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April 10, 2026
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"Ich bin der Bottich // du drin der Hering. // Und das Salz zwischen uns // ist die Liebe // die uns haltbar macht // und zerfriĂt."
"Wir haben seit Jahren faktisch zwar eine Dienstpflicht, aber von einer allgemeinen Wehrpflicht zu reden, fällt zunehmend schwerer, weil eben der Anteil derer, die tatsächlich der Wehrpflicht genßgen, immer geringer wird. Es zeichnet sich sogar ab, dass der Anteil derer, die fßr die Wehrersatzpflicht in Betracht kommen, hÜher sein kann als derjenigen, die Wehrpflicht leisten."
"Wehrpflicht und demokratisch verfasster Staat sind nicht einander bedingende GrĂśĂen; auch die Freiwilligen-Armee passt durchaus in das demokratische GefĂźge. Nur beides kann man nicht zugleich haben: Diskret den Weg zur freiwilligen Armee weisen und in einem Erinnerungsposten an der Wehrpflicht festhalten."
"Politisch legitimiert bleibt die Wehrpflicht nur, wenn Wehrgerechtigkeit gewahrt ist."
"Die Legitimation der Wehrpflicht muss sehr sorgfältig geprßft werden, da sie die intensivste Inpflichtnahme des Staates bedeutet. Es bedarf hierzu einer sorgsamen Beobachtung der Rahmenbedingungen. Dazu gehÜrt auch das Gebot der Einhaltung der Wehrgerechtigkeit."
"Dass Wehrpflicht-Armee und demokratisch verfasster Staat einander bedingende GrĂśĂen sind, das kann man nun wirklich nicht sagen."
"Elf Freunde mĂźĂt Ihr sein, um Siege zu erringen"
"Die Szymaniaks, Tilkowskis, Szepans und Burdenskis wurden nicht gefragt, wo sie herkommen, sie mussten gut kicken kĂśnnen."
""Wir sind die letzten Helden des 20. Jahrhunderts; nach uns kommen nur noch Spieler aus Kunststoff." Stefan Goch/Ralf Piorr (Hrsg.): Wo das FuĂballherz schlägt. FuĂball-Land Nordrhein-Westfalen. Klartext, Essen 2006, ISBN 3-89861-348-8, S. 249, und Hardy GrĂźne: Vom Kronprinzen bis zur Bundesliga 1890â1963. AGON, Kassel 1996, ISBN 3-928562-85-1, S. 366"
"Kein Kniefall, auch nicht vor gekrÜnten Häuptern."
"Ein Pilsken gibt einen flachen SchuĂ."
"Und die selbe schwarze Galle, die dem Zentrum der Welt gleich ist, neigt unwiderstehlich dazu, das Zentrum aller Dinge zu erforschen, und sie fĂźhrt uns Ăźber sich selbst hinaus, um die allerhĂśchsten Dinge zu begreifen, denn sie hat Gemeinschaft mit dem Saturn, dem allerhĂśchsten Planeten."
"Tausende von Forschungsarbeiten haben gezeigt, dass die Evolution ein realhistorischer Prozess ist. Kein vernĂźnftiger Mensch, der die internationale Fachliteratur kennt, wĂźrde das bezweifeln."
"Man kann mit tief religiĂśsen Menschen in der Ăffentlichkeit nicht Ăźber Glaubenssätze diskutieren. Die wĂźrde man doch der Lächerlichkeit preisgeben. Auf die Frage, wie der SchĂśpfer die Grundtypen hervorgebracht hat, wĂźrde Scherer Âťbiblische WunderÂŤ daherbeten."
"Polnisch, deutsch, mit den Händen. Hauptsache, der Paà kommt, und der Ball ist im Tor."
"Ich glaube, in Spanien oder Italien weià man, um wen es geht, wenn der Name Klose fällt."
"Anders als die anderen groĂen Legenden der Weltrevolution des zwanzigsten Jahrhunderts â Marx und Engels, Lenin, Stalin und Mao Tse-tung â war Che Guevara eben kein ausgesprochener Parteiideologe gewesen, kein langjähriger FĂźhrer unĂźbersehbarer Volksmassen, und, trotz allem, kein MassenmĂśrder, kein BĂźrokrat des VĂślkermords, kein Schreibtischtäter."
"Ich glaube, daĂ es ein Segen wäre, wenn alle Kritiker des Theaters so unaufhĂśrlich Forderungen stellten, wenn alle das Theater so wichtig nähmen wie ich. Denn ich nehme es ja nicht als Selbstzweck wichtig, sondern als Mittel zum Zweck. Ich weiĂ, daĂ es das Leben spiegelt, aber ich weiĂ auch, daĂ es ins Leben zurĂźckwirkt."
"Er verrenkte, wie er selbst einmal von einem Dramatiker geschrieben hat, seine Halswirbel, um affektierter sein zu kĂśnnen. Er gestikulierte mit Händen und FĂźĂen. Er verstellte seine Stimme und schrie sich heiser. Er schnitt Grimassen und schlug Capriolen und erzielte mit alledem, was er erzielen wollte: er fiel auf."
"Wenn wir jeden, der bei uns mal BlĂśdsinn erzählt oder uns Probleme macht, ausschlieĂen, dann wird's auf die Dauer einsam."
"Du musst durch eigene Bildung, durch eigenes Handeln versuchen, dein Leben zu gestalten, sonst wirst du gestaltet."
"Wir sind keine Wurstfabrik, die ein neues Label druckt, Marketingunternehmen bestellt und sagt, jetzt wollen wir mal wieder."
