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April 10, 2026
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"Um ruhig zu seyn, muà der Mensch nicht denken; er muà nur träumen."
"Redensarten sind gleichsam das Kleid der Gedanken."
"LaĂt die Menschen, nur Ein Menschenalter hindurch, nicht mehr laut mit einander denken dĂźrfen; und seid gewiĂ, sie haben ihre Denkkraft verloren."
"Jedes, auch das verächtlichste Thier, sobald es mir als aufmerksame liebende Mutter erscheint, ist mir gleich so achtungswßrdig."
"Furcht macht verächtlich, und Verachtung ist gefahrvoller als HaĂ."
"Es giebt unter den Menschen viele solcher Charaktere, in denen sich zwei entgegengesetzte Eigenschaften vereinigen."
"Eine beschämende Antwort gehÜrt auf eine vorwitzige Frage."
"Die schÜnste Antwort auf Verläumdung ist, daà man sie stillschweigend verachtet."
"Die Ideen entzĂźnden einander, wie die electrischen Funken."
"Der Arzt verzweifelt nur dann, wenn der Kranke nicht mehr fĂźhlt daĂ er leidet."
"Das Denken giebt uns ein so reines und so lebhaftes VergnĂźgen, daĂ, wer es nur einmal in seinem Leben gekostet hat, es nie wieder entbehren kann."
"Dagegen lehrte nun Leukippos und sein SchĂźler Demokritos, Elemente seien das Volle und das Leere; [âŚ] diese sind also nach ihnen die Ursachen des Seienden im Sinne der Materie. [âŚ] Die Frage nach der Bewegung aber, woher und wo sie an die Dinge kommt, haben auch sie, ganz ähnlich wie die anderen, ohne sich Ăźber sie den Kopf zu zerbrechen, beiseite liegen lassen."
"Bei den Weisen sollen angesichts des Zorns den Heraklit Tränen, den Demokrit aber Lachen ßberkommen haben."
"Gesundheit fordern die Menschen in ihren Gebeten von den GĂśttern. Sie wissen aber nicht, dass sie selbst Macht darĂźber haben."
"Das unbotmässige Leid einer schmerzerstarrten Seele banne durch Vernunft."
"Das Sittliche setzt das NatĂźrliche voraus."
"Was ein Dichter, des Gottes voll, in heiliger Begeisterung niederschreibt, das ist sicherlich schĂśn."
"Ständige Arbeit wird leichter durch GewÜhnung."
"Schmuck des Weibes, wenig zu reden; aber auch Einfachheit im Schmuck steht ihr wohl an."
"Ruhm und Reichtum ohne Verstand sind ein unsicherer Besitz."
"Scheinbar ist Farbe, scheinbar SĂźĂigkeit, scheinbar Bitterkeit: wirklich nur Atome und Leeres."
"Kraft und SchĂśnheit sind der Jugend GĂźter, des Alters BlĂźte aber ist Besonnenheit."
"In Wirklichkeit erkennen wir nichts; denn die Wahrheit liegt in der Tiefe."
"Es werden mehr Menschen durch Ăbung tĂźchtig als durch Naturanlage."
"Ein Weib ist viel mehr als der Mann darauf erpicht, Bosheiten auszuhecken."
"[Die Worte sind] redende Bilder."
"Das Weib soll sich nicht im Reden ßben. Denn das wäre arg."
"BĂźrgerkrieg ist fĂźr beide Parteien ein UnglĂźck. Denn das Verderben trifft Sieger und Besiegte in gleicher Weise."
"Armut mit Anstand zu tragen, ist ein Zeichen von Selbstbeherrschung."
"Inmitten der Verschleierungen und Kunstgriffe die Ăźber die Menschen herrscht, ist es nur die Aufmerksamkeit und Wachsamkeit, die uns vor Ăberraschungen retten kann."
""Aber Gott lacht Ăźber die Gebete, die man an ihn richtet um die Ăśffentlichen Ăbel abzuwenden, wenn man sich nicht dem widersetzt, was geschieht um sie anzuziehen." ÂŤ Mais Dieu se rit des prières qu'on lui fait pour dĂŠtourner les malheurs publics, quand on ne s'oppose pas Ă ce qui se fait pour les attirer. Âť â Ĺuvres complètes, Tome XIV, Livre IV, N. III."
"Nehmt die Liebe weg, und es bleiben keine Leidenschaften; setzt sie hinzu, und diese werden alle wieder geboren."
"Gute Grundsätze, zum Extrem gefßhrt, verderben alles."
"Es gibt keinen Zufall in der Regelung der menschlichen Dinge, und GlĂźck ist ein Wort ohne Sinn."
"Die grĂśĂte Schwäche ist zu fĂźrchten, schwach zu erscheinen."
"Zwei Dinge sind gleicherweise fßr den Verstand unerklärlich und kein Gegenstand, ßber den man nachdenken soll: die Weisheit Gottes und der Wahnwitz der Menschen."
"Zornig sein heiĂt, den Fehler anderer an sich selbst rächen."
"Sei nicht der Erste, Neues zu erfassen, der Letzte nicht, das Alte gehn zu lassen."
"Partei ist der Wahnsinn der Vielen zum Vorteil von Wenigen."
"Mit jedem Wort stirbt ein guter Ruf."
"Lasst Toren streiten, welche Verfassung die beste sei! Wo am besten regiert wird, dort ist die Verfassung die beste."
"irren ist menschlich, aber vergeben gĂśttlich."
"Der Teufel ist jetzt weiser als vordem, er macht uns reich, nicht arm, uns zu versuchen."
"Natur, Naturgesetze im Dunkeln sah man nicht; // Gott sprach: Es werde Newton! Und es ward Licht."
"Ein wenig Wissenschaft, ein wenig Gelehrsamkeit", ruft uns Pope zu, "ist eine gefährliche Sache. SchÜpft tief, oder kostet den Pierischen Quell gar nicht. Ein seichter Trunk berauscht das Gehirn; aber volle Zßge machen wieder nßchtern."
"Die Theorie von der Gleichheit aller Menschen ist das Todesurteil fĂźr echte Freiheit."
"Es wird immer gelten, dass die Menschen getrost nach Hause tragen, was sie schwarz auf weiĂ besitzen"
"Päpste und Päpstinnen sollten sich abwechseln. Nachdem 2000 Jahre Männer das Papstamt innehatten, sollten jetzt erst einmal 2000 Jahre Päpstinnen folgen."
"FrĂźher kam man in die Kirche rein durch Zwangstaufe und raus in meinem Fall durch Ketzerverbrennung. Heute spielt sich das nur noch auf der Steuerkarte ab."
"Es ist unerträglich, dass die Kirche bestimmt, ab welchem Grad der Lähmung eine Frau einen Mann nicht mehr lieben darf, ab welchem Grad der Verletzung ein Mann sein Leben einsam zu Ende zu leben gezwungen wird."