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April 10, 2026
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""Die dauerhafte Wirtschaft muĂ ausschlieĂlich auf die regelmäĂige Benutzung der jährlichen Strahlungsenergie begrĂźndet werden." â Wilhelm Ostwald Ăźber den auf Kohle basierenden Anteil der Energiewirtschaft in: Wilhelm Ostwald: Energetische Grundlagen der Kulturwissenschaft, Verlag von Dr. Werner Klinkhardt, Leipzig 1909, Seite 44 sowie archive.org"
"Das alles kann dazu fĂźhren, dass sich die Kosten der Energiewende und des Umbaus unserer Energieversorgung bis Ende der dreiĂiger Jahre dieses Jahrhunderts auf rund eine Billion Euro summieren kĂśnnten."
""Es bleibt dabei, dass die FĂśrderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro im Monat kostet"
"Dass wir die Solar-Technik lange komplett abgelehnt haben, war aus heutiger Sicht ein Fehler."
""Bei Vierzig beginnt das Altsein der Jungen, bei FĂźnfzig das Jungsein der Alten."- aus Frankreich"
"Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blĂźhen, denken wir daran, daĂ sie im nächsten Jahr noch schĂśner blĂźhen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum â wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich mĂśchte schon sehen, wie die Birken in fĂźnfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und SchĂśnheit zu. Gott sei Dank, daĂ wir wieder um ein Jahr weiter sein werden."
"Wie rasch altern doch die Leute in der SPD â! Wenn sie dreiĂig sind, sind sie vierzig; wenn sie vierzig sind, sind sie fĂźnfzig, und im Handumdrehn ist der Realpolitiker fertig."
"Wer im zwanzigsten Jahr nicht schĂśn, im dreiĂigsten nicht stark, im vierzigsten nicht klug, im fĂźnfzigsten nicht reich ist, der darf darauf nicht hoffen."
""Mit zwanzig Jahren // ist der Mensch ein Pfau, // mit dreiĂig ein LĂśwe, // mit vierzig ein Kamel, // mit fĂźnfzig eine Schlange, // mit sechzig ein Hund, // mit siebzig ein Affe, // mit achtzig"
"Mit fĂźnfzig hat jeder das Gesicht, das er verdient."
"Lohnt es, vor achtzehn Leuten zu reden, wo man eigentlich mit fßnfzig bis siebzig hätte rechnen dßrfen? Es lohnt. Man darf diejenigen, die gekommen sind, nicht dafßr strafen, daà die anderen schwänzten."
"In Hollywood bezahlen sie Dir tausend Dollar fĂźr einen Kuss und fĂźnfzig Cents fĂźr Deine Seele."
""Ich trage zwar, seit ich fĂźnfzig bin, keine Bluejeans mehr, aber meine Träume sind immer noch Kinderträume. Ich erfĂźlle mir ununterbrochen den Traum, daĂ das Leben ein Märchen ist, in dem das Gute eindeutig gut und das Schlechte schlecht ist, und ich gehe bedingungslos davon aus, daĂ dieser Traum erlaubt ist, das heiĂt, ich vertrete ihn, wenn es sein muĂ, mit aller Brutalität und äuĂerstem Raffinement." Claus Peymann, Interview mit Claus Peymann 1988"
"Filme haben frĂźh in mir das GefĂźhl geweckt, es muss im Leben mehr geben als das, was ich an der StraĂenecke in Bramfeld sah. Im Kino wurden mir Helden vorgefĂźhrt, die ein freies, aufregendes Leben fĂźhrten, die Realität sah anders aus: In den FĂźnfzigern war der Alltag in Deutschland grau, mĂźhsam und muffelig."
"Ein guter Ruf, der fßnfzig Jahre währt, // Wird oft durch eine schlechte Tat entehrt."
""Als ich fĂźnfzehn war, war mein ganzer Wille auf das Lernen gerichtet. Mit dreiĂig stand ich fest im Leben. Mit vierzig war ich nicht mehr verwirrt. Mit fĂźnfzig hatte ich den Willen des Himmels erkannt. Mit sechzig klang meinem Ohr alles angenehm. Mit siebzig folgte ich den WĂźnschen meines Herzens, ohne dabei die Regeln zu brechen.â"
""SchrĂśder geht es nicht um Gas"
"MĂśge das Gas in die Spielstuben eurer Kinder schleichen. MĂśgen sie langsam umsinken, die PĂźppchen. Ich wĂźnsche der Frau des Kirchenrats und des Chefredakteurs und der Mutter des Bildhauers und der Schwester des Bankiers, dass sie einen bittern qualvollen Tod finden, alle zusammen. Weil sie es so wollen, ohne es zu wollen. Weil sie faul sind. Weil sie nicht hĂśren und nicht sehen und nicht fĂźhlen."
"Ich weiĂ nicht, womit sie heizen wollen. Atom wollen sie nicht, Gas wollen sie nicht. Wollen sie wieder mit Holz heizen?"
