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April 10, 2026
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"Aus dem Munde eines Kindes spricht die Wahrheit."
"Nicht das, was durch den Mund in den Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus dem Mund des Menschen herauskommt, das macht ihn unrein."
"Wenn das Ohr sich nicht mehr an den TĂśnen freuen kann, wenn das Auge sich nicht mehr an der SchĂśnheit freuen kann, der Mund die Leckerbissen nicht mehr genieĂt, so ist das ebenso schlimm wie der Tod."
"Wenige Liebhaber bedenken, daĂ man nicht gerade alles wie die Bratwurst in der GarkĂźche vom Rost in den Mund nehmen kann, sondern daĂ Vorbereitung verlangt wird sowohl unserer als des Gegenstandes."
""Und dieser Krug, den ich am Munde halte: // Er ist ein Abbild andrer KrĂźge nur. // Das Neue wird so ganz und gar das Alte"
"Torheit, du regierst die Welt, und dein Sitz ist ein schĂśner weiblicher Mund!"
"Keines Menschen Mund spricht anders, als ihm sein Herz eingibt."
"GekĂźsster Mund verliert nicht sein GlĂźck, vielmehr erneuert er sich wie es der Mond tut."
"Herr, wenn der heilige Antonius in der Wßste // ein so anmutiges Gesicht, // mit diesem lächelnden halb geÜffneten Mßndchen gesehen hätte, // wäre er entweder auf der Stelle tot umgefallen // oder hätte mit all seinen Organen durcheinander // bestimmt auf das Paradies gepfiffen!"
"Die Natur des Mundes ist es, Wohlgeschmäcke zu lieben, aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mÜgen Speisen von allen fßnf Geschmacksarten vor einem stehen, und man isst sie nicht."
"Denn unsterblich in TÜnen lebt fort, was ein Mund kunstvoll erzählt hat."
"Wer seine Nase verletzt, verletzt sein Gesicht."
"Es war noch Licht im Nasenloch, // Denn seine Popel lasen noch."
"Es missfiel deine Nase?"
"Die Natur der Nase ist es, DĂźfte zu lieben; aber wenn das Herz nicht heiter ist, so mĂśgen alle DĂźfte einen umgeben, und man riecht sie nicht."
""Begehen Sie nicht einfach Selbstmord! Seien Sie einfallsreicher, das darf ich von Ihnen verlangen!" - Klaus Mann, Gegenßber von China, in: Der Vater lacht, Erzählungen. Reinbek bei Hamburg, 1996, S. 70. ISBN 3-499-22074-1"
"In der Christenheit unterscheiden sich die Kirchen nach ihren Lehrbestimmungen. Von daher nennen sie sich RÜmisch-Katholische, Lutheraner, Calvinisten oder Reformierte und Evangelische usw. Man nennt sie so lediglich aufgrund ihrer Lehren. Das wäre durchaus nicht der Fall, wenn sie die Liebe zum Herrn und die tätige Liebe zum Nächsten zur Hauptsache machen wßrden."
""Ich bin Katholik und glaube, dass unser christliches Menschenbild das richtige ist und nicht vergleichbar mit den anderen Menschenbildern, die es anderswo auf der Welt gibt. [âŚ] Ich glaube, dass es das richtige ist"
"Die Katholiken vertragen sich unter sich nicht, aber sie halten immer zusammen, wenn es gegen einen Protestanten geht. Sie sind einer Meute Hunde gleich, die sich untereinander beiĂen, aber sobald sich ein Hirsch zeigt, sogleich einig sind und in Masse auf ihn losgehen."
"[...] auch wenn ich natßrlich nicht an jeder Stelle mit der aktuellen Praxis der Kirche einverstanden bin, so empfinde ich es doch als gut, dass die katholische Kirche nicht Moden hinterherläuft und sich mit Veränderungen Zeit lässt."
""âAuch der progressivste Theologe stĂźtzt noch das katholische System.â Dazu Deschners kritischer Kommentar: âEr stĂźtzt es am meisten!â', Hubertus Mynarek, âHerren und Knechte der Kircheâ, ISBN 3-89484-504-X, 2. Aufl., 2002, S. 466"
""Adolf Hitler sieht bis an sein Lebensende mit tiefem Respekt"
"Aber den Religionen â ob Katholizismus oder Judentum â geht es ja ohnehin nicht um Gott oder um die Geheimnisse des Lebens. Es geht um Geld und politische Macht."
"Wäre die Ehe ein gutes Sakrament, hätten die Priester es fßr sich behalten."
