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April 10, 2026
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"Kommunikativ sollte die Musik sein, ohne sich auf Klischees zu stßtzen. Sensibel sollte sie sein, ohne esoterische Verstiegenheit. Intelligent ohne Zeigefinger und Elfenbeinturm. Verständlich, aber nicht banal. So pathetisch es klingen mag: Im Jazzrock steckt die Chance zur VersÜhnung von KÜrper und Geist."
"Die Industrie samt angeschlossener Werbung hat schon seit geraumer Zeit geschnallt, daà aus dem Mythos Jazz noch ordentlich Kapital zu schlagen ist. Das Four-Letter-Word JAZZ ziert einen japanischen Kleinwagen und ein franzÜsisches Parfum. Seit Jahren wimmelt es in den Werbespots von Saxophon-bestßckten Mädels, die so tun, als bliesen sie sich die Seele aus dem ranken Leib."
""Bei mir beginnt es damit, dass ich Ăźbe, und zwar planlos." â in den Liner Notes der CD ÂťThe United Jazz and Rock Ensemble plays Volker KriegelÂŤ, zitiert bei taz.de, 18. Juni 2003. Bestellnummer ASIN: B001AQV9IA, mood records"
"Wenn ich bedenke, dass in der Bundesrepublik von roten Banden laufend alle mĂśglichen Leute ermordet werden, ist es mir schwer begreiflich, dass irgendwelche MeinungsäuĂerungen von Ihnen offenkundig häufig zum Anlass von Strafverfahren genommen werden, obgleich Sie, wovon ich Ăźberzeugt bin, weder ein Feind oder auch nur ein Gegner von Staat, Gesellschaft oder System sind."
"Die Partisanen des Irrtums sind nicht nur unter den erklärten Feinden der Kirche zu suchen, sondern, was am meisten zu befĂźrchten und zu bedauern ist, direkt in ihrem SchoĂe, und je weniger sie Farbe bekennen, desto gefährlicher sind sie."
"Die Ehe ist ein von unserem Herrn Jesus Christus eingesetztes Sakrament, welches eine heilige und unauflĂśsliche Verbindung zwischen Mann und Frau begrĂźndet und ihnen die Gnade gibt, einander heiligmäĂig zu lieben und die Kinder christlich zu erziehen."
"Es gibt keinen anderen Weg, der so direkt und so schnell zum Modernismus fĂźhrt wie der Stolz."
""ÂťDas Geld liegt auf der Strasse, man braucht sich nur danach zu bĂźcken, um es aufzuhebenÂŤ, ist ein alter Satz, den ich des Ăśftern von smarten Geschäftsleuten äussern hĂśrte, ohne dass es mir jedoch bis heute gelungen wäre, seine Stichhaltigkeit einwandfrei zu erproben. Um so mehr bin ich deshalb geneigt, die pessimistische Weltanschauung jener zu teilen, die auf den â allerdings apokryphen â Nachsatz schwĂśren: ÂťWer sich bĂźckt, um es aufzuheben, dem fällt die Brieftasche aus der Jacke.ÂŤ" - Die heimtĂźckischen Champignons. Aus: Almanach 1920. Berlin: Rudolf Mosse, 1919. S. 231."
"Ich bekomme sogar schon ein leichtes SchĂźtteln, wenn jemand, der mir guten Tag sagt, mir gleich sagen muĂ: Die besten Freunde meiner GroĂeltern waren Juden. Ich frage dann zurĂźck: WĂźrden Sie einem Katholiken auch sofort erzählen mĂźssen, daĂ die Freunde Ihrer GroĂeltern katholisch waren?"
"Als ich einst Prinz war von Arkadien // Lebt' ich in Reichtum, Glanz und Pracht."
"Ich werde bis zum Jßngsten Gericht fßr Gerechtigkeit kämpfen."
"Ich hatte Ratzinger in Deutschland als brillanten, offenen Theologen kennengelernt. Als Ratzinger dann nach Rom ging, ßbernahm er die Logik des rÜmischen Systems, die Logik der Macht. Das enttäuschte mich. Als Papst wurde er noch schlimmer. [Inwiefern?] Zuerst war Ratzinger konservativ, heute ist er von Grund auf reaktionär. Er verurteilt alles Moderne, will die Kirche des 19. Jahrhunderts erhalten. Ratzinger ist ein Professorenpapst, kein Hirte. Kein Charisma, keine Ausstrahlung."
