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dubna 10, 2026
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""Lernen S' a bisserl Geschichte, Herr Reporter!" - Bruno Kreisky zum ORF-Redakteur Ulrich Brunner im Rahmen eines Pressefoyers am 24. Februar 1981, youtube.com (1'12f.)"
""Jede Epoche, die etwas taugt, bringt eine Posse hervor, die ihre Schwächen bündelt und dem Gelächter preisgibt." - Karl Hoche, über die in der Zeitschrift Stern 1983 erschienenen Hitler-Tagebücher, die sich als Fälschung herausstellten, In diesem unserem Lande. Artemis & Winkler, Düsseldorf, 1997. ISBN 3-538-07053-9. S. 202"
""Juristen sind wie Schuster, die zerren mit den Zähnen // Das Leder, sie die Rechte, dass sie sich müssen dehnen." Friedrich von Logau, Sinngedichte III,3,81"
"„Die Rüstung Amerikas hat ihren Höhepunkt noch nicht erreicht, aber heute schon übertrifft sie alles in der Geschichte seither Dagewesene. Mit mathematischer Sicherheit führt Hitler das deutsche Volk in den Abgrund.“ — 5. Flugblatt der Weißen Rose"
""Aber so ganz ohne Kenntnis der Klassiker sollte man doch nicht sein Abitur machen. Nur muss der Unterricht so frisch sein, dass es Freude macht, sich damit zu beschäftigen, ohne falsche Ehrfurcht und Dünkel und ohne Instrumentalisierung!" - Horst Köhler, Grußwort anlässlich der Schiller-Matinee im Berliner Ensemble, 17. April 2005, bundespraesident.de, zitiert in Gerd Langguth: Horst Köhler. Biografie, dtv, München 2007, S. 309 books.google"
""Modefotografie soll die EinflĂĽsse des Zeitgeistes, soll das Modeempfinden der Zeitgenossen widerspiegeln. Sie soll nicht Abklatsch banaler Wirklichkeit sein, sondern neue Trends interpretieren." - Walter E. Lautenbacher, Inszenierte Modefotografie 1953 - 1983 und wie sie entstand. Eine Chronologie, Cantz Ostfildern, 1994, Seite 131"
""Die Leistungsempfänger sind gegenüber den Leistungsträgern seit langem auf dem Vormarsch, inzwischen dürften sie in weiten Bereichen die Mehrheit erobert haben. So entsteht die Figur des Betroffenen, des Anspruchsberechtigten, der sich vom Bürger dadurch unterscheidet, dass er vom Staat nahezu alles erwartet, aber nichts für ihn tun will." - Interview mit Konrad Adam: Der Traum der Deutschen von der Erlösung durch die Politik, Deutsche Wirtschafts Nachrichten, 6. Oktober 2013"
""Wenn die Perestroika weitergegangen wäre, wenn neue Parteien entstanden wären, wenn das Anti-Krisen-Programm realisiert und der neue Unionsvertrag unterschrieben worden wäre, dann hätte die Geschichte einen ganz anderen Lauf genommen. Wir wären offensiv nach vorn gegangen, hätten Erfahrungen gesammelt und eine marktwirtschaftliche Infrastruktur aufgebaut. Das wäre im Rahmen eines sozial-demokratischen Projektes nötig gewesen: sowohl das aufzunehmen, was mit sozialer Gerechtigkeit und Sozialismus zu tun hat, als auch das, was mit dem Kapitalismus zu tun hatte - Anreize für die Arbeit und so weiter." - Michail Gorbatschow, Internetzeitschrift, aktuell.ru, 24. März 2005"
""Assimilierung ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Ich verstehe sehr gut, dass ihr gegen die Assimilierung seid. Man kann von euch nicht erwarten, euch zu assimilieren." - Tayyip Erdoğan, aus der Übersetzung einer Rede in der Kölnarena vor rund 20.000 Landsleuten am 10. Februar 2008, zitiert u.a. in "Welt online", Welt.de (»Erdogan warnt Deutschtürken vor Assimilation«) und "Focus online", Focus.de"
""Eine Folgerung aus dem Bisherigen ist, daß jedes Geschöpf als solches vollkommen ist, wenn es auch im Verhältnis zu einem andern weniger vollkommen zu sein scheint; denn der gütige Gott teilt das Sein allen in der Weise mit, in der er aufgefaßt werden kann." - Nikolaus von Kues, De docta ignorantia, aus: Nicolaus Cusanus, Philosophische und theologische Schriften, Wiesbaden 2005, auf der Grundlage der Übersetzung von Anton Scharpff, ISBN 3-86539-009-9, S. 92"
