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April 10, 2026
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"Wir mĂźssen zur Veränderlichkeit und zur Formarbeit der Natur und der Erfahrung zurĂźckkehren, um die Begriffe der Wirklichkeit zu finden. [...] Ein ÂťBegriffÂŤ ist nicht bloĂ ein helles, klares Zentrum, er ist vielmehr eine Wolke aus Bedeutung oder Einfluss von kleineren und grĂśĂeren Dimensionen umgeben, in der die Heiligkeit abnimmt, bis sie ganz verschwindet."
"In meinem gesamten politischen Wirken in den letzten fĂźnf Jahrzehnten habe ich mich ohne jeden Vorbehalt zur freiheitlichen demokratischen Grundordnung, wie sie im Grundgesetz fĂźr die Bundesrepublik Deutschland verfasst ist, bekannt. Ich entsinne mich noch sehr genau, wie ich als Sechzehnjähriger am 8. Mai 1949 im Radio die Debatte und die Abstimmung Ăźber das Grundgesetz im Parlamentarischen Rat verfolgte. Ich muss offen zugeben, dass ich die Ablehnung des Grundgesetzes durch die sechs Abgeordneten der CSU mit der gleichen EmpĂśrung zur Kenntnis nahm, die Dr. Dehler in der Debatte zum Ausdruck brachte (â...verletzt die Pflicht der Stundeâ). Nichts wurde von mir mit grĂśĂerer Begeisterung mitverfolgt und begleitet als der Aufstieg der jungen demokratischen und rechtsstaatlichen Bundesrepublik und an weniges denke ich lieber zurĂźck. So ist es nur selbstverständlich, dass ich das Ansinnen, im Zuge der Wiedervereinigung das Grundgesetz durch eine materiell andere Verfassung zu ersetzen, zutiefst ablehnte."
"Ich bin tatsächlich der einzige Parteivorsitzende seit Grßndung der Bundesrepublik, der seine Partei finanziert."
"Stell dir mal vor, jede kßnstlerische Darbietung wßrde sich an der dßmmstvorstellbaren Person orientieren, das wäre ja der Niedergang von Kunst und Kultur."
"Ich bin Sohn der Freiheit, ihr verdanke ich alles, was ich bin."
"Italien ist geschaffen, alles ist in Ordnung."
""Nicht alle Deutschen glauben an Gott, aber alle glauben an die Bundesbank." â zitiert auf bundesbank.de (Stand 09/07), spiegel.de, 30. Juli 2007"
"Was ist denn der Rhythmus? Der Rhythmus ist die Architektur des Seins, ist die innerliche Dynamik, die ihm Form gibt, ist das Wellensystem, welches das Sein dem Anderen entgegensendet, ist der reine Ausdruck der Lebenskraft."
"Schande ßber Chruschtschow und seine Genossen! Wie tief sind sie herabgesunken, dass sie die Sowjetunion so schändlich erniedrigen! Aber ihr Schicksal wird sie schon ereilen, und dieser Tag wird kommen."
"Stalin war, das muĂ sachlich festgestellt werden, eine sehr groĂe PersĂśnlichkeit, der geniale ZĂźge nicht abzusprechen sind. Politisch war er ein eiskalter und kluger FĂźhrer der Sowjetunion, der unter schwierigsten Umständen stets die Interessen seines Landes und seiner Partei vor Augen hatte und sie mit Ausnahme einiger schwerer Fehler in der letzten Phase seines Lebens weitgehend auch erfolgreich vertreten hat."
""Man soll nie seine Freiheit veräuĂern und"
"Der KĂśnig herrscht, aber er regiert nicht."
"Seefahrt tut not, Leben nicht."
"Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg schlieĂlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland gefĂźhrt wurde."
"Noch ist Polen nicht verloren, solange wir leben."
"Die Beherrschung der Arithmetik, Herr Kollege, ist keine Frage der Ăberheblichkeit."
"Wenn zwei Männer oder zwei Frauen sich darauf versteifen, denselben Fehler zu machen wie die Heterosexuellen, sollen sie das tun kÜnnen."
"Vom Standpunkt der deutschen AuĂenpolitik kann ich nur sagen: Dieser ProzeĂ wird in die Geschichte eingehen als ein Musterbeispiel, wie man unter Berufung auf bisher unbekannte juristische Formeln und auf die FairneĂ um die Kardinalprobleme von 25 Jahren schwerster Menschheitsgeschichte herumgehen kann."
