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April 10, 2026
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"Romane schlieĂen damit, dass Held und Heldin heiraten. Damit mĂźsste man anfangen, aufhĂśren aber damit, dass sie sich wieder trennen, das heiĂt befreien. Denn das Leben von Menschen so beschreiben, dass man mit der Schilderung der Hochzeit abbricht, ist nicht anders, als beschriebe man die Reise eines Mannes und bräche den Bericht an der Stelle ab, wo er Räubern in die Hände fällt."
"Je schwerer sich ein Erdensohn befreit, // Je mächt'ger rßhrt er unsre Menschlichkeit."
"In dreierlei Hinsicht gehÜrt die Historie dem Lebendigen: sie gehÜrt ihm als dem Thätigen und Strebenden, ihm als dem Bewahrenden und Verehrenden, ihm als dem Leidenden und der Befreiung Bedßrftigen. Dieser Dreiheit von Beziehungen entspricht eine Dreiheit von Arten der Historie: sofern es erlaubt ist eine monumentalische, eine antiquarische und eine kritische Art der Historie zu unterscheiden."
"Es kann emanzipatorisch sein, befreiend wirken, es kann zum Nachdenken anregen."
"Es ist befreiend zu erfahren, dass man nicht das einzige Ferkel auf der Welt ist."
"Die Befreiung von der UnterdrĂźckung ist ein Menschenrecht und das hĂśchste Ziel jedes freien Menschen."
"Die Befreiung der Arbeiterklasse muĂ das Werk der Arbeiterklasse selbst sein."
"Das hĂśchste GlĂźck des Menschen ist die Befreiung von der Furcht, also vom Zweck."
"Alles Individualisieren fĂźhrt zur ewigen inneren Form, von der die äuĂere nur der FirniĂ ist, und nur aus der vollendenten Form geht das Befreiende hervor."
"Nichts ist unmĂśglich."
"UnmÜgliches erledigen wir sofort. Wunder dauern etwas länger."
"Wenn Du das UnmĂśgliche ausgeschlossen hast, dann ist das, was Ăźbrig bleibt, die Wahrheit, wie unwahrscheinlich sie auch ist."
"Und ein Fachmann ist ein Mensch, der seiner Phantasie nur Vorstellungen erlaubt, die sein Verstand in Wirklichkeit verwandeln kann. Also wird nur noch das AllermÜglichste gedacht. Das Nicht-sofort-mÜgliche ist das UnmÜgliche. Und das UnmÜgliche zu Denken ist dem Fachmann lächerlich."
"âSeien wir realistisch, fordern wir das UnmĂśgliche!â â Wandinschrift protestierender Studenten an der Sorbonne, Paris 1968"
"Sehen Sie, das UnmĂśgliche ist viel einfacher als das Schwierige."
"Man muss das UnmĂśgliche so lange anschauen, bis es eine leichte Angelegenheit ist."
"Die Ungeduld verlangt das UnmÜgliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel."
"Denken Sie an den betrĂźbenden Kontrast zwischen der strahlenden Intelligenz eines gesunden Kindes und der Denkschwäche des durchschnittlichen Erwachsenen. Wäre es so ganz unmĂśglich, dass gerade die religiĂśse Erziehung ein groĂes Teil Schuld an dieser relativen VerkĂźmmerung trägt?"
"Den lieb ich, der UnmĂśgliches begehrt."
"Das MĂśgliche eingeschlossen im UnmĂśglichen: in diesem lebendigen Widerspruch liegt die Pointe der menschlichen Existenz."
"Damit das MĂśgliche entsteht, muss immer wieder das UnmĂśgliche versucht werden."
""Damit das MĂśgliche entsteht, muss immer wieder das UnmĂśgliche versucht werden." - Hermann Hesse, Brief (Sept. 1960) an Wilhelm Gundert. Quelle: Mein Hermann Hesse â Ein Lesebuch (Hrsg. Udo Lindenberg, 2008, Suhrkamp Verlag, S.26)"
"Uns ekelt vor unserem Jahrhundert, und doch gehĂśren wir zu ihm."
"Mir ekelt vor diesem tintenklecksenden Säkulum."
"Ich begreife nicht, wie eine reine Hand eine Zeitung berßhren kann, ohne Krämpfe von Ekel zu bekommen."
