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April 10, 2026
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"Die Sprache ist die Quelle aller Missverständnisse."
"Jeder Mensch ist durch seine Biographie geprägt"
"Liest man die wahre Geschichte berĂźhmter Menschen, so kann man sich wohl ihre guten Eigenschaften wĂźnschen, auf keinen Fall aber ihr Schicksal."
"In jeder Biografie stehen Dinge, die niemals passiert sind. Die Menschen mĂśgen Mythen."
"Im Grunde kÜnnte man jede Biografie auch als eine Geschichte der Kränkungsverarbeitung lesen. Und wer will, sieht eine Menge Symptome, die eindeutig zeigen, dass die Menschen heute weniger Kränkungen aushalten kÜnnen."
""Die meisten BefĂśrderungen sind Ăberforderungen." - Markus M. Ronner, Treffende Pointen zu Geld und Geist, Ott Verlag, Thun, 1. Ausgabe 2000, ISBN 3-7225-6135-3"
""Wenn die Perestroika weitergegangen wäre, wenn neue Parteien entstanden wären, wenn das Anti-Krisen-Programm realisiert und der neue Unionsvertrag unterschrieben worden wäre, dann hätte die Geschichte einen ganz anderen Lauf genommen. Wir wären offensiv nach vorn gegangen, hätten Erfahrungen gesammelt und eine marktwirtschaftliche Infrastruktur aufgebaut. Das wäre im Rahmen eines sozial-demokratischen Projektes nÜtig gewesen: sowohl das aufzunehmen, was mit sozialer Gerechtigkeit und Sozialismus zu tun hat, als auch das, was mit dem Kapitalismus zu tun hatte"
"Nicht die Perestroika hat die Sowjetunion zerstĂśrt, sondern ihre Gegner."
"Die Perestroika wurde in dem Moment abgebrochen, als es endlich den neuen Unionsvertrag gab, der die Union erhalten, aber dezentralisiert hätte. So wäre der Weg zur Desintegration versperrt worden. Das war das, was nÜtig gewesen wäre. In der Union wären mindestens zehn, vielleicht auch 12 Republiken geblieben."
""Unsere Hoffnungen auf revolutionäre Veränderung und Erneuerung stĂźtzen sich darauf, dass durch die Aktivierung der PersĂśnlichkeit, des Faktors Mensch die gewaltigen sozialen Ressourcen des Sozialismus zur Geltung gebracht werden⌠als Ordnung des realen Humanismus, die dem Menschen dient und ihn erhebt." Michail Gorbatschow in der Ansprache zum 70. Jahrestag der GroĂen Sozialistischen Oktoberrevolution. Unsere Zeit 4.11.1987. Erneuerung ist die deutsche Ăbersetzung fĂźr Perestroika."
"Im allgemeinen werden die Bewohner GÜttingens eingeteilt in Studenten, Professoren, Philister und Vieh; welche vier Stände doch nichts weniger als streng geschieden sind. Der Viehstand ist der bedeutendste. Die Namen aller Studenten und aller ordentlichen und unordentlichen Professoren hier herzuzählen, wäre zu weitläufig; auch sind mir in diesem Augenblick nicht alle Studentennamen im Gedächtnisse, und unter den Professoren sind manche, die noch gar keinen Namen haben."
"Ich habe absolut kein Verständnis fßr Professoren, die damit prahlen, wie viele Studenten bei ihnen durchfallen. Solche Horrorszenarien schßren bei jungen Menschen doch bloà die Angst vor technischen Fächern."
"Wo Materie ist, dort ist auch Geometrie."
"Wer Materie sagt, sagt Geist, ob er es will oder nicht. Denn sie wäre ßberhaupt nicht vorstellbar ohne Geist. Und wer Geist sagt, sagt Materie, denn ohne Materie kÜnnte er es nicht sagen, nicht einmal denken."
"Wenn also Geist, Seele und Leben sich in allen Dingen vorfindt und in gewissen Abstufungen die ganze Materie erfßllt, so ist der Geist offenbar die wahre Wirklichkeit und die wahre Form aller Dinge. Die Weltseele ist also das constituierende Formalprinzip des Universums und dessen was es enthält; d.h. wenn das Leben sich in allen Dingen findet, so ist die Seele Form aller Dinge; sie ist ßberall die ordnende Macht fßr die Materie und herrscht in dem Zusammengesetzten; sie bewirkt die Zusammensetzung und den Zusammenhalt der Theile."
