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April 10, 2026
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"Ob ein Mensch klug ist, erkennt man an seinen Antworten. Ob ein Mensch weise ist, erkennt man an seinen Fragen."
"Der kleine Mann wird mit groĂen Worten gefĂźttert."
"Die Existenz des Soldaten ist, nächst der Todesstrafe, das schmerzlichste Ăberbleibsel der Barbarei, das es unter den Menschen gibt."
"Wo deine FĂźĂe stehen, // ist der Mittelpunkt der Welt."
"Frag mich nicht, woher ich komme, //Sag, du freust dich, mich zu sehen."
"Finger weg von meiner Paranoia, die war mir immer lieb und teuer."
"Die Wehrpflicht ist ein Zwangssystem, und beraubt die Wehrpflichtigen wesentlicher Freiheitsrechte. Man braucht gute Argumente, um Menschen ihre Freiheit zu rauben. Das kann man nicht einfach nur machen, um Geld zu sparen."
"Es wird so getan, als ob wir Kunst machen als Hobby. Das Rumgetrampel darauf, dass wir uncool seien, wenn wir darauf beharren, dass wir diese Werke geschaffen haben, ist im Grunde nichts anderes, als dass man uns ins Gesicht pinkelt und sagt: 'Euer Kram ist nichts wert. Wir wollen das umsonst haben.' Eine Gesellschaft, die so mit ihren KĂźnstlern umgeht, ist nichts wert."
"Nichts als den Tod."
"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schĂśnen VermĂśgens nichts dringender braucht als eine Frau."
"Der Papst ist der Papst und du bist ein Schurke, // der sich von anderer Leute Brot und Lästerei ernährt; // du hast einen Fuà im Bordell und den anderen im Krankenhaus, // du ignoranter und arroganter Krßppel."
"Nun, da ich eingeĂślt bin, schĂźtzt mich vor den Ratten."
"[âŚ] und wenn du zu ende gegessen hast, nicht rĂźlpsen, um Gottes willen!"
""Ich sag dir, die Venezianer haben ihren eigenen Geschmack, sie wollen Arsch, Titten und festes Fleisch, weiche FĂźnfzehn- oder Sechszehnjährige, hĂśchstens zwanzig und keine Petrarca-Figuren." Dialoghi, 1. Tag (Nanna) â Ăbersetzung v. Nino Barbieri"
"Ich habe vergessen dir zu sagen, du sollst deine Zähne nicht mit dem Tischtuch putzen."
"Lern zu arbeiten und zu warten."
""Trau nicht, was die Zukunft bringt â // Was vergangen ist, sei todt â // Im lebend'gen Heute ringe, // In dir Muth und ob dir Gott!"
"Go verhält sich zu Schach wie Philosophie zu doppelter Buchfßhrung."
"Es behauptete einmal jemand, daĂ, wofern ein Mann sich irre und sage, daĂ zweimal zwei fĂźnf sei, dieser Fehler wieder berichtigt werden kĂśnne. wenn aber eine Frau sich irre und erkläre, zweimal zwei sei eine Lampe, dann kĂśnne man mit dem Kopf durch die Wand rennen, und es nĂźtze doch nichts."
"Nichts verschafft einem so schnell Achtung, wie wenn man seine Mitmenschen wissen lässt, man sei ihnen gewachsen."
"Junge Leute zwingen uns, vorwärts auf ein Leben voll Mßhe und Anstrengung zu blicken. Alte Leute erlauben uns, rßckwärts auf ein Leben zu schauen, dessen Mßhen endgßltig vorßber sind."
"die Menschen nehmen Dinge in der Bibel hin, die sie im gewĂśhnlichen Leben verabscheuen."
"Der Langlebige hat wenigstens Ăźber eines der Hindernisse triumphiert, die dem Menschen von Anfang an im Wege stehen: die KĂźrze des Lebens."
"Astronomische Wahrheiten mĂśgen zwar der Phantasie einen groĂen Aufschwung geben, tragen aber zur LĂśsung dringender Probleme wenig bei."
"Keiner ist zufrieden mit seinem Schicksal noch unzufrieden mit seinem Geist."
"Dem, der kennt der Menschen Leid und Not, // Ist Sterben ja der Ăbel grĂśĂtes nicht."
"Als Betrogener fängt man an, als Spitzbube hÜrt man auf."
"Wenn Einer Deutschland kennen // Und Deutschland lieben soll, // Wird man ihm NĂźrnberg nennen, // Der edlen KĂźnste voll. // Dich nimmer noch veraltet // Du treue, fleiĂ'ge Stadt, // Wo DĂźrers Kraft gewaltet // Und Sachs gesungen hat."
"Ach, wie trĂźb ist mein Sinn, wenn ich in der Fremde bin!"
"Wenn den Deutschen noch so groĂes Unrecht angetan wird, findet sich doch immer ein obskurer deutscher Professor, der so lange an der Objektivität herumbastelt, bis er bewiesen hat, daĂ die Deutschen Unrecht getan haben."
"Man muss im Leben wählen zwischen Langeweile und Leiden."
"Eine nachgemachte Kultur gedeiht nie."
"Die Unterhaltung als Talent existiert nur in Frankreich."
"Die Pracht der Gärten aber hat stets die Liebe zur Natur zur Voraussetzung."
"In Frankreich studirt man die Menschen, in Deutschland die BĂźcher."
"Die gothischen Denkmäler sind die einzig merkwßrdigen in Deutschland."
"Der Mangel an Wetteifer hat in so fern sein Gutes, daà er die Eitelkeit niederschlägt; oft aber auch leidet der edle Stolz darunter, und macht zuletzt der bequemen Hoffart Platz, der es in allen Stßcken an der Aussenseite genßgt."
""Ich bekenne, ich brauche Geschichten, um die Welt zu verstehen,"
"In der Provinz ist schon Regen eine Zerstreuung."
"Geschichte ist ein Roman, der stattgefunden hat, der Roman ist Geschichte, wie sie hätte sein kÜnnen."
"Durch seine TĂśchter nimmt das Volk an den Reichen Rache."
"Die ganze Kunst zu gefallen, besteht darin, nie von sich selbst zu reden, und die anderen von sich selbst reden zu machen. Jeder weiĂ das, und alle Welt vergisst es."
"Wir befinden uns im Krieg, wollen wir das endlich begreifen, oder nicht? Und im Krieg weint man und stirbt man und damit basta."
"Nicht die SĂźnde wurde geboren, als Eva den Apfel pflĂźckte. Geboren wurde an diesem Tag vielmehr eine groĂartige Tugend, Ungehorsam genannt."
"Ein Interview ist fĂźr mich eine Liebesgeschichte, ein Kampf, ein Koitus."
"Doch es gibt Augenblicke im Leben, in denen Schweigen zur Schuld und Sprechen zur Notwendigkeit wird. Eine BĂźrgerpflicht, eine moralische Herausforderung, ein kategorischer Imperativ, dem man sich nicht entziehen kann."