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April 10, 2026
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"Es lohnt sich, keinen Hut zu tragen, endet der Mensch bereits am Kragen."
""Es gibt GerĂźchte, dass HĂźlsenfrĂźchte"
""Die Augen sind nicht nur zum Sehen, sind auch zum Singen eingericht'"
""Das Leben kommt auf alle Fälle aus einer Zelle, doch manchmal endets auch"
"Inzwischen ist die Bild-Zeitung ja fast schon das regierungsamtliche Blatt."
"[...] er kam mir nach und sagte: "Was guckst du mich denn so entgeistert an, mein BlĂźmelein -- ich schlage vor, daĂ wir jetzt erst einmal bumsen." Nun, inzwischen war ich bei meiner Handtasche, und er ging mir an die Kledage, und ich dachte: "Bumsen, meinetwegen", und ich hab' die Pistole rausgenommen und sofort auf ihn geschossen [...] und ich dachte: Gut, jetzt bumst's. [...] Ohne Reue, ohne Bedauern. Er wollte doch bumsen, und ich habe gebumst, oder?"
"Personen und Handlung dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser journalistischer Praktiken Ăhnlichkeiten mit den Praktiken der Bild -Zeitung ergeben haben, so sind diese Ăhnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich."
"Mir muĂ eine Sache SpaĂ machen, sonst werde ich krank."
"Der Feierabend des NichtkĂźnstlers ist die Arbeitszeit eines Clowns."
"als Luftveränderung kann Bonn fßr Stunden Wunder wirken."
"Nichts darf man, auch keinen Krieg anfangen."
"ÂťHĂśflichkeit ist doch die sicherste Form der VerachtungÂŤ."
""Einmischung ist die einzige MĂśglichkeit, realistisch zu bleiben." â Einmischung erwĂźnscht [1973], S. 15 books.google, in: Einmischung erwĂźnscht. Schriften zur Zeit. Kiepenheuer & Witsch 1977, S. 13 ff. Vgl. auch boell.de"
"Dort, wo der Staat gewesen sein kĂśnnte oder sein sollte, erblicke ich nur einige verfaulende Reste von Macht, und diese offenbar kostbaren Rudimente von Fäulnis werden mit rattenhafter Wut verteidigt. Schweigen wir also vom Staat, bis er sich wieder blicken läĂt. In diesem Augenblick von ihm zu sprechen, wäre Leichenfledderei oder Nekrophilie."
"Der Regen ist hier absolut, groĂartig und erschreckend. Diesen Regen schlechtes Wetter zu nennen, ist so unangemessen, wie es unangemessen ist, den brennenden Sonnenschein schĂśnes Wetter zu nennen."
""Alkoholismus // Ich halte jeden Menschen fĂźr voll berechtigt, auf die"
"Viel ist hingesunken uns zur Trauer // und das SchĂśne zeigt die kleinste Dauer."
"Sozialismus nennt man einen ungeheuren Aufwand zum Wohle der Menschheit, welcher sich selbst so restlos konsumiert, daà am Ende tatsächlich Jeder Alles, nämlich das ßbrig gebliebene Nichts hat."
"Jeder bekommt die Kindheit Ăźber den Kopf gestĂźlpt wie einen Eimer."
"Ein hoher Kleriker ist allemal ein StĂźck Ewigkeit auf einem beamtenhaften Untersatz."
"Reif ist, wer auf sich selbst nicht mehr hereinfällt."
"Feierlichkeit nennt man jenen Nebel, welchen die Dummheit zu ihrem Schutze erzeugt, wenn sie in die Enge getrieben wird."
"Exzesse sind das Schlimmste nicht. Sie machen deutlich. Unsere schleichenden Ăbel aber nebeln allmählich ein."
"Die Treue ist der längere oder kßrzere, mitunter fast wehmßtige Nachhall der Liebe."
"Die eigentliche Freude meines Lebens waren intensive Erwartungen."
"DaĂ ich zum Beispiel Ăsterreicher bin, ist mir mit einer solchen FĂźlle widerwärtigster Individuen gemeinsam, daĂ ich es mir verbitten mĂśchte, lediglich mit Hilfe jenes Begriffes bestimmt zu werden."
"Wir leben schlieĂlich in einer hochkapitalistischen Gesellschaft. Verschwendung gilt hier als hĂśchste Tugend."