""Heute werden neue Pfarrer ganz in der Mentalität des Vatikans ausgebildet"
"Ich wßnsche zu Grabe getragen zu werden wie ein Hund, ohne eine einzige von euren Zeremonien, die ich nicht anerkenne. Ich rechne auf eure Gßte zuversichtlich, ßber meinen letzten irdischen Wunsch zu wachen. Ich zähle auf eure Freundschaft, dass es so geschehe. Ich bin ein Jßnger Christi wie im ersten Jahrhundert, und sonst nichts."
"Die Malerei sollte stets nur Erhebendes und SchĂśnes oder doch unbefangene Heiterkeit darstellen wollen und nie Elend."
"âEs ist klar geworden, dass Amerikas zivile Einrichtungen fĂźr Diplomatie und Entwicklung schon viel zu lange chronisch unterbesetzt und unterfinanziert sind â im Verhältnis zu dem, was wir fĂźr das Militär ausgeben, und, noch wichtiger, im Verhältnis zur Verantwortung und zu den Aufgaben unserer Nation in aller Welt.â"
""Ich habe ihm in die Augen geschaut und sah nicht seine Seele, sondern einen kaltblĂźtigen Killer." Robert Gates Ăźber Putin zu George W. Bush, On GPS: Gates on Putin, cnn.com 2006."
"Das einzige, was mich zur Zeit noch daran hindert, wieder in die katholische Kirche einzutreten, sind die eingedeutschten Messen und das renovierte Vaterunser. Der Text, den ich noch gelernt hatte, war in einer unantastbaren Sprache abgefasst, auf einer literarischen HĂśhe, die jedem sofort vermittelte, hier radebrecht kein reformfreudiger Studienrat, hier spricht Gott."
"Mädchen sind häufig zickig. Alle Mädchen werden mit dem Zicken-Gen geboren, alle! Das ist fĂźr mich unfassbar, wie unterschiedlich die Geschlechter sind â ich nenne es nur noch das Z-Gen."
"Was er schreibt, ist ununterbrochen schĂśn."
"Mozart [...] scheint den KĂźnstler par excellence, jenseits aller politischen Interessen und jeglicher politischen Betätigung, zu verkĂśrpern: von seinem Werk besessen, dabei naiv und unbewuĂt seiner SchĂśpferkraft anheimgegeben, alles um sich herum vergessend oder nur als Kulisse seines kĂźnstlerischen Daseins wahrnehmend."
"Wer auch immer Muhammad verehrte, lasst ihn wissen, dass Muhammad tot ist. Und wer Allah verehrt, lasst ihn wissen, dass Allah lebt und niemals sterben wird."
"Heute bilden die Naturwissenschafter den intellektuellen Stosstrupp unserer Kultur, doch noch vor 200 Jahren waren sie Briefmarkensammler im Schatten genialer Denker wie Kant, Kierkegaard und Schopenhauer. Dann entpuppte sich die Briefmarkensammlung jedoch als Quelle grosser Wahrheiten Ăźber uns und die Welt."
"Die Naturwissenschaften konnten unserem Leben keinen Sinn geben, weil sie keine zielgerichtete Evolution des Universums oder des Lebens fanden â und wohl auch nie finden werden."
""Das Wunderbare an uns Menschen ist, dass wir zwei Vererbungssysteme besitzen"
"Hitler ist der potentielle SelbstmĂśrder par excellence. Er hat keine Bindungen auĂer an sein Ego, und wird dieses ausgelĂśscht, ist er alle Sorgen, jegliche Verantwortung und BĂźrde los. Er ist in der privilegierten Situation eines Mannes, der nichts liebt auĂer sich selbst. Ihm ist das Schicksal von Staaten, Menschen und Gemeinwesen, deren Existenz er aufs Spiel setzt, vĂśllig gleichgĂźltig."
"Wer die Religion marginalisiert, der stärkt die Religion der Marginalisierten."
