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April 10, 2026
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"GänsefĂźĂchen benutzen zweierlei Arten von Schriftstellern: die ängstlichen und die ohne Talent. Erstere erschrecken vor der eigenen Courage und Originalität, die zweiten, die irgendein Wort in GänsefĂźĂchen setzen, wollen damit sagen: Sieh mal, Leser, was fĂźr ein originelles, kĂźhnes und neues Wort ich gefunden habe!"
"Es ist kein Autor so gering und klein, // Der nicht dächt', etwas Recht's zu sein."
"Ein Schriftsteller in einer Bibliothek ist etwa das selbe wie ein Eunuch in einem Harem."
"Ein Schriftsteller, der kein Tagebuch schreibt, ist irgendwie schief gewickelt, mit dem stimmt was nicht."
"Ein guter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Helden, aber ein schlechter Roman erzählt die Wahrheit ßber den Autor."
""Ein deutscher Schriftsteller, ein deutscher Märtyrer!"
"Die wirklich guten Artikel in unserer Enzyklopädie wurden von einem oder zwei Autoren geschrieben."
"Dieses ewige Beinahe, das ist das Verhängnis, das Charakteristische meiner Natur. Ich war beinah verheiratet, wäre beinahe Schauspieler geworden, bin beinahe ein geschätzter Schriftsteller und verdiene beinahe eine Unmenge Geld. Mit diesem Beinahe hat man aber nicht viel Glßck, am wenigsten bei Frauen, die in ihrem berechtigten Realismus wenig Empfänglichkeit fßr das Beinahe haben."
"Ein Leser hats gut: er kann sich seine Schriftsteller aussuchen."
"Der Autor mĂźsste das Zeitliche segnen, nachdem er geschrieben hat. Damit er die Eigenbewegung des Textes nicht stĂśrt."
"Als Schriftsteller bedrängt mich die Dßsternis der Wirklichkeit, und doch habe ich den besten Beruf der Welt. Ich muss mir mein eigenes Modell bauen."
"Worte sind die einzigen Dinge, die nie vergehen."
"Wie schĂśn ist die Jugend, // die jedoch so schnell vergeht! // Wer frohgemut sein will, sei es: // was morgen sein wird wissen wir nicht."
""Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist." Sebastian Brant, Das Narrenschiff, Leipzig 1958, Ins Hochdeutsche ßbertragen von Margot Richter, S. 21"
"Was uns auf dem Weg ins Zeitalter des Superindustrialismus widerfährt, kÜnnen wir nur verstehen, wenn wir die Beschleunigungsprozesse kennen und den Begriff der Vergänglichkeit erfassen."
""Sollst nicht murren, sollst nicht schelten, // Wenn die Sommerzeit vergeht, // Denn es ist das Los der Welten, // Alles kommt und alles geht."- Wilhelm Mßller, Wir wissen uns zu finden. Zitiert nach: Vermischte Schriften von Wilhelm Mßller, hrsg. von Gustav Schwab, Erstes Bändchen, Musterkarte, F.A. Brockhaus, Leipzig 1830, S.411,"
"Klein ist der Mensch, der Vergängliches sucht, groà aber, wer das Ewige im Sinn hat."
"Ich wollte immer Mutter sein. Es wird mich dazu anregen, ßber Vergänglichkeit und Verlustängste zu schreiben. Denn es gibt nichts, was mehr Mut erfordert, als sich dieser Verbundenheit auszuliefern. Das Kind macht mich unheimlich verwundbar."
"Entstehen und Vergehen, das ist das Gesetz der Welt."
"Die fruchtbringende Liebe verschĂśnt, wenn sie begonnen hat. Das ist der Same, den sie hat und kraft dessen sie nie vergehen wird."
""Der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Dinge ist ein Quell unendlichen Leids"
"Auch das stolzeste Werk ins Leben gestellt ist vergänglich, // Was man im Herzen gebaut, reisst keine Ewigkeit um."
"Wenn alle nur lauschen, wird es logischerweise zu keiner interplanetaren Kommunikation kommen."
"Reichtum und Schnelligkeit ist, was die Welt bewundert und wonach jeder strebt, Eisenbahnen, Schnellposten, Dampfschiffe und alle mĂśgliche Fazilitäten der Kommunikation sind es, worauf die gebildete Welt ausgeht, sich zu Ăźberbieten, zu Ăźberbilden und dadurch in der MittelmäĂigkeit zu verharren."
"Man kann nicht nicht kommunizieren."
"Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, dass letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist."
"Kommunikation ist unwahrscheinlich. Sie ist unwahrscheinlich, obwohl wir sie jeden Tag erleben, praktizieren und ohne sie nicht leben wĂźrden."
"Haltet daran fest, daĂ wie man denkt, was man denkt, was man sagt und wie man in der wechselseitigen Kommunikation Ideen verbreitet, einen Unterschied ausmacht im Gang der Dinge."
"Durch Schrift wird Kommunikation aufbewahrbar, unabhängig von dem lebenden Gedächtnis von Interaktionsteilnehmern."
