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April 10, 2026
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"Damit das MĂśgliche entsteht, muĂ immer wieder das UnmĂśgliche versucht werden."
"Der Aphorismus ist so etwas wie ein Edelstein, der durch Seltenheit an Wert gewinnt und nur in winzigen Dosen ein GenuĂ ist"
"niemand soll mir sagen: âşda oben gehĂśrt der Mensch nicht hinâš. Denn der Mensch gehĂśrt Ăźberall dahin, wo er hin will."
"Einfach gelobt sei der Wein, doppelt gelobt das Bier. // Doppeltheit ist gut, Einfachheit das Beste."
"In jeder Krise wird nach Schuldigen gesucht, nach SĂźndenbĂścken. Auch in der Weltwirtschaftskrise von 1929 wollte niemand an einen anonymen Systemfehler glauben."
"Die EntrĂźstung Ăźber die Gesetze des Kapitalismus ist mĂźĂig. Auch wenn diese EntrĂźstung die Fallgesetze beträfe, hätte Gott dafĂźr nur ein mĂźdes Lächeln Ăźbrig."
"Mit etwas mehr Ungerechtigkeit lebt es sich besser. Etwas mehr Ungleichheit bei der Einkommensverteilung macht auch fĂźr die weniger gut dabei Wegkommenden letztlich einen hĂśheren Lebensstandard, als wenn man ein egalitäres System schafft, wo alle das gleiche kriegen und alle gleichermaĂen arm sind."
"Mich stĂśren die KĂźnstler, die irgendwann vergessen haben, dass sie auch einmal kleine ArschlĂścher waren und dann, wenn sie groĂ rausgekommen sind, ihr Publikum, die Leute also, die ihnen ihren Lebensstil ermĂśglichen, wie die letzten Deppen behandeln."
""Ich hab halt das GlĂźck gehabt, dass ich mit nur drei Akkorden zwanzig Lieder spielen kann"
"Du kannst die Leute nicht motivieren wenn sie nicht das Gefßhl haben unmittelbar selbst davon betroffen zu sein! Und damit arbeitet unsere Politik: Sie macht glaubend das man selbst ja nicht dazugehÜrt und betroffen ist, und selbst wenn einer dann mal z.B. keine Arbeit hat und im Schuldensumpf steckt, selbst dann fßhlt man sich nicht betroffen, sondern schämt sich eher und kommt erst gar nicht auf die Idee dagegen anzukämpfen."
"Du kannst dich Ăźber jemanden ärgern, aber sobald du zu feige bist, das demjenigen auch zu sagen, musst du den Ărger unzerkaut runterschlucken und den Typen so nehmen, wie er ist. Ich will im Grunde niemanden beleidigen, ich sage nur, was meiner Meinung nach Sache ist."
"Alle Drogen sollten erlaubt sein. Die gesamte Beschaffungskriminalität wßrde dann wegfallen, aber der Staat will das nicht. Das System Staat kann doch besser existieren, wenn es mehr Kranke gibt. Jeder hat doch eine Eigenverantwortlichkeit. Das geht doch jeden nur selbst etwas an."
"Lies keine Oden, mein Sohn, lies die Fahrpläne: sie sind genauer."
"Heiterkeit ist eine moralische Frage. MĂźrrische Leute, die andere mit ihren Problemen behelligen, die halte ich fĂźr rĂźcksichtslos."
"Der Mensch ist der einzige unter den Primaten, der die TĂśtung seiner Artgenossen planvoll, in grĂśĂerem MaĂstab und enthusiastisch betreibt. Der Krieg gehĂśrt zu seinen wichtigsten Erfindungen."
"Wenn ich verzweifelt bin, was geht´s mich an?"
"Denn wenn ich ein Konservativer bin, so allein deshalb, weil es heute nicht genßgt, die Welt zu verändern, vom Interpretieren zu schweigen. Weil wir sie zuallererst einmal bewahren mßssen. In diesem Sinne bin ich, sind wir: die Gegner der Atomrßstung und der Kernreaktoren, Konservative. Also im Sinne von Konservator."
"Je ernster die Lage, umso ernster kann die Funktion des Unernstes werden."
"Ich mag keinem Club angehĂśren, der mich als Mitglied aufnimmt."
"Zwischen den Wolkenkratzern des Wirtschaftswunders bläst ein warmer und staubiger Wind, der nach Aas, Geschlecht und Kloake riecht."
