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April 10, 2026
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""Wenn Sie einen Schweizer Bankier aus dem Fenster springen sehen, springen Sie hinterher. Es gibt bestimmt etwas zu verdienen." (Voltaire)"
"Ich missbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tod Ihr Recht verteidigen, es zu sagen."
"Entschuldigen Sie, dass ich Ihnen einen langen Brief schreibe, fĂźr einen kurzen habe ich keine Zeit."
"Die Welt wird von drei BetrĂźgern regiert: Mose, Jesus und Mohammed."
"Wer dich veranlassen kann, Absurditäten zu glauben, der kann dich auch veranlassen, Gräueltaten zu begehen."
"Zu allen Zeiten haben sich die Menschen vorgestellt, daà Gott die Flßche der Sterbenden erhÜrt, besonders der Priester. Ein nßtzlicher und achtbarer Irrtum, wenn er das Verbrechen eindämmt."
"Wenn es Gott nicht gäbe, so mßsste man ihn erfinden."
"Welch furchtbares Schicksal hat doch eine Auster, und was fĂźr Barbaren sind doch die Menschen!"
"Sie fragen, wie man zu solch einem groĂen VermĂśgen kommt? Man muss einfach GlĂźck haben!"
"Scharlatanen, die DummkĂśpfen ihre Drogen teuer verkaufen, glaube ich nichts."
"Mein Leben ist ein Kampf."
"Es ist gefährlich, recht zu haben, wenn die Regierung Unrecht hat."
"Das ĂberflĂźssige ist eine sehr notwendige Sache."
"Das Geheimnis zu langweilen besteht darin, alles zu sagen."
"âWie kann man den Genuss von Greifenfleisch verbieten, wenn es diese Tiere gar nicht gibt?â Zadig oder Das Schicksal, Kap. 4"
"âNur wer in allem MaĂ hält und sich Bewegung macht, fĂźhlt sich wohl, und die Kunst, ausschweifend zu leben und dabei gesund zu bleiben, existiert ebenso wenig wie der Stein der Weisen, die Sterndeuterei und die Theologie der Magier.â Zadig oder Das Schicksal, Kap. 18"
"âBesser man riskiert, einen Schuldigen zu retten, als einen Unschuldigen zu verurteilen.â Zadig oder Das Schicksal, Kap. 6"
"âDas jĂźdische Volk wagt, einen unversĂśhnlichen HaĂ gegen alle VĂślker zur Schau zu tragen. Es empĂśrt sich gegen alle seine Meister, immer abergläubisch, immer gierig nach dem Gute anderer, immer barbarisch, kriechend im UnglĂźck und frech im GlĂźck.â Essai sur les Moeurs, Kap. 42"
"âDiese Welt ist ein einziges groĂes Bedlam, wo Irre andere Irre in Ketten legen.â M. de Boucacous in Pot-pourri, Kap. 6"
"âBedenkt, dass Fanatiker gefährlicher sind als Schurken. Einen Besessenen kann man niemals zur Vernunft bringen, einen Schurken wohl.â M. Husson in Pot-pourri, Kap. 2"
"âZufall ist ein Wort ohne Sinn; nichts kann ohne Ursache existieren.â Philosophisches TaschenwĂśrterbuch, Bd. 6, Artikel Philosophie, Sektion IV"
"âWirkliche Autoren sind diejenigen, die in einer wirklichen Kunstform etwas geleistet haben, sei es im Epos oder in der TragĂśdie, sei es in der KomĂśdie oder auch auf dem Gebiet der Geschichte oder der Philosophie, es sind diejenigen, die die Menschen belehrt oder erfreut haben. Die anderen, von denen wir gesprochen haben, sind unter den Schriftstellern, was die Hornissen unter den VĂśgeln sind.â Philosophisches WĂśrterbuch, Bd. 2, Artikel Auteurs (Autoren)"
"âWagen Sie, selber zu denken!â Philosophisches WĂśrterbuch, Artikel LibertĂŠ de penser (Gedankenfreiheit)"
"âJeder Mensch kommt mit einer sehr groĂen Sehnsucht nach Herrschaft, Reichtum und VergnĂźgen sowie mit einem starken Hang zum Nichtstun auf die Welt. So mĂśchte jeder das Geld und die Frauen oder Mädchen der anderen haben, mĂśchte er ihr Gebieter sein, sie allen seinen Launen gefĂźgig machen und nichts oder zumindest nur sehr angenehme Dinge tun.â"
"Freundschaft ist die Ehe der Seele, und diese Ehe ist der Scheidung unterworfen."