"Hiernach wird man verstehen, daĂ die meisten physikalischen Begriffe, namentlich alle diejenigen, welche die atomistische gebaute Materie betreffen (z. B. die Dichte eines Gases) keine exakten sind im Sinne einer reinen Gesetzesphysik, sondern statistische, mit einem gewissen Grad der Unbestimmtheit behaftete Mittelwerte, und die meisten der geläufigen physikalischen 'Gesetze', namentlich alle, welche die Materie betreffen, nicht als streng gĂźltige Naturgesetze, sondern als statistische RegelmäĂigkeiten aufzufassen sind."
"Etwa 1913 begann die Menschenbefreiung oder genauer die Frauenbefreiung sehr langsam mit dem Gaskocher, und etwa 1922 wurde der Gasherd ein ernster Konkurrent des kohlegefeuerten KĂźchenherds. Sogar Zentralheizungen blieben lange noch mit Kohle oder Koks geheizt. Die furchtbare Hausarbeit muĂ die Lebensdauer sehr verkĂźrzt haben, von dem Arbeitsleid, das heute durch Lebensfreude ersetzt wird, ganz zu schweigen. Das verdanken die Frauen der Technik, auch die, die die Feindschaft gegenĂźber der Technik predigen."
"Chinesisch ist die leichteste Sprache, wenn sie unbefangen gelernt wird, vom Sinn her eher als vom Einzelausdruck. Aber fĂźr neugierige Frager bietet die Sprache eitel TĂźcken. â Richard Wilhelm, Die Seele Chinas. Berlin, Hobbing, 1926."
""Ein Mensch, nichts wissend von âMormoneâ // Schaut deshalb nach im Lexikone // Und hätt es dort auch rasch gefunden - // jedoch er weiĂ, nach drei, vier Stunden // Von den Mormonen keine Silbe â // DafĂźr fast alles von der Milbe" - Eugen Roth, Das Hilfsbuch, Mensch und Unmensch, MĂźnchen, ISBN 978-3-446-19128-0. Sämtliche Werke. MĂźnchen Hanser 1977. S. 96"
"WorĂźber wir aber geschockt sind, ist die Tatsache, daĂ einige SchĂźler unserer Schule den Mord an der jungen Frau gut finden und sich an der allgemeinen Hetze und an Aktionen gegen Frauen, die nicht so sind wie sie sein mĂźssen, beteiligen."
""Keine siegreiche Revolution ohne Idee. Bestimmt! Aber ebenso bestimmt: Nicht die Idee macht die Revolution, sondern die Not bringt sie zum Ausbruch. Und einmal in Aktion, weicht sie von der Idee ab." Victor Klemperer, Dezember 1939, TagebĂźcher 1937-1939, Aufbau Taschenbuchverlag, Berlin , 1999, ISBN 3-7466-5514-5. S. 181"
"Ein britischer Kritiker der amerikanischen Neigung zu militärischen Aktionen erinnert an die alte Redensart: 'Wenn du einen Hammer hast, fangen alle Probleme an, wie Nägel auszusehen.' Das stimmt. Aber militärisch schwächere Staaten unterliegen der gegenteiligen Gefahr: Wenn du keinen Hammer hast, willst du nirgends einen Nagel sehen."
""Dieser linke Radikalismus ist genau diejenige Haltung, der Ăźberhaupt keine politische Aktion mehr entspricht. Er steht links nicht von dieser oder jener Richtung, sondern ganz einfach links vom MĂśglichen Ăźberhaupt. Denn er hat ja von vornherein nichts anderes im Auge als in negativistischer Ruhe sich selbst zu genieĂen. Die Verwandlung des politischen Kampfes aus einem Zwang zur Entscheidung in einen Gegenstand des VergnĂźgens, aus einem Produktionsmittel in einen Konsumartikel"
"Wie eine Metapher sich selbst umbringt, ist immer traurig mitanzusehen."
"Stierkampf bietet eine mächtige Metapher fßr das Leben selbst: Jeden kann es erwischen, doch Stil kann dabei nicht schaden."
"South Carolina ist zu klein, um eine Republik zu sein und zu groĂ, um eine Irrenanstalt zu sein."
"In der Erkenntnistheorie muà man, ebenso wie auf allen anderen Gebieten der Wissenschaft, dialektisch denken, d. h. unsere Erkenntnis nicht fßr etwas Fertiges und Unveränderliches zu halten, sondern untersuchen, auf welche Weise das Wissen aus Nichtwissen entsteht, wie unvollkommenes, nicht exaktes Wissen vollkommener und exakter wird."
