First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Wenn die Laster uns verlassen, schmeicheln wir uns mit dem Wahn, wir hätten sie verlassen."
"Sei bei mir, in MaĂen zwar, doch verlasse mich nicht."
"Man nennt das den amerikanischen Traum. Wer Ăźberleben will, nimmt die von der BewuĂtseinsindustrie angebotenen Drogen, läĂt sich einreden und glaubt es schlieĂlich fest, daĂ es die glĂźckselige Bestimmung des Menschen ist, in Blechkisten Ăźber Asphaltbahnen zu kriechen, im Disco-Fieber zu zucken und beim Massakrieren von indianischen Untermenschen vor der Glotze sich mit Americas premium quality beer vollaufen zu lassen."
"Die Bestimmung der Verheirateten liegt in der Annahme der Kinder."
"Das Handeln ist bei den organischen Wesen die vorzßglichste Bestimmung des Lebens, der Gesundheit und der Kraft. Durch das Handeln entwickelt es seine Fähigkeiten, vermehrt es deren Stärke und erreicht den Gipfel seiner Bestimmung."
"Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt."
""Und nur Abwechslung gibt dem Leben Reiz // Und läĂt uns seine Unerträglichkeit // Vergessen." - Christian Dietrich Grabbe, Don Juan und Faust, I, 1 / Don Juan. Zitiert nach: Don Juan und Faust. Eine TragĂśdie in vier Akten. Druck und Verlag von Philipp Reclam jun., Leipzig 1871, S. 13,"
"Es gibt Widerwärtigkeiten, die unerträglich sind."
"Die Unverschämtheit gewisser Leute ist unausstehlich!"
""Die Liebe der Tßrken und Deutschen zueinander ist so alt, daà sie niemals zerbrechen wird." - Otto von Bismarck im Gespräch mit Basiretçi Ali Efendi (osmanischer Publizist und Herausgeber) August, 1871 zitiert in "Tßrken in Berlin 1871-1945" von Petra Kappert, Ingeborg BÜer, Berlin, New York 2002. S. 24. ISBN 3-11-017465-0"
""Ach, wie ist der Mensch zerbrechlich, // Ach, wie flßchtig unaussprechlich // Eilt die Zeit, und nimmt ihn mit." - Friedrich Rßckert, Das Ewige. In: Gesammelte Gedichte. 2. Theil. Frankfurt a.M.: Sauerländer, 1843. S. 183."
"Wenn nicht mehr Zahlen und Figuren // Sind Schlßssel aller Kreaturen, // Wenn die so singen, oder kßssen // Mehr als die Tiefgelehrten wissen // Wenn sich die Welt ins freie Leben, // Und in die Welt wird zurßckbegeben, // Wenn dann sich wieder Licht und Schatten // Zu echter Klarheit wieder gatten // Und man in Märchen und Gedichten // Erkennt die wahren Weltgeschichten, // Dann fliegt vor Einem geheimen Wort // Das ganze verkehrte Wesen fort."
"Wenn die Gedichte // einfacher werden // so zeigt das // nicht immer an // dass das Leben // einfach geworden ist."
"Oh, wie beglĂźckt ist doch der Mann, // wenn er Gedichte machen kann!"
"âNach Auschwitz ein Gedicht zu schreiben, ist barbarisch.â â Theodor W. Adorno, Kulturkritik und Gesellschaft, (1951). In: Adorno: Gesammelte Schriften, Bd. 10.1. Frankfurt/M. 1980. S. 11â30."
"Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne: sie sind genauer."
"Gedichte von Wassertrinkern kĂśnnen nicht gefallen und lange leben."
"Ein Schwert in eurer Hand ist das Gedicht."
"Ein Mädel wird sich schÜn bedanken, // Wenn deine Glut nur aus Gedichten spricht. // Was nßtzt die Liebe in Gedanken? // Kommt die Gelegenheit, dann kannst du's nicht."
"Ein gesunder Mensch wird immer rot, wenn er ein Gedicht gemacht hat."
"Ein Gedicht ist eine ganze, geschlossene gemachte Welt: eine Erdichtung ist ein halbes, ungeschlossenes, schlecht gemachtes StĂźck Welt."
"Aphorismen und Gedichte lese ich lieber als Romane, weil es um die Kunst der Verdichtung geht, den lakonischen Umgang mit Worten. Ich schätze das sehr."
"Trotz ist ebenso eine SĂźnde wie die Zauberei, Widerspenstigkeit ist ebenso (schlimm) wie Frevel und GĂśtzendienst."
"Warum sind nicht mehr Leute aus Trotz gut?"