"Ich sagte ihm, dass es im Namen der jĂźdischen Ăffentlichkeit meine erste Pflicht sei, ihm und durch ihn der katholischen Kirche fĂźr alles zu danken, was sie in den verschiedenen Ländern getan hat, um die Juden zu retten."
""Mein Volk, dem ich angehĂśre und das ich liebe, ist das deutsche Volk; und meine Nation, die ich mit groĂem Stolz verehre, ist die deutsche Nation. Eine ritterliche, stolze und harte Nation. [âŚ] Ich bin Blut vom Blute und Fleisch vom Fleische der deutschen Arbeiter und bin deshalb als ihr revolutionäres Kind später ihr revolutionärer FĂźhrer geworden." â Ernst Thälmann: Antwort auf Briefe eines Kerkergenossen, Berlin 1961, S. 73; http://www.thaelmann-gedenkstaette.de/GSETHP/Brief.html"
"Wir sagen nicht: Wählt Thälmann, dann habt ihr Brot und Freiheit. Wir sagen, um Brot und Freiheit mĂźĂt ihr kämpfen!"
"Erst wenn wir den Sozialismus in Deutschland haben, erst dann werden wir in Deutschland endgßltig den Hunger bezwingen, erst dann wird Deutschland kein Siechen- und Totenhaus mehr sein, erst dann werden die Millionen Mäuler unserer tuberkulÜsen und skrofulÜsen Kinder satt werden, erst dann werden die Notleidenden und Unterdrßckten ein Vaterland haben, ein Vaterland, das uns gehÜrt, erst dann werden sie eine sozialistische Heimat haben!"
"Wer dumpfe antisemitische Klischees bedient, stellt sich auĂerhalb unserer Ordnung."
"Hohmann kämpft seit langem um einen Platz an der Sonne, aber erst jetzt hat er die Bekanntheit erreicht, um die er sich so lange vergeblich bemßhte."
"Hohmann ist doch ein Rechtsradikaler."
"Wir haben nun gesehen, wie stark und nachhaltig Juden die revolutionäre Bewegung in RuĂland und mitteleuropäischen Staaten geprägt haben. [âŚ] Daher kĂśnnte man Juden mit einiger Berechtigung als ÂťTätervolkÂŤ bezeichnen. Das mag erschreckend klingen. Es wĂźrde aber der gleichen Logik folgen, mit der man Deutsche als Tätervolk bezeichnet."
"Wer seine staatsbĂźrgerlichen Pflichten erfĂźllt, fleiĂig arbeitet und Kinder groĂzieht, kann dafĂźr in Deutschland kein Lob erwarten, im Gegenteil, er fĂźhlt sich eher als der Dumme. Bei ihm nämlich kann der chronisch klamme Staat seine leeren Kassen auffĂźllen."
"Daher sind weder die Deutschen, noch die Juden ein Tätervolk."
"Die Freiheit, die Sie meinen, das ist die Willkßr fßr Sie, der Terrorismus fßr andere. Und willst du nicht mein Bruder sein, // So schlag' ich dir den Schädel ein."
"In dem kommenden Jahrhundert wird das deutsche Volk Hammer oder Ambos sein."
"Mit einem Worte: wir wollen niemand in den Schatten stellen, aber wir verlangen auch unseren Platz an der Sonne."
"Dieter Bohlen hat das Bundesverdienstkreuz verdient. Er ist ein Aushängeschild fßr Deutschland."
"Der Nationalsozialismus war eine europäische Antwort auf die Frage eines Jahrhunderts. Er war die edelste Idee, fĂźr die ein Deutscher die ihm gegebenen Kräfte einzusetzen vermochte. Er schenkte einst der deutschen Nation ihre Einheit, dem Deutschen Reiche einen neuen Gehalt. Er war eine echte soziale Weltanschauung und ein Ideal blutbedingter kultureller Sauberkeit. Der Sozialismus wurde miĂbraucht und entartete am Ende unter Menschen, denen sein SchĂśpfer in verhängnisvoller Weise sein Vertrauen geschenkt hatte. Mit ihm ist der Zusammenbruch des Reiches historisch verbunden, aber die Idee selbst ist Tat und Leben gewesen, das kann und wird nie vergessen werden."
"Sagen Sie ihnen, die Gesetze einzuhalten und die Verfassung der Vereinigten Staaten zu befolgen."
