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""Alle BemĂźhungen um die Ăsthetisierung der Politik gipfeln in einem Punkt. Dieser eine Punkt ist der Krieg." - Walter Benjamin, Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit, Suhrkamp, Frankfurt a. M. 1966, S. 42"
""Wenn wir nach Tätigkeiten suchen, die sich mit dem Schaffen des bildenden Kßnstlers vergleichen lassen, bieten sich eigentlich nur zwei geistige Berufe an: der des Dichters und jener des Philosophen, denn diese beiden verfolgen ähnliche Ziele wie der Kßnstler. Wie der bildende Kßnstler wollen auch diese beiden nur eines: ihr Verständnis der Wirklichkeit so konkret wie mÜglich zum Ausdruck bringen." - Mark Rothko, Die Wirklicheit des Kßnstlers, Mßnchen 2005, aus dem Amerikanischen ßbersetzt von Christian Quatmann, ISBN 3-406-52880-5, S. 73, orig.: The Artist´s Reality, London 2004"
""Ob du wenig thust oder viel, // Drauf kommt's nicht an! // Ich seh nur auf das Ziel - // Die Richtung macht den Mann." - Eduard von Bauernfeld, Gedichte, F. A. Brockhaus, Leipzig 1852, S. 282,"
""Nicht, wie wir gereist sind zählt, sondern das Ziel, das wir dafßr gewählt." - Sibylle Bamberger, Editionsband der Frankfurter Bibliothek des zeitgenÜssischen Gedichts, 2012, ISBN 978-3933800343"
""Ein jeder muĂ ein inneres Heiligthum haben dem er schwĂśrt, und [...] sich als Opfer in ihm unsterblich machen - denn Unsterblichkeit muĂ das Ziel sein." - Bettina von Arnim, Die GĂźnderode. Erster Theil. GrĂźnberg und Leipzig: W. Levysohn, 1840. S. 282."
""Die Grundsatzfrage lautet: Darf man ein ethisch wĂźnschenswertes Ziel mit ethisch umstrittenen Methoden zu erreichen versuchen?" - Heinz Putzhammer, als Mitglied des Nationalen Ethikrats zur Frage des Imports embryonaler Stammzellen, in: einblick - gewerkschaftlicher Info-Service, 15/01, 10. September 2001"
""Die Gegenwart, in der der Mensch lebt, wird nicht fĂźr ihn genuĂreich durch ruhigen Besitz des Erworbenen, sondern durch Streben nach hĂśheren Zielen." - Adolph Diesterweg, Ueber liberalen Unterricht, liberale Schul-Erziehung. In: Repertorium der pädagogischen Journalistik und Literatur, Hrsg. F. Xaver Heindl, Zweiter Jahrgang, Erstes Heft, Verlag der v. Jenisch und Stage'schen Buchhandlung, Augsburg 1848, S. 256, books.google.de"
""In der SMD habe ich Teamarbeit gelernt. Zu Dritt haben wir die Planung und Durchfßhrung des Semesterprogramms der GÜttinger SMD-Gruppe mit etwa 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern organisiert. Das war fßr mich eine Horizonterweiterung. Die Dame im Team war so gut, dass ich sie später geheiratet habe" - Ulrich Parzany, SMD-transparent, Ausgabe 01/2008, S. 4; gemeint ist die Studentenmission in Deutschland"
""Ich komme mir oft vor wie ein Mann in einem Schiffbruch, der ein Brett ergreift, das nur einen einzigen zu tragen im Stande ist. Dieser eine rettet sich, während alle ßbrigen jämmerlich ersaufen." - Johann Wolfgang von Goethe im Gespräch ßber seine Farbenlehre am 10. Februar 1830 mit w:Friedrich Soret, http://www.zeno.org/nid/20004867432"
""Eines geht ins andere ßber. Alles bildet eine Einheit. Es gibt keine Domäne, die verschieden ist von anderen. Alles ist miteinander verkettet." - Joan Miró, zitiert nach: Hans Platschek (Hrsg.), rowohlt Monographie, Reinbek bei Hamburg, 1993, 1090 - ISBN 3 499 50 409 X, S. 117"
""Mein Herr Bruder, da ich inmitten meiner Truppen nicht sterben konnte, bleibt mir nichts, als meinen Degen in die Hände Ew. Majestät zu legen. Ich bin Ew. Majestät geneigter Bruder Napoleon" - NapolÊon III., Kapitulationserklärung an KÜnig Wilhelm I. nach der Niederlage bei Sedan am 2. September 1870, aus: Heinz Rieder, Napoleon III. Abenteurer und Imperator, Casimir Katz Verlag 2006, ISBN 3-938047-16-X, S. 316'"
""Den deutschen Mannen gereicht´s zum Ruhm, // Dass sie gehasst das Christentum, // Bis Herrn Carolus leidigem Degen // Die edlen Sachsen unterlegen." - Johann Wolfgang von Goethe, âZahme Xenienâ, 9, Nachl., zitiert in: Abermals krähte der Hahn, 1996, S. 681"
""Gefangenschaft ist eine Art Schlaf. Das Leben geht unbemerkt weiter, denn richtig lebendig fßhlen wir uns nur, wenn wir alle unsere Fähigkeiten auch nutzen kÜnnen." - NapolÊon III. in einem Brief aus der Gefangenschaft in Ham an Hortense Cornu, aus: T.A.B. Corley: Napoleon III. Ein demokratischer Despot (orig.: Democratic Despot. A Life of Napoleon III, 1961), aus dem Englischen ßbersetzt von Liselotte Mickel, Stuttgart, 1970, S. 41 f."