""Ein groĂer Teil dessen, was wir vage die westliche Welt nennen, wird das 21. Jahrhundert nicht Ăźberleben. Ein groĂer Teil wird praktisch zu unseren Lebzeiten verschwinden"
"Der Biologie "... ist das, was wir Gegenstand nennen, nicht ein letztes Gegebenes, sondern ein Problem. Und zwar kÜnnen wir sagen, d a s Problem. ⌠Wir alle sind uns der grundlegenden Tatsache bewusst, dass eine jede Eigenschaft eines Gegenstandes zugleich eine unserer Sinnesempfindung ist." Bausteine zu einer biologischen Weltanschauung. Mßnchen 1913, S. 203."
""Die effektorische Welt oder Wirkungswelt ist das, was wir fĂźr gewĂśhnlich die objektive Welt nennen, und die rezeptorische Welt oder Merkwelt bezeichnen wir fĂźr gewĂśhnlich als subjektive Welt." Bausteine zu einer biologischen Weltanschauung. MĂźnchen 1913, S. 197."
""Plato hat Recht behalten, als er seinen ßbersinnlichen Ideen eine hÜhere Wirklichkeit als der Sinnenwelt zusprach. ⌠aber wir kennen sie nicht. Ein immaterieller oder ßbermechanischer Faktor ist allen naturwissenschaftlichen Methoden unzugänglich. Bausteine zu einer biologischen Weltanschauung. Mßnchen 1913, S. 50f."
""Der Plan steckt ßberhaupt nicht im Material. ⌠bedeutet ⌠eine festgelegte Ordnung in der Anwendung der Mittel. Die Ordnung ist selbst weder eine Kraft, noch ein Teil der Materie, sondern bloà der Weg, den die Kräfte wandeln und die Form, welche der Materie aufgezwungen wird." Bausteine zu einer biologischen Weltanschauung. Mßnchen 1913, S. 45."
"PlanmäĂigkeit ist "⌠eine bestimmte Anordnung der einzelnen Teile eines Gegenstandes, die diesen zu einer Einheit macht. ⌠Die Einheit, die auf diese Weise zustande kommt, ist immer eine 'funktionelle'. Denn dasjenige, was sich zu einer Einheit zusammenschlieĂt, ist nicht die Form, sondern die Funktion der einzelnen Teile." Bausteine zu einer biologischen Weltanschauung. MĂźnchen 1913, S. 26."
""Die Merkzeichen im Merkorgan induzieren die ihnen entsprechenden Impulse im zentralen Wirkorgan,die dann zu Quellen fĂźr die den Effektoren zuflieĂenden ErregungsstrĂśme werden. Die wirkende Handlung verändert das GegengefĂźge oder seine Wahrnehmung und bringt damit neue Merkmale ins Spiel, das von vorn beginnt." StreifzĂźge durch die Umwelten von Tieren und Menschen: Ein Bilderbuch unsichtbarer Welten. (Sammlung: Verständliche Wissenschaft, Bd. 21.) Berlin: J. Springer (mit Kriszat G.). 1956, S. 111."
""... äuĂere Wirkungen werden durch die Sinnesorgane aufgenommen und als Reize behandelt. Die Reize werden dann in Nervenerregungen verwandelt, um den zentralen Nervenorganen zugeleitet zu werden. In den Merkorganen klingen dann die entsprechenden Merkzeichen an, die, als Merkmale hinausverlegt, zu Eigenschaften der Bedeutungsträger werden." StreifzĂźge durch die Umwelten von Tieren und Menschen: Ein Bilderbuch unsichtbarer Welten. (Sammlung: Verständliche Wissenschaft, Bd. 21.) Berlin: J. Springer (mit Kriszat G.). 1956, S. 111."
""Mit der Zahl der Leistungen eines Tieres wächst auch die Anzahl der Gegenstände, die seine Umwelt bevÜlkern. Sie erhÜht sich im Lauf des individuellen Lebens eines jeden Tieres, das Erfahrungen zu sammeln vermag. Denn jede neue Erfahrung bedingt die Neueinstellung gegenßber neuen Eindrßcken. Dabei werden neue Merkbilder mit neuen WirktÜnen geschaffen."
""Der Biologe [...] gibt sich davon Rechenschaft, dass ein jedes Lebewesen ein Subjekt ist, das in einer eigenen Welt lebt, deren Mittelpunkt es bildet."