"Meine Herren, nun kommen wir auf die Frage des Lohnes. Ich frug Herrn Bebel: erkennen Sie an, daĂ der Lohn im sozialdemokratischen Staat ein gleicher sein muĂ? -- da weicht er aus, und zum zweiten Mal weicht er heute aus und bringt uns eine lange Erzählung Ăźber den Begriff des Lohnes in verschiedenen Jahrhunderten und Ăźber die Unwissenschaftlichkeit solcher Leute, wie ich einer bin. Was aber hat es fĂźr eine BewandniĂ mit Ihrer Berufung auf die Wissenschaft?! Wer wirklich von Wissenschaft durchdrungen ist, der spricht nicht immer davon, (lebhafte Zustimmung) dem wissenschaftlich Gebildeten merkt man es an an der Klarheit seiner Darstellung, an der Folgerichtigkeit seiner SchluĂfolgerungen. (Sehr richtig!) Aber wer -- und das passirt Autodidakten nur zu oft -- nicht Ăźber die Oberfläche hinausgekommen ist, mit gutem GedächtniĂ mehr oder weniger auswendig gelernt hat und dies mit einer gewissen Volubilität vorzutragen versteht, der hängt sich gerne das Mäntelchen der Wissenschaftlichkeit um und stolzirt damit herum wie auf dem Jahrmarkt diejenigen, die die grĂśĂten Pfuschmittel vertreiben, sich gern mit dem Talar der Wissenschaft zu schmĂźcken belieben. (Sehr gut!) Das ist das Kennzeichen nicht des wissenschaftlichen Arztes, sondern des Pfuschers! (Lebhaftes Bravo.)"
"Ich muĂ in der That sagen, diese beiden Stellen bezeichnen das Verfahren des Herrn StĂścker in einer Weise, daĂ es mir auĂerhalb des Hauses gar nicht schwer fallen wĂźrde, das mit einem kurzen Wort zu bezeichnen. Ich kann mich parlamentarisch nur dahin ausdrĂźcken, daĂ der Herr Abgeordnete StĂścker noch nicht in ganz wĂźnschenswerther Weise skrupulĂśs bei der Darstellung thatsächlicher Verhältnisse verfahren ist. (GroĂe Heiterkeit links.)"
"Indem man alle selbstständige Kassenbildung erschwert oder beschränkt, drängt man auf den Weg der Staatshilfe und erweckt hier AnsprĂźche an den Staat, die kein Staatswesen auf Dauer befriedigen kann. Man schafft im gĂźnstigsten Fall schablonenmäĂige dĂźrftige Einrichtungen, deren Unzulänglichkeit und Ungeeignetheit fĂźr diese Lebensverhältnisse mehr geeignet sind, neue Unzufriedenheit hervorzurufen, als vorhandene zu beseitigen."
"Es handelt sich nicht um den ExzeĂ eines einzelnen Soldaten, es handelt sich um die Befehle der Oberen, die wehrlosen Chinesen zu 60, 70, 100, 150 Mann einige Stunden nach beendigtem Gefecht an die Mauer zu stellen und niederschieĂen oder mit dem Bajonnett erstechen zu lassen. (HĂśrt! hĂśrt! links.) Das ist ein Ăźbereinstimmender Thatbestand, der von den verschiedensten Orten in diesen Soldatenbriefen gemeldet wird. Meine Herren, es ist nicht der miles gloriosus, der so schreibt. Wenn man diese Briefe ansieht, findet man umgekehrt, daĂ die Leute damit gar nicht prahlen (sehr richtig!) sondern Abscheu, Ekel, zum mindesten Mitleid darĂźber zum Ausdruck bringen (sehr gut! links), daĂ sie zu solchen Exekutionen kommandirt werden, und je eher je lieber wĂźnschen, wie es in einem Briefe heiĂt, âdaĂ dieses Schlachten ein Ende haben mĂśchteâ. Es handelt sich also gar nicht darum, hier eine Sentimentalität zum Ausdruck zu bringen, ein besonderes ZartgefĂźhl; nein, es handelt sich um die einfache Frage, solche Massenexekutionen gegen Wehrlose zu vermeiden."
"Wir aber schlieĂen unsere Betrachtungen mit dem Ausspruch, daĂ der Sozialismus nur eine auf unklares BewuĂtsein und unzureichende Erkenntnis der Natur und des Wesens der Menschen und der Dinge begrĂźndete Irreleitung der Arbeiter darstellt."
"Wir wollen nicht bloĂ den freien Austritt aus einer anerkannten Kirche, sondern wollen auch, daĂ der Ausgetretene sich einer Gemeinschaft anschlieĂen und darin diejenigen Ansichten bethätigen kann, die seinem eigenen Glauben, seiner eigenen Ueberzeugung entsprechen. Unser Programm geht dahin: gleiches Recht fĂźr alle Bekenntnisse, nicht bloĂ fĂźr die Bekenntnisse der anerkannten Religionsgemeinschaften. (Sehr gut! links.) Wir wollen nicht, daĂ die Erlangung von Rechten abhängig wird von einer Anerkennung, d. h. von einer Konzession der Obrigkeit, von einer Abstempelung des Bekenntnisses, welches einer Religionsgemeinschaft unterliegt."
