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April 10, 2026
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"Wenn denn die Fesseln, welche uns an ihre Eitelkeit der Kreatur geknßpft halten, in dem Augenblicke, welche zu der Verwandlung unsers Wesen bestimmt worden, abgefallen sein, wo wird der unsterbliche Geist, von der Abhängigkeit der endlichen Dinge befreiet, in der Gemeinschaft mit dem unendlichen Wesen, den Genuà der wahren Glßckseligkeit finden."
"Wenn also Geist, Seele und Leben sich in allen Dingen vorfindt und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfßllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprinzip des Universums und dessen was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist ßberall die ordnende Macht fßr die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile."
"Welcher Ausschweifung wßrden reine Geister wohl fähig sein?"
""Weder fĂźr die WollĂźste des Geistes, noch fĂźr die WollĂźste des KĂśrpers ist der Mensch allein geschaffen; in beiden stĂźrzt ĂbermaaĂ ihn ins Elend." - Johann Jakob Engel, Die GĂśttinnen. Aus: Schriften, Erster Band: Der Philosoph fĂźr die Welt. 1. Theil. Berlin: Myliussisch, 1801. S. 23."
""Was ich an Ihnen besonders bewundere ist, dass Sie eine grosse Zahl junger Talente wie aus dem Boden gestampft haben. Das ist etwas ganz Eigenartiges. Sie mĂźssen eine Gabe haben, die Geister Ihrer HĂśrer zu veredeln und zu aktivieren." - Albert Einstein im Brief vom 14. Januar 1922 an Arnold Sommerfeld; zitiert in David C. Cassidy: "Werner Heisenberg: Leben und Werk" - Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2001 - ISBN 3-8274-1116-5 - Seite 132."
"Was der Schlaf fĂźr den KĂśrper, ist die Freude fĂźr den Geist: Zufuhr neuer Lebenskraft."
""Warum kann der lebendige Geist dem Geist nicht erscheinen! / Spricht die Seele, so spricht ach! schon die Seele nicht mehr." - Sprache, in: Tabulae Votivae von Friedrich Schiller und Johann Wolfgang von Goethe, Musenalmanach 1797, S. 177"
"Vertraulichkeit ist das Lehrjahr des Geistes."
""Unsere Innerlichkeit ist ein Phänomen der Materie. Sie ist eine Dimension des Leibes, nicht die eines kÜrperlosen Geistes." - Andreas Weber: Alles fßhlt : Mensch, Natur und die Revolution der Lebenswissenschaften. - Berlin : Berlin Verlag, 2007 ISBN 3-8270-0670-8 - Seite 111."
""Unser Geist projiziert in die Zukunft voraus durch unsere Absichten, die sich nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich ausdehnen, in Richtung kĂźnftiger Ziele - es ist geradezu das Wesen von Absichten, in die Zukunft hineinzureichen." - Rupert Sheldrake aus "Der siebte Sinn des Menschen", S. 344; Ăbersetzt aus dem Englischen von Michael Schmidt, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main, Januar 2006, ISBN 3-596-16870-8"
"Unser erkennender Geist spannt sich, indem er etwas erkennt, in's Unendliche aus."
"Solange der Geist nicht absolut frei ist von Angst, bringt jede Form des Handelns noch mehr Ăbel, noch mehr Elend und Verwirrung."
"Siegen wird der, dessen Armee in allen Rängen vom gleichen Geist beseelt ist."
"Schenke mit Geist ohne List. // Sei eingedenk, // DaĂ dein Geschenk // Du selber bist."
"Reisen veredelt wunderbar den Geist und räumt mit all unseren Vorurteilen auf."
""O sprich mir nicht von jener bunten Menge, // Bei deren Anblick uns der Geist entflieht." Goethe, Faust I, Vers 59-60 / Dichter"
"Offenbarung ist das einzige BedĂźrfniĂ des Geistes, denn das hĂśchste ist allemal das einzigste BedĂźrfniĂ."
"Nur was der Geist geschaffen hat, versteht er."
""Nur erst, wenn dir die Form ganz klar ist, wird dir der Geist klar werden." - Robert Schumann, Musikalische Haus- und Lebensregeln. In: Neue Zeitschrift fĂźr Musik, Hrsg. Franz Brendel, Jg. 17, Bd. 32, Beilage zu Nr. 36, Verlag Robert Friese, Leipzig 1850, S. 4"
"Nur des Geistes Kraft allein // Schneidet in die Seele ein."
"Nichts macht einen zarteren und tieferen Eindruck auf den Geist des Menschen als das Beispiel."
"Nichts ist dem Geist erreichbarer als das Unendliche."
