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April 10, 2026
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"Man sollte nicht den Respekt vor dem Gesetz pflegen, sondern vor der Gerechtigkeit."
"KĂśnnte es nicht eine Regierung geben, in der nicht die Mehrheit Ăźber Falsch und Richtig befindet, sondern das Gewissen? [âŚ] Muss der BĂźrger auch nur einen Augenblick, auch nur ein wenig, sein Gewissen dem Gesetzgeber Ăźberlassen? Wozu hat denn jeder Mensch ein Gewissen? Ich finde wir sollten erst Menschen sein, und danach Untertanen."
"In einem Staat, der seine Bßrger willkßrlich einsperrt, ist es eine Ehre fßr einen Mann, im Gefängnis zu sitzen."
"Ich mache mir das VergnĂźgen, mir einen Staat vorzustellen, der es sich leisten kann, zu allen Menschen gerecht zu sein, und der das Individuum achtungsvoll als Nachbarn behandelt; einen Staat, der es nicht fĂźr unvereinbar mit seiner Stellung hielte, wenn einige ihm fernblieben, sich nicht mit ihm einliessen und nicht von ihm einbezogen wĂźrden, solange sie nur alle nachbarschaftlichen, mitmenschlichen Pflichten erfĂźllten."
"Das Gesetz hat die Menschen nicht um ein Jota gerechter gemacht; gerade durch ihren Respekt vor ihm werden auch die Wohlgesinnten jeden Tag zu Handlangern des Unrechts."
"Die BĂźrokratie verteidigt den Status quo noch lange, nachdem das Quo seinen Status verloren hat."
"Der schlaueste Weg, Menschen passiv und folgsam zu halten, ist, das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb dieses Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben."
"Washington und seine Alliierten bleiben bei dem bewährten Prinzip, dass Demokratie nur akzeptabel ist, solange sie sich strategischen und wirtschaftlichen Zielen unterordnet: gut in feindlichen Gebieten (bis zu einem gewissen Punkt), aber bitte nicht in unserem Hinterhof, auĂer wenn sie ausreichend gezähmt ist."
"Mutwilliges TĂśten unschuldiger Zivilisten ist Terrorismus und kein Krieg gegen den Terrorismus."
"Indoktrination ist keineswegs inkompatibel mit der Demokratie. Vielmehr [...] ihre Essenz. [...] Ohne KnĂźppel, ohne Kontrolle durch Gewalt [...] muĂ man das Denken kontrollieren. Dazu greift man zu dem, was in ehrlicheren Zeiten Propaganda genannt wurde."
"Es ist durchaus mÜglich, ßberwältigend wahrscheinlich, kÜnnte man vermuten, dass wir ßber das Leben und die PersÜnlichkeiten von Menschen stets mehr aus Romanen lernen werden, als von der wissenschaftlichen Psychologie."
"Erziehung ist ein System der aufgezwungenen Ignoranz."
"Die grĂśĂten bekannten Terrorakte gehen von Washington aus."
"Mit Willensstärke tut man, was man tun will, wenn man es nicht tun will."
"Lachen ist eine groĂartige Medizin, und sie hat nur positive Nebenwirkungen."
"Die Zeit ist eine wunderbare Heilerin, aber eine lausige Kosmetikerin."
"Die einzigen unentbehrlichen Menschen der Geschichte waren Adam und Eva."
"Die Autobahnen sind voll von rĂźcksichtslosen Fahrern, die zu dicht vor dir fahren."
"Der durchschnittliche Tourist mĂśchte dorthin fahren, wo es keine Touristen gibt."
"Auf die Frage eines Historikers, wie die Indianer Amerika nannten, bevor die WeiĂen kamen, antwortete ein Sioux-Häuptling: ÂťUnseresÂŤ."
