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April 10, 2026
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"âIch glaube nicht, dass wir sehr eng verwandt sind, aber wenn du fähig bist, jedes mal wenn auf der Welt eine Ungerechtigkeit geschieht vor EntrĂźstung zu beben, dann sind wir Genossen, was wichtiger ist.â"
"âIch bin wohlauf und lechze nach Blut. Ganz wie ein richtiger Soldat"
"âDie Situation war fĂźr die Männer und fĂźr ihn unangenehm, also machte ich dem ganzen ein Ende und schoĂ ihm mit einer 32er Pistole in die rechte Gehirnhälfte mit Austrittsloch am rechten Schläfenbein. Er rĂśchelte noch ein wenig, dann war er tot.â"
"In meinem Gedicht spreche ich von Gottes glänzender Ironie, mir gleichzeitig achthunderttausend Bßcher und Dunkelheit zu schenken."
"Lesen ist Denken mit fremdem Gehirn."
"Im Unterschied zu den Nordamerikanern und fast allen Europäern identifiziert sich der Argentinier nicht mit dem Staat."
"Ich habe mir das Paradies immer als eine Art Bibliothek vorgestellt."
"Wir werden alle Augenblicke unseres Lebens wiedererlangen und sie kombinieren, wie es uns gefällt. Gott und unsere Freunde und Shakespeare werden unsere Mitarbeiter sein."
"Wer rßckwärts sieht, gibt sich verloren, [...] wer lebt und leben will, muà vorwärts sehen"
"Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden."
"Jede Bekanntschaft, jede sympathische Begegnung ist ein Gewinn."
"In jedem Urteil drĂźckt der naiv urteilende Mensch sich selbst aus, [...]"
"Ich denke nicht ans Ende, // Kein Fßrchten soll mich lähmen."
"FĂźr seine Handlungen sich allein verantwortlich fĂźhlen und allein ihre Folgen, auch die schwersten, tragen, das macht die PersĂśnlichkeit aus."
"Das Leben ist ein grundloses und ein uferloses Meer; ja, es hat wohl auch ein Ufer und geschßtzte Häfen, aber lebend gelangt man dahin nicht. Leben ist nur auf dem bewegten Meere, und wo das Meer aufhÜrt, hÜrt auch das Leben auf."
"Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz."
"Das Einzige, wonach wir mit Leidenschaft trachten, ist das Anknßpfen menschlicher Beziehungen, nichts ist uns umgekehrt so schmerzlich als das AuflÜsen derselben. Unser Glßck und Unglßck hängt von unseren menschlichen Beziehungen ab."
"Aus der FĂźlle des Herzens leben ist das Geheimnis des Genies; ein volles Herz ist die Voraussetzung dazu."
"[...] alles Menschliche will Dauer, Gott will Verwandlung."
"Zweifellos vermag die Politik GroĂartiges zu schaffen, aber nur das Herz vollbringt Wunder."
""Traurigkeit ist nicht ungesund"
"Er schloss sich ganze Tage in seinem Zimmer ein, lief auf und ab, zerbrach die Federn, wiederholte, änderte einen Takt hundertmal, schrieb ihn und strich ihn ebensooft wieder aus. Er arbeitete sechs Wochen an einer Seite, um sie schlieĂlich so niederzuschreiben, wie er sie im ersten Wurf skizziert hatte."
"Er hat die Frauen nicht verstanden, der erhabene Rousseau [...]. Bei allem seinen guten Willen und seinen guten Absichten hat er aus ihnen nichts zu machen gewuĂt als untergeordnete Wesen in der Gesellschaft. Er hat ihnen die alte Tradition gelassen, von der er die Männer freisprach; er sah nicht voraus, daĂ sie desselben Glaubens, derselben Moral bedĂźrfen wĂźrden, wie ihre Väter, ihre Gatten und ihre SĂśhne, daĂ sie sich erniedrigt finden wĂźrden, wenn sie einen anderen Tempel, eine andere Lehre hätten. Während er glaubte, MĂźtter zu bilden, bildete er nur Ammen. Er nahm den Mutterbusen fĂźr die erzeugende Seele. Der spiritualistischste Philosoph des letzten Jahrhunderts war ein Materialist in Bezug auf die Frauen."
"Nach der Liebe ist die Eitelkeit die schĂśnste Leidenschaft des Menschen [âŚ] Sie zwingt uns, gut zu sein, aus dem Drang heraus, so zu scheinen."
"Ja, auf den Boden."
"Ohne schlechte Menschen gäbe es keine guten Anwälte."
"Auch eine schwere TĂźr hat nur einen kleinen SchlĂźssel nĂśtig."
"Der Himmel weiĂ, dass wir uns niemals unserer Tränen schämen mĂźssen, denn sie sind der Regen auf den blind machenden Staub der Erde, der Ăźber unserem harten Herzen liegt."
"Kinder erleben nichts so scharf und bitter wie Ungerechtigkeit."