""Viele Eltern sind heute so tief in ihre eigenen Konflikte verstrickt - ob es die Beziehungen sind, Arbeitslosigkeit oder finanzielle Probleme - dass das Kind oft den Eindruck bekommen muss: Ich bin zuviel." - Rita SĂĽssmuth, Interview mit Spiegel Online, 15. Mai 2007, spiegel.de"
""Menschen, die viel von sich sprechen, machen - so ausgezeichnet sie übrigens sein mögen - den Eindruck der Unreife." - Marie von Ebner-Eschenbach, Aphorismen"
""Ein gutes Foto ist nicht einfach die Reproduktion eines Objekts oder einer Gruppe von Objekten - es ist eine Interpretation der Natur, eine Wiedergabe der Eindrücke, die der Fotograf erhält und die er anderen vermitteln möchte." - Lewis Hine, www.stern.de; Ein-Bild-Geschichte-Verkannter-Vorreiter"
""Das Hervorstechende an diesem Land ist die Verwahrlosung. Nicht nur eine unendliche Armut und Verschlamptheit, sondern der Eindruck des Heruntergekommenen." - Claus Schenk Graf von Stauffenberg, ĂĽber Polen, aus einem Brief an Nina von Stauffenberg, 1939, in: Stauffenberg - Eine Spurensuche, Gabriele Trost (Buch und Regie), SWR, 2007"
""Zwischen den Wolkenkratzern des Wirtschaftswunders bläst ein warmer und staubiger Wind, der nach Aas, Geschlecht und Kloake riecht." - Giovanni Guareschi, Genosse Don Camillo, 1963, zitiert nach der Ullstein-Ausgabe, Frankfurt am Main und Berlin 1994, S. 7"
""Freiheit nur für die Anhänger der Regierung, nur für Mitglieder einer Partei - mögen sie noch so zahlreich sein - ist keine Freiheit. Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden. Nicht wegen des Fanatismus der Gerechtigkeit, sondern weil all das Belebende, Heilsame und Reinigende der politischen Freiheit an diesem Wesen hängt und seine Wirkung versagt, wenn die Freiheit zum Privilegium wird." - Rosa Luxemburg, Unvollendetes Manuskript zur russischen Revolution, Gesammelte Werke Band 4, Dietz Verlag (Ost)Berlin 1983"
""Eine kleine Betriebsstörung im Verkehr zweier Herzen kann immerhin vorkommen." - Wilhelm Busch, Eduards Traum. In: Was beliebt ist auch erlaubt. Wilhelm Busch. Sämtliche Werke II. Herausgegeben von Rolf Hochhuth. 12. Auflage, München, 2008. ISBN 3570030040. S. 420"
""Jeder macht in seinem Leben seinen eigenen Zirkus." - Wols, Jürgen Claus, Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.110"
""Ich weiß nicht, was ich mache; ich bin eine Mikrobe. Alles, was ich weiß, ist, daß ich jeden Morgen um fünf zu Bett geh. Ich liebe Louis Armstrong, die chinesische Philosophie und den Zirkus." - Wols, über Louis Armstrong, Jürgen Claus, Theorien zeitgenössischer Malerei, Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek bei Hamburg 1963, S.110"
""Jupiter lacht aus der Höhe über die Meineide der Liebenden und läßt sie bedeutungslos im aeolischen Wind verwehen." - Ovid, Liebeskunst I, 633-634. Übersetzt von Michael von Albrecht. Stuttgart: Philipp Reclam Jun., 1992, S. 47 ISBN 3-15-000357-1"
""Gottesfurcht ist Gotteslästerung." - Peter Hille, Büchlein der Allmacht, Eine Seite, wie's so ist. In: Gestalten und Aphorismen, Gesammelte Werke, Zweiter Band, Schuster & Loeffler, Berlin und Leipzig 1904, S. 79,"
""Das Grauen läßt sich ertragen, solange man sich einfach duckt – aber es tötet, wenn man darüber nachdenkt." — Im Westen nichts Neues. Propyläen-Verlag Berlin 1929. Kapitel VII Seite 141"
""Warum soll ich mich zum Sklaven von Terminen machen, wenn ich meine Selbständigkeit voll genießen und meine Rede überall hinlenken kann, wie es mir gefällt, nicht dem Urteil geringschätziger Zuhörer unterworfen, sondern als mein eigener Maßstab?" - Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), übersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 41"
"In jedem Volke erweckten Wir einen Gesandten."
