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April 10, 2026
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"Absurdität: eine MeinungsäuĂerung, die der eigenen Ansicht offenkundig widerspricht."
"Abstinenzler: Ein schwacher Mensch, der der Versuchung nachgibt, sich selbst ein Vergnßgen zu versagen. Ein totaler Abstinenzler ist jemand, der sich aller Dinge enthält, nur nicht der Abstinenz und vor allem nicht der Einmischung in die Angelegenheiten anderer."
"Abendland: Jener Teil der Welt, der westlich (bzw. Ăśstlich) des Morgenlandes liegt. GrĂśĂtenteils bewohnt von Christen, einem mächtigen Unterstamm der Hypokriten, dessen wichtigste Gewerbe Mord und Betrug sind, von ihnen gern âKriegâ und âHandelâ genannt. Dies sind auch die wichtigsten Gewerbe des Morgenlands."
"Abdanken bedeutet, einen Vorteil um eines grĂśĂeren Vorteils aufzugeben."
"Sokrates pflegte zu den GĂśttern nur schlechthin um das Gute zu beten, als wĂźssten sie am besten, was gut ist."
"Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein als ein zufriedenes Schwein; besser ein unzufriedener Sokrates als ein zufriedener Narr. Und wenn der Narr oder das Schwein anderer Ansicht sind, dann deshalb, weil sie nur die eine Seite der Angelegenheit kennen. Die andere Partei hingegen kennt beide Seiten."
"Der Gedanke des sterbenden Nero: qualis artifex pereo! war auch der Gedanke des sterbenden Augustus: Histrionen-Eitelkeit! Histrionen-Schwatzhaftigkeit! Und recht das GegenstĂźck zum sterbenden Sokrates!"
""Die Jugend liebt den Luxus. Sie hat schlechte Manieren, verachtet die Autorität, hat keinen Respekt vor den älteren Leuten und schwatzt, wo sie arbeiten sollte. Sie widersprechen ihren Eltern und tyrannisieren ihre Lehrer." (in verschiedenen Varianten)"
"Nun aber ist es Zeit fortzugehen, fĂźr mich um zu sterben, fĂźr euch um zu leben: Wer aber von uns dem besseren Los entgegengeht, das ist allen verborgen, auĂer Gott."
"Macht mir kein Getßmmel, O Ihr Männer von Athen."
"Kriton, wir schulden dem Asklepios einen Hahn. Opfert ihm den und versäume es nicht."
"Denn es mag wohl eben keiner von uns beiden etwas TĂźchtiges oder Sonderliches wissen; allein dieser doch meint zu wissen, da er nicht weiĂ, ich aber, wie ich eben nicht weiĂ, so meine ich es auch nicht. Ich scheine also um dieses wenige doch weiser zu sein als er, daĂ ich, was ich nicht weiĂ, auch nicht glaube zu wissen."
"Keiner von uns beiden, so kann man wohl sagen, weiĂ etwas SchĂśnes und Gutes. Aber dieser glaubt zu wissen und weiĂ nicht, ich aber, der ich ebensowenig weiĂ, glaube das nicht. Daher scheine ich um ein weniges weiser zu sein als dieser, da ich nicht glaube zu wissen, was ich nicht weiĂ."
"Ich bin mir jedenfalls bewusst, dass ich keine Weisheit besitze, weder groĂ noch klein."
"Es ist besser, Unrecht zu leiden als Unrecht zu tun."
"Platon ist mein Freund und Aristoteles auch, meine liebste Freundin aber ist die Wahrheit"
"Toleranz ist die letzte Tugend einer untergehenden Gesellschaft"
"Nach der Vereinigung sind alle Lebewesen unglĂźcklich, auĂer dem Hahn, der singt."
"Ein kleiner Irrtum am Anfang wird am Ende ein groĂer."
"Vor den Richter gehen, heiĂt aber, auf Gerechtigkeit ausgehen; denn der Richter soll gewissermaĂen die lebendige Gerechtigkeit sein."
"Tapferkeit in Verbindung mit Macht fĂźhrt zu TollkĂźhnheit."
"So ist der Wucher hassenswert, weil er aus dem Geld selbst den Erwerb zieht und nicht aus dem, wofĂźr das Geld da ist. Denn das Geld ist um des Tausches willen erfunden worden, durch den Zins vermehrt es sich dagegen durch sich selbst. [âŚ] Diese Art des Gelderwerbs ist also am meisten gegen die Natur."
"Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äuĂerem GlĂźck die Bescheidenheit zu wahren."
"Lobenswerte Eigenschaften nennen wir Tugenden."
"Jedes Werkzeug erhält nämlich dadurch seine Vollendung, dass es nicht mehreren, sondern nur einem Zwecke dient."
"Jede Bewegung verläuft in der Zeit und hat ein Ziel."
"Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung mÜglich ist."
"Es läĂt sich nämlich beobachten, daĂ der Zorn im gewissen Grad auf die Stimme sachlicher Reflexion hinhĂśrt, aber sie nicht richtig hĂśrt. Es ist wie bei den voreiligen Dienern: noch ehe sie alles gehĂśrt haben, was man ihnen sagt, rennen sie davon und bringen dann den Auftrag durcheinander."
"Es ist offensichtlich, daĂ der Staat ein Werk der Natur ist und der Mensch von Natur aus ein staatenbildendes Lebewesen [politikon zoon]."
"Erlebnisse der Seele sind Zustände der Begeisterung und prophetischer Ahnung, die sich aufgrund von Traumerfahrungen einstellen."
"Der, der sie erschuf, lieĂ sie auch wieder verschwinden."
"Die grĂśĂte Schärfe des Denkens aber erfordern die Wissenschaften, die es am meisten mit den Prinzipien zu tun haben; denn schärferes Denken braucht man zu den abstrakteren Wissenschaften als zu denen, die mehr konkret sind, wie z.B. zur Arithmetik im Verhältnis zur Geometrie."
"Die genaue Schärfe der Mathematik aber darf man nicht fßr alle Gegenstände fordern, sondern nur fßr die Stofflosen. Darum passt diese Weise nicht fßr die Wissenschaft der Natur, denn alle Natur ist wohl mit Stoff verbunden"
"Die Frau ist ein verfehlter Mann."
"Die Empfindung vollzieht sich in einem passiven Bewegungsvorgang; sie scheint nämlich eine Veränderung zu sein."
"Die Ehrgeizigen haben mehr Neigung zum Neid als die, welche vom Ehrgeiz frei sind."
"Der Zweck der Aufstände aber ist Gewinn und Ehre oder ihr Gegenteil."
"Denn von den Extremen ist das eine mehr, das andere weniger fehlerhaft."
"Denn eine Schwalbe macht noch keinen FrĂźhling, ein einziger Tag auch nicht; ebenso macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit niemanden gesegnet oder glĂźcklich."
"Das Spiel gleicht einer Erholung, und da man nicht ununterbrochen arbeiten kann, bedarf man der Erholung."
"Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile."
"Aus dem Gesagten nun ist ersichtlich, dass es weder abgesondert ein Leeres gibt, noch schlechthin."
"Alle Menschen streben von Natur aus nach Wissen."
"Abwechslung ist von allem das SĂźĂeste, wie der Dichter sagt."
"Es gibt drei Arten von LĂźgen: LĂźgen, verdammte LĂźgen und Statistiken."
""Sie sehen also, mein lieber Coningsby, daĂ die Welt von ganz andern Personen regiert wird als Die, welche nicht hinter die Kulissen blicken kĂśnnen, vermuthen." (Romanfigur Sidonia zu Romanfigur Coningsby, im Roman Coningsby oder die neue Generation, Ins Deutsche Ăźbertragen von August Kretzschmar, Verlags-Comptoir Grimma 1845, (Zweiter Theil), Buch 4, Kapitel 15, S. 393 books.google.)"
"Nein, besser nicht. Sie wird mich nur bitten, Albert eine Nachricht zu bringen."
"Ich habe die See zu lange gekannt, um an ihren Respekt fßr Anständigkeit zu glauben."
"Vielen wird er ohne Zweifel etwas groĂspurig und aufgeblasen vorkommen, wir aber ziehen vor, ihn einfach nur britisch zu finden."
"Was ist die Mode? Vom kĂźnstlerischen Standpunkt ist sie gewĂśhnlich eine so unerträgliche Form von HäĂlichkeit, daĂ sie mit jedem halben Jahr geändert werden muĂ."