""Welchen Sinn hatte das Leben ßberhaupt? Er hatte sich mßhsam aus den Fesseln des Alkoholismus befreit, nur um dem Nasenlosen, jetzt mit einer neuen, länglichen Maske, erneut gegenßberzustehen." - Fritz Leiber: Herrin der Dunkelheit (orig.: Our Lady Of Darkness, 1976), ins Deutsche ßbersetzt von Hans Maeter, Mßnchen 1980, ISBN 3-453-30676-7, S. 165"
""Begriffe wie âGebärmaschinenâ oder âHerdprämieâ gehĂśren nicht zu meinem Wortschatz und machen jede Diskussion im Ansatz kaputt. Wir brauchen Kinderkrippen, weil viele Eltern sie einfach benĂśtigen." - Robert Zollitsch zitiert in: "Spiegel Online": ÂťOberster deutscher Katholik hält ZĂślibat fĂźr "nicht notwendig"ÂŤ, 16. Februar 2008, spiegel.de"
"Jakob Augstein, deutscher Publizist und Verleger (* 1967)"
"Rudolf Augstein, deutscher Publizist und Verleger (1923â2002)"
"Alt im Sinn von alt werden"
"Alt im Sinn von alt sein"
"Franz Alt, deutscher Autor (*1938)"
""Man muss sich untereinander helfen, das ist eigentlich das Beste. Sich helfen und unterstĂźtzen und vor allem nachsichtig sein und sich in das Recht des andern einleben. Denn was ist Recht? Es schwankt eigentlich immer. Aber Nachgiebigkeit einem guten Menschen gegenĂźber ist immer recht. " - Theodor Fontane, "Unwiederbringlich", Romanfigur Pastorin Schleppegrell Ăźber die Ehe; Quelle: C. Grawe: "Fontane zum VergnĂźgen", 1994, S. 139, ISBN 978-3-15-009317-7"
""Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten kÜnne." - Immanuel Kant, § 7 Grundgesetz der reinen praktischen Vernunft in der Kritik der praktischen Vernunft, S. 36"
""Das Geniale unserer Staatsgrßnder liegt darin, dass sie ein Regierungssystem entworfen haben, das verändert werden kann." - Barack Obama, in der Rede zur Ankßndigung, US-Präsident werden zu wollen, am 10. Februar 2007, BarackObama.com"
""Es gab keine falsche Freundlichkeit an ihr, dafĂźr eine Entschlossenheit, die sie nicht gerade zu einer sehr geduldigen Frau machte. Aber sie war absolut selbstlos." - Bob Geldof, Ăźber Mutter Teresa in der Autobiographie ÂťIs That It?ÂŤ, London, 1987. S. 30f. ISBN 014009363X; autorisierte Ăbersetzung: Clara Drechsler und Harald Hellmann"
""Die Zivilisation scheint nur eine dĂźnne Haut zu sein, die jederzeit zerreiĂen kann. VĂślkermord ist Ăźberall mĂśglich. Dieser Satz hat in Sarajevo eine neue, schneidende Klarheit." - Bärbel Bohley, ÂťDie Dächer sind das Wichtigste. Mein Bosnien-Tagebuch.ÂŤ, Ullstein, 1997, S. 42 ISBN 3-548-33223-4"
""Ein echtes Symbol entsteht am ehesten dort, wo ein Objekt, Laut oder Akt gegeben ist, der keinen praktischen Sinn hat, wohl aber die Tendenz, eine emotionale Antwort hervorzulocken und so die Aufmerksamkeit ungeteilt festzuhalten." - Susanne K. Langer, "Philosophie auf neuem Wege. Das Symbol im Denken, im Ritus und in der Kunst", Frankfurt am Main (Fischer Taschenbuch) 1984"
""Der Schrecken eines Atomkriegs geht - im Blick auf die Ewigkeit - vorĂźber. Der Zorn, der sich Ăźber alle ergieĂen wird, welche die angebotene Barmherzigkeit, Gnade und ErlĂśsung in Christus ablehnen, ist viel schrecklicher." - Billy Graham, âGeht unsere Welt ihrem Ende entgegen?â, Neuhausen-Stuttgart 1993, S. 173; vgl. ,"