"Tatsachen, Tatsachen, Tatsachen gaben sich in jedem wesentlichen Anblick der Stadt kund; und Tatsachen, Tatsachen, Tatsachen in jedem nicht wesentlichen.[...] Was man also nicht mit Zahlen beweisen und dartun konnte, daĂ es auf dem billigsten Markte zu kaufen und auf dem teuersten zu verkaufen war, das hatte keine Existenzberechtigung, das sollte niemals sein, bis zu aller Welt Ende, Amen."
"ÂťIn diesem Leben haben wir nichts als Tatsachen nĂśtig, mein Herr: nichts als Tatsachen.ÂŤ"
"Ich glaube, dass die Beobachtungsgabe vieler sehr junger Kinder wegen ihrer Nähe und Genauigkeit etwas sehr Wunderbares ist. Wahrhaftig denke ich, dass man von den meisten Erwachsenen, die in dieser Hinsicht bemerkenswert sind, weniger sagen kann, dass sie diese Fähigkeit erworben, als vielmehr, dass sie sie nicht verloren haben."
"Ich fĂźhle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen."
"Wir dĂźrfen nicht hoffen, eine bessere Welt zu erbauen, ehe nicht die Individuen besser werden. In diesem Sinn soll jeder von uns an seiner eigenen Vervollkommnung arbeiten, indem er auf sich nimmt, was ihm im Lebensganzen der Menschheit an Verantwortlichkeit zukommt, und sich seiner Pflicht bewusst bleibt, denen zu helfen, denen er am ehesten nĂźtzlich sein kann."
"Warum kÜnnen wir die Elemente nicht einfach als die Strahlenden bezeichnen? Wir kÜnnen dafßr auch ein lateinisches Wort nehmen und sie radioaktive Elemente nennen. Ihre Eigenschaft, Strahlen auszusenden, kÜnnen wir als Strahlungstätigkeit oder Radioaktivität bezeichnen."
"Sie mßssen ihr Talent entdecken und benutzen. Sie mßssen herausfinden, wo ihre Stärke liegt. Haben Sie den Mut, mit ihrem Kopf zu denken. Das wird ihr Selbstvertrauen und ihre Kräfte verdoppeln."
"Pierre Curie stand am Beginn eines neuen Lebensabschnittes, der ihm zugleich mit mächtigeren Hilfsmitteln die natĂźrliche Fortsetzung einer groĂen wissenschaftlichen Laufbahn gebracht hätte."
"Ich mĂśchte meiner Heimat ein Geschenk machen, Pierre. Ich mĂśchte das Element Polonium nennen."
"Ich gehÜre zu denen, die die besondere SchÜnheit des wissenschaftlichen Forschens erfasst haben. Ein Gelehrter in einem Laboratorium ist nicht nur ein Techniker, er steht auch vor den Naturvorgängen wie ein Kind vor einer Märchenwelt."
"Mit einem Bild mĂśchte ich etwas TrĂśstliches sagen, so wie Musik trĂśstlich ist."
"Mein Herz ist wie das Meer // Hat Sturm und Ebb und Fluth // Auch Perlen findest du tief // Nur tief in mein Gemuth."
"Nur vor der Staffelei beim Malen fĂźhle ich ein wenig Leben."
"Je mehr man liebt, um so tätiger wird man sein."
"Ich komme immer mehr zu der Ăberzeugung, dass man den lieben Gott nicht nach unserer Welt beurteilen darf, denn das ist eine Studie, die ihm misslungen ist. [...] unsere Welt ist offenbar in Eile hingesudelt in einer jener schlechten Stunden, wo der Schaffende nicht mehr wusste, was er machte, oder den Kopf verloren hatte. [...] Nur Meister kĂśnnen sich derart täuschen, das ist vielleicht der beste Trost, denn man darf ja hoffen zu sehen, wie er mit derselben schĂśpferischen Hand die Scharte auswetzt."
"Wie sollte mein Herz zerreiĂen, als Hamburg bombardiert wurde, wenn es doch schon zerrissen war, als die Bomben auf London fielen."
"Nach ÂťliebenÂŤ ist ÂťhelfenÂŤ das schĂśnste Zeitwort der Welt."
"Der Radiumkondensator ist erfunden. Mit von WolkenhĂśhen herab gesandten RadiumstrahlenbĂźndeln in ein paar Minuten feindliche Flotten und Heere zu vernichten, ist ein Kinderspiel."
""Wer den schÜnen alten Mann an jenem 22. März (am 30. März, seinem Hochzeitstag, traf ihn ein Herzschlag) sprechen gehÜrt, durch ganze zwei Stunden, weihevoll, begeisterungsvoll, in die hÜchsten Regionen des Gedankens strebend"
"Lampenfieber ist eine Begleiterscheinung der Eitelkeit, eine zitternde Frage an das Schicksal: wie werde ich gefallen?, mit dem ganzen Nachdruck auf der Silbe ÂŤichÂť."
"Keinem vernĂźnftigen Menschen wird es einfallen, Tintenflecken mit Tinte, Ălflecken mit Ăl wegwaschen zu wollen. Nur Blut soll immer wieder mit Blut abgewaschen werden."