"Welche Schwierigkeiten wir auch haben, um eine konsistente Vorstellung der Beschaffenheit des Ăthers zu entwickeln: Es kann keinen Zweifel geben, dass der interplanetarische und interstellare Raum nicht leer ist, sondern dass beide von einer materiellen Substaz erfĂźllt sind, die gewiss die umfangreichste und vermutlich einheitlichste Materie ist, von der wir wissen."
"Unsere Innerlichkeit ist ein Phänomen der Materie. Sie ist eine Dimension des Leibes, nicht die eines kÜrperlosen Geistes."
"Materie ist die Hartnäckigkeit der kleinsten Lebewesen."
"Im Grunde gibt es Materie gar nicht. Jedenfalls nicht im geläufigen Sinne. Es gibt nur ein BeziehungsgefĂźge, ständigen Wandel, Lebendigkeit. Wir tun uns schwer, uns dies vorzustellen. Primär existiert nur Zusammenhang, das Verbindende ohne materielle Grundlage. Wir kĂśnnten es auch Geist nennen. Etwas, was wir nur spontan erleben und nicht greifen kĂśnnen. Materie und Energie treten erst sekundär in Erscheinung â gewissermaĂen als geronnener, erstarrter Geist. Nach Albert Einstein ist Materie nur eine verdĂźnnte Form der Energie. Ihr Untergrund jedoch ist nicht eine noch verfeinerte Energie, sondern etwas ganz Andersartiges, eben Lebendigkeit. Wir kĂśnnen sie etwa mit der Software in einem Computer vergleichen."
"Ich nehme die Materie aller Welt in einer allgemeinen Zerstreuung an und mache aus derselben ein vollkommenes Chaos."
""Hierin liegt die SchÜnheit der Literatur: Sie sinkt nicht herab zur Materie, taucht den Geist nicht in die niedrigsten Mächte, sondern sie gibt Kraft, sich in kßrzester Zeit wieder aufzurichten und zum Seienden hinaufzueilen. In einem solchen Leben ist auch das Unten ein Oben." Synesios von Kyrene, Dion Chrysostomos (orig. griechisch, 403 entstanden), ßbersetzt von Kurt Treu, Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1959, Akademie Verlag Berlin, S. 23"
"Es ist das, was ihr Materie nennt, nicht minder gĂśttlich, denn was ihr Geist nennet."
""Es gibt einen universellen FluĂ, der sich nicht explizit fassen, sondern nur implizit erkennen läĂt, wie es die explizit faĂbaren Formen und Bildungen andeuten"
"Eines wissen wir sicher, und das ist die reale und materielle Existenz des lichttragenden Ăthers"
"Die Welt ist ein einziges lebendiges Wesen, ein Weltstoff und eine Weltseele. In dieses WeltbewuĂtsein wird alles aufgenommen so wie alles aus ihm hervorgeht, so jedoch, daĂ von den Einzelwesen eines des anderen Mitursache ist und auch sonst dieinnigste VerknĂźpfung unter ihnen stattfindet."
"Ja, du! Man hat dich belogen, der Teufel ist nicht der FĂźrst der Materie, der Teufel ist die AnmaĂung des Geistes, der Glaube ohne ein Lächeln, die Wahrheit, die niemals vom Zweifel erfasst wird."
"Der Geist wird wohl die Materie los, aber nie die Materie den Geist."
"Der Geist bewegt die Materie."
"Alles ist Materie, was mittels der Organe zu uns kommt."
"Andacht ist das beste Sonntagskleid."
"Wenn ihr eure Andacht verrichtet, so denkt euch die Gottheit als gegenwärtig."
"Mit Andacht lies, und dich wird jedes Buch erbauen; Mit Andacht schau, und du wirst lauter Wunder schauen; Mit Andacht sprich nur, und man hÜrt dir zu andächtig; Mit Andacht bist du stark, und ohn' Andacht ohnmächtig."
"Die Metaphysik ist eine Art Poesie, die Andacht ist ihre Ode."
"Das Antlitz der Natur ist ein Ausdruck der Andacht. Wie die Gestalt Jesu steht sie da mit geneigtem Haupt und den Händen ßber der Brust gefaltet. Der glßcklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt."
