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April 10, 2026
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""Der KĂśder muss dem Fisch gefallen, nicht dem Angler." â Ăźber das Programmangebot des Privatfernsehens; zitiert bei: Wirtschaftswoche 35/1990 vom 24. August 1990, S. 56."
"Zum Bleiben wie zum Wandern muà die Rasse zunächst an Ort und Stelle verbessert werden. Man muà sie kriegsstark, arbeitsfroh und tugendhaft machen."
"Ziehen wir in eine Gegend, wo es fĂźr die Juden ungewĂśhnliche wilde Tiere gibt â groĂe Schlangen usw. â so benĂźtze ich die Eingeborenen, bevor ich sie in den Durchzugsländern beschäftige, dazu, diese Tiere auszurotten. Hohe Prämien fĂźr Schlangenhäute usw. und fĂźr die Brut."
"Wien, 16. April 1896. Hier unterbrach ich damals die zusammenhängende Darstellung, denn es folgten mehrere Wochen einer beispiellosen Produktion, in denen ich die Einfälle nicht mehr ruhig ins Reine schreiben konnte. Ich schrieb gehend, stehend, liegend, auf der Gasse, bei Tisch, bei Nacht, wenn es mich aus dem Schlaf aufjagte."
"Bei Arabern und Kurden sind wir beliebt. Streitende Araber gehen zuweilen statt zum tĂźrkischen Richter zu einem Juden, der richten soll."
"Von unserem Nationalplan spricht ganz Palästina. Wir sind ja doch die angestammten Herren des Landes."
"Tatsächlich ist der Antisemitismus die Folge der Judenemanzipation, BevĂślkerungen, denen das historische Verständnis mangelt â also alle â, sehen uns aber nicht als geschichtliches Produkt an, nicht als die Opfer frĂźherer, grausamer und noch beschränkterer Zeiten. Die wissen nicht, daĂ wir so sind, weil man uns unter Qualen so gemacht hat, weil die Kirche das Wuchergewerbe fĂźr Christen unehrlich machte und wir durch die Herrscher in Geldgeschäfte gedrängt wurden. Wir kleben am Geld, weil man uns aufs Geld geworfen hat."
"Selbstverständlich werden wir Andersgläubige achtungsvoll dulden, ihr Eigentum, ihre Ehre und Freiheit mit den härtesten Zwangsmitteln schßtzen."
""Mit dem Verleger Breitenstein abgeschlossen. Er war begeistert, als ich ihm einige Stellen aus der nach langer MĂźhe endlich fertigen Schrift vorlas. Den Titel habe ich geändert. âDer Judenstaat". Jetzt fĂźhle ich die Erleichterung nach getaner Arbeit. Einen Erfolg erwarte ich nicht."
""Ich glaube, es muĂ jetzt schon von allen Seiten klar sein: Der Judenstaat ist ein WeltbedĂźrfnis! Und darum wird er entstehen"
"Ich glaube, der Judenstaat ist ein WeltbedĂźrfnis, und darum wird er entstehen."
"Ich begreife den Antisemitismus. Wir Juden haben uns, wenn auch nicht durch unsere Schuld, als FremdkĂśrper inmitten verschiedener Nationen erhalten. Wir haben im Ghetto eine Anzahl gesellschaftswidriger Eigenschaften angenommen. Unser Charakter ist durch den Druck verdorben, und das muĂ durch einen anderen Druck wieder hergestellt werden."
"Erzogen wird man nur durch Härten. Es wird die Darwinsche Mimikry eintreten. Die Juden werden sich anpassen. Sie sind wie Seehunde, die der Weltzufall ins Wasser warf. Sie nehmen Gestalt und Eigenschaften von Fischen an, was sie doch nicht sind. Kommen sie nun wieder auf festes Land und dĂźrfen da ein paar Generationen bleiben, so werden sie wieder aus ihren Flossen FĂźĂe machen."
"Die arme BevÜlkerung trachten wir unbemerkt ßber die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserm eigenen Lande jegliche Arbeit verweigern. // Die besitzende BevÜlkerung wird zu uns ßbergehen. Das Expropriationswerk muà ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen."
"Der Antisemitismus, der in der groĂen Menge etwas Starkes und UnbewuĂtes ist, wird aber den Juden nicht schaden. Ich halte ihn fĂźr eine dem Judencharakter nĂźtzliche Bewegung. Er ist die Erziehung einer Gruppe durch die Massen und wird vielleicht zu ihrer Aufsaugung fĂźhren."
"Den jetzigen Antisemitismus kann man nur an vereinzelten Orten fĂźr die alte religiĂśse Intoleranz halten. Zumeist ist er bei den KulturvĂślkern eine Bewegung, mit der sie ein Gespenst ihrer eigenen Vergangenheit abwehren mĂśchten."
"Wenn ihr wollt, ist es kein Märchen"
"Zu den hohen Einwendungen gehĂśrt es, dass in der Welt die Nothlage der Juden nicht die einzige ist. â Ich meine aber, dass wir immerhin anfangen sollen, ein wenig Elend hinwegzuräumen; wäre es auch vorläufig nur unser eigenes."
"Wir sind ein Volk, Ein Volk."
"Ich glaube an das Aufsteigen der Menschen zu immer hĂśheren Graden der Gesittung, nur halte ich es fĂźr ein verzweifelt langsames."
"Meine persĂśnliche Ansicht ist die, daĂ in einer zukĂźnftigen Wissenschaft die Realität weder âpsychisch" noch âphysisch" sein wird, sondern irgendwie beides und irgendwie keines von Beiden."
