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April 10, 2026
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"Meine Herren, ich frage euch, wer unter euch mĂśchte, aus Furcht vor dem Tode, sein Ehrenwort und seine Rittertreue brechen?"
""Männer von Flandern! Erinnert euch der ruhmreichen Taten eurer Väter,"
"Seht den Boden, worauf wir stehen â hier fielen unsere Väter! Wohlan, hier sei auch unser Grab!"
"Wer bei mir FĂźhrung bestellt, muss wissen, dass er sie dann auch bekommt."
"Wir Sozialdemokraten verkÜrpern die Perspektive, dass diese Bßrger kein unabänderliches Schicksal haben. Viele von uns kommen aus kleinen sozialen Verhältnissen und haben sich durchgeboxt."
"Millionen Menschen in diesem Land verdienen wenig, viel zu wenig, und gehen trotzdem jeden Tag zur Arbeit, oft ihr Leben lang. Das sind fĂźr mich die wahren Helden unserer Zeit."
"An der Erwerbsarbeit hängen Identität, Selbstachtung, ZugehÜrigkeitsgefßhl."
"Der 24. Februar 2022 markiert eine Zeitenwende in der Geschichte unseres Kontinents. [...] Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor. Im Kern geht es um die Frage, ob Macht das Recht brechen darf, ob wir es Putin gestatten, die Uhren zurĂźckzudrehen in die Zeit der GroĂmächte des 19. Jahrhunderts, oder ob wir die Kraft aufbringen, Kriegstreibern wie Putin Grenzen zu setzen."
"FĂźr meine Regierung gibt es keine roten Linien mehr bei all dem, was zu tun ist. Es gibt nichts, was wir ausschlieĂen. Das kann man während einer groĂen Naturkatastrophe, einer Gesundheitskatastrophe wie einer Pandemie nicht machen. Der Schutz der Gesundheit der BĂźrgerinnen und BĂźrgern steht Ăźber allem."
"Polizeigewalt hat es nicht gegeben, das ist eine Denunziation, die ich entschieden zurĂźckweise."
"Wir [,die Regierung,] wollen [mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung] eine kulturelle Revolution erreichen.[...] Und vielleicht kann man das so sagen: Wir wollen die Lufthoheit Ăźber den Kinderbetten erobern."
""Das sozialdemokratische Projekt besteht ja darin, dass man in einer globalisierten Welt niemanden zurßcklässt. Ich finde das in dem berßhmten Liedtitel "You'll never walk alone" zusammengefasst."
"Der absolute, selbst seine Vergangenheit tilgende Tod des Wortes 'Gott' wäre das von niemandem mehr gehÜrte Signal, daà der Mensch selbst gestorben ist."
"Der Fromme der Zukunft wird ein 'Mystiker' sein, einer, der etwas 'erfahren' hat, oder er wird nicht mehr sein."
"Die ungeheure schweigende Leere, die wir als Tod empfinden, ist in Wahrheit erfĂźllt vom dem Urgeheimnis, das wir Gott nennen, von seinem reinen Licht und seiner alles nehmenden und alles schenkenden Liebe, und wenn uns dann auch noch aus diesem weiselosen Geheimnis doch das Antlitz Jesu, des Gebenedeiten erscheint und uns anblickt, und diese Konkretheit die gĂśttliche Ăberbietung all unserer wahren Annahme der Unbegreiflichkeit Gottes ist, dann, dann so ungefähr mĂśchte ich nicht eigentlich beschreiben, was kommtâŚ"
"Es ist in der Praxis unserer Existenz eben doch so, daà die Annahme Gottes als des unverfßgbaren Geheimnisses und die schweigende Annahme der Unerklärlichkeit und Unbeantwortbarkeit des Leides derselbe Vorgang sind."
"Der ungeheuerliche Protest, der aus der Weltgeschichte sich erhebt, ist nicht einfach der verstärkte Lärm, der ein im Grunde selbstverständliches Leben und Sterben immer und ßberall begleitet; wer so den Schmerz in der Weltgeschichte verharmlosen wßrde, verrät die Wßrde der Person, der Freiheit und des absoluten Imperativs des Sittlichen."
"Denn alle abstrakte Theologie liefe schlieĂlich doch ins Leere, wenn sie sich nicht selber aufheben wĂźrde aus Worten Ăźber die Sache in ein Gebet hinein, in dem vielleicht doch geschehen kĂśnnte, worĂźber nur geredet wurde."
"Der Christ ist in seinem Glauben Ăźberzeugt, daĂ die Antwort, die er auf sein Leidproblem geben muĂ, nur mĂśglich ist als durch die Gnade gegebener Mitvollzug der Antwort, die Jesus am Kreuz auf die Todesnot gegeben hat, in die er willig versank."
"Alles theologische Reden von Gott ist analog."
"Man tut nur dann Gutes, wenn man auch das Schlechte tun kann. Eine gescheiterte Existenz dagegen, eine Witzfigur, ein Nichtstuer, der kann nur Gutes tun, aber das ist geschenkt, es ist nichts wert. Gut ist etwas, wenn man sich bewuĂt dafĂźr entscheidet, weil man auch das Schlechte tun kĂśnnte."
"Der menschliche KĂśrper enthält sechs Liter Blut: genug, um eine groĂe Wohnung anzustreichen."
