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April 10, 2026
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""Er war einfach eine alte franzĂśsische Tunte mit einem groben Gesicht." (Ăber AndrĂŠ Gide)"
"Ich bin schwul. Ich bin sĂźchtig. Ich bin ein Genie."
"Wie wollen Sie ein Volk regieren, das 246 Käsesorten besitzt?"
"Wo die Männer versagen, da ruft man nach dem Mann. Der Fascismus, der ßberall anders, ßberall in neuer nationaler Vermummung auftritt, weist in allen Ländern diesen einen gemeinsamen Wesenszug auf: die Sehnsucht nach dem Diktator. Die erschlafften VÜlker suchen nach einem Hirn, das fßr sie denkt, nach einem Rßcken, der fßr sie trägt."
"Man kann nicht kämpfen, wenn die Hosen voller sind als das Herz."
"Man bewundert bei uns noch immer ein ständig im Maul gefßhrtes ungekämmtes Flegeltum als Männlichkeit."
"Wenn man den verseuchten Geist eines Landes wirkungsvoll bekämpfen will, muà man dessen allgemeines Schicksal teilen."
"Was nßtzen Denkmäler des unbekannten Soldaten den Gefallenen? Erst muà der Mensch leben, dann kann seine Ehre geschßtzt werden!"
"Im Gefängnis gewesen sein, das ist ein groĂes Erlebnis, das kein politischer Mensch aus seinem Dasein streichen kann."
"Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den hÜchsten Ehrenämtern sichert."
"Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede."
"Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb."
"Der Antisemitismus ist dem Nationalismus blutsverwandt und dessen bester Alliierter."
"Unsere Psychologie muĂ ans Leben heranreichen, sonst bleiben wir einfach im Mittelalter stecken."
"Man sieht, was man am besten aus sich sehen kann."
"Man kann leicht verstehen, warum Menschen dazu neigen, die Botschaft ihrer Träume zu ignorieren oder sogar abzulehnen. Das Bewusstsein widerstrebt von Natur aus allem Unbewussten und Unbekannten."
"Gatten lassen sich gegenseitig ihre Unbefriedigung entgelten."
"FrĂźher oder später werden sich Atomphysik und Psychologie des UnbewuĂten in bedeutender Weise annähern, da beide, unabhängig voneinander und von entgegengesetzter Seite, in transzendentales Gebiet vorstoĂen, jene mit der Vorstellung des Atoms, diese mit der des Archetypus."
"Es gibt sehr viel mehr Menschen, die Angst vor dem UnbewuĂten haben, als man erwarten wĂźrde. Sie haben schon Angst vor dem eigenen Schatten. Kommt man gar zu Anima und Animus, so steigert sie sich zur Panik."
"Dummheit, SĂźnde, Krankheit, Alter und Tod bilden nach wie vor die dunkle Folie, von der sich des Lebens heiterer Glanz abhebt."
"Die erdrĂźckende Mehrzahl der Menschen ist gänzlich unfähig, sich indviduell in die Seele eines anderen zu versetzen. Dies ist saogar eine ganz seltene Kunst, die nicht einmal allzuweit reicht. Auch der Mensch, den wir am besten zu kennen vermeinen, und der uns selber bestätigt, daĂ wir ihn restlos verstehen, ist uns im Grunde genommen fremd. Er ist anders. Und das ĂuĂerste und Beste, was wir zu tun vermĂśgen, ist dieses Andere wenigstens zu ahnen, zu achten, und uns vor der gewaltigen Stupidität, es deuten wollen, zu hĂźten."
"Der Anblick des BĂśsen zĂźndet BĂśses in der Seele an. Das ist unvermeidlich."
"Das Individuum, das nicht in Gott verankert ist, vermag der physischen und moralischen Macht der Welt auf Grund seines persĂśnlichen DafĂźrhaltens keinen Widerstand zu leisten. Dazu bedarf der Mensch der Evidenz seiner inneren, transzendenten Erfahrung, welche allein ihn vor dem sonst unvermeidlichen Abgleiten in die Vermassung bewahren kann."
"Das Christentum gab eine bestimmte Richtung unter AusschlieĂung aller anderen mĂśglichen Richtungen."
"VerzĂśgerung ist die tĂśdlichste Form der Verweigerung."
