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April 10, 2026
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"Sehet, welch ein Mensch!"
"Ich finde keine Schuld an ihm."
"Ich bin tief eingedrungen in die Geheimnisse der Darstellung und meine Stellung zur Kunst ist heute klar und bewust, wo sie frĂźher instinktiv war."
"FrĂźher war Deutschland auch fĂźr mich die Achse, um die sich die Welt drehte, aber damit hat man natĂźrlich keinen richtigen Standpunkt fĂźr richtig und falsch."
"Ein einiges Europa wäre das Ende der Kriege und es wird kommen, aber wann?"
"Es sind Hieroglyphen (aus "Ekstase" und daraus durch "Phantasie" entstanden in seine Kunst, Ed.) in dem Sinne, dass sie die Naturformen in einfachere Flächenformen bringen und dem Beschauer ihre Bedeutung suggerieren, wie das geschriebene Wort Pferd jedem die Form Pferd vor Augen stellt. Es sind nicht Hieroglyphen in dem bekannten Sinn des Wortes..."
"Man wird nie fĂźr das Schaffen selbst Regeln aufstellen kĂśnnen, man kann aber immer, wenn man es will, sie in den fertigen Werken ablesen. Jeder Meister hat seine ihm allein angehĂśrenden. Sie sind das einzig sichere Argument, diesen von StĂźmper und vom raffinierten Eklektiker zu unterscheiden."
"Parallel mit der Gestaltung der Form geht die der Farbe. Es gibt wieder Licht noch Schatten. Einzig die Farben in ihrem Zusammenhang geben das Erlebnis. Alles ist Fläche. Rein spricht in dieser Fläche der geistige Wert der Farbe... ...Farbe und Form greifen organisch ineinander. Einfachheit, Ordnung und Klarheit bei allem Reichtum erzeugen eine neue SchÜnheit, die fähig ist alle Gestalten und Empfindungen des heutigen Lebens zu tragen."
"Wie bei Briefen sensibeler Menschen die Schrift an sich schon den Seelenzustand des Schreibenden andeutet, so sind diese Zeichnungen (seine Pinselzeichnungen von Berlin) in der Art ihrer LinienfĂźhrtung ein Hinweis und Bild des geschilderten Vorganges."
"Kirchner fand (schreibt Kirchner! in sein Tagebuch, 1925) das Gefßhl, was ßber einer Stadt liegt, sich darstellt in der Art von Kraftlinien, in der Art wie sich die Menschen im Gedränge komponieren, ja in den Bahnen, wie sie liefen, fand er die Mittel, jeweils das Erlebte zu fassen. Es gibt Bilder und Grafiken von ihm, wo ein reines Liniengerßst mit fast schematischen Figuren doch aufs Lebendigste Strassenleben darstelt."
"Nicht nur die Linien und die von ihnen gebildeten Formen, sondern auch die unbezeichnet bleibende Teile des Blattes formen das Bild. Alle diese Gebilde sind an sich keine Darstellungen bestimmter Gegenstände, sie erhalten erst durch ihre Stellung, ihre GrÜsse und ihr Verhältnis gegenßber den Anderen in der Blattfläche ihre ganz bestimmte Bedeutung."
"...Der eigenartigste und beste ist sicherlich Picasso. Er ringt doch um Form in den alten Bildern wie in den neuen, nur kommt er nie zu einem Resultat, weil er alles unfertig lässt. Die Skizze ist immer interessant, aber damit schafft man noch keine Still...Nach Picasso kommt Braque, sehr zart und fein, aber Mahler und Sucher."
"Der Weg der Entwicklung in diesen Dingen des äusseren Lebens, von der ersten applizierten Decke im ersten Dresdener Atelierzimmer (wo Kirchner anfang zu mahlen) bis zum vollendeten harmonischen Raum in der Berliner Ateliers der einzelnen, ist eine ununterbrochene logische Steigerung, die Hand in Hand ging mit der malerischen Entwicklung der Bilder und Grafik und Plastik."
"Als die Katholiken Spanien von den Muslimen zurĂźckerobert hatten, begannen sie eine Herrschaft des religiĂśsen Terrors. Juden und Muslime wurden vor eine grausame Wahl gestellt: entweder zum Christentum zu konvertieren, massakriert zu werden oder das Land zu verlassen."
"Die Fertigkeit in der Philosophie, einer nur menschlichen Wissenschaft, muss dem kirchlichen Lehramt wie eine Dienerin ihrer Herrin zu Diensten sein: Philosophia ancilla theologiae."
"Der Philosophie steht nicht das Vorrecht zu, sich anmaĂend zu erheben, sondern sie hat wie eine Magd ihrer Herrin, der kirchlichen Lehre, zu dienen."
"Lieber wĂźrde ich noch einmal den afrikanischen Kontinent durchqueren als ein weiteres Buch zu schreiben."