""Wenn die Juden ein Volk sind, so ist es ein mieses Volk." - Bruno Kreisky (SPÖ) im Gespräch mit dem israelischen Journalisten Zeev Barth, 1975. s. Kreisky: Die Juden - ein mieses Volk. Der Spiegel 47/1975"
""Wenn Regierungen krank sind, müssen die Völker das Bett hüten." - Ludwig Börne, Der Narr im weißen Schwan. 2. Kapitel. Aus: Gesammelte Schriften. Dritte, vermehrte und rechtmäßige Ausgabe. 2. Theil. Stuttgart: Brodhag, 1840. S. 446."
""Völker Europas, wahret eure heiligen Güter!" - Wilhelm II., das Zitat efindet sich auf einer allegorischen Zeichnung von Hermann Knackfuss, die 1895 nach einem Entwurf von Kaiser Wilhelm II angefertigt wurde, zitiert in Georg Büchmann: Geflügelte Worte, Ullstein Verlag 1986, ISBN 3-550-08521-4, S. 387"
""Völker wie Personen verkörpern in ihren Wohnräumen ihren Charakter." - Peter Rosegger, Mein Heim. Aus: Gesammelte Werke, Band 40: Mein Weltleben, 2. Band. Leipzig: Staackmann, 1916. S. 25. ALO"
""Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker." (Yo te decĂa que la solidaridad es la ternura de los pueblos.) – Gioconda Belli, in Diálogo social, 1981, S. 24."
""Für das Volk sind Schwäche und Mäßigung eins; es schlägt die Nachzügler todt." - Georg Büchner, Danton's Tod I, 5 / Lacroix. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 41,"
"“Es wird sich ein der Welt unbekanntes Volk erheben, von dem die Geschichte längst nicht mehr schreibt. Und dieses Volk wird wieder sein Land pflügen und mit Schiffen die Meere befahren. Dann wird sich die Welt erinnern, daß in längst vergangenen Zeiten ein Volk gelebt hat, und sie wird sich wundern, daß es wieder lebt.“ - Aleksander Majkowski, Das abenteuerliche Leben des Remus: ein kaschubischer Spiegel, Köln 1988, Teil I, S. 142, ISBN 3412052884"
""Es kann das Volk sein eigener Tyrann seyn, und es ist es oft gewesen." - Ludwig Börne, Kritiken. Aus: Gesammelte Schriften. 2. Band. Milwaukee, Wis.: Luft, Bickler & Co., 1858. S. 206."
""Es [das Volk] haßt die Genießenden, wie ein Eunuch die Männer." - Georg Büchner, Danton's Tod I, 5 / Danton. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 42,"
""Das Volk versteht das meiste falsch; aber es fühlt das meiste richtig." - Kurt Tucholsky, Rezension zu Hans Falladas Roman "Bauern, Bonzen und Bomben" (Berlin, Rowohlt 1931), in: Die Weltbühne, 7. März 1931, Nr. 14, S. 500"
""Das Volk steht auf, der Sturm bricht los, // Wer legt noch die Hände feig in den Schoos?" - Theodor Körner, Männer und Buben. Nachtrag aus des Dichters Nachlasse. Verse 1-2. In: Leyer und Schwerdt, Nicolai, Berlin 1814, S. 78,"
""Das Volk ist ein Minotaurus, der wöchentlich seine Leichen haben muß, wenn er sie nicht auffressen soll." - Georg Büchner, Danton's Tod I, 4 / Lacroix. In: Danton's Tod, Sauerländer, Frankfurt am Main 1835, S. 31,"
""Das Volk glaubt nämlich nicht an sich selbst. Und Gott schweigt. Hierin liegt der Grund der universellen Tragödie: Gott schweigt. Und er schweigt, weil er Atheist ist." - Miguel de Unamuno: Wie man einen Roman macht. Aus dem Spanischen übersetzt von Erna Pfeiffer, Literaturverlag Droschl Graz - Wien, 2000, ISBN 3-85420-543-0, S. 71"
""Wir haben uns schon gegenseitig ins Poesiealbum geschrieben! Im Ernst: Wir arbeiten sehr offen und freundschaftlich miteinander, das ist in der Politik nicht gewöhnlich." - Frank-Walter Steinmeier, über Franz Müntefering, auf die Frage, ob Steinmeier mit ihm befreundet sei, Stern Nr. 44/2008 vom 23. Oktober 2008, S. 58"
""Wenn die Menschen aggressiver werden, liegt das auch in der Verantwortung der Politik." - Herbert Grönemeyer, zitiert in "Diese Politik provoziert Gewalt", tageszeitung vom 16.05.2007. S. 3 taz.de"