"Manchmal reicht eine Kleinigkeit, um einen an der empfindlichsten Stelle im Herzen zu treffen."
"Wohin man auch geht, sich selbst entkommt man nicht. Es ist so wie mit dem eigenen Schatten, der folgt einem auch Ăźberallhin."
"Die grĂśĂte Furcht empfinden die Menschen vor den AuswĂźchsen ihrer eigenen Einbildungskraft."
"Neugier kann manchmal den Mumm aus seinem Versteck hervorlocken, ihm vielleicht sogar einen richtigen Schubs geben. Aber Neugier verfliegt in der Regel bald. Mumm braucht DurchhaltevermĂśgen."
"Konsequenz und eine begrĂźndete Weltsicht stellten in den intellektuellen ScharmĂźtzeln, die in der zerschnipselten Zeit der Massenmedien aufflackerten, nur Ballast dar [...]."
"Die Zeit entzieht in der Regel den meisten Dingen ihr Gift und macht sie harmlos."
"KĂśrperlich darf man sich ruhig verausgaben, aber seine Seele muss man davon freihalten."
"Manchmal denke ich, das Herz eines Menschen ist wie ein tiefer Brunnen. Niemand weiĂ, was auf seinem Grund ist. Man kann es sich nur anhand der Dinge vorstellen, die bisweilen an die Oberfläche treiben."
"Ich frage mich, ob die Erinnerungen fĂźr uns Menschen nicht der Kraftstoff sind, von dem wir leben? Ob diese Erinnerungen wirklich wichtig sind oder nicht, ist fĂźr das Weiterleben nicht von Bedeutung. Sie sind nur Brennstoff."
"Manche Menschen glauben, Durchhalten macht uns stark. Doch manchmal stärkt uns gerade das Loslassen."
"Wenn ich nicht im Grunde ein sehr arbeitsamer Mensch wäre, wie wäre ich je auf die Idee gekommen, Loblieder und Theorien des MĂźĂiggangs auszudenken. Die geborenen, die genialen MĂźĂiggänger tun dergleichen nie."
"Wohin noch mag mein Weg mich fßhren? Närrisch ist er, dieser Weg, er geht in Schleifen, er geht vielleicht im Kreise. Mag er gehen, wie er will, ich will ihn gehen."
"Nun, aller hÜhere Humor fängt damit an, daà man die eigene Person nicht mehr ernst nimmt."
"Liebe kann man erbetteln, erkaufen, geschenkt bekommen, auf der Gasse finden, aber rauben kann man sie nicht."
"Ich wollte ja nichts als das zu leben versuchen, was von selber aus mir heraus wollte. Warum war das so schwer?"
"Gegen die Infamitäten des Lebens sind die besten Waffen: Tapferkeit, Eigensinn und Geduld. Die Tapferkeit stärkt, der Eigensinn macht Spaà und die Geduld gibt Ruhe."
"Es ist mit dem Lesen wie mit jedem anderen Genusse: er wird stets desto tiefer und nachhaltiger sein, je inniger und liebevoller wir uns ihm hingeben. Man muà seine Bßcher als Freunde und Lieblinge behandeln, jedes in seiner Eigenart schätzen und nichts von ihm verlangen, was dieser Eigenart fremd ist."
"Die Verzweiflung schickt Gott nicht, um uns zu tĂśten, er schickt sie, um neues Leben in uns zu erwecken."
"Die Jugend hĂśrt auf mit dem Egoismus, das Alter beginnt mit dem Leben fĂźr andere."
""Es ist nicht gut, wenn die Menschheit den Verstand ßberanstrengt und Dinge mit Hilfe der Vernunft zu ordnen sucht, die der Vernunft noch gar nicht zugänglich sind." Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 205."
""ÂťIch ziehe es vor, mit vernichtet zu werdenÂŤ" ÂťOberstaatsanwalt LĂśringÂŤ in:Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 201."
""Na, wozu Lärm machen und die Leute beunruhigen!" Der Steppenwolf, Suhrkamp Bibliothek Bd. 226 1972, Seite 90."
""Der Tag war vergangen, wie eben die Tage so vergehen; ich hatte ihn herumgebracht, hatte ihn sanft umgebracht." â Der Steppenwolf, Suhrkamp Taschenbuch 175. 1974 & Suhrkamp Bibliothek Bd. 226, Seite 29."