"In allen Dingen weckt die Kontinuität den Ekel."
"Die Welt hat nicht einen solchen Ekel an mir, als mein Ekel an dieser Welt ist."
"Der grĂśĂte Sinnengenuss, der gar keine Einmischung von Ekel bei sich fĂźhrt, ist im gesunden Zustande Ruhe nach der Arbeit."
"Der Ekel ist ein Merkmal eines verdorbenen Magens oder verwĂśhnter Einbildungskraft."
"BĂźcher, die wir zu unseren Freunden machen, werden uns nie zum Ekel. Sie nĂźtzen sich durch den Gebrauch nicht ab."
"Beim Ekel vor Tieren ist die beherrschende Empfindung die Angst, in der BerĂźhrung von ihnen erkannt zu werden. Was sich tief im Menschen entsetzt, ist das dunkle BewuĂtsein, in ihm sei etwas am Leben, was dem ekelerregenden Tiere so wenig fremd sei, daĂ es von ihm erkannt werden kĂśnne. â Aller Ekel ist ursprĂźnglich Ekel vor dem BerĂźhren."
"Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern."
"Inzwischen ist die BILD-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt."
"Hier gibt es keine Zeitung, die so viel Positives in Bewegung bringt wie die BILD-Zeitung. [âŚ] Der einfache Mann kriegt nur recht durch BILD. Wir sammeln Spendenbeträge fĂźr GemeinnĂźtzige Zwecke. Das ist gigantisch. [âŚ] FĂźr die deutsche Krebshilfe hat BILD gewaltiges geleistet."
"Diese Zeitung ist ein Organ der Niedertracht. Es ist falsch, sie zu lesen. Jemand, der zu dieser Zeitung beiträgt, ist gesellschaftlich absolut inakzeptabel. Es wäre verfehlt, zu einem ihrer Redakteure freundlich oder auch nur hÜflich zu sein. Man muss so unfreundlich zu ihnen sein, wie es das Gesetz gerade noch zulässt. Es sind schlechte Menschen, die Falsches tun."
"Zeitungsherausgebern scheint die Konstitution der GÜtter von Walhall zu eigen: Tagtäglich hauen sie einander in Stßcke und stehen jeden Morgen vollkommen munter und gesund wieder auf."
"Zeitungen und Zeitschriften machen mich gereizt. Will sie Ăźberhaupt nicht mehr lesen."
""Wenn Sie heute eine Zeitung aufschlagen, wimmelt es von Korruptionsfällen. Korruption hat es frßher auch gegeben"
"Warum spricht man in allen Zeitungen der Welt von Marx und seiner Lehre? Einer meinte, das läge an der Hoffnungslosigkeit und entsprechenden Harmlosigkeit der Marxschen Lehre. Kein Kapitalist fßrchtet diese Lehre, wie auch kein Kapitalist die christliche Lehre fßrchtet. Es wäre geradezu vorteilhaft fßr das Kapital, mÜglichst viel und breit von Marx und Christus zu reden."
"Unsere Mythologie lesen wir täglich dreimal in der Zeitung."
"Tierfreunde lesen am liebsten Boulevardzeitungen. Der vielen Enten wegen."
"Rauchen Sie Tabak, mein Gemahl, er verdirbt hĂśchstens die Tapeten, aber unterstehen Sie sich nicht, jemals eine Zeitung anzusehen; das verdirbt Ihren Charakter."
"Man muĂ das Wahre immer wiederholen, weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird und zwar nicht von einzelnen, sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien, auf Schulen und Universitäten. Ăberall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich im GefĂźhl der Majorität, die auf seiner Seite ist."
""[...] ich habe [...] ein generelles Problem mit Leuten, die stolz darauf sind, dass sie keine Zeitung lesen und sich nur noch online informieren"
"Sr. KĂśnigl. Mayestät erwiederten aber daĂ "Gazetten wenn sie interreĂant seyn sollten nicht geniret werden mĂźsten ...""
"Es gab eine Zeit, in der die Zeitung nur neue Nachrichten und Artikel zur Belehrung und Beeinflussung der Ăśffentlichen Meinung enthielt. Aber die liegt lange hinter uns."
"Eine Zeitung ist nicht sehr viel literarischer als ein Stammtisch."
"Die Zeitung ist die Konserve der Zeit."