""Was prinzipiell das Richtige, ist stets auch praktisch das Beste. Prinzipientreue ist die beste Politik." - Wilhelm Liebknecht, Ueber die politische Stellung der deutschen Sozial-Demokratie, Vortrag in der Versammlung des Berliner demokratischen Arbeiter-Vereins, Berlin 31. Mai 1869. In: Beilage zum Demokratischen Wochenblatt Nr. 32, 1869, books.google.de, marxists.org"
""Politik ist die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln." - Michel Foucault: In Verteidigung der Gesellschaft - Vorlesungen am College de France 1975 - 76., Suhrkamp, Frankfurt/Main 2001"
""[...] Obama kann wie kaum ein anderer sehr verschiedene Menschen hinter sich versammeln. Er bringt frischen Wind in die Politik. Dass er zusätzlich noch schwarz ist - das ist natürlich wunderbar!" - Desmond Tutu, über Barack Obama, Stern Nr. 28/2008 vom 3. Juli 2008, S. 52"
""Ich bin seit 30 Jahren in der Politik - das ist GlĂĽcksspiel genug." - Horst Seehofer, auf die Frage, ob er Lotto spiele, Stuttgarter Zeitung Nr. 25/2009 vom 31. Januar 2009, S. 2"
""Es gibt viel zu viele Mundwerker statt politische Handwerker." - Horst Seehofer, beim Neujahrsempfang der CSU in Rosenheim, OVB, 30. Januar 2006, S. 9, zitiert nach gavagai.de, Stand 11/07"
""Dies ist die Macht des Aussprechens dessen, was ist. Es ist das gewaltigste politische Mittel! Fichte constatirt in seinen Werken, daß »das Aussprechen dessen, was ist,« ein Lieblingsmittel des alten Napoleon gewesen, und in der That hat er ihm einen großen Theil seiner Erfolge verdankt. Alle große politische Action besteht in dem Aussprechen dessen, was ist, und beginnt damit. Alle politische Kleingeisterei besteht in dem Verschweigen und Bemänteln dessen, was ist." - Ferdinand Lassalle: Was nun? Zweiter Vortrag über Verfassungswesen. Erstmals gehalten am 17. November 1862 im Mundtschen Saal in der Köpenickerstraße 100 in Berlin-Kreuzberg, Meyer & Zeller Zürich 1863 , S. 35 books.google"
""Die Politik verdirbt den Charakter." - Eugen Sierke in einem im September 1881 gedruckten Prospekt, als Werbung für das im Jänner 1882 erstmals erschienene Blatt mit dem Titel: 'Für die Gebildeten aller Stände', Untertitel 'Eine Zeitung für Nichtpolitiker', herausgegeben von Friedrich Bodenstedt"
""Die Politik bedeutet ein starkes langsames Bohren von harten Brettern mit Leidenschaft und Augenmaß zugleich." - Max Weber, Politik als Beruf. In: Geistige Arbeit als Beruf, Vier Vorträge vor dem Freistudentischen Bund, Duncker & Humblot, München und Leipzig 1919, S. 66"
""die Medicin ist eine sociale Wissenschaft, und die Politik ist weiter nichts, als Medicin im Grossen." - Rudolf Virchow, Der Armenarzt. In: Medicinische Reform No. 18, 3. November 1848. Zitiert nach: Gesammelte Abhandlungen aus dem Gebiete der Ă–ffentlichen Medicin und der Seuchenlehre, Erster Band, Verlag von August Hirschwald, Berlin 1879, S. 34,"
""Die Begründung für die Alternativlosigkeit der Demokratie kam nie über die Bemerkung hinaus, dass Demokratie die schlechteste unter aller Staatsformen sei - abgesehen von sämtlichen anderen. Trotz nachlassenden Interesses der Bürger an der Politik wagte niemand den Gedanken, dass die Demokratie sich überlebt habe, dass die Politikverdrossenheit kein vorübergehendes Phänomen, sondern ein Zeichen dafür sei, dass der Wille aufhörte, vom Volke auszugehen." - Juli Zeh, "Alles auf dem Rasen:kein Roman", Schöffling, Frankfurt a. M. 2006. S. 167"
""Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb." - Carl von Ossietzky, Rechenschaft. In: Die WeltbĂĽhne, 28. Jahrgang, Nummer 19, 10. Mai 1932, 1. Band, Verlag der WeltbĂĽhne, Charlottenburg, S. 689,"