First Quote Added
April 10, 2026
Latest Quote Added
"Was du zu Boden wirfst, es ist nicht Holz allein: Kannst du das Blut nicht sehn, das unaufhaltsam quillt aus rauher Rinde, die der Nymphe Leib verhĂźllt?"
"UnglĂźcklich ist der Mensch, vertraut er dieser Welt!"
"Leb wohl, mein alter Wald, lebt wohl, ihr heil'gen Kronen, // Euch konnte hoch genug kein Dank, kein Opfer wohnen."
"Der Stoff nur bleibt bewahrt, die Form muss untergehn."
"Wenn die zwei Worte ÂťErste LiebeÂŤ das GefĂźhl umgrenzen, das ein junges GeschĂśpf zum erstenmal zu allen HĂśhen der GlĂźckseligkeit und allen Tiefen der Verzweiflung schleudert, dann galt meine erste Liebe Winnetou, dem groĂen Häuptling der Apachen. Diese Liebe kam in mein Leben, als ich zwĂślf Jahre alt war; und ich bin ihr treu geblieben bis auf den heutigen Tag."
"Menschen, Menschen alle, streckt die Hände // Ueber Meere, Wälder in die Welt zur Einigkeit! // Daà sich Herz zu Herzen sende: // Neue Zeit!"
"Wir bedienen hier Maschinen und Werkzeuge, aber vielleicht sind wir selbst schon Werkzeuge und Maschinen geworden."
"Wie arm sind doch die Jungen, die nie von Karl May gelesen haben."
"Jeder Mensch ist durch seine Biographie geprägt"
"1. Warum schreiben Sie? 2. FĂźr wen schreiben Sie? 3. Wer ist Ihre Zielgruppe? Meine Antworten: Ich schreibe, weil ich eine Geschichte erzählen will, die mich interessiert und von der ich hoffe, daĂ ich sie auch fĂźr andere interessant machen kann â ich vermittle also. Ich schreibe fĂźr den Leser, aber ich kenne ihn nicht. Die dritte Antwort erĂźbrigt sich."
"Ich meine, Karl May ist ein Schriftsteller von groĂem Talent, mit beneidenswerter Phantasie und von erstaunlicher Intuition. Nicht alle seine BĂźcher sind gleich gut, viele seiner Romane sind zu sehr dem Geschmack seiner Zeit verhaftet, also fĂźr uns heute schwer zu lesen. Aber die Reiseerzählungen, sei es Amerika oder Orient, Winnetou und Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi und seine Umgebung sind immer noch groĂe Klasse. Das hat ihm bisher keiner nachgemacht."
"Unsere Zukunft ist Europa, eine andere haben wir nicht."
"Zu einem immer neuen Gespräch gibt es keine Alternative"
""Wir sind zu Ihnen gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute Ihre Ausreise [⌠mÜglich geworden ist.]" Das Satzende ging im Jubel der etwa 4000 ausreisewilligen DDR-Bßrger unter."
"wir sind kein Einwanderungsland. Wir kĂśnnen es nach unserer GrĂśĂe und wir kĂśnnen es wegen unserer dichten Besiedlung nicht sein. Deshalb geht es darum, ohne Eingriffe in die Rechte des einzelnen und der Familie, ohne Verletzung der Grundsätze der Toleranz zu einer Verminderung der Ausländerzahlen zu kommen."
""Ich habe alle Bände von Karl May gelesen und hätte als kleiner Junge in Halle niemals erträumt, einmal selbst soviel zu reisen wie Karl May in seiner Phantasie. Mein Lieblingsheld war Old Shatterhand"
"Ein gutes Wort, das man selbst noch hÜren kann, zählt mehr als der beste Nachruf."
""Karl May ist Deutschlands Beitrag zum Traum von der frauenlosen Welt, wie er ja gerade die amerikanische Literatur so stark beherrscht." â Ruth KlĂźger: Sklavenmoral und Infantilismus in Frauen- und Familienromanen [1931]. In: Grimm, Reinhold; Hermand, Jost, Ed.: Popularität und Trivialität (The Wisconsin Workshop, 4th Wisconsin Workshop). Athenäum-Verlag, 1973. S. 132 (digicoll.library.wisc.edu)"
"... auch wenn man die beiden absolut groĂen Spätwerke ausklammert, bleibt nicht, (wie ich bisher mit Unbehagen gefĂźrchtet hatte), ein bloĂes >armes WĂźrstchen<, sondern ein fĂśrmlicher KoloĂ von WĂźrstchen!"
"Wer so viel Hass, Neid, Verleumdung, Wut, Liebe, Bewunderung und Streit erntete wie Karl May, verdiente es schon um dieser Kraft willen, gehĂśrt zu werden."
""Wer den schÜnen alten Mann an jenem 22. März (am 30. März, seinem Hochzeitstag, traf ihn ein Herzschlag) sprechen gehÜrt, durch ganze zwei Stunden, weihevoll, begeisterungsvoll, in die hÜchsten Regionen des Gedankens strebend"
"Mir fielen Taxis und Busse auf, die schwarz verhßllte Särge transportierten. [...] Schon Karl May, der sich sehr gewissenhaft mit dem Orient befasst hatte, schilderte die Leichenkarawanen aus Persien, die mit ihren verwesenden Kadavern, entsetzlichen Gestank und Pest verbreitend, durch die Wßste nach Kerbela zogen."
