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April 10, 2026
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"Es wird aber in den Wissenschaften auch zugleich dasjenige als Eigentum angesehen, was man auf Akademien ßberliefert erhalten und gelernt hat. Kommt nun einer, der etwas Neues bringt, das mit unserm Credo, das wir seit Jahren nachbeten und wiederum anderen ßberliefern, in Widerspruch steht und es wohl gar zu stßrzen droht, so regt man alle Leidenschaften gegen ihn auf und sucht ihn auf alle Weise zu unterdrßcken. Man sträubt sich dagegen, wie man nur kann; man tut, als hÜre man nicht, als verstände man nicht; man spricht darßber mit Geringschätzung, als wäre es gar nicht der Mßhe wert, es nur anzusehen und zu untersuchen; und so kann eine neue Wahrheit lange warten, bis sie sich Bahn macht."
"Es ist ganz einerlei, ob man das Wahre oder das Falsche sagt: Beidem wird widersprochen."
"Eine gefasste Hypothese gibt uns Luchsaugen fßr alles sie Bestätigende, und macht uns blind fßr alles ihr Widersprechende."
"Das MĂśgliche eingeschlossen im UnmĂśglichen: in diesem lebendigen Widerspruch liegt die Pointe der menschlichen Existenz."
"Das ist seltsam, dass Männer, die sich fßr Sachverständige ausgeben, einander widersprechen und von einerlei Sache nicht einerlei Begriff haben."
"Das Gleiche läĂt uns in Ruhe; aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht."
"Bornierte Menschen soll man nicht widerlegen wollen. Widerspruch ist immerhin ein Zeichen von Anerkennung."
"Amor ist der grĂśĂte Spitzbube unter den GĂśttern, der Widerspruch scheint sein Element zu sein."
"[...] alle WidersprĂźche im Leben und im Menschen sind nur scheinbar, und kĂśnnten wir wie ein Gott auf alle heruntersehen und sie alle verstehen, so wĂźrden wir unsere Augen von keinem mit Widerwillen wenden."
"Denn es gibt viele Ungehorsame, Schwätzer und Schwindler, besonders unter denen, die aus dem Judentum kommen. [âŚ] Darum weise sie streng zurecht, damit ihr Glaube wieder gesund wird und sie sich nicht mehr an jĂźdische Fabeleien halten und an Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden."
""Das Christentum gehĂśrt zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehĂśrt zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jĂźdische Geschichte. Aber der Islam gehĂśrt inzwischen auch zu Deutschland." - Christian Wulff am 3. September 2010 bei seiner Rede zum Jahrestag der Deutschen Einheit, SĂźddeutsche"
"UNMĂGLICH Bedeutet 1. PaĂt mir nicht, und sollte es doch dazu kommen, werde ich dagegen sein. 2. Ich will in Ruhe gelassen werden. 3. Gott will in Ruhe gelassen werden. Bedeutung 3 hat vielleicht einen Sinn, aber die anderen Bedeutungen sind 101%iger Walmist"
"Um der bloĂen Hoffnung der Wollust willen eine solche Menge von wirklicher Unlust zu erleiden, deucht mich lächerlich und unsinnig."
"Nichts ist häufiger, als dass am Ende eines Streits beide Gegner um die Wette Unsinn reden."
"Niemand irrt fĂźr sich allein. Er verbreitet seinen Unsinn auch in seiner Umgebung."
"Lesen ist kein Wert an sich! Es ist seit Gutenberg viel mehr Schwachsinn gedruckt worden, als das arme Fernsehen in den 60 Jahren seiner Existenz versenden konnte."
"Ich habe auf die Sauerstoffflasche verzichtet, auf das Hochlager, am Ende auch noch auf den Partner. Nur auf den Humbug, hinaufzusteigen, habe ich nicht verzichtet. Das werfe ich mir selber lächelnd vor."
"Fast Ăźberall wo es GlĂźck giebt, giebt es Freude am Unsinn."
"Die Natur hat immer Recht. Die Fehler machen immer nur wir. Und der groĂe Fehler, den wir Extrembergsteiger machen, ist, den Unsinn Ăźberhaupt anzufangen."
"Am Unsinn hängen bekanntlich Menschen und VÜlker mit zärtlicher Treue."
"Hier liegt // Kaspar Hauser // ein Rätsel // seiner Zeit // Herkunft unbekannt // Tod geheimnisvoll // 1833."