"MaĂnahmen, die die Produktion stärken sollen, heben die Beschäftigung an; MaĂnahmen, die die Beschäftigung stärken sollen, tun alles andere, nur das nicht."
"In Diskussionen werden die unbedeutenderen Themen am ausfĂźhrlichsten diskutiert, von denen die meisten Teilnehmer Ahnung haben."
"Entscheidungsgremien werden weniger effektiv, wenn sie mehr als fĂźnf bis acht Mitglieder haben."
"Arbeit dehnt sich genau in dem MaĂ aus, wie Zeit fĂźr ihre Erledigung zur VerfĂźgung steht."
"Niemals und unter keinen Bedingungen dĂźrfen wir verzweifeln. Zu hoffen und zu handeln, das ist unsere Pflicht im UnglĂźck. Tatenlose Verzweiflung bedeutet so viel wie die Pflicht vergessen und sich ihr entziehen."
"Eure Lehrmeister treiben Schindluder mit SprichwĂśrtern, aber den wichtigsten Spruch haben sie vergessen: âşMit Gewalt erreicht man keine Liebe.âš"
"Leben bedeutet immer: dem HĂśheren, der Vollkommenheit entgegenstreben, sich emporschwingen und versuchen, den Gipfel zu erreichen."
"In der Kunst schweigt der Mensch und das Bild spricht; und es wird ganz klar, daĂ nur das Bild den Leistungen der Natur ebenbĂźrtig sein kann."
"Das Leben Ăźbersteigt unendlich alle Theorien, die man in Bezug auf das Leben zu bilden vermag."
"Kunst. Sie interessiert sich nicht fĂźr den Menschen, sondern fĂźr das Bild des Menschen. Das Bild des Menschen ist, wie sich erweist, grĂśĂer als der Mensch."
"Wenn bei Flugzeugen die Motoren ausfallen, ist das nicht das Ende des Flugs. Die Flugzeuge fallen nicht wie Steine vom Himmel. Sie gleiten weiter [...], um dann beim Versuch des Landens zu zerschellen.[...] Der Sommer war der Gleitflug unserer Liebe."
"Vielleicht, weil die Wahrheit des Rechts ebenso in Worten und Sätzen liegt wie die Wahrheit von Geschichten und weil die Dinge hier wie dort zu ihrem Ende gebracht werden mßssen."
"Deutsche Autoren schreiben weniger fĂźr ihre Leser als fĂźr ihre Kritiker. [âŚ] Wenn deutsche BĂźcher unterhaltsam sind, unterfordern sie den Leser oft. Und wenn sie Niveau haben, kommt leicht die Unterhaltung zu kurz."
"Durch den Dauereinsatz der Auschwitz-Keule [âŚ] kamen die Deutschen in eine Schuldknechtschaft, die es in- und ausländischen Kreisen bis heute ermĂśglicht, die Deutschen moralisch zu demĂźtigen, wirtschaftlich auszunehmen und politisch zu bervormunden."
"Der Bomben-Holocaust steht ursächlich weder im Zusammenhang mit dem 1. September 1939 noch mit dem 30. Januar 1933. Die Pläne zur Vernichtung des Deutschen Reiches existierten nämlich schon lange, bevor in Versailles der erste Nationalsozialist geboren wurde."
"Auf diesen bundesdeutschen Stasi-Staat, der keine Demokratie, sondern deren Karikatur ist, spucke ich."
"Wenn die moderne Medizin weiterhin so groĂartige Fortschritte macht, werden wir bald alle alt, krank und pleite sein."
"Sie lernten Organe, und es kamen Menschen."
"Noch immer fehlt die Tarifposition 'Zuwendung' und man spĂźrt es."
"MĂźndig ist, wer Ăźber 18 und nicht Patient ist."
""Im Oktober schlafen weltweit tausende von alten Medizinprofessoren unruhig"
"Ewige Jugend kann uns die Medizin nicht bieten, aber ewiges Leiden"
"Einen Spitalsaufenthalt sollte man nur Kerngesunden zumuten."
"Die meisten Kranken von heute wären vor 20 Jahren noch als gesund klassiert worden."
"Wer die Gewalt als seine Methode proklamiert hat, muss die LĂźge zu seinem Prinzip machen."