"Die Kultursprachen haben die Fähigkeit verloren, den Menschen ßber das GrÜbste hinaus zur Verständigung zu dienen. Es wäre Zeit, wieder schweigen zu lernen."
"Die Kommunikation hat keinen eigenen Zweck, keine immanente Entelechie. Sie geschieht, oder geschieht nicht. Das ist alles, was man dazu sagen kann."
""Der Mann wird ja immer so, wie die Frauen, die er gehabt hat. Du bist als Mann gut im Bett, weil die fĂźnf Frauen, mit denen du zusammen warst, toll waren und du was lernen konntest. Und umgekehrt gilt dasselbe. Wenn eine Frau mit fĂźnf Nieten im Bett war"
"ÂťBewusstes KommunizierenÂŤ zwischen Menschen setzt voraus, dass sie das ÂťUnbewussteÂŤ miteinander gemein haben."
""DĂźrfte ich das Unwort des Zeitalters bestimmen, so käme nur eins in Frage: kommunizieren. Ein Autor kommuniziert nicht mit seinem Leser. Er sucht ihn zu verfĂźhren, zu amĂźsieren, zu provozieren, zu beleben. Welch einen Reichtum an (noch lebendigen) inneren Bewegungen und entsprechenden AusdrĂźcken verschlingt ein solch brutales MĂźllschluckerwort! Mann und Frau kommunizieren nicht miteinander. Die vielfältigen Rätsel, die sie einander aufgeben, fänden ihre schalste LĂśsung, sobald dieser nichtige Begriff zwischen sie tritt. Ein Katholik, der meint, er kommuniziere mit Gott, gehĂśrt auf der Stelle exkommuniziert. Zu Gott betet man, und man unterhält sich nicht, sondern man empfängt eine Heilige Kommunion. All unsere glĂźcklichen und vergeblichen Versuche, uns mit der Welt zu verständigen, uns zu berĂźhren und zu beeinflussen, die ganze Artenvielfalt unserer Regungen und Absichten fallen der Ădnis und der Monotonie eines soziotechnischen Kurzbegriffs zum Opfer. Damit leisten wir dem Nichtssagenden Vorschub, das unsere Sprache mit groĂem Appetit auffrisst." Botho StrauĂ, Der Untenstehende auf Zehenspitzen. Hanser, MĂźnchen 2004, S. 41."
"Wir brauchen Christen, die identifizierbar sind und sich nicht feige verstecken. Leute wie Luther."
""Schnell wird der Einzelne Opfer des Mobs; die Gefahr von Wiki-Lynchjustiz halte ich fßr sehr real. In der Wikipedia-Welt bestimmen jene die Wahrheit, die am stärksten besessen sind. Dahinter steckt der Narzissmus all dieser kleinen Jungs, die der Welt ihren Stempel aufdrßcken wollen, ihre Initialen an die Mauer sprayen, aber gleichzeitig zu feige sind, ihr Gesicht zu zeigen."
"Mancher, der zu feig oder faul ist, uns ein Feind zu sein, wird unser Freund. Es ist die bequemste Art, uns zu drĂźcken."
"Hier ziemt es, jeden Argwohn zurĂźckzulassen, // Jede Feigheit muĂ hier ersterben."
"Gewissen und Feigheit sind dieselben Dinge. Gewissen ist der Handelsname der Firma. Das ist alles."
"Frechheit empÜrt, Schwäche rßhrt; nur feige Seelen rächen sich an ßberwundenen Feinden, und ich gehÜre nicht dazu."
"Faulheit und Feigheit sind die Ursachen, warum ein so groĂer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung frei gesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmĂźndig bleiben; und warum es anderen so leicht wird, sich zu deren VormĂźndern aufzuwerfen."
"Es gibt mancherlei geeigneten Schutz gegen Versuchungen, aber der sicherste ist die Feigheit."
"Es gibt Leute, denen sogar der Mut fehlt, feige zu sein."
"Du kannst dich Ăźber jemanden ärgern, aber sobald du zu feige bist, das demjenigen auch zu sagen, musst du den Ărger unzerkaut runterschlucken und den Typen so nehmen, wie er ist. Ich will im Grunde niemanden beleidigen, ich sage nur, was meiner Meinung nach Sache ist."
"Der Feige muss weniger Beleidigungen schlucken als der Ehrgeizige."
"Das GeheimniĂ jeder Macht besteht darin: zu wissen, daĂ Andere noch feiger sind, als wir."
"Zu einem TĂśrichten passt Ăźberragende Rede nicht; wieviel weniger zu einem Edlen lĂźgnerische Rede!"
"Und er sprach zu ihr: Du redest, wie eine der TĂśrinnen redet. Wir sollten das Gute von Gott annehmen, und das BĂśse sollten wir nicht auch annehmen? Bei diesem allem sĂźndigte Hiob nicht mit seinen Lippen."
"Bei viel Geschäftigkeit kommt der Traum und bei vielen Worten tÜrichte Rede."
"Alle Menschen aber sind Toren mit ihrer Kunst, und alle Goldschmiede stehen beschämt da mit ihren Bildern; denn ihre GÜtzen sind Trug und haben kein Leben."