"Weil man die Liberalen in ihren Grundsätzen nicht bekämpfen kann, (Widerspruch.) ohnmächtig dagegen ist in den groĂen Städten, â darum wird der RacenhaĂ zu HĂźlfe gerufen, nicht bloĂ um das Judenthum zu bekämpfen, sondern es ist die verzweifelte Anstrengung der konservativen Bestrebungen; um sich Ăźber Wasser zu halten, hat man zu solchen Mitteln greifen mĂźssen, nicht blos um die Juden zu bekämpfen, sondern um den Liberalismus anzugreifen. Meine Herren, das ist der eigentliche Kern der Sache. (Sehr wahr!)."
"Der Herr Staatssekretär hat ein Wort gebraucht, von dem ich wßnschte, er hätte es nicht gebraucht: Deutschland wird entweder Hammer oder Amboà sein. Nein, Deutschland wird nie mehr Amboà sein; aber Deutschland hat auch nicht den Beruf, Hammer zu sein: Deutschlands Beruf ist es nicht, auf andere VÜlker loszuhämmern. Wir wollen es jedem Volksstamm ßberlassen, in der Façon sich zu entwickeln, nach seinem Gefallen und seinen Verhältnissen entsprechend, und haben nicht den Beruf, auf ein Volk loszuhämmern und ihm die Gestalt zu geben, die uns als die richtige erscheint."
"Fßrst Bismarck ist zugleich der Träger eines Systems der inneren Politik, das wir als dem Liberalismus und dem parlamentarischen Wesen entgegengesetzt ansehen mßssen und deshalb im Interesse von Volk und Vaterland zu bekämpfen stets fßr unsere patriotische Pflicht erachtet haben."
"Das kann mich nicht trĂśsten, daĂ der reaktionäre SpieĂ, nachdem er bisher mehr gegen links gekehrt war, nun gegen das Centrum gerichtet wird, dieselbe Hand, die ihn nach rechts gedreht hat, kann ihn auch wieder nach links drehen."
"Der sozialistische Staat hat die Vernichtung der persĂśnlichen und politischen Freiheit zur Vorbedingung. (Widerspruch bei den Sozialisten.) â Jawohl! Krasser Despotismus einer Majorität oder einzelner weniger Leute, die dem Einzelnen vorschreibt, was er zu arbeiten hat, was er dafĂźr fĂźr einen Lohn empfängt und was er dafĂźr zu konsumiren hat; das ist der sozialistische Staat. (Widerspruch.) Es ist ja alles, was die Sozialisten wollen, gedruckt zu lesen; Ăźber ihre Tendenz ist ja nur die Polizei im Unklaren. (GroĂe Heiterkeit.)"
"Heute sieht man es als eine Heldenthat an, wenn man mehr trinkt, wie die Juden, und tadelt es als gebildete Nation, daĂ die Juden so viel Kinder auf hĂśhere Schulen schicken, und wenn man dann alle diese wackeren Thaten verrichtet hat â dann singt man: "Deutschland, Deutschland Ăźber Alles!" (StĂźrmische Heiterkeit.) Wahrlich: Unseren Freund Hoffmann von Fallersleben hat ein gĂźtiges Geschick davor bewahrt, diesen MiĂbrauch seines prachtvollen Liedes mit erleben zu mĂźssen, denn, das gestehe ich offen: wenn das deutsch, wenn das christlich sein soll, dann mĂśchte ich lieber Ăźberall in der Welt sein, als im christlichen Deutschland! (Lebhafter Beifall.)"
"Meine Herren, wir sind in einer Periode der MiĂverständnisse, namentlich auf dem Gebiete der Marine- und Militärverwaltung, und wir kĂśnnen uns des Eindrucks nicht erwehren, dass auf diesem Gebiete leicht uferlose, groĂe Pläne plĂśtzlich auftauchen und selbst bis zum parlamentarischen Ausdruck gelangen."
"Es gibt drei Arten von LĂźgen: LĂźgen, verdammte LĂźgen und Statistiken."
"Bitte entschuldige, ich kann das nicht nehmen."
"Niemand von uns steht unter Denkmalschutz, weder die Parlamente noch die Regierungen, nicht einmal das Staatsoberhaupt. Kritik muss sein."