"Manch einer, der vor der Versuchung flieht, hofft doch heimlich, dass sie ihn einholt."
"Es war ein kalter Wintertag, und der Nebel, der aus dem groĂen FluĂ stieg, breitete seinen Schleier auch Ăźber diese Geschichte, die kaum dass sie fertig war, schon uralt erschien."
"Was George Orwell als Zeitalter der Uniformität beschrieben hat, das ist heute das Zeitalter der Globalisierung geworden, die Verteilung der Arbeit rund um den Globus."
"Mit fĂźnfzig hat jeder das Gesicht, das er verdient."
"Wenn der weiĂe Mann zum Tyrannen wird, zerstĂśrt er seine eigene Freiheit"
"Da Pazifisten mehr Handlungsfreiheit in Ländern haben, in denen Ansätze der Demokratie bestehen, kÜnnen Pazifisten effektiver gegen die Demokratie wirken als fßr sie. Objektiv betrachtet ist der Pazifist pro-nazistisch."
"Falls Freiheit Ăźberhaupt etwas bedeutet, dann bedeutet sie das Recht darauf, den Leuten das zu sagen, was sie nicht hĂśren wollen."
"Alle Tiere sind gleich. Aber manche sind gleicher als die anderen."
""Wenn Sie ein Bild von der Zukunft haben wollen, so stellen Sie sich einen Stiefel vor, der auf ein Gesicht tritt. UnaufhĂśrlich." "1984"
"Krieg ist Frieden; Freiheit ist Sklaverei; Unwissenheit ist Stärke"
"Freiheit ist die Freiheit zu sagen, dass zwei plus zwei vier ist. Wenn das gewährt ist, folgt alles weitere."
"Shaw. So ernst, wie der heiter tut, ist er gar nicht."
"âEngland und Amerika sind zwei Länder, die durch die gemeinsame Sprache getrennt sind."
"Wenn ich scherzen will, sage ich die Wahrheit. Das ist immer noch der grĂśĂte SpaĂ auf Erden."
"Je mehr ein Mensch sich schämt, desto anständiger ist er."
"Gleichheit ist der beste PrĂźfstein zur Unterscheidung zwischen einem echten Sozialisten und einer nur treuherzig entrĂźsteten Seele, die Mitleid mit den Armen hat."
"Das grĂśĂte Ăbel, das wir unseren Mitmenschen antun kĂśnnen, ist nicht, sie zu hassen, sondern ihnen gegenĂźber gleichgĂźltig zu sein. Das ist absolute Unmenschlichkeit."
"Ich zitiere mich oft selber. Ich finde, es bringt Attraktivität in das Gespräch."
"âDie Heiligen: posthume Karrieristen.â"
"âEr hat niemals einen Hinrichtungsbefehl ausgefertigt. Immer die Sekretärin.â"
"âJede Religion misst die Glaubensstärke ihrer Anhänger an der Bereitschaft, Holz fĂźr den Scheiterhaufen herbeizuschleppen.â"
"âDer Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.â"
"âDie hartnäckigsten Anhänger der Sklaverei waren nicht die Sklavenhalter, sondern die privilegierten Sklaven.â"
"âJe hĂśher das Podest, auf das der Zwerg hinaufklettert, desto klarer sieht man, was fĂźr ein Zwerg es ist.â"
"âAphorismen entstehen nach dem gleichen Rezept wie Statuen: Man nehme ein StĂźck Marmor und schlage alles ab, was man nicht unbedingt braucht.â"
"Vielleicht ist das Scheitern des Versuchs Einsteins, eine allgemeine Feldtheorie aufzustellen, fĂźr die Physik sein wichtigster Beitrag."
"Einstein pflegte so oft von Gott zu reden, daĂ ich beinahe vermute, er sei ein verkappter Theologe gewesen."
"Der Unterschied zwischen Kant und Einstein besteht nicht darin, daĂ der eine einen euklidischen und der andere einen nicht-euklidischen Raum annahm, sondern vor allem in der Beziehung, die sie zwischen der Mathematik und der Wirklichkeit herstellten."
"Was alle angeht, kĂśnnen nur alle lĂśsen."
"Jeder Versuch eines Einzelnen, fĂźr sich zu lĂśsen, was alle angeht, muĂ scheitern."