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April 10, 2026
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"Um zu lachen, muss man ein Gesicht haben."
"Wie die autoritäre, restriktive, leibfeindliche Erziehung der Grßnderjahre unerhÜrt schmerzliche, jedoch klar strukturierte Neurosen und Psychosen erzeugt hatte, erzeugt die pluralistische Gesellschaft pluralistische Neurosen, die sich weniger durch ihre Schmerzhaftigkeit als durch ihren Gefßhlsmangel auszeichnen."
"Die Ăffentlichkeit hat ihre Vorstellung von meinem Gatten. Ich habe eine andere. Ich werde sein Andenken in Ehren halten und ihn immer lieben."
""Vor Jahrtausenden, als nur Wald // den Erdball umgrßnte, // Lebten in kräftiger Form riesenhaft // Pflanze und Tier. // Wo sein Segen nicht schwand, nur da // Ist Leben geblieben. // Wo er gefallen, da herrscht Steppe // Und nacktes Gestein. // Nachwelt ehre den Mann, der der Forste // Gedeihen gefÜrdert, // Denn er fÜrderte so Leben und Heimat // auch dir." -auf einer weiteren Tafel des Denkmals"
"Hier im schweigenden Hain erhebt sich redend ein Denkmal, // Dir, dess Beispiel und Wort Lehren uns waren und sind. // Licht in des Wissens Nacht und Nacht in gelichteten Wäldern, // Einend Natur mit der Kunst schufst Du den VÜlkern zum Heil."
"Unter allen BemĂźhungen des Forstwirths ist wohl keine wichtiger und verdienstlicher, als die Nachzucht des Holzes, oder die Erziehung junger Wälder, weil dadurch die jährliche Holzabgabe wieder ersezt, und dem Wald eine ewige Dauer verschaft werden muĂ."
"[...] es läĂt sich keine dauerhafte Forstwirthschaft denken und erwarten, wenn die Holzabgabe aus den Wäldern nicht auf Nachhaltigkeit berechnet ist. Jede weise Forstdirection muĂ daher die Waldungen [âŚ] zwar so hoch als mĂśglich, doch so zu benutzen suchen, daĂ die Nachkommenschaft wenigstens ebensoviel Vortheil daraus ziehen kann, wie sich die jetzt lebende Generation zueignet."
"Sie hat ihrem Thron und ihrem Geschlecht Ehre gemacht."
"Der Beweis des Puddings besteht darin, ihn zu essen."
"An den Novellen des Cervantes [habe ich] einen wahren Schatz gefunden, sowohl der Unterhaltung als der Belehrung."
"Was jedoch die schlechten Dichter, diese elenden Reimeschmiede, anbetrifft, was läĂt sich von ihnen wohl anderes sagen, als daĂ sie der Inbegriff aller Dummheit und Aufgeblasenheit sind, die es in dieser Welt gibt?"
"Der berĂźhmte Don Quijote von la Mancha, der sich mit einem anderen Namen nennt der Ritter von der traurigen Gestalt."
"Die Narrheit hat gewiss mehr Genossen und Schmarotzer als die Gescheitheit."
"Das beste GewĂźrz von der Welt ist der Hunger; und da dieser den Armen nicht fehlt, so macht diesen das Essen immer VergnĂźgen."
"Die Freiheit, Sancho, ist eine der kĂśstlichsten Gaben, die der Himmel dem Menschen verliehen; mit ihr kĂśnnen sich nicht die Schätze vergleichen, welche die Erde in sich schlieĂt noch die das Meer bedeckt."
"Wer viel liest und viel reist, sieht vieles und erfährt vieles."
"Wir Gärtner leben in die Zukunft hinein; wenn unsere Rosen blĂźhen, denken wir daran, daĂ sie im nächsten Jahr noch schĂśner blĂźhen werden. Und in zehn Jahren wird aus diesem Fichtenbäumchen ein Baum â wenn nur diese zehn Jahre schon hinter mir wären! Ich mĂśchte schon sehen, wie die Birken in fĂźnfzig Jahren sein werden. Das Echte, das Beste ist vor uns. Jedes weitere Jahr gibt an Wuchs und SchĂśnheit zu. Gott sei Dank, daĂ wir wieder um ein Jahr weiter sein werden."
"Und so begann es in mir zu dämmern. Vielleicht haben wir keine Seele, ich weiĂ es nicht; aber es sind Dinge in uns, die unsterblich sind, Dinge, wie der Drang nach Gerechtigkeit. Ich bin um nichts besser als irgendein anderer; aber es ist etwas in mir, das nicht nur mir gehĂśrt â die Ahnung einer strengen und groĂen Ordnung. Ich drĂźcke das nicht gut aus, ich weiĂ es: aber damals, in jenem Augenblick, habe ich gewuĂt, was ein Verbrechen, was eine Beleidigung Gottes ist. LaĂt euch sagen: ein ermordeter Mensch ist wie ein entweihter und verwĂźsteter Tempel."