"âMit zwanzig regiert der Wille, mit dreiĂig der Geist, mit vierzig das UrteilsvermĂśgen.â"
"âNichts bereitet einem Autor so groĂes VergnĂźgen, wie die eigenen Werke respektvoll zitiert zu finden von anderen gebildeten Autoren.â"
"âMan kann nicht erwarten, dass ein leerer Sack aufrecht steht.â â 1750 (Zitierung eines Sprichworts)"
"âLiebe deine Feinde; denn sie sagen dir deine Fehler.â â 1756"
"âGott hilft denen, die sich selber helfen.â"
"âFrĂźh zu Bett und frĂźh aufstehen macht den Menschen gesund, reich und klug.â"
"âErfahrung ist eine teure Schule, aber Narren wollen anderswo nicht lernen.â"
"âZeit ist Geld.â â Advice to a Young Tradesman, 21. Juli 1748"
"âNichts in dieser Welt ist sicher, auĂer dem Tod und den Steuern.â â Letter to Jean-Baptiste Leroy, 13. November 1789"
"âEs gab nie einen guten Krieg oder einen schlechten Frieden.â â Letter to Sir Joseph Banks, 27. Juli 1783"
"âWer wesentliche Freiheit aufgeben kann, um eine geringfĂźgige bloĂ jeweilige [= einstweilige] Sicherheit zu bewirken [= erlangen], verdient weder Freiheit, noch Sicherheit.â â Bemerkungen Ăźber die Vorschläge. In: Dr. Benjamin Franklinâs nachgelassene Schriften und Correspondenz, nebst seinem Leben. Band 3. Franklinâs Leben ersten Theil enthaltend. Weimar 1818 S. 442 books.google (zum âEntwurf, wie eine dauernde Vereinigung zwischen England und seinen Pflanzungen [= Kolonien] bewirkt werden kĂśnnteâ, Januar 1775, a. a. O. S. 434 books.google)"
"âSo es die Vorsehung will, diese Wilden auszumerzen, um Raum fĂźr die Besteller der Erde zu schaffen, ist es nicht unwahrscheinlich, daĂ Rum das dazu ausersehene Mittel ist.â"
"MĂźsste Edison eine Nadel im Heuhaufen finden, wĂźrde er einer fleiĂigen Biene gleich Strohhalm um Strohhalm untersuchen, bis er das Gesuchte gefunden hat."
"âEs ist sehr schĂśn dort drĂźben.â"
""Zum Zwecke der Bewahrung der Reden, der Stimmen und der letzten Worte von sterbenden Familienmitgliedern"
"âErfinden: ein Prozent Inspiration â neunundneunzig Prozent Transpiration.â"
"Wo ist die Weisheit, die wir im Wissen verloren haben? Wo ist das Wissen, das wir in der Information verloren haben?"
"Der Versuch, verbrecherische Taten zu rechtfertigen, hat mÜglicherweise schlimmere Folgen als die Tat selbst. Verbrechen der Vergangenheit zu rechtfertigen, bedeutet, den Samen fßr zukßnftige Verbrechen zu legen. Tatsächlich ist die Wiederholung eines Verbrechens manchmal Teil der Rechtfertigung: wir begehen es wieder und wieder, um uns selbst und andere davon zu ßberzeugen, es sei normal und nicht abnorm."
"Emerson hat jene gĂźtige und geistreiche Heiterkeit, welche allen Ernst entmutigt."
"Emerson besaà bestimmt Bedeutung, aber jene trockene Art Bedeutung, der gegenßber ich immer fßrchte, ungerecht zu sein: ein Puritaner, bemßht ein Heide zu sein, der es auch erreicht, ein Heide zu werden, aber zaudert, ob er hingehen soll, sich eine Tänzerin anzusehen."
"Emerson begann selten zu schreiben, ohne vorher ein paar Seiten von Plato zu lesen."
"Die Gesellschaft ist eine Welle. Sie selbst bewegt sich vorwärts, nicht aber das Wasser, woraus sie besteht."
"Wissen heiĂt wissen, dass wir nicht wissen kĂśnnen."
"In der Wildnis finde ich etwas Wertvolleres und Verwandteres als auf den StraĂen und in den DĂśrfern. In der ruhigen Landschaft, und besonders in der weit entfernten Linie am Horizont, erblickt der Mensch etwas, das so schĂśn ist wie seine eigene Natur."
"In den Wäldern kehren wir zur Vernunft und zum Glauben zurßck."
"Ein Mensch, der in die Einsamkeit gehen will, muà sich von seiner Wohnstube ebenso weit entfernen wie von der Gesellschaft. Ich bin nicht allein, während ich lese und schreibe, obschon niemand bei mir ist. Aber wenn ein Mensch allein sein will, laà ihn zu den Sternen aufblicken."
"Die Sonne bescheint nur das Auge des Mannes, aber in das Auge und das Herz des Kindes scheint sie hinein."
"Die Jahre lehren viel, was die Tage niemals wissen."
"Das Antlitz der Natur ist ein Ausdruck der Andacht. Wie die Gestalt Jesu steht sie da mit geneigtem Haupt und den Händen ßber der Brust gefaltet. Der glßcklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt."
"Auch streift der Mensch in den Wäldern seine Jahre ab wie die Schlange ihre Haut und ist, in welchem Jahre seines Lebens er auch stehen mag, doch immer ein Kind. In den Wäldern ist immerwährende Jugend. In diesen Pflanzungen Gottes herrscht Wßrde und Heiligkeit, eine immerwährende Festlichkeit wird bereitet, und kein Gast vermag zu erkennen, wie er in tausend Jahren ihrer ßberdrßssig werden sollte."