"Von Donald Duck habe ich mehr gelernt als in all den Schulen, in denen ich war."
"Kunst ist die einzige Freiheit, die uns geblieben ist."
"Kunst ist fĂźr mich eine Waffe, mit der ich zurĂźckschlagen kann."
""Als Kind erschien mir das hÜchste Ideal kßnstlerischer Existenz, Mitglied der Rolling Stones zu sein. Rßckwirkend betrachtet finde ich dass ich da nicht ganz falsch gelegen bin, denn Rockmusiker scheinen im Gegensatz zu uns Malern vor allem eines zu haben: more cash and more fun.- "Herbert Schorn, Interview mit Gottried Helnwein, OberÜsterreichische Rundschau, 7. März 2006 helnwein.de, interviews"
"Ja, ich wßrde es wieder tun, wenn die Kriegslage und die Umstände genau dieselben wären."
""Ich bin nicht stolz darauf, dass ich 80.000 Menschen umgebracht habe"
""Es wäre moralisch falsch gewesen, wenn wir die Bombe gehabt, aber nicht benutzt hätten"
"Die Stadt, die wir noch wenige Minuten zuvor so klar im Sonnenlicht gesehen hatten, war nun ein hässlicher Schmutzfleck."
"Du wirst dabei immer unschuldige Menschen tĂśten, aber wir haben in der ganzen Welt noch nie einen verdammten Krieg gekämpft, in dem sie keine unschuldigen Menschen getĂśtet hätten. Wenn die Zeitungen sich den ScheiĂ nur sparen wĂźrden: âDu tĂśtest so viele Zivilisten.â Das ist eben ihr Pech, dass sie dort waren."
"Hässlich. Asozial. Provinziell. Aber, um auch mal was Nettes zu sagen: unfassbar billig."
"Während ich mich an deinen Grenzen stoĂe, werden meine sichtbar."
"Alles, was man ßber das Leben wissen muss, lässt sich in drei Worten zusammenfassen. Es geht weiter."
""Erinnern Sie sich an die Zeiten des Kalten Krieges. Da hat die militärische Abschreckung dazu beigetragen, dass der Krieg nicht stattfand." -Interview mit zeit am 22. März 2011, zeit.de"
"Wir mĂźssen die Schwachen vor den Faulen schĂźtzen."
"Es ist fĂźnf vor ZwĂślf fĂźr Israel."
"Schopenhauer, der letzte Deutsche, der in Betracht kommt der ein europäisches Ereigniss gleich Goethe, gleich Hegel, gleich Heinrich Heine ist, und nicht bloĂ ein lokales, ein "nationales", ist fĂźr einen Psychologen ein Fall ersten Ranges: nämlich als bĂśsartig genialer Versuch, zu Gunsten einer nihilistischen Gesamt-Abwertung des Lebens gerade die Gegen-Instanzen, die groĂen Selbstbejahungen des "Willens zum Leben", die Exuberanz-Formen des Lebens in's Feld zu fĂźhren."
"Die angeborene Eitelkeit, die besonders hinsichtlich der Verstandeskräfte reizbar ist, will nicht haben, daà was wir zuerst aufgestellt sich als falsch und das des Gegners als Recht ergebe."
"Wenn man merkt, daĂ der Gegner Ăźberlegen ist und man Unrecht behalten wird, so werde man persĂśnlich, beleidigend, grob."
"Ihre [die Universitätsphilosophie] erbärmliche Angst vor meinen Schriften ist Angst vor der Wahrheit."
"Jede menschliche Vollkommenheit ist einem Fehler verwandt, in welchen Ăźberzugehn sie droht."
"Ein Denkmal wird die Nachwelt mir errichten."
"Die Zeichen des Tierkreises sind das Familienwappen der Menschheit."
"Die, welche schwierige, dunkle, verflochtene, zweideutige Reden zusammensetzen, wissen ganz gewiss nicht recht, was sie sagen wollen, sondern haben nur ein dumpfes, nach einem Gedanken erst ringendes Bewusstsein davon; oft aber wollen sie sich selber und anderen verbergen, dass sie eigentlich nichts zu sagen haben."
"Der Stil ist die Physiognomie des Geistes. Sie ist untrĂźglicher als die des Leibes. Affektation im Stil ist dem Gesichterschneiden zu vergleichen."
"Der leitende Grundsatz der Stilistik sollte sein, dass der Mensch nur einen Gedanken zur Zeit deutlich denken kann; daher ihm nicht zugemutet werden darf, dass er deren mehrere auf einmal denke. Dies aber mutet ihm der zu, welcher solche, als Zwischensätze, in die Lßcken einer Hauptperiode schiebt."
"Das Leben ist eine miĂliche Sache: ich habe mir vorgesetzt, es damit hinzubringen, Ăźber dasselbe nachzudenken."
"Die Haupt- und Grundtriebfeder im Menschen, wie im Thiere, ist der Egoismus, d. h. der Drang zum Daseyn und Wohlseyn."
"Mitleid mit den Thieren hängt mit der Gßte des Charakters so genau zusammen, daà man zuversichtlich behaupten darf, wer gegen Thiere grausam ist, kÜnne kein guter Mensch seyn."