""Alles, was ich in meiner Einsamkeit sagen kann, ist, mĂśge der reiche Segen des Himmels auf alle herabkommen"
""Wer so recht aus voller Seele lacht, der kann kein schlechtes Gewissen haben." - 39. Brief, Der Witz. Aus: Briefe an eine Jungfrau ßber die Hauptgegenstände der Aesthetik. Ein Weihgeschenk fßr Frauen und Jungfrauen. 22. verbesserte Auflage. Bearbeitet und hg. von A. W. Grube. Leipzig: Friedrich Brandstetter, 1880. S. 313."
"Ich gehĂśre Gott, fĂźr immer."
"Feigling, du tĂśtest einen Toten!"
"WĂźnschenswert ist es, dass sich auch aus den Reihen der deutschen Burschenschaft mehr Männer mit den groĂen Friedenskonferenzen beschäftigen; ist es doch in erster Linie unsere Aufgabe, wenn wir diese in ihrer historischen Bedeutung weiter erfĂźllen wollen, uns auch fĂźr kĂźnftige politische Aufgaben vorzubereiten."
""Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank." â zitiert auf bundesbank.de (Stand 09/07), spiegel.de, 30. Juli 2007"
"Bete an, was du verbrannt hast; verbrenne, was du angebetet hast."
"Woraus folgt, dass alles ohne GĂśtter geschieht."
"Von ganzem Herzen"
"Uns scheint, dass nichts aus nichts geschaffen werden kann."
"Denn wir sehen, dass nichts von nichts entstehen kann."
"Sie haben meine Vorstellungen vom guten Spiel personifiziert, ob es nun ganz am Anfang war, als noch das Trio Hahnemann-Walter-Conen stßrmte, oder viele Jahre später in Bern."
"Der Mensch sollte ihnen mit RĂźcksicht begegnen, seinen Sammeltrieb mäĂigen und sie keineswegs mutwillig zerstĂśren, auch wenn sie ihm alt, unbekannt, ungenieĂbar oder giftig erscheinen."
"Wer aber seine Krankheit nicht offenbart, kann auch kaum Heilung davon finden. Die Liebe ist eine Wunde im Inneren und tritt keineswegs nach auĂen in Erscheinung. Sie ist eine Krankheit, die deshalb lang anhält, weil sie von der Natur kommt."
"Einen Menschen tĂśten ist kein SpaĂ!"
"Wenn Ihr Euer Verlangen befriedigt hättet, so weià ich wahrhaftig und zweifle nicht, Ihr wßrdet bald von mir abgelassen haben, und ich wäre sehr ßbel dran."
"Mehr wert ist ein armer und treuer Mann, sofern er Klugheit und Trefflichkeit aufzuweisen hat, und aus seiner Liebe erwächst eine grĂśĂere Freude als aus der eines FĂźrsten oder KĂśnigs, wenn dieser keine Treue kennt."
"Ihr sollt die Dame und ich der Diener, Ihr sollt stolz und ich unterwĂźrfig bittend sein."
"Diejenigen gehen sorglos mit ihrem Leben um, die aus Liebe werder Vernunft noch MaĂ kennen; derart aber ist die MaĂgabe der Liebe, dass niemand dabei seinen Verstand bewahren kann."
"Diejenigen, die in der Liebe flatterhaft sind und sich aufs BetrĂźgen verlegen, die werden selbst betrogen und hintergangen."
"Die Liebe ist nicht von Wert, wenn sie nicht ausgewogen ist (wenn nicht beide Partner dem gleichen Stand angehĂśren)."
"SchĂśne Freundin, so ist's mit uns / Weder Ihr ohne mich, noch ich ohne Euch."
"Meine Liebe und meinen KĂśrper schenke ich Euch, macht aus mir Eure Geliebte!"
"Marie heiĂe ich und bin aus Frankreich."
"Wer Almosen gibt, gewĂśhnt sich daran, Geld und Gut nicht mehr zu bewundern."
"Ein von Eifer entflammter Mensch reicht hin, ein ganzes Volk aufzurichten."
"Die Geduld ist imstande, auch den verwildertsten und frechsten Menschen so umzustimmen, dass er lenksam und fßr edlere Regungen wieder empfänglich wird."
"Schande ßber Chruschtschow und seine Genossen! Wie tief sind sie herabgesunken, dass sie die Sowjetunion so schändlich erniedrigen! Aber ihr Schicksal wird sie schon ereilen, und dieser Tag wird kommen."
"Warum scheint Monarchie so fest, // Als wäre sie ewig auf Erden? // So lang sich ein Volk betrĂźgen läĂt, // Verdient es betrogen zu werden."
"Sieglos sein ist mehr als Tod."
"Sein Schicksal schafft sich selbst der Mann!"
"Populär kann Der nur heiĂen, // Der zu seinen HĂśhn kann reiĂen."
"Gradaus hab' ich stets gesprochen, // Und mir dennoch Bahn gebrochen. // All die Leisetreter mit GlĂźck // LieĂ ich hinter mir zurĂźck."