"Warum? Warum ich lebe? Vielleicht aus Trotz? Aus purem Trotz."
"GĂśttern und Menschen zum Troz will ich glĂźcklich seyn [...]."
"Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie."
"Dem Pechvogel regnet es auf den Arsch auch wenn er sitzt."
"Wohlgeruch des Himmels // auf den Gräsern, // frßher Abendregen."
"Wohl Keime wecken mag der Regen, der in die Scholle niederbricht; doch goldnes Korn und Erntesegen reift nur heran bei Sonnenlicht."
"Walle, Regen, walle nieder, // Wecke mir die Träume wieder, // Die ich in der Kindheit träumte, // Wenn das Naà im Sande schäumte;"
"Schnell ist der Mond // Die Blätter der Bäume // halten den Regen auf."
"In der Provinz ist schon Regen eine Zerstreuung."
"Der Regen ist hier absolut, groĂartig und erschreckend. Diesen Regen schlechtes Wetter zu nennen, ist so unangemessen, wie es unangemessen ist, den brennenden Sonnenschein schĂśnes Wetter zu nennen."
"Das war alles damals! Damals schien die Sonne in der rechten Weise, damals machte der Regen auf die rechte Art nass."
"Broadwaystar heiĂt: der immer parate Tisch im ĂźberfĂźllten Restaurant, Zahnarzt am spielfreien Sonntag, Taxi im Platzregen [...] Interviews, Radioshows, Fernsehshows, Gesangsstunden, Tanztraining, Gesundbleiben, PĂźnktlichsein, Stimme schonen."
"Bereits mit uns ist der Regen, // schĂźttelt die stille Luft."
"Ăberleben ist ein Privileg, das verpflichtet. Ich habe mich immer wieder gefragt, was ich fĂźr die tun kann, die nicht Ăźberlebt haben."
"Privilegien aller Art sind das Grab der Freiheit und Gerechtigkeit."
"Die privilegierteste Gruppe, die es je in der Geschichte gab, ist die weiĂe Amerikanerin der Mittelklasse."
"Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten."
"Die bloĂe Tatsache der Existenz einer demokratisierten parlamentarischen Verfassung bietet noch keine Garantie friedlicher Fortentwicklung zu einer demokratischen Gesellschaft, weil niemand gewährleisten kann, daĂ die privilegierten Schichten die Rechtsordnung respektieren, wenn sie es fĂźr aussichtsreich halten, in ihrem Interesse die Rechtsordnung umzudeuten oder zu vernichten."
"Der menschliche Intellekt hat an sich die Natur des Erkennens, denn das Erkennen ist seine Tätigkeit."
""Mein Museum ist wie eine Sammlung von Volksliedern. HĂśren Sie, es singt und klingt." - Oskar Seyffert, in: Friedrich Emil KrauĂ, "Oskar Seyffert zum Gedächtnis". Verlag Landesverein Sächsischer Heimatschutz, Dresden 1940, S. 10"
"Ich lieĂ // Der Puritaner dumpfe Predigtstuben, // Die Heimat hinter mir, in schnellem Lauf // Durchzog ich Frankreich, das gepriesene // Italien mit heiĂem Wunsche suchend."
"Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und ÂťEhrlichkeitÂŤ, sagt Shakespeare, Âťist kein PuritanerÂŤ. Er ist zugleich der Kuppler fĂźr alle mĂśglichen Zwecke, der Lenker der bĂźrgerlichen Intrigen und Kabalen."
""Der Notar ist der weltliche Beichtvater. Er ist Puritaner von Profession, und ÂťEhrlichkeitÂŤ, sagt Shakespeare, Âťist kein PuritanerÂŤ. Er ist zugleich der Kuppler fĂźr alle mĂśglichen Zwecke, der Lenker der bĂźrgerlichen Intrigen und Kabalen." - Karl Marx#Die heilige Familie (1845) V.4. "Das Geheimnis der Rechtschaffenheit und FrĂśmmigkeit" http://www.zeno.org/nid/20009215123"
"Polemik soll den Gegner um seine Seelenruhe bringen, nicht ihn belästigen."
""Echte Polemik nimmt ein Buch sich so liebevoll vor, wie ein Kannibale sich einen Säugling zurĂźstet." - Walter Benjamin, EinbahnstraĂe, Rowohlt, Berlin 1928, ANKLEBEN VERBOTEN! DIE TECHNIK DES KRITIKERS IN DREIZEHN THESEN, X. S. 35"
"Keine Wunde ist in mir so vernarbt, dass ich sie ganz vergessen kĂśnnte."