"âFanatismus ist sicherlich tausendfach verhängnisvoller, denn Atheismus entfacht keine blutige Leidenschaft, wo Fanatismus es tut. Atheismus stellt sich dem Verbrechen zwar nicht entgegen, aber Fanatismus fĂźhrt zu Verbrechen.â Philosophisches TaschenwĂśrterbuch, Bd. 2, Artikel AthĂŠisme (Atheismus), Sektion IV"
"âEs ist klar, dass jeder, der einen Menschen, seinen Bruder, wegen dessen abweichender Meinung verfolgt, eine erbärmliche Kreatur ist.â Philosophisches TaschenwĂśrterbuch, TolĂŠrance"
"âDie nĂźtzlichsten BĂźcher werden zur Hälfte von den Lesern selbst gemacht.â Philosophisches TaschenwĂśrterbuch, Vorwort"
"âDer Abergläubische ist fĂźr den Schurken, was der Sklave fĂźr den Tyrannen ist. Ja mehr noch: der Abergläubische wird vom Fanatiker beherrscht und wird selbst zum Fanatiker.â"
"âDas Bessere ist der Feind des Guten.â Philosophisches TaschenwĂśrterbuch, Bd. 2, Artikel Art Dramatique (Dramatische Kunst), Zitat eines italienischen Sprichworts"
"âUm zu sprechen, muss man denken, zumindest annäherungsweise.â MicromĂŠgas, Kap. 6"
"âMehr denn je sehe ich ein, dass man niemals etwas nach seiner scheinbaren GrĂśĂe bemessen darf!â MicromĂŠgas in MicromĂŠgas, Kap. 6"
"âEin ehrliches Spiel unter guten Freunden ist ein redlicher Zeitvertreib.â Memnon oder Die menschliche Weisheit"
""Ach! prĂźft man denn, was man sich wĂźnscht?" Die Prinzessin von Babylon, Kap. 4 (eigentlich: â,Ach! FĂźrstin,â rief sie, ,prĂźft man, was man wĂźnscht?ââ)"
"Welche Schicksale haben doch die schwachen Sterblichen, die wie Blätter im Wind treiben!"
"Statt dass man uns geloben lässt, keusch zu bleiben, sollte man uns lieber zwingen, es zu sein, und alle MÜnche zu Eunuchen machen. Solange ein Vogel seine Federn hat, fliegt er."
"Ich befßrchte, die Stellvertreter Gottes werden die Willfährigkeit der Menschen so lange missbrauchen, bis diese zuletzt doch noch klug werden."
"Die Tugend wohnt im Herzen und sonst nirgends."
"Der Papst stirbt, das Papsttum aber ist unsterblich."
"Alle MÜnche stehen vor dieser Wahl: entweder der Unglaube macht ihnen ihren Beruf verhasst, oder der Stumpfsinn lässt ihn erträglich werden."
"âWir sind arm, aber mit Geschmack.â Der Alte in Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort"
"âMan soll vor allem Mensch sein und dann erst Arzt.â Der Chirurg in Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 11"
"âLest, bildet euch! Allein die LektĂźre entwickelt unseren Geist, das Gespräch verwirrt und das Spiel verengt ihn.â Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 10"
"âEine weitere Ursache unserer Armut sind unsere neuen BedĂźrfnisse.â Der Alte in Der Mann mit den vierzig Talern, Vorwort"
"âDie Industrie muss gefĂśrdert werden, aber die blĂźhende Industrie mĂźsste dann ihrerseits auch den Staat unterstĂźtzen.â Der Landvermesser in Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 2"
"âDer Offensivkrieg ist der Krieg eines Tyrannen; wer sich jedoch verteidigt, ist im Recht.â Der Mann mit den vierzig Talern, Kap. 10"
"âZwei Dinge bedeuten mir Leben: die Freiheit und das Objekt meiner Liebe.â Der ehrliche Hurone, Kap. 13"
"âEs gibt kein Land auf Erden, in dem nicht die Liebe Verliebte zu Dichtern macht.â Der ehrliche Hurone, Kap. 5"
"âDie Zeit heilt alle Wunden.â Der ehrliche Hurone, Kap. 20"
"âAch, wenn wir schon Fabeln und Wundergeschichten nĂśtig haben, so sollen sie wenigstens ein Symbol der Wahrheit sein!â"