"Wir Menschen "ßbertragen ... unsere eigene Funktionsregel auf die Gegenstände, wie wir die von uns selbst geformten Merkmale ßbertragen." Theoretische Biologie, S. 116."
"[...] das Geheimnis der Welt ist nicht hinter den Objekten, sondern hinter den Subjekten zu suchen."
"Das Ausgedehnte bildet gleichsam die unsichtbare Leinwand, auf die das Weltpanaorama, das jeden von uns umgibt, gemalt ist, indem es den die Farben tragenden Lokalzeichen Haltung und Form verleiht, Einen anderen Standpunkt gegeĂźber dem Weltpanorama als den unseres Subjektes gib es nicht, weil das Subjekt als Beschauer zugleich der Erbauer seiner Welt ist. Ein objektives Weltbild, das allen Subjekten gerecht werden soll, muss notwendig ein Phantom bleiben."
""Alle Wirklichkeit ist subjektive Erscheinung"
"Wir waren Ăźber die Ignoranz mit der sich die allgemeine Meinung Ăźber solch groĂe Abenteuer äuĂerte tief betroffen. Wir haben uns gefragt ob es nicht mĂśglich sei der Generation, die in Zeiten komplexer und schwieriger politischer Fragen aufwächst, dies verständlicher zu machen."
"Aber die groĂen Meister haben eben das Vorrecht, einen Freund erst wie eine Orange auszupressen und dann noch zu sagen, es habe ihnen im Grunde nicht geschmeckt."
"Konservative Revolution nennen wir die Wiederinachtsetzung all jener elementaren Gesetze und Werte, ohne welche der Mensch den Zusammenhang mit der Natur und mit Gott verliert und keine wahre Ordnung aufbauen kann."
"Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mann mit einem solchen Verbrechergesicht in Deutschland Diktator wird. Wir mĂźssen versuchen zu verhindern, dass Hitler auch nur fĂźr einen Tag an die Macht kommt."
"Ihr habt nur die Chance, mit uns zu leben. Ein Leben ohne uns wird es fĂźr Euch nicht mehr geben. Die Ibrahims, Stefanos, Marios, Laylas und Sorayas sind deutsche Realität. Ihr werdet es nicht verhindern kĂśnnen, dass bald ein tĂźrkischstämmiger Richter Ăźber Euch das Urteil fällt, ein pakistanischer Arzt Eure Krankheiten heilt, ein Tamile im Parlament Eure Gesetze mit verabschiedet und ein Bulgare der Bill Gates Eurer New Economy wird. Nicht Ihr werdet die Gesellschaft internationalisieren, modernisieren und humanisieren, sondern wir werden es tun â fĂźr Euch."
"Ein der menschlichen Natur so widersprechendes Ideal wie das des Kommunismus geht nicht zu verwirklichen ohne Gewalt. Das ist das Grundproblem"- Interview in der Sächsischen Zeitung, Dresden, vom 11. April 2008 unter dem Titel "Wir sollten auf unser Maul aufpassen"
"Was Zukunft fĂźr Sie ist, kann Vergangenheit fĂźr mich sein oder umgekehrt. Dass es ein "Jetzt", ein "Vergangen" und ein "ZukĂźnftig" gibt, ist nichts als Illusion. Das Universum nimmt nicht teil an dieser unserer Idee vom "Jetzt"."
"In schwankender Stunde das als richtig, notwendig und nĂźtzlich Erkannte auch dann zu tun, wenn man genau weiĂ, dass es selbst bei manchen Freunden noch nicht populär ist, erfordert eine groĂe Risikobereitschaft. Aber das macht nicht den verantwortungsbewussten Politiker aus, Meinungsforschung zu treiben, um zu wissen, was populär ist, was ankommt, und dann das Populäre zu vertreten. Die Aufgabe des Politikers ist es, das Richtige zu tun und es populär zu machen."
"Hanns-Martin Schleyer hat seine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft mit Klarheit, WĂźrde und Mut gespielt. [âŚ] Er war Repräsentant einer offenen Gesellschaft, die auf den vernĂźnftigen Ausgleich von Interessen angelegt ist."