"Wir nehmen zwar eine Position zwischen den Extremen [gemeint: liberaler Individualismus und sozialistischer Kollektivismus] ein, aber es gibt, wenn man so sagen mĂśchte, eine 'Schlagseite' zum Liberalismus."
"Der Mensch ist ein leidendes Wesen, daran besteht kein Zweifel."
"Wein ist dem glßcklichen Sänger ein schnelles Pferd, als Wassertrinker bringst du jedoch nichts Rechtes zustande."
"Es muĂ ihm also auch ein hĂśheres MaĂ an Verantwortung und Freiheit gegeben sein, und wir sind der Ansicht, daĂ ein verantwortlich mitarbeitender und in seinen Grundrechten geschĂźtzter Soldat mit viel grĂśĂerer Ăberzeugung die Lebensordnung der Freiheit zu verteidigen in der Lage ist."
"Selbst fßr Nicht-Muslime gibt es kaum etwas Erstaunlicheres als seine Sprache mit dem bemerkenswerten Reichtum ihres klangvollen Stils, die diese einfachen Menschen, die Redegewandtheit so hoch schätzten, zu Begeisterungsstßrmen hinriss."
"Eine Politikerin sollte nicht die Augen schlieĂen und dann einfach den Mund aufmachen, sondern erst die Augen und dann langsam den Mund."
"Die Wiedervereinigung hätte zum Anlass fßr das Konzept eines schlanken Staates, eines entschlackten Sozialsystems und einer deregulierten Wirtschaft genommen werden mßssen."
"Als ein literarisches Denkmal steht so der Koran als einzigartige SchÜpfung in der arabischen Literatur ohne Vorläufer noch Nachfolger in einer ihm eigenen Sprache da. Muslime aller Zeiten sind sich einig, die Unnachahmlichkeit nicht nur des Inhalts, sondern auch des Stiles zu bekräftigen."
"Nur wer die Herzen bewegt, bewegt die Welt."
"Gott war fortgegangen, aber die Propheten kamen. Aus allen KellerhĂśhlen stiegen sie hervor, auf den TribĂźnen hoben sie die nackten, verzehrten Arme, in den Parlamenten beschworen sie das Reich der Liebe, aus den Sternen rissen sie Weisheit und Schicksal: aber der Engel war fort, der einzige, der die Lose trug und wuĂte."
"Gefecht und Schlacht, Tod und ZerstĂśrung, das konnte nicht alles sein. Irgendwo schleiften die zerrissenen ZĂźgel dieses Wagens Ăźber die Erde, und so lange muĂte man gehen, bis sie Ăźber einen hinwegfegten und man versuchen konnte, ein StĂźck zu ergreifen. Den Sinn muĂte man zu finden suchen; nicht das Ganze, die LĂśsung, das Letzte, aber ein StĂźckchen Sinn, den Schimmer eines Planes, und dann wollte man in Gottes Namen noch einmal anfangen."
"Deutschland muĂ leben, und wenn wir sterben mĂźssen!"
"Ich bin wie Nobel der Ansicht, dass die Menschheit mehr Gutes als BĂśses aus den neuen Entdeckungen gewinnen kann."
"Ich mĂśchte einen Stoff oder eine Maschine schaffen kĂśnnen von so fĂźrchterlicher, massenhaft verheerender Wirkung, daĂ dadurch Kriege Ăźberhaupt unmĂśglich wĂźrden."
"Ich bin besonders der Ansicht, dass groĂe ererbte VermĂśgen ein UnglĂźck sind, die das Menschengeschlecht nur in Apathie fĂźhren."
"Es gibt nicht den geringsten Grund, warum ich, der ich fßr das Kaufmännische nicht ausgebildet bin und es von Herzen hasse, damit fortfahren sollte."
"Ohne Bildung sehen wir den Fortschritt der Menschheit als Zuschauer, auf den Bildschirmen, die es immer geben wird, aber wir werden weder Handelnde noch Teilnehmer sein."
"Korruption, nicht als sporadische Tat einer Gruppe von Einzelpersonen, sondern als Verhalten, das das Gemeinwesen beschädigt und unter der Hand versucht, sich einen Freibrief im individuellen und kollektiven Bewusstsein zu verschaffen. Das ist der grĂśĂte Schaden."
"Autoritarismus ist eine Bedrohung, die unsere ganze Geschichte durchzieht. Und noch immer hÜren wir auch von dieser Gewalt jeden Tag in den Nachrichten. Institutionen, die nicht funktionieren, Angst davor, gerechte Gesetze zu machen und gerechte Urteile zu fällen. Und mit der Missachtung der Gesetze und der Verfassung geht eine Rhetorik einher, die Verlogenheit und mangelnde Transparenz im politischen Leben verdeckt."
"Als Schriftsteller bedrängt mich die Dßsternis der Wirklichkeit, und doch habe ich den besten Beruf der Welt. Ich muss mir mein eigenes Modell bauen."
"Ich war der erste europäische Musikjournalist, der 1982 ein Interview mit ihr machte. Dafßr flog ich extra nach New York. Sie sagte 'hallo' und 'auf Wiedersehen' zu mir. Dazwischen kicherte sie, schlßrfte Bier aus der Flasche, rßlpste ein- oder zweimal und spielte mit einem der vielen Kruzifixe, die sie um den Hals trug. Keine Spur von Professionalität. Ich fand sie ordinär."
""Der BĂźrgermeister von Berlin ist schwul. Und er hat das vor der Wahl auf einem Parteitag gesagt. Mutig"
"Dresden heiĂt die Kunst zu leben."
"Kunst kann nicht modern sein; Kunst ist urewig."
"Den KĂźnstler hemmen ist ein Verbrechen, es heiĂt keimendes Leben morden!"