"Wohl keine Entwicklung der modernen Wissenschaft hat das menschliche Denken nachhaltiger beeinfluĂt als die Geburt der Quantentheorie. Jäh wurden die Physiker eine Generation vor uns aus jahrhundertealten Denkmustern herausgerissen und fĂźhlten sich zur Auseinandersetzung mit einer neuen Metaphysik aufgerufen. Bis zum heutigen Tag währen die Qualen, die dieser ProzeĂ der Neuorientierung bedeutete. Im Grunde haben die Physiker einen schweren Verlust erlitten: sie verloren ihren Halt in der Realität."
"Wenn man, wie so oft geschieht, der Metaphysik vorwirft, im Laufe so vieler Jahrhunderte, so geringe Fortschritte gemacht zu haben; so sollte man auch berĂźcksichtigen, daĂ keine andere Wissenschaft, gleich ihr, unter fortwährendem Druck erwachsen, keine von auĂen so gehemmt und gehindert worden ist, wie sie allezeit durch Religion jedes Landes, als welche, Ăźberall im Besitz des Monopols metaphysischer Erkenntnisse, sie neben sich ansieht wie ein wildes Kraut, wie einen unberechtigten Arbeiter, wie eine Zigeunerhorde, und sie in aller Regel nur unter der Bedingung toleriert, daĂ sie sich bequeme ihr zu dienen und nachzufolgen."
"Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstĂśrbaren metaphysischen BedĂźrfnisses der Menschennatur."
"Die Religion ist die einzige Metaphysik, die das Volk imstande ist, zu verstehen und anzunehmen."
"Die Physik vermag nicht auf eigenen FĂźĂen zu stehen, sondern bedarf einer Metaphysik, sich darauf zu stĂźtzen; so vornehm sie auch gegen diese thun mag."
"Der Logiker operiert, der Metaphysiker betrachtet."
"Aufgabe der Erziehung wäre es, den metaphysischen Hunger des Menschen durch Mitteilung von Tatsachen in weisem Maà zu stillen, statt ihn durch Märchen, was ja die Dogmen sind, zu betrßgen."
"Werden, wachsen, blĂźhen, welken, vergehen! Das in das ewige Gesetz der Natur und der Geschichte."
"Wenn der Geist den KĂśrper dazu bringen kĂśnnte, die Naturgesetze zu verletzen, wĂźrde er die Exaktheit dieser rein physikalisch begrĂźndeten Naturgesetze stĂśren. Deshalb ist eine rein dualistische Sicht kaum aufrecht zu erhalten. Selbst wenn die physikalischen Naturgesetze, denen der KĂśrper unterworfen ist, dem Geist einen Freiraum zur Beeinflussung des KĂśrpers lassen, dann muss diese Art von Freiheit selbst ein wichtiger Inhalt dieser Naturgesetze sein."
"Man muss sich gegenseitig helfen, das ist ein Naturgesetz."
"Jedes Naturgesetz, das sich dem Beobachter offenbart, läĂt auf ein hĂśheres, noch unerkanntes schlieĂen;"
"Erleuchtung heiĂt: nichts Dunkles, Abwesenheit von Dunkelheit. Und Abwesenheit von Dunkelheit bedeutet: keine Fehler, keine Schwächen, kein Zu-kurz-Kommen â Ăźberall Erfolg, Ăźberall ErfĂźllung von WĂźnschen. Das ist Erleuchtung. Man lebt in vollständigem Einklang mit dem Naturgesetz. Ganz spontan unterstĂźtzt uns die Natur: In keiner Hinsicht mehr befinden wir uns dann noch im Dunklen."
"Profit ist wichtig und fĂźr das Weiterbestehen einer Firma notwendig. Wer jedoch die Qualität eines Produkts ausschlieĂlich Ăźber Kosten definiert, um damit den Profit zu maximieren, hat den Job nicht verstanden."
"Die ÂťWiederÂŤ-Vereinigung war auch ein ZusammenstoĂ von gnadenlos ihren Profit maximierenden Kapitalisten und gewohnheitsgemäà nach der groĂen Kindergartentante Staat rufenden Ex-Sozialisten. An dieser Vereinigung wird noch eine ganze Generation zu kauen haben, bis West und Ost einander nur so widerlich finden, wie das schon heute Nord und SĂźd in der alten Bundesrepublik tun."
"Die soziale Verantwortung der Wirtschaft ist es ihre Profite zu vergrĂśĂern."