""Es braucht kaum hervorgehoben zu werden, daà diese neue Auffassung des Zeitbegriffs an die Abstraktionsfähigkeit und an die Einbildungskraft des Physikers die allerhÜchsten Anforderungen stellt. Sie ßbertrifft an Kßhnheit wohl alles, was bisher in der spekulativen Naturforschung, ja in der philosophischen Erkenntnistheorie geleistet wurde; die nichteuklidische Geometrie ist Kinderspiel dagegen. [...] Mit der durch dies Prinzip im Bereiche der physikalischen Weltanschauung hervorgerufenden Umwälzung ist an Ausdehnung und Tiefe wohl nur noch die durch die Einfßhrung des Copernikanischen Weltsystems bedingte zu vergleichen." - Max Planck, Acht Vorlesungen ßber theoretische Physik, Hirzel, Leipzig 1910, S. 117 f., books.google.de"
""Ich hoffe âŚ, daĂ man die beiden folgenden Punkte leicht klären wĂźrde: 1) DaĂ ich niemals eine Lehre als meine persĂśnliche Meinung vorbringe, die sich gegen die Artikel des Glaubensbekenntnisses der reformierten Kirche richtet, in der ich geboren bin und zu der ich mich bekenne. 2) DaĂ ich, wenn ich als Historiker berichte, ⌠unsere Vernunft, schwach wie sie ist, nicht die Regel oder der MaĂstab unseres Glaubens sein darf." - Pierre Bayle, Historisches und kritisches WĂśrterbuch: eine Auswahl / Pierre Bayle ; Ăźbers. und hrsg. von GĂźnter Gawlick und Lothar Kreimendahl. Lizenzausgabe, Wiss. Buchges., Darmstadt 2003; IV. allg. Vorbemerkung zu den Klarstellungn, S. 569."
"Die wirklich guten Artikel in unserer Enzyklopädie wurden von einem oder zwei Autoren geschrieben."
""Man muĂ das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Ăberall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im GefĂźhl der Majorität, die auf seiner Seite ist." â Johann Wolfgang von Goethe zu Johann Peter Eckermann, 16. Dezember 1828."
""Die EncyclopĂŠdie war eine Grube, in welche diese elenden Lumpensammler alles durcheinander hineinwarfen â Unverdautes, Gutes, Schlechtes, Abscheuliches, Wahres, Falsches, Ungewisses, und das alles ebenso wirr wie unzusammenhängend." â Denis Diderot: Enzyklopädie. In: Anette Selg/Rainer Wieland (Hrsg.): Die Welt der EncyclopĂŠdie. 1.â20. Tsd. Frankfurt am Main 2001, S. 67â69, hier S. 68. (zitiert nach diesem Link)"
"Herr von Hagen darf ich's wagen, Sie zu fragen, welchen Kragen Sie getragen, als Sie lagen krank am Magen in der Hauptstadt Kopenhagen?"
"Ein Land ohne Hauptstadt ist wie ein Gulasch ohne Saft"
"âIch verstehe Ihre Frage so, dass es Menschen in Westdeutschland gibt, die wĂźnschen, dass wir die Bauarbeiter der Hauptstadt der DDR mobilisieren, um eine Mauer aufzurichten, ja? -äääh, mir ist nicht bekannt, dass solche Absicht besteht, da sich die Bauarbeiter in der Hauptstadt hauptsächlich mit Wohnungsbau beschäftigen und ihre Arbeitskraft dafĂźr voll ausgenutzt wird -voll eingesetzt wird. Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten.â"
"Als deutsche Hauptstadt ein trauriger Witz, aber Realität."
"LĂźbeck ist in einem Tage gestiftet, aber nicht in einem Tage gebaut."
"LĂźbeck ein Kaufhaus, Hamburg ein Brauhaus, Braunschweig ein RĂźsthaus, LĂźneburg ein Salzhaus, Halberstadt ein Pfaffenhaus."
"LĂźbeck. Die WohlfĂźhlhauptstadt."
"LĂźbeck. Auf nach oben!."
""He sĂźht ut as de Dood van LĂźbeck." (Er sieht aus wie der Tod von LĂźbeck.)"
"In LĂźbeck auf der BrĂźcken // da steht der Gott Merkur. // Er zeigt in allen StĂźcken // olympische Figur. // Er wuĂte nicht von Hemden // in seiner GĂśtterruh; // drum kehrt er allen Fremden // den bloĂen Podex zu."
"Die brutalsten Städte sind Pforzheim und Dortmund, die heimeligsten Bamberg und Lßbeck."
"Sie kĂśnnen heute das Parlament wählen, aber die Entscheidungen, die in den Zentralen der DAX-Konzerne fallen, sind von ungleich grĂśĂerer Relevanz."
"Wir wissen erstaunlich wenig ßber die verschiedenen Aspekte unserer Umwelt, von ihren frßhesten Anfängen bis zu ihrem jetzigen Zustand. Auch die Frage, wie sie bewahrt und geschßtzt werden kann, ist noch nicht beantwortet. In sämtlichen Diskussionen ßberschätzen alle Parteien das Ausmaà und die Zuverlässigkeit des vorhandenen Wissens."