"Wir haben also als Missverständnis: [âŚ] eine kirchliche Ordnung, mit Priesterschaft, Theologie, Cultus, Sakramenten; kurz, alles das, was Jesus von Nazareth bekämpft hatte."
"Verfolgung der Andersdenkenden ist Ăźberall das Monopol der Geistlichkeit."
"Ich kann nicht verstehen, wie man Gott in einem Priesterseminar finden soll."
"Ich halte Kunst nicht fßr ein Spielwerk, sondern fßr das ernste hohepriesterliche Geschäft, zugleich aber auch fßr die lebenslängliche holde Gefährtin des Glßcklichen, dem sie sich offenbarte."
"Ich glaube, dass der KĂźnstler nicht bloĂ charmanter Gesellschafter oder Lebensphilosoph, sondern Priester des Ewigen sei."
"Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muà sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fßrchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend mÜglich."
"Drei Dinge sind nicht zu ermßden: ein Knabe auf der Gasse, ein Mägdlein am Tanz, ein Priester im Opfer."
""Ueberhaupt sind Mannspersonen, die im CĂślibat leben, im Durchschnitte gottlos; ehelos gebliebene Frauenzimmer aber fromm." - Theodor Gottlieb von Hippel, Ăber die Ehe. In: Sämmtliche Werke, Band 5. Berlin: Reimer, 1828. S. 24"
"[âŚ] wenn die menschliche Sexualität nicht als ein hoher, vom SchĂśpfer geschenkter Wert betrachtet wird, verliert auch der um des Himmelreiches willen geleistete Verzicht auf sie seine Bedeutung."
"Urteil kommt zuwege durch Stillstand der Kritik."
"In den Beziehungen zwischen Menschen gibt es so wenig einen Stillstand wie im Leben des Einzelnen."
"Der Arbeiter ist auf die StraĂe, aufs Pflaster geworfen ⌠Das macht die Arbeitslosigkeit, die schreckliche Arbeitslosigkeit, die in den Mansarden die Totenglocke läutet. Panik hat alle Industrie zum Stillstand gebracht, und das Geld, das feige Geld, hat sich versteckt."
"Alle Räder stehen still, // Wenn dein starker Arm es will."
""Es ist das Kennzeichen der Geduld, dass sie das Unverfßgbare so sein lässt, in seiner Entfaltung, aber natßrlich auch im mÜglichen Scheitern dieser Entfaltung, auch im Welken und Sterben." - Jßrgen Dahl, Vom Geschmack der Lilienblßten. Deutscher Taschenbuch Verlag, Mßnchen 1995. ISBN 3-423-30464-2. S. 152"
"Wir sehen in der Natur nicht WĂśrter, sondern immer nur Anfangsbuchstaben von WĂśrtern, und wenn wir alsdann lesen wollen, so finden wir, dass die neuen so genannten WĂśrter wiederum bloĂ Anfangsbuchstaben von andern sind."
"Theorie des Buches: toter Buchstabe? Ein Sack SamenkĂśrner."
"Interesse hat fßr mich nur eine Schrift, in der ich etwas Leben ihres Verfassers miterhalte, in der ich seinen Pulsschlag fßhle, selbst wenn er nicht in meiner Weise schlägt. Ich bedarf Leben zur Erfrischung meines Lebens, nicht nur gedruckte Buchstaben."
"Die Schrift ist ein toter Buchstabe, den nur die Einbildungskraft und der Verstand des Lesens beleben soll."
"Die Erfindung der Buchdrukkerkunst macht dem menschlichen Verstande zwar Ehre, doch verliert sie sehr, wenn man sie mit der Erfindung der Buchstaben vergleicht."
"Wer mĂźde ist, merkt die FlĂśhe nicht."
"Wie also Hunger das beste GewĂźrz bleibt, so wird MĂźdigkeit der herrlichste Schlaftrunk sein."
"FĂźr mĂźde FĂźĂe ist jeder Weg zu lang ..."
"Es gibt wenige anständige Frauen, die nicht ihrer Anständigkeit mßde wären."
"Der mĂźde Leib findet sein Schlafkissen Ăźberall, doch wenn der Geist mĂźd' ist, wo soll er ruhen?"
"Der Feinde Meute // hetzte mich mĂźd, // Gewitterbrunst // brach meinen Leib: // doch schneller als ich der Meute // schwand die MĂźdigkeit mir; // sank auf die Lider mir Nacht, // die Sonne lacht mir nun neu!"