"Zu einer Antwort, die man nicht aussprechen kann, kann man auch die Frage nicht aussprechen. // Das Rätsel gibt es nicht. // Wenn sich eine Frage ßberhaupt stellen lässt, so kann sie auch beantwortet werden."
"Ohne Gedanken an Gott ist mir die ganze Natur, das ganze Geschlecht der Menschen und ich mir selbst ein ewig unauflÜsbares Rätsel."
"Kultur ist Reichtum an Problemen, und wir finden ein Zeitalter um so aufgeklärter, je mehr Rätsel es entdeckt hat."
"Ein Hßgel, von dem man nicht wisse, wie hoch er sei, beleidige die Vernunft, mache ihn unruhig. Ohne stetig die eigene Position zu bestimmen, kÜnne ein Mensch sich nicht fortbewegen. Ein Rätsel, wie klein auch immer, lasse man nicht am Wegesrand."
"Ein ewiges Räthsel will ich bleiben mir und anderen..."
"Ein ewig Rätsel bleiben will ich mir"
"Ein ewig Rätsel ist das Leben, // Und ein Geheimnis bleibt der Tod."
"Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben."
"Wenn ein Weiser in Wut gerät, verliert er seine Weisheit."
"Die HÜlle kennt keine Wut wie die einer verschmähten Frau."
""Moralische Empfindungen wie Wut, Schuld oder Vergebung gehen auf neuronale Mechanismen zurĂźck, die entstanden sind, um die Zusammenarbeit in der Gruppe zu ermĂśglichen. ... GefĂźhle sind somit nicht das Gegenteil von Vernunft"
"Jeder kann wĂźtend werden, das ist einfach. Aber wĂźtend auf den Richtigen zu sein, im richtigen MaĂ, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer."
"Denn was er sinnt, ist Schrecken, und was er blickt, ist Wuth."
"Am Feiertag gehen sie in die Messe, // nur mit Wut oder immer noch schläfrig, // nur aus Gewohnheit oder um Frauen anzuschauen // und ganz in Schale um Beachtung zu ergattern."
"So ist es also das Schicksal Deutschlands immer gewesen, daĂ seine Bewohner, durch das GefĂźhl ihrer Tapferkeit hingerissen, an allen Kriegen Teil nahmen; oder daĂ es selbst der Schauplatz blutiger Auftritte war."
"Disziplin ist nur fĂźr Eroberer notwendig."
"Die Aufklärung, welche die Freiheiten entdeckt hat, hat auch die Disziplinen erfunden."
"Zur Produktion eines Schriftstellers gehĂśren nicht nur BĂźcher, sondern auch Gedanken."
"Woran erkennt man einen mittelmäĂigen Schriftsteller? An der FĂźlle lobender Besprechungen."
"Wirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der TragĂśdie, sei es in der KomĂśdie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den VĂśgeln sind."
"Wer fĂźr Kinder schreibt, Ăźbt den Beruf des Schriftstellers unter erschwerten Bedingungen aus, und dies freiwillig. [..] Wer fĂźr Erwachsene schreibt, schreibt ausschlieĂlich fĂźr Erwachsene. Wer fĂźr Kinder schreibt, schreibt automatisch fĂźr Erwachsene mit."
"Wer einem Autor Dunkelheit vorwerfen will, sollte erst sein eigen Inneres beschauen, ob es denn da auch recht hell ist: in der Dämmerung wird eine sehr deutliche Schrift unlesbar."
"Wenn ein Autor sein Buch an ein anderes Medium abgibt, an den Film oder an die BĂźhne, muss er den anderen KĂźnstlern Freiraum lassen. Sonst kĂśnnen deren Medien nicht anfangen zu atmen."
"Nur ein Schriftsteller ohne Leser kann sich den Luxus leisten, aufrichtig zu sein. Er wendet sich an niemanden, hĂśchstens an sich selber."
"Jedes Buch ist ein Zwiegespräch zwischen Autor und Leser."
""Jeder Schriftsteller wĂźnscht nach dem Zweck seiner Arbeit beurtheilt zu werden."
"Inspiration ereignet sich selten und nie ohne Zutun des Autors, sie ereignet sich während der Arbeit durch Arbeit."
"Heutzutage machen drei Pointen und eine LĂźge einen Schriftsteller."
"Herr Schriftsteller, sind Sie frei von Ihrem bĂźrgerlichen Verleger?"