderer Name wird dauernd mit ihr verknüpft sein, der Name Plancks. Alle ganzzahligen Gesetze der Spektrallinien und der Atomistik fließen letzten Endes aus der Quantentheorie. Sie ist das geheimnisvolle Organon, auf dem die Natur die Spektralmusik spielt und nach dessen Rhythmus sie den Bau der Atome und der Kerne regelt."
"Wer es einmal so weit gebracht hat, daß er nicht mehr irrt, der hat auch zu arbeiten aufgehört."
"Welches ist nun die Richtung dieses Fortschrittes und welchem Ziel strebt er zu? Die Richtung ist offenbar eine beständige Verfeinerung des Weltbildes durch Zurückführung der in ihm enthaltenen realen Elemente auf ein höheres Reales von weniger naiver Beschaffenheit. Das Ziel aber ist die Schaffung eines Weltbildes, dessen Realitäten keinerlei Verbesserung mehr bedürftig sind und die daher das endgültig Reale darstellen. Eine nachweisliche Erreichung dieses Zieles wird und kann niemals gelingen."
"Es ist der stetig fortgesetzte, nie erlahmende Kampf gegen Skeptizismus und gegen Dogmatismus, gegen Unglaube und gegen Aberglaube, den Religion und Naturwissenschaft gemeinsam fĂĽhren, und das richtungsweisende Losungswort in diesem Kampf lautet von jeher und in alle Zukunft: Hin zu Gott!"
"Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, daß diese neue Auffassung des Zeitbegriffs an die Abstraktionsfähigkeit und an die Einbildungskraft des Physikers die allerhöchsten Anforderungen stellt. Sie übertrifft an Kühnheit wohl alles, was bisher in der spekulativen Naturforschung, ja in der philosophischen Erkenntnistheorie geleistet wurde; die nichteuklidische Geometrie ist Kinderspiel dagegen. [...] Mit der durch dies Prinzip im Bereiche der physikalischen Weltanschauung hervorgerufenden Umwälzung ist an Ausdehnung und Tiefe wohl nur noch die durch die Einführung des Copernikanischen Weltsystems bedingte zu vergleichen."
"Eine neue wissenschaftliche Wahrheit pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, daß ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, daß ihre Gegner allmählich aussterben und daß die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist."
"Die Naturwissenschaft braucht der Mensch zum Erkennen, die Religion aber braucht er zum Handeln."
"[...] der unermeĂźlich reichen, stets sich erneuernden Natur gegenĂĽber wird der Mensch, so weit er auch in der wissenschaftlichen Erkenntnis fortgeschritten sein mag, immer das sich wundernde Kind bleiben und muĂź sich stets auf neue Ăśberraschungen gefaĂźt machen."
"Denn auch eine Enttäuschung, wenn sie nur gründlich und endgültig ist, bedeutet einen Schritt vorwärts, und die mit der Resignation verbundenen Opfer würden reichlich aufgewogen werden durch den Gewinn an Schätzen neuer Erkenntnis."
"Die Geschichte der Völker gibt uns Kunde von den ohnmächtigen Bemühungen der politischen und kirchlichen Gewalten, um Erhaltung des körperlichen und geistigen Sklaventhums der Menschen; die künftige Geschichte wird die Siege der Freiheit beschreiben, welche die Menschen durch die Erforschung des Grundes der Dinge und der Wahrheit errangen; Siege mit Waffen, an denen kein Blut klebt, und in einem Kampf, in welchem Moral und Religion sich nur als schwache Bundesgenossen betheiligten."
"Die Seife ist ein Massstab fĂĽr den Wohlstand und die Cultur der Staaten."
"Ein jeder Aberglaube versetzt uns in das Heidenthum."
"Eine empirische Naturforschung in dem gewöhnlichen Sinn existiert gar nicht. Ein Experiment, dem nicht eine Theorie, d. h. eine Idee, vorhergeht, verhält sich zur Naturforschung wie das Rasseln mit einer Kinderklapper zur Musik."
"Die Sprache der Wissenschaften neigt dazu, um so unverständlicher zu werden, je leichter das jeweilige Thema in allgemeinverständlicher Sprache behandelt werden könnte. Dann erst nämlich muß um den wissenschaftlichen Ruf gerungen werden, der sich in Deutschland auf nichts so fest gründet wie auf Unverständlichkeit."
