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April 10, 2026
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""Der Aphorismus, die Sentenz, in denen ich als der Erste unter Deutschen Meister bin, sind die Formen der Ewigkeit; mein Ehrgeiz ist, in zehn Sätzen zu sagen, was jeder andre in einem Buche sagt"
"Dante: oder die Hyäne, die in Gräbern dichtet."
"Damit es Kunst giebt, damit es irgend ein ästhetisches Thun und Schauen giebt, dazu ist eine physiologische Vorbedingung unumgänglich: der Rausch."
"Damit, dass man nach den Anfängen sucht, wird man Krebs. Der Historiker sieht rßckwärts, endlich glaubt er auch rßckwärts."
""Wagners Kunst ist krank. Die Probleme, die er auf die BĂźhne bringt"
"Freilich thut, um dergestalt das Lesen als Kunst zu Ăźben, Eins vor Allem noth, was heutzutage gerade am Besten verlernt worden ist â und darum hat es noch Zeit bis zur ÂťLesbarkeitÂŤ meiner Schriften â, zu dem man beinahe Kuh und jedenfalls nicht Âťmoderner MenschÂŤ sein muss: das Wiederkäuen..."
"Ist das Leben nicht hundert Mal zu kurz, sich in ihm â zu langweilen?"
"Man wird am besten fĂźr seine Tugenden bestraft."
""Wer das Hohe eines Menschen nicht sehen will, blickt um so schärfer nach dem, was niedrig und Vordergrund an ihm ist â und verräth sich selbst damit.- Aph. 275"
"Wer sich selbst verachtet, achtet sich doch immer noch dabei als Verächter."
"Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird. Und wenn du lange in einen Abgrund blickst, blickt der Abgrund auch in dich hinein."
"Wer auf dem Scheiterhaufen noch frohlockt, triumphiert nicht Ăźber den Schmerz, sondern darĂźber, keinen Schmerz zu fĂźhlen, wo er ihn erwartete. Ein Gleichnis."
"Wenn der Entschluss einmal gefasst ist, das Ohr auch fĂźr den besten Gegengrund zu schlieĂen: Zeichen des starken Charakters. Also ein gelegentlicher Wille zur Dummheit."
""Wenn das Haus brennt, vergisst man sogar das Mittagessen."
"Was aus Liebe getan wird, geschieht immer jenseits von Gut und BĂśse."
"Viel von sich reden kann auch ein Mittel sein, sich zu verbergen."
""Soll das Band nicht reiĂen,"
""Der Weise als Astronom."
"Reife des Mannes: das heiĂt den Ernst wiedergefunden haben, den man als Kind hatte, beim Spiel."
""Nicht ihre Menschenliebe, sondern die Ohnmacht ihrer Menschenliebe hindert die Christen von heute, uns"
"Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will."
"Man lĂźgt wohl mit dem Munde, aber mit dem Maule, das man dabei macht, sagt man doch noch die Wahrheit."
"Kurz, hier wie Ăźberall, Vorsicht mit ĂźberflĂźssigen teleologischen Principien!"
"Grad und Art der Geschlechtlichkeit eines Menschen reicht bis in den letzten Gipfel seines Geistes hinauf."
"Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage Âťwas ist deutsch?ÂŤ niemals ausstirbt."
"Es giebt gar keine moralischen Phänomene, sondern nur eine moralische Ausdeutung von Phänomenen...."
""Die Zeit fßr kleine Politik ist vorbei: schon das nächste Jahrhundert bringt den Kampf um die Erd-Herrschaft,"
"Die Neigung, sich herabzusetzen, sich bestehlen, belĂźgen und ausbeuten zu lassen, kĂśnnte die Scham eines Gottes unter Menschen sein."
""ÂťDie Erkenntnis um ihrer selbst willenÂŤ"
""Der Irrsinn ist bei Einzelnen etwas seltenes"
"Der eine sucht einen Geburtshelfer fßr seine Gedanken, der andre einen, dem er helfen kann: so entsteht ein gutes Gespräch."
""Das Christentum gab dem Eros Gift zu trinken"
""Trachte ich denn nach GlĂźcke? Ich trachte nach meinem Werke!" â 4. Teil; Das Zeichen"
"Wenn es GÜtter gäbe, wie hielte ich's aus, kein Gott zu sein! Also gibt es keine GÜtter."
"Wer ihn als einen Gott der Liebe preist, denkt nicht hoch genug von der Liebe selber."
"Weh spricht: Vergeh! // Doch alle Lust will Ewigkeit, // will tiefe, tiefe Ewigkeit."
""Wahrlich, der Sonne gleich liebe ich das Leben und alle tiefen Meere. Und dies heiĂt mir Erkenntnis: alles Tiefe soll hinauf"
"Und wer unter Menschen nicht verschmachten will, muss lernen, aus allen Gläsern zu trinken; und wer unter Menschen rein bleiben will, muss verstehn, sich auch mit schmutzigem Wasser zu waschen."
"Und hßte dich auch vor den Anfällen deiner Liebe! Zu schnell streckt der Einsame dem die Hand entgegen, der ihm begegnet."
"Und alle GĂśtter lachten damals und wackelten auf ihren StĂźhlen und riefen: ÂťIst das nicht eben GĂśttlichkeit, dass es GĂśtter, aber keinen Gott giebt?ÂŤ Wer Ohren hat, der hĂśre."
"Staat heiĂt das kälteste aller kalten Ungeheuer. Kalt lĂźgt es auch; und diese LĂźge kriecht aus seinem Munde: ÂťIch, der Staat, bin das Volk.ÂŤ"
"Nicht, wenn die Wahrheit schmutzig ist, sondern wenn sie seicht ist, steigt der Erkennende ungern in ihr Wasser."
"ÂťNichts ist wahr, alles ist erlaubtÂŤ sprach ich mir zu."
"Nicht nur fort sollst du dich pflanzen, sondern hinauf! Dazu helfe dir der Garten der Ehe!"
"Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tĂśtet man."
""Macht wollen sie und zuerst das Brecheisen der Macht, viel Geld"
"Ihr habt mir zu grausame Augen und blickt lĂźstern nach Leidenden. Hat sich nicht nur eure Wollust verkleidet und heiĂt sich Mitleiden?"
"Ihr habt den Weg vom Wurme zum Menschen gemacht, und vieles ist in euch noch Wurm."
"Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu kÜnnen. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch."
"Ich beschwÜre euch, meine Brßder, bleibt der Erde treu und glaubt Denen nicht, welche euch von ßberirdischen Hoffnungen reden! Giftmischer sind es, ob sie es wissen oder nicht. Verächter des Lebens sind es, Absterbende und selber Vergiftete, deren die Erde mßde ist: so mÜgen sie dahinfahren!"