"Nun, da nichts mehr zu tun war, stand sie schweigend da und wartete. Seltsam ist die Macht der Flamme und des flieĂenden Wassers. Der Mensch blickt hinein, verliert das Bewusstsein, steht still; er denkt nichts mehr, weiĂ nichts mehr und entsinnt sich an nichts mehr, aber alles, was er je erlebt, spielt sich gestaltlos und zeitlos vor seinem inneren Auge ab."
"Das ganze UnglĂźck des Menschen liegt darin, daĂ er gezwungen war, zur Menschheit zu werden, oder daĂ er es zu spät wurde, als er schon unumstĂśĂlich in VĂślker, Rassen, Glauben, Stände und Klassen diferenziert war, in Reiche und Arme, Gebildete und Ungebildete, Herrschende und Unterworfene."
"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg schlieĂlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland gefĂźhrt wurde."
"Die sogenannte emanzipatorische oder kritische Pädagogik, die praktisch alles durchdrungen hat, was seit 1970 im Schulunterricht neu eingefĂźhrt worden ist, hat doch ein Ăźberragendes Ziel: Schon vom ersten Grundschuljahr an darf es keine ÂťAnpassungÂŤ, keine Ăbernahme von Idealen, von Werten, von bisherigen Spielregeln im zwischenmenschlichen Verkehr, vor allem zwischen Kind und Eltern, geben."
"Der ewige Doktorand ist nichts Neues. Es gab ihn immer. Neu ist die Unzahl von Menschen, die der politische Akademisierungswahn in diese Sackgasse gejagt hat. Das typische Los eines ewigen Doktoranden, vor dem man schon vor 50 Jahren warnte, sieht so aus: Er arbeitet Ăźber Rilke. Jedesmal, wenn er glaubt, fertig zu sein, erscheint eine neue VerĂśffentlichung Ăźber Rilke. Er will sie berĂźcksichtigen (usw.)."
"Wer gern versucht, was er nicht sollte, // Der findet oft, was er nicht wollte."
"Wer das tut, was er tut mit Rat, // Den reuen selten seine Tat."
"Der Mann hat freien Mut, // Der gerne tut, was er tut."
"Als der kranke Mann genas, // War er, was er frĂźher war."
"Wir mĂźssen unseren Feinden vergeben. Ich kann wirklich sagen, dass nicht ein Tag vergangen ist seit der Krieg begann, an dem ich nicht fĂźr sie gebetet habe."
"Die Sklaverei als Institution ist in jedem Land ein moralisches und politisches Ăbel. [...] ein grĂśĂeres Ăbel fĂźr die weiĂe als fĂźr die schwarze Rasse."
"âEs ist nur gut, dass der Krieg so schrecklich ist â wir wĂźrden sonst vielleicht Gefallen daran finden.â"
"Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben."
"Nichts ist unendlich."
"Einige Heilmittel sind gefährlicher als das Ăbel."
"Durch das Menschliche entstehen Fehler."
"Geld stinkt nicht!"
"Freunde, ich habe einen Tag verloren."
"Das Schwierigste an meinem Tun ist wohl immer die Bescheidung: solange an einer Sache zu arbeiten, bis sie abgelÜst ist von allen Spuren des eigenen Zutuns, vÜllig fßr sich und in sich abgeschlossen da sein kann ⌠einfach da ist."
"Morgen, morgen! nur nicht heute! // Sprechen immer träge Leute."
"Die kurze Thorheit ist die beste."
"Blinder Eyfer schadet nur!"
"Katz, das geb ich dir!"
"alles das, woran ich auf Erden gelitten habe und was mir am Menschen bÜswillig und gehässig erschien, brßchig und gemein, machtwillig oder eitel, alles das begegnete mir auf meinem Lebenswege stets im Gewande der Ideale."
""Wer hortet, was vergänglich ist // gräbt seine Seel in Dreck und Mist." Sebastian Brant: Das Narrenschiff, Leipzig 1958, Ins Hochdeutsche ßbertragen von Margot Richter, S. 21"
"Nur wer sich fßr ein´n Narrn eracht´t // der ist zum Weisen bald gemacht(...)"
"Die Welt will betrogen sein."
"Der ist ein Narr, der dem verfällt: // wolln dienen Gott sowie der Welt; // denn wo zwei Herren hat ein Knecht, // kann dieser keinem dienen recht."
"Auch Ruhm ist schÜn auf dieser Welt, // doch unbeständig, bald vergällt. // SchÜnheit des Leibs wird viel beacht´t // und ist dahin doch ßber Nacht."
"Wer zuerst zur MĂźhle kommt, soll als erster mahlen."
"Ich regiere ein Land mit zwei Alphabeten, drei Sprachen, vier Religionen und fßnf Nationalitäten, die in sechs Republiken leben, von sieben Nachbarn umgeben sind und mit acht Minderheiten auskommen mßssen."
"Stalin: HĂśr auf, Leute zu schicken, um mich umzubringen. Wir haben schon fĂźnf von ihnen gefangen, einer davon mit einer Bombe und ein anderer mit einem Gewehr... Wenn Du nicht aufhĂśrst, MĂśrder zu schicken, werde ich einen nach Moskau schicken, und ich werde keinen zweiten schicken mĂźssen."