""Was ich zu Bachs Lebenswerk zu sagen habe: HĂśren, spielen, lieben, verehren und - das Maul halten!" - Albert Einstein Ăźber Johann Sebastian Bach, in einer Umfrage der "Illustrierten Wochenschrift", 1928"
""Ein Problem setzt nicht so sehr eine LĂśsung voraus, im analytischen oder auflĂśsenden Sinne, als vielmehr eine Konstruktion, eine Kreation. Es lĂśst sich im Tun." - Miguel de Unamuno: Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen Ăźbersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2000, ISBN 3-85420-543-0, S. 114"
""Ich mÜchte auch sagen, dass der Papst kein Orakel und... nur in den seltensten Fällen unfehlbar ist." - Benedikt XVI., Ansprache an den Klerus, 25. Juli 2005, zitiert nach: Augsburger Allgemeine Zeitung, 16. April 2007"
""Die Ăchtung von Gewalt und die Vermittlung von gegenseitiger Achtung auf der Basis grundlegender Werte ist indes nicht nur ein Thema fĂźr die Schule, sondern fĂźr die ganze Gesellschaft." - Horst KĂśhler, Ăźber den Ehrenmord an Hatun SĂźrĂźcĂź, die von ihren BrĂźdern erschossen worden war, Spiegel Online, 12. August 2005"
"WĂźnsche Gutes, damit das Gute auch zu dir kommt."
"UnglĂźck kommt unangekĂźndigt."
"Nicht bei mir, weiĂ nichts Ăźber meine Lage."
"Mutter und Tochter stritten sich, die DummkĂśpfe glaubten es."
"Mach eine Freude und lass sie im Wasser davonschwimmen."
"LĂśwe ist LĂśwe, egal ob Mann oder Frau."
"Iss dein Brot mit "Bewusstsein", heirate eine mit "Wurzeln"."
"Gras bleibt nicht unter Steinen."
"Ein ehrliches Wort, es braucht keinen Schwur"
""Der Ton der Pauke ist vom Weiten schĂśn." - Oft wird auf kurdischen Hochzeiten zur Musik auch Def Ăť zirne, also Pauke und TrĂśte gespielt, was auch in groĂer Entfernung noch schwach gehĂśrt werden kann."
"Derjenige, der Kamele kauft, muss sein Tor vergrĂśĂern."
"Der FrĂźhling ist nicht mit einer Blume da."
"Der Dieb der unreifen Zuckermelonen wird im Herbst enttarnt."
"Behalt dein Bein auf deinem Teppich."
"Ein leichter Sinn ist eine schwere Last."
""In Spinoza findet Goethe die Stßtze fßr eine entschieden diesseitige Auffassung der Natur, des menschlichen Lebens und des Weltganzen. Die christlichen Elemente seines Denkens treten zurßck oder werden säkularisiert." - Alfred Schmidt: Goethes herrlich leuchtende Natur, Hanser, Mßnchen; Wien, 1984, ISBN 3-446-14141-3, Seite 87."
""Du. Mann an der Maschine und Mann in der Werkstatt. Wenn sie dir morgen befehlen, du sollst keine Wasserrohre und keine KochtĂśpfe mehr machen â sondern Stahlhelme und Maschinengewehre, dann gibt es nur eins: Sag NEIN!" - Wolfgang Borchert, âDann gibt es nur eins!â, in: âDrauĂen vor der TĂźrâ, ISBN 3-499-10170-X, 1956, S. 110"
""So geht es mit Tabak und Rum: // Erst bist du froh, dann fällst du um." - Wilhelm Busch, Vierhändig. In: Und die Moral von der Geschicht. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke I. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, Mßnchen, 2008. S. 948. ISBN"
""Um dem braunen Gedankengut, das längst in alle Bereiche unserer Gesellschaft eingesickert ist, den Nährboden zu entziehen, gilt es, die junge Generation aufzuklären und sie in ihrem Selbstwertgefßhl und in ihrem Demokratiebewusstsein zu stärken. Es gilt, sie zu weltoffenen Bßrgern zu erziehen." - Charlotte Knobloch, Rede zum Gedenken an die Reichspogromnacht, 9. November 2009 in Mßnchen, mz-web.de"