""Ich dachte immer, jeder Mensch sei gegen den Krieg, bis ich herausfand, dass es welche gibt, die dafür sind, besonders die, die nicht hineingehen müssen." — Im Fernseh-Interview vom 28. Januar 1963 mit Friedrich Luft beim SFB in Berlin. Erstsendung in der SFB-Sendereihe „Das Profil“ am 3. Februar 1963, 22 Uhr. Im Video der ardmediathek.de bei 09:20"
""Zynismus ist Herz mit negativem Vorzeichen." — Der schwarze Obelisk. Aufbau Verlag, Berlin 1956. Seite 161"
"»Wir sterben nicht«, flüsterte sie in Ravics Armen. »Nein. Nicht wir. Nur die Zeit. Die verdammte Zeit. Sie stirbt immer. Wir leben. Wir leben immer. [...]« — Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 161. Oft zitiert als: "Wir werden leben, nur die Zeit stirbt", mit der unzutreffenden Quellenangabe Im Westen nichts Neues."
""In schwierigen Zeiten hat Gott immer eine Chance." — Arc de Triomphe. Bertelsmann Lesering, Gütersloh 1960, Seite 87"
""Er fiel im Oktober 1918, an einem Tage, der so ruhig und still war an der ganzen Front, dass der Heeresbericht sich nur auf den Satz beschränkte, im Westen sei nichts Neues zu melden." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel XII Seite 288"
""Erst das Lazarett zeigt, was Krieg ist." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel X Seite 260"
"Dumm geboren zu werden ist keine Schande. Nur dumm zu sterben."
""Das Grauen läßt sich ertragen, solange man sich einfach duckt – aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel VII Seite 141"
""Es gibt da auch zwei Wahrheiten"
""Das Wunder, wenn man es erlebt, ist nie vollkommen. Erst die Erinnerung macht es dazu." — Die Nacht von Lissabon. Kiepenheuer & Witsch, Köln 1964, Seite 136"
"Mein wichtigstes Bier habe ich in Gerhard Schröders Reihenhaus in Hannover getrunken. Rudolf Scharping war damals noch Verteidigungsminister, und Schröder wollte einen neuen."
"Unsere Sicherheit wird nicht nur, aber auch am Hindukusch verteidigt."
"Mit der Linkspartei wird es kein BĂĽndnis geben."
"Es ist die Aufgabe der GrĂĽnen, die Stimmen zusammenzukriegen, wenn sie mit uns regieren wollen."
"Die kann mich mal."
"[I]m Zusammensetzen selbst liegt die Energie der Rede; nichts mehr."
"Kunst kommt von Können oder von Kennen her (nosse aut potesse), vielleicht von beiden, wenigstens muß sie beides in gehörigem Grad verbinden."
"SĂĽĂź wie dem durstenden Wandrer in Mittagshitze der Quell ist; sĂĽĂź wie nach Wintergefahr Schiffern das blumige Land; Also und sĂĽsser noch ists, wenn nach langer Entfernung glĂĽckliche Liebe zwei sehnende Seelen vereint."
"Mensch, genieĂźe dein Leben, als mĂĽssest morgen du weggehn; Schone dein Leben, als ob ewig du weiletest hier."
"Gewöhnlich hält man nichts von geringerem Werth als Sprüche; wie bald, denkt man, ist ein Spruch gesagt!"
"Das wirst du finden, wenn du acht giebst, wie die Welt ist, und lange vor Machiavell war. Die dem Recht vorstehen, sind oft die ungerechtsten; die der Religion vorstehen, häufig die Gottlosesten; die der Gelehrsamkeit vorstehen, oft die unerfahrensten; die über Geschäfte gesetzt sind, die trägsten; die die Humanität befördern sollen, die inhumansten."
"Arm an Reizen ist unser Leben und dĂĽrftig an Freuden, wenn wir die Sorgen nicht reiĂźen aus unserer Brust. Graue Haare pflanzen sie auf, dem grĂĽnenden Scheitel; zehren der Menschen GemĂĽth wĂĽtend und wĂĽtender aus, [...]"
"Wir lieben immer mehr das Halbe als das Ganze, den versprechenden Morgen als den Mittag in höchster Sonnenhöhe."
"Der tiefste Grund unsres Daseins ist individuell, sowohl in Empfindungen als in Gedanken."
""Wohlan nun, laß es sein, daß unter den 50 Wörtern, die der Araber für den Löwen, unter den 200, die er für die Schlange, unter den 80, die er für den Honig, und mehr als 1000, die er fürs Schwert hat, sich feine Unterschiede finden oder gefunden hätten, die aber verlorengegangen wären"
"Der kluge Mann sucht alles zu seinem Vorteil anzuwenden."
"Der Aberglaube macht die Gottheit zum Götzen, und der Götzendiener ist um so gefährlicher, weil er ein Schwärmer ist."
"Jeder Stand, jede Lebensart hat ihre eignen Sitten."