""Nachdem die wirtschaftliche Globalisierung nicht aufhaltbar ist, muss ihr eine solche des Geistes und der Werte entgegengesetzt werden, die sie als permanenter Widerspruch â wie ein bohrender Stachel im Fleisch â begleitet und relativiert." - Volker Zotz, In dieser Formulierung auf S. 50 von "Konfuzius fĂźr den Westen. Neue Sehnsucht nach alten Werten." (1. Aufl. O.W. Barth Verlag, 2007 - ISBN 978-3-502-61164-6)"
"Moral ein Maulkorb fĂźr den Willen, Logik ein Steigriemen fĂźr den Geist."
"Mehr scheint mir eine Stimme abzulenken als ein Geräusch: Jene wirkt auf den Geist ein."
"Lieber will ich mit Geist geschmĂźckt sein als mit vielem Gold."
""Lest, bildet euch! Allein die Lektßre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn." - Voltaire, Der Mann mit den vierzig Talern, in: Sämtliche Romane und Erzählungen, Frankfurt am Main 10. Auflage, 2007, ISBN 3458319093"
"Leidenschaft ist eine Art Fieber des Geistes, das uns schwächer verlässt, als es uns vorgefunden hat."
"Leichtgläubigkeit kommt aus dem Herzen und schadet dem Geist nicht."
"Keiner soll Geist haben alls wir und unsere Freunde!"
"Keiner ist zufrieden mit seinem Schicksal noch unzufrieden mit seinem Geist."
"Jedes Ich ist PersÜnlichkeit, folglich geistige Individualität."
"Jeder Schritt vorwärts, den der Geist auf seinem Wege zur Erkenntnis tut, bringt irgendeine Entdeckung, die nicht nur neu, sondern, im Augenblick wenigstens, auch die wertvollste ist."
"Jeder Beginn einer Idee entspringt einer unmerklichen Verletzung des Geistes."
"In seiner Stube ohne Menschen eingeschlossen sein, auch wenn man Bßcher zu Gesellschaftern hat, bringt doch auf die Länge eine gewisse Leerheit und Trockenheit des Geistes hervor."
""Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein BeziehungsgefĂźge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir kĂśnnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen kĂśnnen. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung â gewissermaĂen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdĂźnnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir kĂśnnen sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen." - Hans-Peter DĂźrr im Interview mit Holger FuĂ. P.M. Magazin Mai 2007 (Titelgeschichte): Am Anfang war der Quantengeist."
"Im FeingefĂźhl hat das Herz Geist."
"Ich weià nicht, ob jemand seinen KÜrper zur Gänze kennt. Und den Zustand seines Geistes soll jeder kennen?"
"Ich scheue die Disziplin, den mathematischen Geist, den beschränkten Geist, das Herz der Händler, das so vertrocknet ist wie das Holz ihres Ladentisches."
"Ich hätte gern eine Welt, in der das Ziel der Erziehung geistige Freiheit wäre und nicht darin bestßnde, den Geist der Jugend in eine Rßstung zu zwängen, die ihn das ganze Leben lang vor den Pfeilen objektiver Beweise schßtzen soll. Die Welt braucht offene Herzen und geistige Aufgeschlossenheit, und das erreichen wir nicht durch starre Systeme, mÜgen sie nun alt oder neu sein."
"Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den letzten Gipfel seines Geistes hinauf."
"Geschichte ist nur das, was in der Entwicklung des Geistes eine wesentliche Epoche ausmacht."
"Gewisse Dinge greift man so vergeblich mit Worten an wie Geister mit Waffen."
""Gemessen an den Anforderungen, die eine moderne Zivilisation an die Schulen stellt, werden diese immer eine Baustelle des Geistes sein." - Helmut A. Gansterer in: Good News. VaBene Verlag Klosterneuburg-Wien 2004, ISBN 3-85167-154-6, S. 157"
"Geistvolle Menschen sind fast ebenso eintĂśnig in der Unterhaltung wie DummkĂśpfe."
"Geist tritt mit Vorliebe in der Form des Schwachsinns auf."
"Es steckt oft mehr Geist und Scharfsinn in einem Irrtum als in einer Entdeckung."
"Es ist ein Gesetz des menschlichen Geistes, dass man einen Irrtum nur dadurch ßberwinden kann, dass man ihn an sich selbst erfährt, erlebt und wenigstens als vorläufige Annahme sich zu eigen macht."
"Es ist das, was ihr Materie nennt, nicht minder gĂśttlich, denn was ihr Geist nennet."
""Es gibt einen universellen FluĂ, der sich nicht explizit fassen, sondern nur implizit erkennen läĂt, wie es die explizit faĂbaren Formen und Bildungen andeuten - einige gleichbleibend, andere veränderlich -, die man von dem universellen FluĂ abstrahieren kann. In diesem FlieĂen sind Geist und Materie keine voneinander getrennten Substanzen, sondern vielmehr Aspekte einer einzigen und bruchlosen Bewegung." - David Bohm, Die implizite Ordnung, MĂźnchen 1980, Ăźbersetzt von Johannes Wilhelm, ISBN 3-88167-117-X, S. 32, orig.: Wholeness And The Implicate Order, London 1980"