"Ich habe den Radebeuler Schwadroneur des Nahen Ostens und Wilden Westens nie so verschlungen wie die meisten anderen Jungs, mir waren seine 600-Seiten-Schwarten zu wenig lustig und zu wenig Liebe drin, kein Sex."
""Es gibt nur Karl May und Hegel"
""Bei Karl May erinnere ich mich an den grĂśĂten Verlust, der mir je widerfahren ist. Als wir 1945 Ăźber Nacht Schkopau verlassen mussten und von der Militärkommandantur nach West-Deutschland transportiert wurden, da durften wir nur einen einzigen Koffer mitnehmen. Meine gesamte Karl-May-Sammlung"
"Bei Allah, dieser Karl Ben May hat den Orient im Hirn und Herzen mehr verstanden als ein Heer heutiger Journalisten, Orientalisten und ähnliche Idiotisten."
"Sieg, groĂer Sieg! Ich sehe alles rosenrot."
""Wir dĂźrfen nie vergessen, dass wir nicht auf der Erde, sondern in der HĂślle leben, und an der Aufgabe zu arbeiten haben, aus den Teufeln Menschen zu machen!"."
"Wie man den Krieg fßhrt, das weià jedermann; wie man den Frieden fßhrt, das weià kein Mensch. Ihr habt stehende Heere fßr den Krieg, die jährlich viele Milliarden kosten. Wo habt ihr eure stehenden Heere fßr den Frieden, die keinen einzigen Para kosten, sondern Milliarden einbringen wßrden?"
"Wer Tiere quält, taugt nichts; wer aber Menschen unnßtz wehe thut, der ist noch viel weniger wert."
"Wer in der WĂźste schmachtet, der lernt den Wert des Tropfens erkennen, der dem DĂźrstenden das Leben rettet. Und auf wem das Gewicht des Leides und der Sorge lastete, ohne daĂ eine Hand sich helfend ihm entgegenstreckte, der weiĂ, wie kĂśstlich die Liebe ist, nach der er sich vergebens sehnte."
"Wer auf seine Verstorbenen verzichtet, der ist nicht wert, dass sie fĂźr ihn gelebt haben."
"Soll ein Buch seinen Zweck erreichen, so muà es eine Seele haben, nämlich die Seele des Verfassers. Ist es bei zugeknÜpftem Rock geschrieben, so mag ich es nicht lesen."
"Jeder Mensch will glĂźcklich werden; das ist falsch. Jeder Mensch soll glĂźcklich machen; das ist richtig."
"Es ist besser, ein Unrecht erleiden, als eins begehen."
"Ein jedes Volk hat das Recht, sich selbst zu regieren."
"Die Klugheit ist stärker als die Gewalt, und die Milde mächtiger als der Mord."
"Der rote Mann kämpft den Verzweiflungskampf; er muĂ unterliegen; aber ein jeder Schädel eines Indianers, welcher später aus der Erde geackert wird, wird denselben stummen Schrei zum Himmel stoĂen, von dem das vierte Kapitel der Genesis erzählt."
"Bilder, bei deren Anblick sich das Menschenherz empĂśrt, soll man weder mit dem Pinsel noch mit der Feder malen."
"Auch der Indianer ist Mensch und steht im Besitze seiner Menschenrechte; es ist eine schwere SĂźnde, ihm das Recht, zu existieren, abzusprechen und die Mittel der Existenz nach und nach zu entziehen."
"Aber ich klage die ganze sich zivilisiert nennende Menschheit an, daà sie trotz aller Religionen und trotz einer achttausendjährigen Weltgeschichte noch heutigen Tages nicht wissen will, daà dieses Zivilisieren nichts anderes als ein Terrorisieren ist!"
"Die Judophobie ist eine Psychose. Als Psychose ist sie hereditär, und als eine seit zweitausend Jahren vererbte Krankheit ist sie unheilbar."
"Wir wissen vollkommen, dass die Geschichtsschreiber der Zukunft unfehlbar finden werden, dass unser Denken voller Einbildungen gewesen ist: weil sie eine vollendete Welt hinter sich sehen werden."
"Die GesetzbĂźcher treffen so viele Vorkehrungen gegen die Gewalt, und unsere Erziehung ist dermaĂen in der Absicht geleitet, unsere Tendenzen zur Gewaltsamkeit abzuschwächen, dass wir instinktiv zu dem Gedanken gefĂźhrt werden, dass jede Handlung der Gewalt die Kundgebung eines RĂźckschritts zur Barbarei sei."
"Die Armee ist die klarste, die greifbarste und am engsten an die UrsprĂźnge gebundene Manifestation, die es von Staate gibt."
"Aufgabe des Historikers ist es nicht, Tugendpreise zu verteilen, DenkmalsentwĂźrfe vorzuschlagen, noch irgendeinen Katechismus aufzustellen; er hat vielmehr das am wenigsten Individuelle in den Ereignissen zu verstehen; die Fragen, die Chronikschreiber interessieren und Romanschriftsteller begeistern, läĂt er am liebsten beiseite."