"Von einem inneren Zentrum aus scheint sich die Psyche im Sinne einer Extraversion nach auĂen zu bewegen in die KĂśrperwelt, in der nach Voraussetzung alles Geschehen ein automatisches ist, so daĂ der Geist diese KĂśrperwelt mit seinen Ideen gleichsam ruhend umspannt."
"Unser Freund Dirac hat eine Religion; und der Leitsatz dieser Religion lautet: 'Es gibt keinen Gott und Dirac ist sein Prophet.'"
"Einkommen und VermĂśgen sind keine Schande, hĂśchstens die Art, wie sie zustande kommen."
"Ein Bundeskanzler dieser Republik geht nicht durch die HintertĂźr."
"Wenn die Juden ein Volk sind, so ist es ein mieses Volk."
"Und wenn mich einer fragt, wie denn das mit den Schulden ist, dann sag ich ihm das, was ich immer wieder sage: Dass mir ein paar Milliarden mehr Schulden weniger schlaflose Nächte bereiten als ein paar hunderttausend Arbeitslose mehr bereiten wßrden."
"Lernen S' a bisserl Geschichte, Herr Reporter!"
"Es ist eine Rache der Geschichte, daà die einst jungen Revolutionäre nun auf ihre alten Tage befrackt und mit Orden behangen auf Bälle gehen mßssen, um dort zu repräsentieren."
"Es gibt heute keinen Antisemitismus mehr in Ăsterreich. Das wird den Leuten hĂśchstens eingeredet. Ich habe nie irgendeinen Antisemitismus verspĂźrt."
"Fortschritt in eine Richtung kommt nicht ohne Aufhebung der MĂśglichkeit zum Fortschritt in eine andere Richtung zustande."
"Es ist kurzsichtig anzunehmen, dass man âşLĂśsungenâš fĂźr Menschen hat, an deren Leben man nicht teilnimmt und deren Probleme man nicht kennt."
"Selbst Scheinfächer wie die Wissenschaftstheorie, die der Wissenschaft ihren Namen, der diese aber keine einzige brauchbare Idee verdankt, werden weit ßber den Wert ihrer positiven Beiträge finanziert."
"[...] der wird einsehen, daĂ es nur einen Grundsatz gibt, der sich unter allen Umständen und in allen Stadien der menschlichen Entwicklung vertreten läĂt. Es ist der Grundsatz: Anything goes. (Mach, was du willst)"
"Der einzige Grundsatz, der den Fortschritt nicht behindert, lautet: Anything goes. (Mach, was du willst)"
"Literatur eignet sich nicht zur Darstellung von Sachverhalten, wohl aber zur Manipulation des Lesers und meiner selbst."
"Liebe ist Verantwortung eines Ich fĂźr ein Du."
"Gott wohnt, wo man ihn einläĂt."
"Erfolg ist keiner der Namen Gottes."
"Der Mensch wird am Du zum Ich."
"Beziehung beruht auf Gegenseitigkeit."
"Alt sein ist ja ein herrliches Ding, wenn man nicht verlernt hat, was anfangen heiĂt."
"Alles wirkliche Leben ist Begegnung."
"Alle Reisen haben eine heimliche Bestimmung, die der Reisende nicht ahnt."
""Wenn jemand im Gespräche sagt: âOhne Ihnen n a h e t r e t e n zu wollen, selbstverständlich ---â tritt er einem direkt mitten in die Seele hinein!"- Splitter, in: Nachfechsung, S. Fischer, Berlin 1916, S. 15"
"Wenn ich die Leute in den Sanatorien so Revue passieren lasse"
"âSie ruinieren uns alle Frauen, mein Herr Dichter, indem Sie Ihre AnsprĂźche an den Mann und seine Art und Weise vergrĂśĂern!â âIch sehe es ein, daĂ es taktlos von mir ist, die Frauen darauf aufmerksam zu machen, daĂ der Mann ein Wesen von unendlicher Kultur sein sollte!â âWohin kämen wir, bitte, wenn wir nur immer den Idealen nachhängen wĂźrden?!?â âZ u d e n I d e a l e n!â Aus einer Skizze mit dem Titel Aus unseren Tränen wird Weisheit; aber aus eurem Lächeln?!? in Märchen des Lebens Fischer Berlin 19114, S. 170"
"Sich etwas, auch nur das Geringste, gefallen lassen, ist immer eine riesige Dummheit! Denn âinnerlichâ läĂt man es sich ja doch nicht gefallen. Und das allein setzt sich dann doch irgendwie allmählich durch! Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"RĂźcksicht RĂźcksicht ist âSeelenadelâ! Wer RĂźcksicht nimmt, ist richtig adelig. Aber wissen, es genau wissen, was zu berĂźcksichtigen ist! Nicht nur glauben, meinen, ahnen, hoffen, wĂźnschen! Sondern wissen, wissen! RĂźcksicht nehmen ist eigentlich die ganz tiefe Liebe. Es ist nämlich die Menschlichkeit! Es ist eine âgeistigeâ Sache, während die Liebe eine tierische ist, oder sagen wir milder, eine pflanzlich-organische! Zur âRĂźcksichtâ gehĂśrt eine Kenntnis des Menschen, den man berĂźcksichtigen will, soll. Zur Liebe gehĂśrt nur ein GefĂźhl, das uns âentschuldigenâ soll fĂźr unsere RĂźcksichtslosigkeiten! âIch hab dich halt zu gern!â Nein, du hast ihn halt zu wenig gern! RĂźcksicht ist, âdie Liebe im Geisteâ. Wer, wer hat sie?! Splitter In: Nachfechsung S. Fischer, Berlin 1916. 1."
"Nur das Herz hat ewig belebende tropische Wärme. SchÜnheit allein mordet."